RSS-Feed des Ministeriums für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen http://www.mbwsv.nrw.de de-de Redaktion des MBWSV 15.08.2017 - Rheinbrücke Neuenkamp: A40-Sperrung wird schon Mittwochmorgen aufgehoben

Die Vollsperrung der A40 Rheinbrücke Neuenkamp bei Duisburg kann bereits 24 Stunden früher als angekündigt aufgehoben werden. In der Nacht von Dienstag (15.8.) auf Mittwoch (16.8.) wird die Sperrung abgebaut, so dass Pkw und Lkw ab 5 Uhr wieder über zwei Fahrstreifen in jeder Richtung die Duisburger Rheinbrücke passieren können, teilten NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst und Straßen.NRW mit.

Die Rheinbrücke musste am 2. August 2017 voll gesperrt werden, nachdem ein Riss in einer Seilverankerung der Brücke entdeckt worden war. Eine sofort eingeleitete Untersuchung durch ein Expertengremium hatte ergeben, dass mehr als 50 Risse in verschiedenen Längen zu sanieren waren. Die Arbeiten konnten im Schutz der Vollsperrung besonders schnell und störungsfrei erledigt werden. Während im Innern der Brücke die letzten Arbeiten laufen, nutzt Straßen.NRW den letzten Tag der Vollsperrung auch für die Sanierung der Fahrbahn. Eine bereits angekündigte Baustelle kann somit entfallen.

Die Prüfung des gesamten Bauwerkes, vor allem der sensiblen Bereiche, geht kontinuierlich weiter. Insbesondere die jetzt reparierten Schäden werden täglich in Augenschein genommen.

Zum Hintergrund

Die Rheinbrücke Neuenkamp stammt von 1970 und war damals für 30.000 Autos und Lastwagen pro Tag geplant. Inzwischen nutzen 100.000 Fahrzeuge täglich die Brücke, davon 10.000 Lkw. Die DEGES Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und -bau GmbH wurde im Sommer 2014 mit der Planung für den Ausbau der A 40 zwischen DU-Homberg und DU-Häfen einschließlich dem Bau der neuen Brücke Neuenkamp, die deutlich breiter sein wird, beauftragt. Noch in diesem Jahr soll das Planfeststellungsverfahren eingeleitet werden.

Die Duisburger Rheinbrücke im Verlauf der A40 ist eine so genannte Schrägseilstahlbrücke. Sie ist 777 Meter lang und hat eine Fläche von rund 28.000 Quadratmetern. Instandsetzungsarbeiten gab es auch schon in den vergangenen Jahren: Die „Fahrbahnübergänge“ wurden 1977 ausgetauscht, und schon zweimal, 1996 bis 1998 und 2010 bis 2013, wurde die Fahrbahnplatte wegen aufgetretener Risse saniert. Seit einigen Jahren hat man auch immer wieder Schäden in den Querträgern festgestellt, die regelmäßig geschweißt wurden.

 

Pressekontakt:

Maik.Grimmeck@vm.nrw.de, Tel. 0211 3843-1019

Norbert.Cleve@strassen.nrw.de, Tel. 02151-819 137

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09.08.2017 - Minister Wüst: Sperrung der Rheinbrücke Neuenkamp wird nächste Woche aufgehoben

Die Vollsperrung der A40-Rheinbrücke Neuenkamp bei Duisburg kann nach umfangreichen Reparaturarbeiten voraussichtlich ab dem nächsten Donnerstag, 17. August 2017, 5.00 Uhr, wieder aufgehoben werden. Dies hat Verkehrsminister Hendrik Wüst bei einem Informationsgespräch bekanntgegeben, zu dem die betroffenen Verbände, die Wirtschaft und Behörden der Region eingeladen waren. „Nach der Freigabe können Autos und Lkw wieder auf zwei Fahrstreifen je Fahrtrichtung die Brücke passieren“, sagte der Minister.

Die Rheinbrücke war am Mittwoch der vergangenen Woche voll gesperrt worden, nachdem ein Riss in einer Seilverankerung der Brücke entdeckt worden war. Die sofort eingeleitete Überprüfung auf weitere Risse durch ein Expertengremium hat ergeben, dass mehr als 50 Risse in verschiedenen Längen saniert werden müssen. „Das aktuelle Beispiel zeigt, was passiert, wenn eine überlastete Infrastruktur so lange stiefmütterlich behandelt wird“, sagte Minister Wüst. „Ich danke allen Beteiligten, die derzeit mit Hochdruck an der Lösung des Problems mitarbeiten, um die belastende Situation in Duisburg für Anwohner, Pendler und den Güterverkehr so schnell wie möglich zu beenden. Dieser Dank gilt natürlich insbesondere den Arbeitern, die rund um die Uhr mit Schadenserhebung und Reparatur beschäftigt sind.“

Burkhard Landers, Präsident der Niederrheinischen Industrie- und Handelskammer (IHK) Duisburg-Wesel-Kleve, sagte: „Wir begrüßen, dass Minister Wüst über die aktuelle Situation informiert. Für die Unternehmen und die Pendler ist es wichtig zu wissen, wie es weitergeht. Wir haben bereits einen ersten Vorschlag gemacht, wie das weitere Vorgehen aussehen könnte. Jetzt müssen wir gemeinsam daran arbeiten, um die Erreichbarkeit des Logistikstandorts Niederrhein zu sichern.“

 

Vier konkrete Maßnahmen stellte Minister Wüst bei der IHK vor:

1.     Tägliche Überprüfung der reparierten Schäden.

2.     Unter Leitung der Regierungspräsidentin Düsseldorf werden die Beteiligten im 14-tägigen Rhythmus die Verkehrssituation analysieren und an einer Verbesserung der Umleitungskonzepte arbeiten.

3.     Überladene Lkw werden konsequent abgeleitet.

4.     Alle Möglichkeiten einer weiteren Beschleunigung des Neubaus werden genutzt.

 

Die Prüfung des gesamten Bauwerkes, insbesondere der sensiblen Bereiche, geht kontinuierlich weiter. Auch wenn die Brücke für den Verkehr wieder freigegeben wird, kann niemand absehen, ob künftig neue Schäden entdeckt werden. Insbesondere die jetzt reparierten Schäden werden täglich in Augenschein genommen. Alle zwei Wochen werden die Verantwortlichen tagen, um für den Fall weiterer Sperrungen weiträumige Umleitungskonzepte und mögliche Back-Up-Lösungen zu erarbeiten. „Außerdem werden wir alles dafür tun, rechtswidrig überladene Lkw vor der Brücke zu stoppen“, so Wüst weiter. „Um das zu gewährleisten, werden wir eine Waage- und Ableitungsanlage installieren“, so Elfriede Sauerwein-Braksiek, Direktorin des Landesbetriebs Straßenbau Nordrhein-Westfalen. Der Minister will auch beim Neubau Druck machen: „Ich bin mir mit Bundesverkehrsminister Dobrindt einig: Gemeinsam werden wir alle Möglichkeiten einer weiteren Beschleunigung des Neubaus angehen.“

Nicht umsonst seien im Koalitionsvertrag der Erhalt, die Modernisierung und der bedarfsgerechte Ausbau der Verkehrsinfrastruktur zu einem Schwerpunkt der Landespolitik erklärt worden. „Das Geld ist da, aber es wurden zu lange nicht die nötigen Planungen und entscheidenden Schritte eingeleitet“, so Wüst. „Das hatte auch ideologische Gründe, aber in dieser Landesregierung sind sich alle einig: Wir wollen die Straßen und Brücken in NRW schnellstmöglich wieder in Schuss bringen.“

Straßen.NRW nutzt die derzeitige Vollsperrung, um die Fahrbahn in Richtung Venlo zu sanieren. Eine bereits vorher geplante Vollsperrung in diesen Sommerferien für diese Arbeiten kann damit entfallen.

 

Zum Hintergrund:

Die Rheinbrücke Neuenkamp stammt von 1970, damals für 30.000 Autos und Lastwagen pro Tag geplant. Inzwischen nutzen 100.000 Fahrzeuge täglich die Brücke, davon 10.000 Lkw. Die DEGES Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und -bau GmbH wurde im Sommer 2014 mit der Planung für den Ausbau der A 40 zwischen DU-Homberg und DU-Häfen einschließlich dem Bau der neuen Brücke Neuenkamp, die deutlich breiter sein wird, beauftragt. Noch in diesem Jahr soll das Planfeststellungsverfahren eingeleitet werden. 

Die Duisburger Rheinbrücke im Verlauf der A40 ist eine so genannte Schrägseilstahlbrücke. Sie ist 777 Meter lang und hat eine Fläche von rund 28.000 Quadratmetern. Instandsetzungsarbeiten gab es auch schon in den vergangenen Jahren: Die "Fahrbahnübergänge" wurden 1977 ausgetauscht, und schon zweimal, 1996 bis 1998 und 2010 bis 2013, wurde die Fahrbahnplatte wegen aufgetretener Risse saniert. Seit einigen Jahren hat man auch immer wieder Schäden in den Querträgern festgestellt, die regelmäßig geschweißt wurden.

 

Zur Information:

Für O-Töne und Statements steht Minister Wüst um 14.30 Uhr am Rheinufer in Höhe der Kantine des Landtags NRW zur Verfügung.

 

Pressekontakt:

Leonie.Molls@vm.nrw.de, Tel. 0211-3843 1042

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04.08.2017 - RB 38 wird bis Bedburg zur S-Bahnlinie 12: Phase Zwei zur Modernisierung des Kölner Bahnknotens eingeleitet

Die Modernisierung des stark belasteten Bahnknotens Köln ist eines der wichtigsten Schienenprojekte in Nordrhein-Westfalen. Jetzt geht es in die zweite Phase: Das Verkehrsministerium, die Deutsche Bahn und der Nahverkehr Rheinland (NVR) haben die Planungsvereinbarung für ein Ergänzungspaket des bereits beschlossenen Ausbaus der S-Bahnlinie 11 unterzeichnet. Die Vereinbarung sieht Planungskosten für die ersten beiden Leistungsphasen in Höhe von rund vier Millionen Euro vor. Kernpunkt ist der Umbau der Regionalbahn RB 38 (Erftbahn) zu einer S-Bahn (S 12). „Damit kommen wir einen deutlichen Schritt weiter in unseren gemeinsamen Bemühungen, der Millionenstadt Köln und ihrem Umland die langersehnten und spürbaren Verbesserungen im Personen- und Güterverkehr auf der Schiene zu bringen“, sagte Verkehrsminister Hendrik Wüst bei der Unterzeichnung der Planungsvereinbarung in Düsseldorf.

Die künftig bis Bedburg (Erft) verlängerte S 12 erhält nach den Planungen damit den Linienweg Au (Sieg), Köln, Bergheim bis Bedburg, der im 20-Minuten-Takt bedient wird. Heute gibt es nur eine stündliche direkte Verbindung von Bergheim und Bedburg nach Köln. Durch die Verlagerung der RB 38 auf die S-Bahn-Strecke werden auf der bisherigen Route Kapazitäten für das steigende Güter- und Fernverkehrsangebot zwischen Horrem und dem Abzweig zur linken Rheinstrecke frei.

„Wir machen die Strecke nach Bedburg fit für die S-Bahn“, sagte Ronald Pofalla, Vorstand Infrastruktur der Deutschen Bahn AG. „Dabei werden wir den gesamten Planungsprozess transparent und offen gestalten – vor allem im Dialog mit den Anwohnern und Stakeholdern.“

Zum Ergänzungspaket gehören darüber hinaus der Bau eines neuen S-Bahn-Haltepunktes „Köln-Mülheim Berliner Straße“ im Verlauf der S 6 sowie der Neubau von Weichen am Abzweig Müngersdorf für die zukünftige Führung von S-Bahnzügen nach Pulheim und Grevenbroich.

„Der Kölner Knoten ist eine zentrale bundes- und europaweite Drehscheibe“, sagte Dr. Hermann-Josef Tebroke, Verbandsvorsteher Zweckverband Nahverkehr Rheinland. „Allerdings  erweist er sich aufgrund der erschöpften Kapazitätsreserven auch als einer der großen Engpässe im nationalen und internationalen Eisenbahnverkehr für den Personen- und Güterverkehr. Dass wir nach der Unterzeichnung der Planungsvereinbarung für die S 11 im vergangenen Jahr heute auch die Rhein-Erft-Bahn als weiteren Meilenstein zur Entlastung des Kölner Knotens auf den Weg bringen können, ist ein Erfolg für die gesamte Region.“

Dr. Norbert Reinkober, Geschäftsführer Nahverkehr Rheinland GmbH, ergänzte: „Die heutige Unterzeichnung ist ein weiterer Schritt hin zu einer deutlichen Verbesserung der SPNV-Qualität im Rheinland. Dies kommt allen Fahrgästen zugute. Trotz dieses Erfolgs können wir nun nicht die Füße hochlegen, sondern müssen die Modernisierung unser Infrastruktur weiter vorantreiben. Wir setzen uns weiter dafür ein, die notwendigen Projekte aufzugleisen, um den Stau auf der Schiene zu reduzieren.“

Bereits 2016 waren in einem ersten Planungsschritt weitreichende Elemente zur Auflösung des Kölner Bahn-Engpasses vereinbart worden: Um dem Wachstum der Fahrgastzahlen gerecht zu werden, soll insbesondere die S-Bahn-Stammstrecke zwischen Köln Messe/Deutz, Köln-Hauptbahnhof und Köln Hansaring ausgebaut werden. Hierzu sind zusätzliche Bahnsteige in Köln Messe/Deutz und Köln Hauptbahnhof geplant. Die Leit- und Sicherungstechnik wird modernisiert und damit leistungsfähiger. Als weiterer wichtiger Schritt des S-Bahn-Ausbaus wird der Takt der Linie S 11 in den Hauptverkehrszeiten zwischen Bergisch Gladbach und Köln-Worringen von bisher 20 auf 10 Minuten verdichtet.

 

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28.07.2017 - Nordrhein-Westfalen lehnt Fahrverbote ab und sieht die Hersteller in einer Nachrüstungspflicht

Zum Urteil des Verwaltungsgerichts Stuttgart zum Diesel-Fahrverbot

Die Konzentrationen von Stickoxiden in Ballungsräumen sind ein gesundheitsgefährdendes Problem. Aus Sicht der Landesregierung besteht hier dringender Handlungsbedarf. Christina Schulze Föcking, Ministerin für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz dazu: „Es geht um unsere Gesundheit und unsere Umwelt. Deswegen sind wir dazu verpflichtet, den Ausstoß von gesundheits- und umweltgefährdenden Stoffen so schnell wie möglich und so weit wie möglich zu reduzieren. Fahrverbote in unseren Innenstädten können nur das letzte Mittel sein. Wir brauchen endlich klare Zusagen der Automobilindustrie, wie der Ausstoß der Emissionen konkret und nachweisbar durch Nachrüstungen gesenkt werden kann. Wir fordern, dass die Verbraucherinnen und Verbraucher nicht einen Euro für die Nachrüstung und die Folgekosten zahlen müssen.”

Prof. Dr. Andreas Pinkwart, Minister für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie hebt hervor: „Fahrverbote schaden der Wirtschaft, dem Einzelhandel, dem Handwerk und nicht zuletzt uns allen. Daher sehen wir die Automobilkonzerne in der Pflicht, schnell und verlässlich nachzurüsten – zum Beispiel mit modernen Katalysatoren aus NRW. Darüber hinaus kann eine stärkere Nutzung von Elektrofahrzeuge die Innenstädte entlasten, wie der in Aachen hergestellte Streetscooter von DHL zeigt. Von solchen innovativen Erfolgsmodellen brauchen wir mehr. Es wird Zeit, dass die Autoindustrie ihre zögerliche Haltung aufgibt und stärker in die Elektromobilität investiert. In NRW gibt es exzellente Wissenschaftseinrichtungen, die führend an Elektro-Antrieben forschen. Man muss diese PS endlich auf die Straße bringen.“

Hendrik Wüst, Minister für Verkehr beschreibt ein Maßnahmenbündel zur Einhaltung der Grenzwerte: „Wir müssen konsequenter als bisher die Chancen der Digitalisierung nutzen: zum Beispiel durch intelligentere Steuerung von Parksuchverkehren und bessere Anreize zum Umstieg auf den ÖPNV durch eine bessere Vernetzung der Verkehrsträger. Zu einem Maßnahmenbündel gehört ganz wesentlich auch die Umrüstung des öffentlichen Personennahverkehrs. Durch die Umstellung der Buslinien auf emissionsärmere Antriebe werden in den Hotspots nennenswerte Verbesserungen erzielt. Deshalb werden die Nachrüstung von Busflotten mit Abgasreinigungssystemen und die Beschaffung elektrobetriebener Busse erheblich gefördert."

Am kommenden Dienstag (02.08.2017) wird Ministerpräsident Armin Laschet am Nationalen Forum Diesel der Bundesregierung teilnehmen, um Forderungen ebenso wie Lösungsansätze aus Nordrhein-Westfalen vor- und einzubringen. 

Bei der Mobilität der Zukunft strebt die Landesregierung einen ganzheitlichen Ansatz ohne Fahrverbote an, um greifbare Verbesserungen für die Menschen, für besonders belastete Stadtquartiere und für eine zukunftsgerechte Mobilität zu erreichen. Denn Fahrverbote für unsere Innenstädte würden die individuelle Mobilität und den freien Warenverkehr gerade im innerstädtischen Liefer- und Personenverkehr einschränken. 

Derzeit sind in Nordrhein-Westfalen 34 Luftreinhaltepläne zur Verbesserung der Luftqualität und damit für die Stärkung des Gesundheitsschutzes in Kraft. Die Luftreinhaltepläne werden laufend fortgeschrieben. 

Bereits mehrfach hat das Land Nordrhein-Westfalen die Bundesregierung aufgefordert, sich gegenüber den Herstellern für eine technische Ertüchtigung von Dieselfahrzeugen einzusetzen und entsprechende Maßnahmen zu ergreifen. Zuletzt hat dies Ministerpräsident Armin Laschet zusammen mit vier anderen Ministerpräsidenten aus Baden-Württemberg, Bayern, Niedersachsen und Hessen in einem Positionspapier am 7. Juli 2017 getan.

Das Positionspapier ist unter folgendem Link abrufbar: https://www.land.nrw/de/zukunft-automobilwirtschaft  

 

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz Telefon 0211/4566-294, oder an die Pressestelle des Ministeriums für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie, Telefon 0211/61772-204, oder an die an die Pressestelle des Ministeriums für Verkehr, Telefon 0211/3843-1038.

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http://www.mbwsv.nrw.de/presse/pressemitteilungen/Archiv-des-VM-2017/2017_07_28_Ablehung-Fahrverbot/index.php Pressestelle MBWSV http://www.mbwsvnrw.de:1210544
23.07.2017 - Neue Verkehrsstärkenkarte erschienen

Wie viele Fahrzeuge fahren eigentlich täglich auf der Landesstraße 553 zwischen Oberhundem und Röspe? Wie stark ist die Verkehrsbelastung auf der Autobahn 31 bei Ochtrup? Und wie viele Kfz sind auf der B51 an der Landesgrenze nach Rheinland-Pfalz unterwegs? (*)

Antworten darauf liefert auf einen Blick die Verkehrsstärkenkarte NRW, die jetzt mit den Daten der bundesweiten Verkehrszählung 2015 neu erschienen ist. Alle fünf Jahre zählen die Straßenbauverwaltungen der Länder im Auftrag des Bundesverkehrsministeriums an bestimmten Tagen und zu bestimmten Uhrzeiten nach einem einheitlichen Schema den Verkehr. Die Daten werden im Auftrag der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) in Bergisch-Gladbach ausgewertet und für verschiedene Anwendungen aufbereitet. Eine davon ist die Verkehrsstärkenkarte, die das Verkehrsministerium sowohl online als auch in gedruckter Version zur Verfügung stellt.

Die Daten werden außerdem in Kürze über die Online-Auskunft der nordrhein-westfälischen Straßeninformationsbank (NWSIB) http://www.nwsib-online.nrw.de bereitgestellt. Dort gibt es eher für Profianwender eine Fülle weiterer Informationen, zum Beispiel über Brückenbauwerke, Bedarfsumleitungen, Gefahrgutstrecken, Baustellen, Unfalldaten oder Fotos der regelmäßigen Bildbefahrung der Straßen.

Aktuelle Informationen für Verkehrsteilnehmer bietet dagegen die Seite https://www.verkehr.nrw/. Das Verkehrsinformationsportal des Landes informiert über die aktuelle Verkehrssituation auf Autobahnen und ausgewählten Strecken im nachgeordneten Netz, Baustellen, öffentlichen Personennahverkehr, über Radrouten, Parkhausbelegungen. Anhand von mehr als 200 Webcams können sich Verkehrsteilnehmer ein aktuelles Lagebild von ihrer Strecke verschaffen. Mit Hilfe eines Routing-Dienstes können Verbindungen mit dem Individualverkehr, Öffentlichen Verkehr und mit dem Rad geplant werden.

Die Verkehrsstärkenkarte ist sowohl online auf der Internetseite als auch als Printversion mit der Bestellnummer V-517 im Broschürenservice des Verkehrsministeriums auf www.vm.nrw.de zu finden.

 

(*) Auflösung: L553: DTV 730, A31: DTV 33.631 , B51: DTV: 12.208, DTV= durchschnittlicher täglicher Verkehr

 

Pressekontakt: Bernhard.Meier@vm.nrw.de, Tel. 0211-3843-1013

 

http://www.mbwsv.nrw.de/presse/pressemitteilungen/Archiv-des-VM-2017/2017_07_21_VSTK/index.php Pressestelle MBWSV http://www.mbwsvnrw.de:1209945
18.07.2017 - Pünktlich zum Ferienstart: Digitaler Wanderroutenplaner NRW mit neuen Funktionen und jetzt auch als App fürs Handy

Das Ministerium für Verkehr teilt mit:

Der Wanderroutenplaner NRW erfreut sich seit 2012 großer Beliebtheit. Jetzt ist eine Überarbeitung erfolgt, damit die Text- und Kartenseiten auch mit Tablet oder Smartphone angezeigt und bedient werden können. Mit der Überarbeitung werden auch neue Funktionen sowie eine App angeboten.

Verkehrsminister Hendrik Wüst sagte dazu: „Digitalisierung im Verkehr heißt nicht nur Apps für den öffentlichen Verkehr oder Staumeldungen im Autoverkehr. Auch Fußgänger suchen ihr Ziel im Alltag und Wanderer in der Freizeit. Mit dieser Überarbeitung des Fuß- und Wanderroutenplaners setzt NRW Maßstäbe und schickt sich an, genau wie mit dem Radroutenplaner NRW, den Bürgerinnen und Bürgern das bundesweit beste digitale Angebot zu bieten.“

Das Netz des Wanderroutenplaners enthält alle Straßen und Wege des Landes und dazu rund 20.000 Kilometer Wanderwege - von Premiumwegen bis hin zu lokalen Rundwegen. Die Wege werden einzeln auf der Karte oder dem Luftbild angezeigt. Die bedeutenden Wege sind zudem mit zusätzlichen Informationen versehen.

Der Wanderroutenplaner NRW bietet eine Vielzahl von Funktionen zur adressscharfen Routensuche, z.B. wenn bestimmte Wanderwege bevorzugt oder Steigungen möglichst vermieden werden sollen. Der Nutzer kann unterschiedliche Hintergrundkarten oder Luftbilder einschalten. Darüber hinaus sind Sehenswürdigkeiten, Übernachtungsmöglichkeiten, Haltestellen sowie Parkplätze, Schutzhütten und Spielplätze als Icons anklickbar integriert.

Mit der App des Wanderroutenplaners kann man unterwegs beispielsweise vom eigenen Standort eine Route (um-)planen oder die Karte auf dem Display mitwandern lassen. Am PC geplante Routen werden einfach mittels QR-Code auf die App übertragen. Besitzer von GPS-Geräten können sich die selbst geplanten Routen als GPS-Tracks herunterladen. Ein besonderer Service erleichtert die An- und Abreise: Für die geplante Wanderung kann man sich die passenden Bus- und Bahnverbindungen für ganz NRW berechnen lassen, die entsprechende Fahrplanauskunft wird direkt mitangezeigt.

Zu finden ist der Wanderroutenplaner unter www.wanderroutenplaner.nrw.de

Die Apps können in den App-Stores von Android und Apple kostenlos heruntergeladen werden.

 

Pressekontakt: maik.grimmeck@vm.nrw.de, Tel. 0211/3843-1019

 

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14.07.2017 - Intelligente Verkehrslenkung

Das Ministerium für Verkehr teilt mit:

Kein Bundesland setzt zur Stauvermeidung so stark auf elektronische Verkehrssteuerung – so genannte Telematik – wie Nordrhein-Westfalen. „Die weitere Digitalisierung der Verkehrssteuerung birgt große Chancen, um die vorhandene Straßeninfrastruktur so effizient wie möglich zu nutzen und bei den nötigen Ausbaumaßnahmen den Verkehrsfluss so wenig wie möglich zu stören“, sagte Verkehrsminister Hendrik Wüst beim Besuch der Verkehrszentrale in Leverkusen.

Auf rund 540 Kilometern Autobahn in NRW sind bereits entsprechende Anlagen zur Verkehrsbeeinflussung installiert. 76 Millionen Euro werden zu diesem Zweck allein in den nächsten zweieinhalb Jahren in technische Ausrüstung wie Streckenbeeinflussungsanlagen, temporäre Standstreifenfreigaben oder Zuflussregelungsanlagen investiert. 135 weitere Autobahnkilometer werden mit Anlagen ausgestattet, die von der Verkehrszentrale in Leverkusen geplant, gebaut und betrieben werden.

„Die Kapazitäten auf den Autobahnen in NRW sind begrenzt und werden in den kommenden Jahren an vielen Stellen für den tatsächlichen und zukünftigen Bedarf ausgebaut. Der Bund hat im neuen Bundesverkehrswegeplan 2030 für NRW 14 Milliarden Euro allein für Maßnahmen des Vordringlichen Bedarfs und zur Engpassbeseitigung vorgesehen“, ergänzte Verkehrsstaatssekretär Hendrik Schulte. Staufreiheit könne in einem Ballungsraum wie NRW mit seinem dichten Autobahnnetz und der hohen Verkehrsbelastung niemand versprechen. „Aber um den Verkehr so flüssig wie möglich zu halten, brauchen wir viel mehr innovative Maßnahmen zur Steuerung des Verkehrs. Die Digitalisierung gibt uns dazu die Chance“, so der Minister.

Wüst bedankte sich beim Bundesverkehrsministerium, das in der vergangenen Woche einen Bewilligungsbescheid über 9,5 Millionen Euro an das Land geschickt hatte, um den Neubau der Verkehrszentrale zu ermöglichen. „Damit kann die Verkehrszentrale raus aus ihren beengten räumlichen Verhältnissen und sich für die Zukunft rüsten“, sagte Wüst.

Die Verkehrszentrale beim Landesbetrieb Straßenbau NRW bündelt sämtliche Aufgaben des Verkehrsmanagements. Die Einrichtung einer Verkehrsredaktion, die Verbesserung der Verkehrsinformation durch das weiter entwickelte Verkehrsportal www.verkehr.nrw sowie Planung, Bau und Betrieb der Telematik sind zentrale Bestandteile. Ziel ist auch die Verbesserung der Verkehrssicherheit.

In den kommenden beiden Jahren werden auf weiteren 135 Kilometern des Autobahnnetzes in NRW Streckenbeeinflussungsanlagen installiert. Sie geben – je nach Verkehrssituation – die Geschwindigkeiten vor und warnen vor Staus, schlechtem Wetter und Baustellen. Die zwei wesentlichen Projekte sind der Neubau von Anlagen auf der A3 zwischen Leverkusen, Hilden und Breitscheid und auf der A565 bei Bornheim.

Derzeit wird auf drei Streckenabschnitten in NRW durch die „temporäre Seitenstreifenfreigabe“ bei Bedarf ein zusätzlicher Fahrstreifen zur Verfügung gestellt: auf der A4 östlich von Köln, der A57 nördlich von Köln und der A45 bei Hagen. Dieses System wird künftig auf die A3 vor dem Kreuz Hilden und die A52 vor dem Kreuz Neersen ausgeweitet.

Den Zufluss auf die Autobahn steuern „Zuflussregelungsanlagen“. Wenn die Autopulks mit Hilfe von Ampeln nach und nach auf die Autobahn fahren, sorgt das für einen stetigeren Verkehrsfluss. Schon jetzt befinden sich 97 von bundesweit 104 dieser Anlagen in NRW. Künftig wird es elf weitere Anlagen auf der A57 bei Worringen und Dormagen, auf der A61 im Autobahndreieck Erfttal sowie auf der A3 zwischen Breitscheid und Oberhausen geben.

Zur Information über Umleitungen im Fall von Unfällen, Baustellen oder größeren Staus dienen „dynamische Wegweiser mit integrierter Stauinformation“. Weitere 58 dieser Tafeln werden demnächst an Autobahnkreuzen gebaut, damit die Autofahrer auf Grund der Informationen noch rechtzeitig eine alternative Route einschlagen können: Am Kamener Kreuz, am Westhofener Kreuz, an den Autobahndreiecken Heumar und Köln-Ost, bei Wuppertal-Nord, am Kreuz Breitscheid, am Kreuz Dortmund-Unna und am Autobahnkreuz Leverkusen.

 

Weitere Infos unter: https://www.strassen.nrw.de/verkehr/verkehrstelematik.html

 

Pressekontakt: Bernhard.Meier@vm.nrw.de, Tel. 0211-3843-1013

 

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03.07.2017 - Verkehrsministerium neu aufgestellt: Minister Wüst und Staatssekretär Schulte nehmen Amtsgeschäfte auf

Der neue Verkehrsminister Hendrik Wüst hat nach seiner Vereidigung in der vergangenen Woche sein Amt im Ministerium angetreten. Zugleich hat auch sein Staatssekretär Dr. Hendrik Schulte die Amtsgeschäfte aufgenommen.

Anlässlich seiner ersten Arbeitswoche sagte Minister Wüst: „Ich freue mich, Teil des Neuaufbruchs zu sein und mich in den kommenden Jahren mit aller Kraft in den Dienst des Landes stellen zu können. Als neuer Verkehrsminister möchte ich vor allem für eine intelligente, vernetzte Mobilität stehen. Wir werden unter anderem die Chancen der Digitalisierung nutzen, um für die Mobilität der Zukunft gerüstet zu sein.“

Staatssekretär Schulte ergänzte: „Den Verkehr im bevölkerungsreichsten Bundesland zu gestalten, ist eine große Herausforderung, der ich mich gerne stelle. In diesem Bereich die Weichen für die Zukunft zu stellen, wird eine spannende aber lohnende Aufgabe.“

Der 41-jährige Wüst wurde in Rhede geboren und war zuletzt wirtschaftspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion in NRW. Zudem war er in den Jahren 2006 bis 2010 Generalsekretär der nordrhein-westfälischen Union und auch viele Jahre Mitglied des CDU-Bundesvorstands. Der Westfale hat seine Tätigkeit als Geschäftsführer des Zeitungsverlegerverbands NRW nach seiner Ernennung als Minister beendet.

Schulte ist 58 Jahre alt und stammt aus Essen. Der Bauingenieur wechselt von der Privatwirtschaft ins Ministerium. Er war unter anderem für große Infrastrukturprojekte des Hochtief-Konzerns sowie des österreichischen Unternehmens PORR verantwortlich.

Die Lebensläufe von Minister Wüst sowie von Staatssekretär Schulte werden in Kürze auf unserer Homepage abrufbar sein.

 

Pressekontakt: maik.grimmeck@mbwsv.nrw.de, Tel. 0211/3843-1019

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17.05.2017 - „StadtUmland.NRW“: Minister Groschek würdigt bei „polis Convention“ vorbildliche Zukunftskonzepte für Großstädte und ihre Nachbarkommunen

Städtebauliche und verkehrspolitische Herausforderungen lassen sich am besten partnerschaftlich im Verbund von Stadt und Umland bewältigen. Darum hatten Stadtentwicklungsminister Michael Groschek sowie Staatssekretär Michael von der Mühlen Mitte 2016 mit der Initiative „StadtUmland.NRW“ Großstädte und ihre Nachbarkommunen eingeladen, gemeinsame Zukunftskonzepte einzureichen. Aufgabe war, gelungene Wege integrierter und interkommunaler Zusammenarbeit aufzuzeigen. Bei der Ausarbeitung der Konzepte wurden die Verbünde mit jeweils 200.000 Euro vom Stadtentwicklungsministerium unterstützt. 

Jetzt hat eine fachübergreifend besetzte Jury die Raumentwicklungs- und Mobilitätskonzepte mit Vorbildcharakter für NRW ausgezeichnet. 18 Großstädte, 82 Nachbarkommunen, fünf Landkreise sowie 46 Kooperationspartner wie Nahverkehrsträger oder regionale Entwicklungsorganisationen haben interkommunale Lösungen für die städtebaulichen und verkehrspolitischen Herausforderungen in den Ballungsräumen erarbeitet. Die Jury lobte die große Resonanz und das hohe Niveau der eingereichten Konzepte.

„Kirchturmdenken untergräbt wertvolle Potenziale“, sagte Groschek bei der Eröffnung der Stadt- und Projektentwicklungsmesse „polis Convention“ in Düsseldorf. „In vielen Innenstädten fehlt Wohnraum, während das Umland von Leerständen betroffen ist. Der Arbeitslosigkeit in einer Stadt steht wenige Kilometer weiter der Fachkräftemangel gegenüber. Flächenknappheit trifft auf ungenutzte Brachen in der Nachbarkommune: Nur, wenn Städte und Gemeinden bereit sind, intensiv miteinander zu kooperieren, schaffen wir eine erfolgreiche Siedlungs- und Mobilitätspolitik.“

Drei Konzepte mit Vorbildcharakter hebt die Jury besonders hervor, da sie methodisch und inhaltlich besonders weitgehend und in ihrer Gesamtheit innovativ und integriert angelegt sind:

• das „RegioNetzWerk“ mit Düsseldorf (Projektträger), Duisburg, Krefeld, Meerbusch, Ratingen und dem Kreis Mettmann

• das „Stadt Umland Netzwerk (S.U.N.)“ mit Köln, Dormagen, Rommerskirchen sowie allen Kommunen im Erft-Kreis-Kreis, der als Projektträger fungiert

• die Initiative „Zwischen Rhein und Wupper“ mit den Bergischen Städten Solingen, Wuppertal und Remscheid als Projektträgern sowie Leverkusen, Düsseldorf, Burscheid, Hückeswagen, Wermelskirchen und den Kommunen des Kreises Mettmann. 

Die Jury würdigt darüber hinaus die Qualität aller acht eingereichten Zukunftskonzepte, da sie allesamt 

• integrierte Planungsansätze anstatt sektoraler Betrachtungen in den Blick nehmen

• neue Stadt-Umland-Kooperationen auf Augenhöhe etablieren

• Umlandgemeinden zur Verantwortungsübernahme bewegen, und

• durch interkommunale Strategien neue Kräfte frei setzen.

„Die mit der Initiative StadtUmland.NRW angestoßenen interkommunalen Kooperationen sind eine absolute Neuheit“, sagte Staatssekretär von der Mühlen. „Diese Art der Zusammenarbeit ist eine verfassungsrechtlich nicht institutionalisierte, freiwillige Aufgabe. Die Ergebnisse der Initiative zeigen aber das große Interesse von Seiten der Kommunen, dies zu forcieren. Die Jury legt der künftigen Landesregierung nahe, die entwickelten Prozesse weiter zu fördern und zu unterstützen. Die Konzepte sollten als Vorbild dienen für den integrierten Einsatz der Förderinstrumente im Infrastrukturbereich,  bei der Städtebau- und der Wohnraumförderung sowie bei Förderangeboten der Mobilität.“

Die Zusammenfassung der Jury-Würdigungen finden Sie hier.

Weitere Informationen zu den eingereichten Konzepten erhalten Sie hier.

 

Hintergrund „polis Convention“:

Stadtentwicklungsminister Groschek hat die Stadt- und Projektentwicklungsmesse „polis Convention“ eröffnet. Am Gemeinschaftsstand des Landes NRW können sich Besucherinnen und Besucher über Themen wie Stadtentwicklung, Kleingärten, soziale Baulandentwicklung und Brachflächenmobilisierung, Flüchtlingsunterkünfte oder über Neuigkeiten aus dem Flächenpool NRW informieren. Das Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr sowie seine Partner (NRW.Urban, NRW.Bank, Verband für Flächenrecycling und Altlastensanierung (AAV), BahnflächenEntwicklungsGesellschaft NRW (BEG) und Bau- und Liegenschaftsbetrieb (BLB) NRW) stellen ihre Instrumente zur Gewinnung und Entwicklung von Flächen vor. Diese sind insbesondere zur Wohnbebauung geeignet und stellen daher eine wichtige Voraussetzung für die Wohnungsbauoffensive dar. 

Pressekontakt: leonie.molls@mbwsv.nrw.de, Tel. 0211/3843-1042

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12.05.2017 - Mit Abstand Deutscher Meister beim geförderten Wohnungsbau: Fast 40 Prozent der Sozialwohnungen in Deutschland sind 2016 in NRW entstanden

Im Jahr 2016 wurden in NRW mehr Sozialwohnungen gefördert als in Bayern, Baden Württemberg und Hessen zusammen. NRW kam auf 9.301 Wohnungen, während Bayern 3.725, Baden Württemberg 1.011 und Hessen 2.222 Wohnungen förderten.

„Fast 40 Prozent der bundesweit neu gebauten Sozialmietwohnungen in NRW: Unsere Wohnungsbauoffensive wirkt. Das ist genau der Bauboom, den wir brauchen, um endlich wieder bezahlbare Wohnungen für möglichst viele zu bieten“, sagte Bauminister Michael Groschek. „Jahr für Jahr geben wir in Nordrhein-Westfalen gemeinsam mit dem Bund 1,5 Milliarden Euro aus, um Wohnungs- und Städtebau zu fördern. So entsteht gute Nachbarschaft und ein Heimatgefühl vor der Haustür. Wir bauen auf soziale Verantwortung statt Privat vor Staat.“

Das Bundesbauministerium hat am Donnerstag die Zahlen der Wohnungsbauförderung aus den Bundesländern veröffentlicht und die Fortführung der Wohnungsbauförderung über das Jahr 2019 hinaus gefordert. 

Im Jahr 2016 wurden in NRW zwei Drittel (67 Prozent) mehr Sozialwohnungen gefördert als im Vorjahr – nämlich genau 9.301 Wohnungen. Das sind 38 Prozent der bundesweit 24.550 neu gebauten Sozialmietwohnungen, und das bei einem Bevölkerungsanteil von 22 Prozent. 

Pressekontakt: Leonie.Molls@mbwsv.nrw.de, Tel. 0211-3843-1042

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11.05.2017 - Industrielle Kulturlandschaft Ruhrgebiet als UNESCO-Welterbe: Groschek legt der Kultusministerkonferenz neuen Entwurf vor

Das Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr teilt mit:

Das Land Nordrhein-Westfalen setzt sich weiterhin dafür ein, dass die „Industrielle Kulturlandschaft Ruhrgebiet“ UNESCO-Welterbe wird. Drei Jahre lang wurde die Region von einem Experten-Team erforscht und begutachtet. Die Ergebnisse dieser Arbeiten werden nun an die Kultusministerkonferenz (KMK) zur Bewertung weitergeleitet. Rhein, Ruhr, Emscher und Lippe, Kanäle, Eisenbahnlinien und Halden sind ebenso prägende Bestandteile der industriellen Kulturlandschaft wie zum Beispiel die Zeche Zollern und die Kokerei Hansa in Dortmund, der Gasometer Oberhausen oder das Hüttenwerk im Landschaftspark Duisburg-Meiderich.

„Eine radikal umgestaltete Landschaft in großem Maßstab, verbunden mit einer unverwechselbaren Authentizität“, so beschreibt Bauminister Michael Groschek das Ruhrgebiet. „Die Region ist ein Musterbeispiel für das Erbe der Montanindustrie, durchzogen von einem der dichtesten Verkehrsnetze Europas und dies alles in Kombination mit einem dynamischem Wandel – das zeichnet das Ruhrgebiet aus.“

Im Rahmen des Verfahrens zur Fortschreibung der deutschen Tentativliste für das UNESCO-Welterbe hatte die KMK 2014 dem vorschlagenden Land Nordrhein-Westfalen die Empfehlung gegeben, die „Industrielle Kulturlandschaft Ruhrgebiet“ weiter zu erforschen, um das Projekt für eine Aufnahme in die deutsche Tentativliste (Vorschlagsliste für zukünftige Nominierungen) zu qualifizieren. Dieser Empfehlung kamen die Projekt-Partner mit umfangreichen Forschungen und Gutachten sowie der Durchführung und Dokumentation eines internationalen Symposiums zum Thema „Industrielle Kulturlandschaften im Welterbe-Kontext“ nach. Der nun vorliegende Entwurf berücksichtigt die UNESCO-Kriterien, die für eine Einschreibung in die Welterbe-Liste maßgeblich sind.

Einen Einblick gibt die soeben erschienene Broschüre „Industrielle Kulturlandschaft Ruhrgebiet - Entwurf einer Darstellung des außergewöhnlichen universellen Wertes“, herausgegeben von der Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur in Zusammenarbeit mit dem Bauministerium, dem Regionalverband Ruhr, dem Landschaftsverband Rheinland, dem Landschaftsverband Westfalen-Lippe und der Emschergenossenschaft. Diese Dokumentation bildet die Grundlage für alle weiteren Arbeiten am Projekt „Industrielle Kulturlandschaft Ruhrgebiet. Ein Vorschlag für das Welterbe der UNESCO“. Die Broschüre finden Sie hier.

Im Anhang finden Sie zudem ein Foto des Hüttenwerks im Landschaftspark Duisburg-Nord (Teil der Industriellen Kulturlandschaft Ruhrgebiet). Quellenangabe: Industriedenkmalstiftung/Baoquan Song

 

Pressekontakt: maik.grimmeck@mbwsv.nrw.de, Tel. 0211/3843-1019

 

 

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11.05.2017 - B62n bei Siegen: „Hüttentalstraße“ ist jetzt komplett

Das Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr teilt mit:

Die Hüttentalstraße bei Siegen ist jetzt komplett, das letzte Teilstück südwestlich von Siegen wurde offiziell für den Verkehr freigegeben. Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt und Landesverkehrsminister Michael Groschek waren der Einladung von Straßen.NRW-Direktorin Elfriede Sauerwein-Braksiek zum offiziellen Akt gefolgt. 110 Millionen Euro hat die Schließung der verbliebenen drei Kilometer langen Lücke der Straße als Bundesstraße B62n gekostet.

Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt erklärte: „Heute ist ein wirklich guter Tag für Siegen und die Mobilität im Dreiländereck zwischen Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfahlen und Hessen. Mit dem Lückenschluss an der B62 bekommt Siegen ein echtes Infrastruktur-Upgrade. Für die Anwohner bedeutet das: Weniger Lärm, mehr Verkehrssicherheit und mehr Lebensqualität. Für die Autofahrer: Weniger Staus und ein schnelleres Vorankommen. Und für die Region eine bessere Anbindung und beste Standortfaktoren. Die Hüttentalstraße ist ein wichtiges Fundament für Wachstum, Wohlstand und Arbeit in der Region und ein starker Beleg für das ökonomische Grundprinzip moderner Volkswirtschaften: Mobilität schafft Prosperität. Wohlstand entsteht dort, wo Infrastruktur funktioniert.“

„Die Region kann aufatmen“, freute sich Verkehrsminister Michael Groschek. „Pendler erreichen künftig schneller und sicherer die großen überregionalen Verbindungen wie A4 und A45, das umliegende Verkehrsnetz wird ab sofort bis zu 90 Prozent weniger Verkehr verarbeiten müssen“, so Groschek. Die Hüttentalstraße selbst wird auf einzelnen Abschnitten bis zu 40.000 Fahrzeuge täglich aufnehmen, so die Prognosen für 2020. Damit profitieren vom aktuellen Ausbau vor allem auch die Orte Niederschelden und Eiserfeld.

 

Sieben Jahre hat die Realisierung des letzten Bauabschnitts gedauert. „Aber die Hälfte der Strecke verläuft ja auch entweder als Tunnel oder als Brücke, eine Herausforderung für unsere Ingenieure und die ausführenden Firmen“, betonte die Straßen.NRW-Chefin Elfriede Sauerwein-Braksiek. Zudem musste man sich eng mit der Deutschen Bahn absprechen, galt es doch, die wenigen Sperrzeiten auf der Schiene für die umfangreichen Straßenarbeiten zu nutzen. Neben dem Bühltunnel mit einer Länge von 525 Metern wurden sieben Brücken mit einer Gesamtlänge von fast einem Kilometer, sowie mehrere Stützmauern und eine Fußgängerüberführung gebaut.

Auch zahlreiche Belange der Umwelt mussten erfüllt werden: Entstanden sind dabei 13,5 Hektar so genannter Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen im Umfeld der Baumaßnahme. Dazu gehören 13 „landschaftspflegerische Maßnahmen“ neben der Trasse und im Bereich der Stadt Siegen, unter anderem Entsiegelungen, Umbauten von Waldflächen, das Unterschutzstellen einzelner Bereiche, sowie das Naherholungsgebiet am Abzweig Eiserfeld.

 

Pressekontakt: bernhard.meier@mbwsv.nrw.de, Tel. 0211/3843-1013

 

 

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09.05.2017 - Baureife Projekte für 1,1 Milliarden in der Schublade. Groschek: „NRW ist für die Zukunft bestens aufgestellt.“

Gute Nachrichten für das staugeplagte NRW: Einschließlich des 740 Millionen Euro schweren Neubaus der Leverkusener Rheinbrücke liegen in Nordrhein-Westfalen aktuell baureife Projekte in Höhe von 1,152 Milliarden Euro in der Schublade. Neu dazu gehört ab sofort auch die Ortsumgehung Wesel auf der B58 mit einem Volumen von 90 Millionen Euro. Das Oberverwaltungsgericht in Münster hat heute mitgeteilt, dass keine Eilanträge gegen das Vorhaben eingegangen sind. Das Land NRW wird nun unverzüglich die Zustimmung des Bundesverkehrsministeriums zu einem schnellstmöglichen Baubeginn beantragen.

Allein seit Anfang des Jahres sind somit vier weitere Projekte planfestgestellt worden: Neben der Ortsumgehung Wesel liegen auch für die Maßnahmen auf der A40 und B236 bei Dortmund sowie für die A33 bei Bielefeld Baurecht vor. Für diesen Planungsvorrat in Höhe von 244 Millionen Euro wartet das Verkehrsministerium auf die Baufreigabe des Bundes

. „Gegen Stau hilft nur Bau. NRW hat seine Hausaufgaben gemacht“, erklärte Verkehrsminister Michael Groschek. „Unser milliardenschwerer Planungsvorrat zeigt, wie gut der Landesbetrieb Straßenbau NRW gewappnet ist. NRW hat damit genügend baureife Projekte in der Schublade und ist für die Zukunft bestens gerüstet.“

Außerdem fertig geplant sind bereits die beiden Abschnitte der A1 zwischen Lotte und Lengerich mit einem Volumen von 168 Millionen Euro. Würde der Bund von seinem Vorhaben absehen, diese Streckenabschnitte mithilfe von ÖPP umzusetzen, könnte das Land NRW mit dem Bau beginnen. Bis Ende des Jahres sollen zudem weitere Projekte mit Baurecht in Höhe von zusätzlichen 418 Millionen Euro vorliegen.

Bereits 2016 hat NRW Straßenbaumittel des Bundes in Höhe von knapp 1,1 Milliarden Euro abgerufen – so viel wie nie zuvor. 2016 gehörte NRW zu gerade einmal fünf Bundesländern, die mehr Mittel für den Bundesfernstraßenbau abrufen konnten als im Verfügungsrahmen vorgesehen – dagegen konnten gleich elf Bundesländer die zur Verfügung gestellten Gelder nicht komplett abrufen. Einmalig wurden 2013 rund 42 Millionen Euro an Bundesfernstraßenmittel nicht verausgabt. In 2014 (+95,8 Millionen Euro), 2015 (+17,9 Millionen Euro) und 2016 (+23,9 Millionen Euro) hat NRW vom Bund dagegen mehr Mittel abgerufen als eigentlich vorgesehen – insgesamt mehr als 137 Millionen Euro zusätzlich. Unabhängig vom aktuellen Planungsvorrat wird NRW in diesem Jahr Bundesfernstraßenmittel in Höhe von voraussichtlich 1,2 Milliarden Euro umsetzen – dies wäre ein weiterer Rekord.

Nach dem verstärkten Personalabbau der Vergangenheit hat Minister Groschek die Kehrtwende eingeleitet: Erstmals seit 2007 arbeiten bei Straßen.NRW wieder mehr als 1.600 Ingenieurinnen und Ingenieure (Planer). Zugleich hat NRW die Mittel für externe Planungsleistungen mit 63 Millionen Euro seit 2010 nahezu verdoppelt. Als zusätzliche Unterstützung ist 2014 die Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und -bau GmbH DEGES beauftragt worden für NRW zusätzliche Brückenprojekte umzusetzen.

Die Projekte des Jahres 2017 finden Sie hier

Pressekontakt: maik.grimmeck@mbwsv.nrw.de, Tel. 0211/3843-1019

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09.05.2017 - Stärkung der Touristenmagnete: Route der Industriekultur und Emscher Landschaftspark werden vom Land NRW und dem RVR mit insgesamt 120 Millionen Euro unterstützt

Das Land Nordrhein-Westfalen und der Regionalverband Ruhr (RVR) werden in den kommenden zehn Jahren die Route der Industriekultur und den Emscher Landschaftspark mit insgesamt 120 Millionen Euro fördern. Der entsprechende Vertrag ist heute unterzeichnet worden. Land und RVR verpflichten sich damit, die fünf Großstandorte der Route der Industriekultur sowie die fünfzehn regional bedeutsamen Standorte im Emscher Landschaftspark zu unterstützen und zu pflegen. Diese werden vom Land NRW und dem RVR bereits seit 2006 gefördert.

Stadtentwicklungsminister Michael Groschek bekräftigt: „Die Landesregierung wird ihrer Verantwortung gerecht und setzt sich auch weiterhin für den Erhalt der einmaligen Zeugen der industriellen Vergangenheit des Ruhrgebiets ein, vor allem für die Route der Industriekultur. Diese macht die Metropole Ruhr noch attraktiver, ist ein Touristenmagnet und trägt damit zur Schaffung und Sicherung von Arbeitsplätzen bei.“

Umweltminister Johannes Remmel erläutert: „Der Emscher Landschaftspark ist eine wichtige Grundlage für den Ausbau der Grünen Infrastruktur Ruhr. Unser Engagement richtet sich in den nächsten Jahren mehr auf den Erhalt der biologischen Vielfalt sowie den Klimaschutz und die Klimaanpassung.“

RVR-Regionaldirektorin Karola Geiß-Netthöfel freut sich, dass das Land NRW den RVR bei den beiden wegweisenden Zukunftsprojekten weiterhin unterstützt: „Ein Blick auf die stetig steigenden Besucherzahlen zeigt, dass es sich lohnt, die Industriedenkmale als lebendige Orte der Erinnerung zu bewahren und zu nutzen. Gleichzeitig tragen wir als Planungsverband Verantwortung, den Emscher Landschaftspark als Kern der Grünen Infrastruktur mitten im Ballungszentrum weiterzuentwickeln.“

 

Route der Industriekultur

Im Rahmen des neuen Vertrages engagieren sich Land und RVR stärker als bisher an den fünf Großstandorten Landschaftspark Duisburg-Nord, Gasometer Oberhausen, Welterbe und Kokerei Zollverein in Essen, Jahrhunderthalle und Westpark Bochum sowie Kokerei Hansa in Dortmund.

Das Land NRW wird seine Unterstützung für die Grundsicherung der herausragenden Industriedenkmäler von jährlich 3,6 auf 5,6 Millionen bis 2026 anheben. Der RVR will seinen jährlichen Zuschuss für Instandsetzungen an den Großstandorten um 1,4 Millionen auf 3,9 Millionen Euro für den gleichen Zeitraum erhöhen.

Die Route der Industriekultur erschließt auf einem 400 Kilometer langen Straßenrundkurs das industriekulturelle Erbe der Metropole Ruhr. Zum Kernnetz zählen 25 bedeutende Industriedenkmäler, die sogenannten Ankerpunkte, sowie 16 Aussichtspunkte und 13 Arbeitersiedlungen. 2016 erreichten die Besucherzahlen an diesen 25 Ankerpunkten mit 6,48 Millionen Gästen einen neuen Rekord. Allein 3,7 Millionen Besucher entfielen auf die fünf Großstandorte.

Die Route im Netz: http://www.route-industriekultur.ruhr/ 

 

Emscher Landschaftspark

Zum Ablauf der derzeitigen Vereinbarung mit dem Land hat der RVR ein Gutachten über die regional und überregional bedeutsamen Standorte im Emscher Landschaftspark in Auftrag gegeben. Diese Untersuchung kommt zum Ergebnis, dass zur Sicherung der Parks, Halden und Radwege eine weitere finanzielle Ausgleichsregelung notwendig ist.

Für die Pflege der 15 Standorte des Emscher Landschaftsparks sieht das Land wie bisher Ausgleichsmittel in Höhe von 2,5 Millionen Euro pro Jahr vor. Im Gegenzug verpflichten sich die Standorte, denselben Betrag in Eigenleistung zu erbringen. Der RVR betreut die verbandseigenen Areale, leitet die Zahlungen des Landes an die externen Standorte weiter und sorgt gemeinsam mit den Partnern dafür, dass die vereinbarten Qualitätsstandards eingehalten werden. Verbandseigene Standorte sind: Gehölzgarten Ripshorst in Oberhausen und Gleispark Frintrop in Essen sowie die Halden Schurenbach und Eickwinkel (Essen), Rheinelbe (Gelsenkirchen), Hoheward (Herten/Recklinghausen), Großes Holz (Bergkamen) und die Tetraederhalde (Bottrop).

Mit einer Fläche von rund 450 Quadratkilometern und über 200 realisierten Projekten ist der Emscher Landschaftspark der größte und am weitesten ausgebaute Regionalpark Europas. Mehrere hundert Kilometer Freizeitwege verbinden einzelne Parks, Industrienatur, künstlerisch gestaltete Halden und Landmarken. Zu den 15 Standorten gehören unter anderem die Zeche Lohberg in Dinslaken, der Nordsternpark in Gelsenkirchen, der Stadtteilpark Mont-Cenis in Herne oder der Emscher Park Radweg.

Der Emscher Landschaftspark ist eine Kooperation von dem Regionalverband Ruhr, 20 Kommunen, zwei Kreisen, drei Regierungsbezirken, dem Land Nordrhein-Westfalen sowie der Emschergenossenschaft und dem Lippeverband.

Der Regionalpark im Netz: www.emscherlandschaftspark.rvr.ruhr  

 

Pressekontakt:  maik.grimmeck@mbwsv.nrw.de, Tel. 0211/3843-1019

                      frank.seidlitz@mkulnv.nrw.de, Tel. 0211/ 4566-294

                      klask@rvr-online.de, Tel.0201/2069-201

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08.05.2017 - A3 zwischen Köln und Leverkusen im Mai komplett mit acht Fahrstreifen

Baustellen auf dem Kölner Autobahnring werden zum Baustart der Leverkusener Rheinbrücke fertig

Das Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr teilt mit:

Wenn im kommenden Jahr die Arbeiten für den Neubau der Leverkusener Rheinbrücke richtig Fahrt aufnehmen, soll der Kölner Ring weitgehend baustellenfrei sein. „Der Bau der Rheinbrücke ist das mit Abstand größte Projekt in NRW seit Jahren. Es wird Verkehrsteilnehmern und Anliegern sehr viel Geduld abverlangen. Deshalb haben wir zusammen mit der Baustellenkoordination von Straßen.NRW daran gearbeitet, dass andere große Baumaßnahmen auf dem Kölner Ring vorher fertig werden“, sagte Verkehrsminister Michael Groschek.

Die Koordination war offensichtlich erfolgreich. Im Laufe des Jahres verschwinden auf dem Kölner Autobahnring immer mehr Engpässe. Auf dem am stärksten frequentierten Autobahnteilstück Deutschlands rollt der Verkehr ab Ende Mai 2017 zwischen Leverkusen und Heumar auf acht Fahrstreifen. Zusätzlich sorgen die Maßnahmen in den Autobahnkreuzen Köln-West und Köln-Süd für spürbare Entspannung an den bisherigen Nadelöhren.

A3: Ausbau zwischen Köln und Leverkusen wird diesen Monat fertig

Der Ausbau der am stärksten belasteten Autobahn Deutschlands geht in diesen Tagen auf die Zielgerade. Zwischen dem Autobahndreieck Heumar und der Anschlussstelle Leverkusen-Zentrum wird die A3 auf einer Länge von 15 Kilometern noch in diesem Monat komplett auf acht Fahrstreifen befahrbar sein. Damit steigt die Kapazität der Autobahn hier deutlich. In der Gegenrichtung Oberhausen ist der Ausbau bereits seit vergangener Woche fertig gestellt. Hat es sich dort zuletzt noch mehrmals täglich gestaut, kommt es aktuell nur in den Morgenstunden zu stockendem Verkehr, zeigen die Daten der Straßen.NRW-Verkehrszentrale.

Die Arbeiten zum Ausbau der A3 zwischen Köln-Mülheim und Leverkusen hatten im Juni 2015 begonnen. 170.000 Fahrzeuge nutzen täglich diese Straße im Bereich des Kölner Rings. Damit belegt die A3 den Spitzenplatz in Deutschland. Die Arbeiten auf dem jetzt fertig gestellten 3,8 Kilometer langen Abschnitt haben 35 Millionen Euro gekostet. Neben dem reinen Straßenausbau wurden sowohl die „Verkehrstelematik“ als auch die Entwässerung erneuert. Der jetzt gewählte Straßenbelag ist ein geräuschmindernder, offenporiger Asphalt, der so genannte Flüsterasphalt.

Autobahnkreuz Köln-West: Schlussspurt beim Umbau

Zurzeit laufen die letzten Arbeiten im Autobahnkreuz Köln-West, um den Verkehr von A4 und A1 künftig besser miteinander zu verknüpfen. Voraussichtlich ab Herbst 2017 entfällt damit ein weiteres Nadelöhr auf dem Kölner Autobahnring. Für die Verkehrsteilnehmer auf den stark frequentierten Strecken wird die Fertigstellung spürbare Entlastungen bringen.

Mit seiner klassischen Kleeblattform war das Autobahnkreuz Köln-West dem stetig zunehmenden Verkehr nicht mehr gewachsen. Die sich kreuzenden Verkehrsströme der auf jeweils sechs Fahrstreifen ausgebauten A4 und A1 behinderten sich bislang bei der Verflechtung gegenseitig. 2012 begann der Umbau zu einem leistungsfähigen, modernen Verkehrsknotenpunkt. Unter anderem mit vier neuen Brücken werden die einzelnen Ströme künftig voneinander getrennt die Autobahnen wechseln können.

Brückenneubau entspannt die Lage im Autobahnkreuz Köln-Süd

Seit Mitte April hat sich die Lage um das vor allem in den Morgen- und Nachmittagsstunden stauträchtige Autobahnkreuz Köln-Süd entspannt. Der Aufbau einer Behelfsbrücke als Übergangslösung hat hier deutlich für Abhilfe gesorgt. Seit dem Brückenneubau im Kreuz müssen sich zwei Hauptverkehrsströme nicht mehr miteinander verflechten. Bisher trafen Verkehrsteilnehmer, die von der A4 aus Richtung Olpe kamen und auf die A555 nach Bonn wechselten, auf jene, die von der A555 auf die A4 nach Aachen wollten. Vor allem zu Stoßzeiten am Morgen und Nachmittag kam es regelmäßig zu Staus rund um das Kreuz. Die neue Brücke trennt die Verkehrsströme voneinander, indem die Fahrzeuge von der A4 über die Brücke fahren und der von der A555 kommende Verkehr unter der Brücke durchfließt.

 

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28.04.2017 - Bürger vernetzen Nachbarschaften: Quartiersentwicklung digital – Aufruf zur Mitwirkung

Das Stadtentwicklungsministerium hatte im vergangenen Jahr zu einem Modellprojekt „Bürger vernetzen Nachbarschaften. Quartiersentwicklung nutzt digitalen Wandel” aufgerufen. Das Ministerium unterstützt damit Quartiersinitiativen darin, digitale Möglichkeiten für lokale Anliegen und Aktivitäten nutzbar zu machen. Initiativen sollen befähigt werden, sich die Nutzung von digitalen Anwendungen anzueignen oder auszubauen, um damit ihre Ziele vor Ort zu erreichen. 14 ausgewählte Bürgerwerkstätten arbeiten jetzt mit wissenschaftlicher Begleitung daran, Lösungen für lokale Probleme zu entwickeln, die möglicherweise auch auf andere Nachbarschaften übertragbar sind.

Stadtentwicklungsminister Michael Groschek: „Unsere Quartiere leben vom Engagement der Bürgerinnen und Bürger. Heimat vor der Haustür, das ist heute nicht mehr nur Gesangsverein und Handarbeitskreis. Die Möglichkeiten der digitalen Welt sind eine große Chance für bürgerschaftliches Engagement. Informationsaustausch über die eigene Arbeit im Internet, Austausch mit anderen Initiativen, Selbsthilfe organisieren, dafür gibt es heute vielfältige digitale Werkzeuge. Mit der Quartiersakademie unterstützen wir im Modellprojekt engagierte Bürger dabei, solche Angebote für sich zu nutzen.“

Das Themenspektrum der digitalen Möglichkeiten im Quartier ist breit gestreut. Es geht generell um die Verbesserung der Lebensqualität im Quartier: Nahversorgung, Mobilität, leer stehende Gebäude, klimagerechte Quartiere, Mieterinitiativen, Grün im öffentlichen Raum z. B. durch Urban Gardening und Urban Farming, Erhalt von Baukultur, Kultur, Tauschbörsen für Kompetenzen und Dienstleistungen, generations- und kulturübergreifende Projekte.

 

Die Bürgerwerkstätten werden sich und ihre Projekte bei der diesjährigen Jahrestagung der Quartiersakademie „Bürger vernetzen Nachbarschaften. Quartiersentwicklung nutzt den digitalen Wandel.“ am 12. und 13. Oktober 2017 in der Philharmonie Essen präsentieren.

Das Ministerium für Stadtentwicklung ruft zur Mitgestaltung der Tagung auf. Interessierte Initiativen können sich bereits jetzt mit ihren Projekten bewerben, um aktiv an der Vorbereitung der Tagung mitzuwirken, eigene Aktivitäten vorzustellen und sich perspektivisch mit vergleichbaren Initiativen zu vernetzen.

Angesprochen sind Nachbarschaftsgruppen, Initiativen, Kommunen, Wohnungsunternehmen, Vereine, Wissenschaftler, die digitale Angebote der Information und Kommunikation, Apps oder Cloud Services für ihre Aktivitäten nutzen oder perspektivisch nutzen wollen.

Bürgerschaftliches Engagement in den Stadtteilen zu stärken, das ist das Ziel der Quartiersakademie, die das Ministerium für Stadtentwicklung im Jahr 2015 ins Leben gerufen hat. In Seminaren und Workshops tauschen sich im Rahmen der Quartiersakademie (www.quartiersakademie.nrw.de) Bürgergruppen und Initiativen über die Gestaltung ihres Wohnumfeldes aus. Themen wie Integration von Flüchtlingen, demografischer Wandel, Barrierefreiheit oder Aktivitäten wie „Urban Gardening“ stehen dort auf der Agenda. Immer stärker geraten dabei auch digitale Anwendungen in den Fokus. Virtuelle Vernetzung mit realem Bezug ins Quartier und praktischem Gebrauchswert für die Bürger – das haben zahlreiche Bürgergruppen als Aufgabe erkannt.

 

Kontakt: claus.eppe@mbwsv.nrw.de; info@quartiersakademie.nrw.de;

 

Tagungsprogramm auf www.quartiersakademie.nrw.de

 

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27.04.2017 - NRW fördert kommunalen Straßenbau in Städten und Gemeinden mit 127 Millionen Euro.

Das Land Nordrhein-Westfalen fördert in diesem Jahr 114 kommunale Straßenbauvorhaben mit rund 127 Millionen Euro. Die Gesamtkosten dieser Projekte belaufen sich auf über 256 Millionen Euro.

Nach der Einigung von Bund und Ländern über die Neuordnung ihrer Finanzbeziehungen ab 2020 kann das Fördervolumen für 2017 wieder auf das Niveau früherer Jahre angehoben werden.

Verkehrsminister Michael Groschek: „Der Schwerpunkt des Programms liegt auf der Erhaltung. Die Kommunen brauchen dringend die Zuwendungen, um ihre Verkehrswege in Schuss zu bringen. Ich bin froh, dass es nach der Einigung über die künftigen Bund-Länder-Finanzbeziehungen wieder eine Perspektive für die Förderung gibt. Die Kommunen können wieder planen und das Land ist verlässlicher Partner bei der Erneuerung der kommunalen Verkehrsinfrastruktur. Die Förderung bringt auch positive Effekte für die heimische Bauwirtschaft.“

Das Programm wird überwiegend aus den Bundeszuweisungen nach dem Entflechtungsgesetz finanziert, das im Jahr 2019 endet. In den Förderprogrammen der Jahre 2014 bis 2016 konnten wegen des grundgesetzlich festgeschriebenen Auslaufens der Entflechtungsmittel kaum neue Maßnahmen gefördert werden.

Wegen der Langfristigkeit der Investitionen müssen erstmals auch Verpflichtungsermächtigungen aus Landesmitteln über 2019 hinaus in Anspruch genommen werden. Nach der grundsätzlichen Einigung zwischen Bund und Ländern über die Neuordnung der Finanzbeziehungen ab dem Jahr 2020 ist nun klar, dass das Land in Zukunft jährlich Mittel in Höhe der bisherigen Bundeszuweisungen, das sind 259,53 Millionen Euro, bereitstellen kann. Die Hälfte davon fließt in die Förderung des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV), die andere Hälfte (129,76 Millionen Euro) steht für Maßnahmen des kommunalen Straßenbaus zur Verfügung.

 

Im Jahr 2017 werden diese Mittel eingesetzt für

• Erneuerung bestehender Straßen (37 Maßnahmen, 50,8 Mio €),

• Aus- und Umbau von Straßen (44 Maßnahmen, 47,1 Mio €),

• Neubau von Entlastungsstrecken (6 Maßnahmen, 19,3 Mio €),

• Sicherung/Beseitigung von Bahnübergängen (19 Maßnahmen, 6,7 Mio €),

• Tunnelsicherheit (1 Maßnahme, 1,5 Mio €),

• Verkehrslenkung, Telematik (1 Maßnahme, 0,6 Mio €),

• Gehwege und Parkstreifen (6 Maßnahmen, 0,6 Mio €).

 

Ein Projekt sticht im Programm 2017 besonders heraus: Für die dringend erforderliche Sanierung der Mülheimer Brücke in Köln steht aus dem Straßenbauanteil eine Förderung von 35 Millionen Euro zur Verfügung; weil auf der Brücke auch eine Straßenbahnlinie verläuft, stellt der Nahverkehr Rheinland (NVR) aus dem ÖPNV-Anteil bis zu 20 Millionen Euro bereit.

 

Alle Maßnahmen aus dem Programm zur Förderung des kommunalen Straßenbaus 2017 finden Sie hier

 

Pressekontakt: bernhard.meier@mbwsv.nrw.de, Tel. 0211/3843-1013

 

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26.04.2017 - Straßenbau: Fakten, Fakten, Fakten Aus gegebenem Anlass stellt das MBWSV fest: Alternative Fakten oder fehlerhafte Interpretationen der Fakten werden auch  im Wahlkampf durch Wiederholung nicht richtig.

zur Pressemitteilung

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25.04.2017 - An der A46 bei Hagen entsteht die erste „Lego“-Brücke in NRW - Bauzeit vor Ort wird um mehr als die Hälfte reduziert

Der Einsatz von Fertigteilen im Brückenbau trägt dazu bei, den Neubau einer Brücke schneller und mit geringerer Verkehrsbeeinträchtigung abzuwickeln. Heute wurde in Dorsten ein Bauverfahren vorgestellt, bei dem sogar die gesamte Brücke in Fertigteilbauweise errichtet wird.

zur gemeinsamen Pressemitteilung

 

Hintergrundinformationen:

Anlage 1

Anlage2

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20.04.2017 - Heimatwerker Nieheim: Minister Groschek eröffnet Bauprojekt zur Integration von Flüchtlingen

Das Projekt „Heimatwerker“ ist offiziell gestartet: Flüchtlinge, Studierende und Anwohner in Nieheim (Kreis Höxter) sanieren gemeinsam ein von Leerstand bedrohtes Ackerbürgerhaus im historischen Stadtkern. Während des Umbaus, der voraussichtlich bis Ende 2018 dauern wird, erwerben die Projektteilnehmer auf der Baustelle und in begleitenden Kursen handwerkliche Kenntnisse, die später etwa im Baugewerbe nützlich sind. Bei der Planung und der Sanierung werden sie fachkundig angeleitet. Nach Abschluss des Umbaus kann dann die Werkstatt von allen Bewohnerinnen und Bewohnern der Stadt Nieheim für handwerkliche und kreative Tätigkeiten sowie für andere gemeinschaftliche Zwecke genutzt werden. Diese Idee wurde in einer gemeinsamen Projektwoche entwickelt, an der rund 50 Heimatwerker mitwirkten.

„Wir erleben hier ,Heimat made in Nieheim‘“, sagte Stadtentwicklungsminister Michael Groschek beim offiziellen Baubeginn vor Ort. „Das Projekt Heimatwerker kommt allen zu Gute: Den Flüchtlingen, die die Sprache und handwerkliche Kenntnisse erlangen, den Menschen vor Ort, die das Haus künftig für gemeinschaftliche Zwecke nutzen können, der Stadt, die ihr bauliches Erbe erhält und einen neuen Begegnungsort schafft, sowie der Hochschule Ostwestfalen-Lippe durch die wissenschaftlichen Erkenntnisse. Besser  kann Integration kaum gelebt werden. Ich freue mich sehr, dass mein Haus mit dem Sonderprogramm ,Hilfen im Städtebau zur Integration von Flüchtlingen‘ zu diesem vorbildlichen Projekt beiträgt.“

Durchgeführt wird das Projekt von der Landesinitiative StadtBauKultur NRW, der Stadt Nieheim und der Hochschule Ostwestfalen-Lippe. Es hat eine Gesamtlaufzeit von zehn Jahren und soll bei Erfolg auch auf andere Kommunen übertragen werden. Die Sanierung des Hauses wird finanziert durch das Städtebau-Sonderprogramm des Ministeriums für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr und einen Eigenanteil der Stadt Nieheim. Weitere Kosten für Organisation, Öffentlichkeitsarbeit, Veranstaltungen und Dokumentation trägt StadtBauKultur NRW. Für die langfristige Nutzung des Gebäudes will der neugegründete Verein Heimatwerker Nieheim weitere Fördergeber, Sponsoren und Spenden gewinnen.

 

Pressekontakt: Leonie.Molls@mbwsv.nrw.de, Tel. 0211-3843-1042

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