RSS-Feed des Ministeriums für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen http://www.mbwsv.nrw.de de-de Redaktion des MBWSV 16.10.2017 - Modernisierung des Bahnhofs Rheda-Wiedenbrück nach drei Jahren abgeschlossen. Land Nordrhein-Westfalen investiert zwei Millionen Euro

Der Bahnhof Rheda-Wiedenbrück hat heute seine offizielle Inbetriebnahme gefeiert. Damit sind rund drei Jahre Arbeit unter dem „rollendem Rad“ abgeschlossen: Mit dem Ende der Bauarbeiten ist die Station auf dem neuesten Stand und macht einen weiteren Schritt zur optimalen Mobilitätsdrehscheibe.

Seit Oktober 2014 hat die Deutsche Bahn (DB) den Bahnhof Rheda-Wiedenbrück modernisiert. Alle Bahnsteige sind zugunsten der Barrierefreiheit auf eine Höhe von 76 Zentimeter erhöht worden. Der Bahnsteig an Gleis 1 ist auf einer Länge von 170 Metern erneuert worden, die übrigen Bahnsteige (Gleise 3, 7, 8, 9, 10) auf einer Länge von jeweils 220 Metern. Die Personenunterführung ist umfassend modernisiert worden, drei neue Aufzüge erleichtern den Zugang zu den Bahnsteigen. Die Bahnsteigdächer sind ebenfalls modernisiert worden, Restarbeiten werden mit der nächsten möglichen Sperrpause umgesetzt. Auf den Bahnsteigen stehen vier neue Wetterschutzhäuser, eine neue Beleuchtung ist hier ebenfalls installiert worden. Die Gesamtkosten betragen etwa sieben Millionen Euro, wovon der Bund ca. vier Millionen Euro, das Land Nordrhein-Westfalen etwa zwei Millionen Euro und die DB rund eine Million Euro übernehmen.

Verkehrsminister Hendrik Wüst sagte anlässlich der Inbetriebnahme: „Nordrhein-Westfalen als bevölkerungsreichstes Bundesland ist auf einen attraktiven Regionalverkehr angewiesen, um mehr Menschen von der Straße auf die Schiene zu bringen. Und dazu gehören eben auch ansprechende barrierefreie Bahnhöfe, zu denen man gerne geht, an denen man gerne ankommt und an denen man sich gerne aufhält. Mit der Vollendung dieser Maßnahme ist der Bahnhof gleichzeitig für den Vorlaufbetrieb des RRX tauglich gemacht worden.“

„Mit dem Umbau erfüllt der Bahnhof Rheda-Wiedenbrück die Voraussetzungen für den Halt des künftigen Rhein-Ruhr-Express (RRX) und hat damit Anschluss an die Zukunft des NRW-Regionalverkehrs“, sagte Dr. Ulrich Conradi, Verbandsvorsteher des Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL).

„Mit der Modernisierung des Bahnhofs Rheda-Wiedenbrück haben wir eine wichtige Station in der Region fit für die Zukunft gemacht“, so Martin Nowosad, Bahnhofsmanager für den Bereich Ostwestfalen-Lippe. „Bei der Planung haben wir viele Wünsche und Interessen, unter anderem von Reisenden, mit einbezogen.“

Die Modernisierung fand unter dem „rollenden Rad“ statt, das heißt, bei laufendem Bahnbetrieb. Reisende mussten daher nur geringfügige Einschränkungen in Kauf nehmen.

 

#1von150: Moderne Bahnhöfe für NRW

Im Rahmen der Modernisierungsoffensive 2 (MOF 2) wurden seit 2008 an 117 kleineren und mittleren Bahnhöfen in Nordrhein-Westfalen Baumaßnahmen vereinbart. Im Rahmen der RRX Außenäste wurde der Ausbau an 53 Stationen festgehalten, weitere 35 Stationen im Bereich Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL) und Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) sowie voraussichtlich weitere 15 Bahnhöfe im Nahverkehr Rheinland (NVR) werden im Zuge einer dritten Modernisierungsoffensive (MOF 3) erneuert. Bereits heute sind rund 490 der 691 Stationen im Land stufenfrei.

Der Blick geht aber auch in die Zukunft: Bis 2023 werden mit einem Investitionsvolumen von mehr als eine Milliarde Euro umfangreiche Modernisierungen an mehr als 150 Bahnhöfen in Nordrhein-Westfalen durchgeführt. Für die rund drei Millionen Reisenden pro Tag sollen 80 Prozent der Bahnhöfe in NRW bis Ende 2019 stufenfrei ausgebaut werden. Hinzu kommen weitere Maßnahmen an den Stationen wie der Bau und die Installation neuer Aufzüge und Rampenanlagen. Auch die Beschallung und die Beleuchtung werden neu installiert, Bahnsteigdächer sowie Personenunterführungen neu gebaut oder umfangreich modernisiert. Gleichzeitig werden das Wegeleitsystem und das taktile Blindenleitsystem auf den Bahnsteigen erneuert oder wiederhergestellt. Mit der landesweiten Kampagne „1von150: Moderne Bahnhöfe für NRW“ informieren die Partner des ÖPNV im Lande die Öffentlichkeit über dieses anspruchsvolle und ehrgeizige Modernisierungsprogramm. Weitere Informationen gibt es auf der Internetseite www.1von150.de.

 

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16.10.2017 - Ausbau der Bahnstrecke zwischen der niederländischen Grenze und Rheydt - Odenkirchen jetzt vordringlich

Minister Wüst: Gute Entscheidung des Bundes

Das Ministerium für Verkehr teilt mit:

Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) hat den Ausbau der Schienenstrecke von der deutsch-niederländischen Grenze über Kaldenkirchen und Viersen bis nach Rheydt-Odenkirchen in den „Vordringlichen Bedarf“ des Bundesverkehrswegeplans 2030 aufgestuft.

Verkehrsminister Hendrik Wüst begrüßte die Entscheidung des BMVI, die Ausbaustrecke in den Vordringlichen Bedarf aufzunehmen: „Ich bin dem Bund für die Heraufstufung sehr dankbar. Diese Entscheidung gibt uns die Möglichkeit, in Zukunft mehr Güter von der Straße auf die Schiene zu bekommen.“

Der Ausbau der Schienenstrecke von der deutsch-niederländischen Grenze bis nach Rheydt-Odenkirchen für den Personen- und Güterverkehr war bislang lediglich in den „Potentiellen Bedarf“ des Bundesverkehrswegeplans 2030 eingestellt. Nachdem gutachterlich die Wirtschaftlichkeit der Maßnahme bestätigt wurde, sind jetzt die Voraussetzungen dafür geschaffen, dass die Bahn mit den konkreten Planungen starten kann. Die Gesamtinvestitionen für das Projekt werden auf 210 Millionen Euro geschätzt. Das Projekt ist zudem Bestandteil der gemeinsam mit Belgien und den Niederlanden laufenden Machbarkeitsstudie „3RX“ zur Optimierung des Schienenverkehrs zwischen den Nordseehäfen und dem Ruhrgebiet.

 

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11.10.2017 - A1-Rheinbrücke Leverkusen: Bundesverwaltungsgericht entscheidet für Neubau Verkehrsminister Wüst begrüßt Urteil des Bundesverwaltungsgerichts

Das Ministerium für Verkehr teilt mit:

Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hat die Klagen gegen den Planfeststellungsbeschluss für den Neubau der Rheinbrücke Leverkusen abgewiesen. Damit ist der im November 2016 von der Bezirksregierung Köln erlassene Planfeststellungsbeschluss bestandskräftig. Der Landesbetrieb Straßenbau NRW wird umgehend mit dem Bau beginnen.

Inhalt des Planfeststellungsbeschlusses ist neben dem Neubau der Rheinbrücke der Ausbau der A1 zwischen Köln-Niehl und dem Autobahnkreuz Leverkusen-West auf vier Fahrstreifen je Fahrtrichtung. Weiterhin sind umfangreiche Umbauten in der Anschlussstelle Niehl und dem Autobahnkreuz Leverkusen-West vorgesehen. Damit verbunden sind auch Eingriffe in die „Altablagerung Dhünnaue“ in Leverkusen. Straßen.NRW hat der Bezirksregierung Köln als Planfeststellungsbehörde ein umfangreiches Sicherheitskonzept für die Eingriffe in die Altablagerung vorgelegt.

NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst: „Das Urteil aus Leipzig ist in Düsseldorf als Startschuss angekommen. Jetzt läuft der Countdown für den ambitionierten Fahrplan, die erste Hälfte der Brücke bis 2020 für den Verkehr fertig zu stellen. Dann soll auch der Lkw-Verkehr auf der A1 wieder über den Rhein fahren können. Wenn wir das schaffen, wird es eine erhebliche Entlastung für die ganze Region geben. Insbesondere Handwerker, Lieferanten und Speditionen werden aufatmen, wenn Sie keine Umwege mehr fahren müssen. Das Verkehrsministerium, Straßen.NRW und alle Beteiligten legen sich jetzt in Zeug, damit wir das schaffen.“

Gisela Walsken, Regierungspräsidentin Bezirksregierung Köln: „Mit dem Urteil besteht Rechtssicherheit und der Bau der neuen Brücke kann nun schnellstmöglich beginnen. Einer vollständigen Sperrung der stark maroden Rheinquerung können wir somit noch zuvorkommen. Ein Totalausfall dieses wichtigen Bauwerkes im transeuropäischen Verkehrsnetz hätte nicht nur erhebliche Folgen für den örtlichen und regionalen Verkehr und damit auch für die Wirtschaft, sondern auch für die Verkehrsbelastung der innerstädtischen Straßen in Leverkusen und Köln. Das Gericht bestätigt zudem, dass wir die Sorgen und Ängste der Menschen in der Region ernst nehmen. Die im Planfeststellungsbeschluss getroffenen Vorkehrungen für den Eingriff in die Altablagerung Dhünnaue gewährleisten einen höchst möglichen Schutz der direkt betroffenen Bürgerinnen und Bürger.“

Elfriede Sauerwein-Braksiek, Direktorin des Landesbetriebs Straßen-bau: „Das Urteil ist für mich eine Bestätigung der guten vorbereitenden Arbeit unserer Planer. Ich freue mich, dass wir jetzt Rechtssicherheit haben und schnell mit den Arbeiten beginnen können.“

Wie geht´s jetzt weiter?

Der Landesbetrieb Straßenbau NRW, der für den Neubau der Rhein-brücke zuständig ist, hat in den letzten Monaten bereits vorbereitende Maßnahmen wie Leitungsverlegungen ausführen lassen, damit der avisierte Zeitplan (siehe unten) eingehalten werden kann. Das Ziel: Ende 2020 ist der erste Teil der neuen Rheinquerung fertig und kann bereits den Verkehr inklusive aller Fahrzeuge, die schwerer als 3,5 Tonnen sind und damit wieder LKW, aufnehmen.

 

  • Auftragserteilung für die Baulose noch in diesem Jahr
  • Ab November 2017 Erdarbeiten linksrheinisch
  • Ab November 2017 Bau eines Regenrückhaltebeckens unter der Fahrbahn der A59 im Autobahnkreuz Leverkusen-West
  • Ab Frühjahr 2018 umfangreiche Arbeiten für den Umbau des Autobahnkreuzes Leverkusen-West.
  • Zeitgleich Baubeginn der eigentlichen Rheinquerung und Beginn mit dem Umbau der Anschlussstelle Köln-Niehl.
  • Ende 2020 Fertigstellung und Verkehrsfreigabe der ersten Hälfte der neuen Rheinbrücke. Die Umbauarbeiten in Niehl und dem Autobahnkreuz Leverkusen-West sind abgeschlossen.
  • Im Anschluss Abbruch der heutigen Rheinbrücke und Bau der zweiten neuen Rheinbrücke
  • Bis Ende 2023 Fertigstellung der zweiten Hälfte der neuen Rheinbrücke

 

hier finden Sie weitere Infos:

Autobahnausbau bei Leverkusen - Straßen.NRW

zur Pressemitteilung des Bundesverwaltungsgerichts

Hintergrundinformationen - Neubau der Rheinbrücke Leverkusen

 

 

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10.10.2017 - Neue Leitung Kommunikation und Presse im Verkehrsministerium

Stephie Hagelüken übernimmt zum 1. November die Leitung des neu geschaffenen Bereichs

Das Ministerium für Verkehr teilt mit:

Das Verkehrsministerium stellt die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit organisatorisch und personell neu auf. Die Leitung des neu geschaffenen Bereichs übernimmt zum 1. November 2017 Stephie Hagelüken. Die 49-Jährige verantwortet dann die interne und externe Kommunikation. Sie wechselt vom Immobilienunternehmen Vonovia, wo sie bisher die interne Kommunikation leitete.

 

Stephie Hagelüken war von 2005 bis 2011 Leiterin der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Finanzministeriums Nordrhein-Westfalen. Sie sprach für die CDU Landtagsfraktion in NRW, die CDU Deutschland und deren damaligen Generalsekretär Laurenz Meyer. Weitere berufliche Stationen waren die strategische Kommunikationsberatung Deekeling Arndt Advisors, Radio WAF und die Fernsehproduktionsgesellschaft TV21.

 

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Verkehr, Telefon 0211 3843-1019.

 

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05.10.2017 - "S gemeinsam voranbringen": Akteurskonferenz zum S-Bahn-Ausbau im Knoten Köln

Der S-Bahn-Ausbau im Knoten Köln ist Modellprojekt im Bündnis für Mobilität NRW und soll neue Formen der Öffentlichkeitsbeteiligung bei Projekten im Schienenpersonenverkehr erproben. Den Auftakt dafür bildete heute eine Akteurskonferenz im KölnSky. Der nordrhein-westfälische Verkehrsminister Hendrik Wüst, Norbert Reinkober, Geschäftsführer des Nahverkehr Rheinland (NVR), und der Konzernbevollmächtigte der Deutschen Bahn für NRW, Werner Lübberink, stellten den aktuellen Planungsstand und die Eckpunkte im begleitenden Beteiligungsprozess vor.

„Der Großraum Köln braucht ein leistungsfähiges S-Bahn-System – so, wie es München oder Berlin schon seit Jahrzehnten haben“, betonte Minister Wüst die Notwendigkeit des Bauvorhabens. Neben dem RRX und der Fortführung der Betuwe-Linie gehört der S-Bahn-Ausbau Köln zu den wichtigsten Schienenprojekten in Nordrhein-Westfalen. Ziel ist ein leistungsstarkes S-Bahn-Netz, das die Region mit der wachsenden Stadt Köln nachhaltig verknüpfen soll.

Der erste Schritt ist der Ausbau der S-Bahn-Stammstrecke zwischen den Stationen Köln Messe/Deutz und Köln Hauptbahnhof. Die Linie S 11 wird erweitert, um nach ihrem Ausbau in den Hauptverkehrszeiten einen 10-Minuten-Takt zwischen Köln-Worringen und Bergisch Gladbach zu ermöglichen. Derzeit werden die planerischen Grundlagen ermittelt und Planungsvarianten geprüft. Zudem haben das Verkehrsministerium NRW, die Deutsche Bahn und der NVR im Juli dieses Jahres eine Planungsvereinbarung für den Ausbau der Regionalbahn RB 38 (Erftbahn) zu einer S-Bahn unterzeichnet. Die Vereinbarung sieht Planungskosten für die ersten beiden Leistungsphasen in Höhe von rund vier Millionen Euro vor.

„Eine leistungsfähige Infrastruktur und intelligente Mobilitätsangebote sind und bleiben entscheidende Voraussetzungen für Beschäftigung, Wohlstand und wirtschaftliches Wachstum. Mit dem Ausbau der S 11 und der RB 38 kommen wir endlich einen deutlichen Schritt weiter in unseren gemeinsamen Bemühungen, der Millionenstadt Köln und ihrem Umland die langersehnten und spürbaren Verbesserungen im Personen- und Güterverkehr auf der Schiene zu bringen“, erklärte Minister Wüst.

„Der Kölner Knoten ist eine bundes- und europaweite Drehscheibe“, ergänzte Reinkober. „Allerdings ist er auch einer der großen Engpässe im nationalen und internationalen Eisenbahnverkehr für den Personen- und Güterverkehr. Mit dem Ausbau der S 11 und der Erftbahn werden wir die Qualität des Schienenpersonennahverkehrs für unsere Fahrgäste deutlich verbessern.“

Um das Projekt effizient und erfolgreich umsetzen zu können, ist die frühzeitige und kontinuierliche Beteiligung sowohl der Bürgerinnen und Bürger als auch der Vertreter unterschiedlichster Interessengruppen von zentraler Bedeutung. „Das für die Metropolregion wichtige Projekt braucht die Unterstützung aller Beteiligten und Betroffenen“, sagte Lübberink. „Denn es wird nur gemeinsam gelingen, ein modernes, zukunftsorientiertes und nachhaltiges S-Bahn-System für die Menschen im Köln-Bonner Raum zu schaffen“. Deshalb haben Land, NVR und Bahn vereinbart, die Planungen für den Ausbau der S 11/S-Bahn-Stammstrecke mit einem umfassenden Kommunikations- und Beteiligungsprozess zu begleiten.

Sobald die Ergebnisse der Vorplanung vorliegen, werden diese der Öffentlichkeit vorgestellt. Fachliche Eckpunkte werden mit den beteiligten Akteuren in regionalen Arbeitskreisen und Akteurswerkstätten diskutiert. Für interessierte Bürgerinnen und Bürger finden streckenbezogen in den kommenden Monaten Info-Messen statt. Dort können sich alle Interessierten über die Planungen informieren und in persönlichen Gesprächen mit Fachleuten bestehende Fragen klären und Bedenken, Kritik oder auch Unterstützung äußern. Die Anregungen der Bürgerinnen und Bürger sollen ebenso wie die Hinweise der regionalen Interessenvertreter in den Planungsprozess einfließen. „Wir wollen ihre Expertise nutzen, mögliche Konflikte erkennen und lösen und so den Planungsprozess qualifizieren“, betonte Wüst. „Das Verkehrsministerium hat deshalb auch den S-Bahn-Ausbau Köln als Modellprojekt für das neue Bündnis für Mobilität ausgewählt.“

 

Weitere Informationen finden Sie unter: www.sbahnkoeln.de

 

Pressekontakt:

maik.grimmeck@vm.nrw.de, Tel. 0211-3843 1019

kirsten.verbeek@deutschebahn.com, Tel. 0211-3680 2060

benjamin.jeschor@nvr.de, Tel. 0221-2080 8471

 

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29.09.2017 - Positive Entwicklung des NRW-Tarifs: Eine Million Fahrten mehr als im Vorjahr. Die Signale stehen weiter auf Wachstum

Das Ministerium für Verkehr teilt mit:

Immer mehr Menschen in Nordrhein-Westfalen nutzen in Bussen und Bahnen den NRW-Tarif, den Nahverkehrstarif für landesweite Fahrten durch die verschiedenen Verbünde Nordrhein-Westfalens. Der vom Kompetenzcenter Marketing NRW in Köln erstellte aktuelle Tarifreport belegt, dass Fahrten und Einnahmen im NRW-Tarif deutlich gestiegen sind. Im vergangenen Jahr sind eine Million mehr Fahrten mit dem NRW-Tarif durch das Bundesland durchgeführt worden als im Vorjahr. Die Zahl der Fahrten ist von 36,2 Millionen im Jahr 2015 auf 37,2 Millionen in 2016 (+2,7 Prozent) gestiegen. „Die Ergebnisse zeigen, dass die Menschen einen einheitlichen Tarif aus einem Guss erwarten und dann auch nutzen. Der NRW-Tarif ist einfach zu verstehen und komfortabel in der Nutzung“, sagte Verkehrsminister Hendrik Wüst.

Das vom Land finanzierte Kompetenzcenter Marketing NRW (KCM) entwickelt gemeinsam mit dem Verkehrsministerium und den Verkehrsverbünden den NRW-Tarif weiter und ist für dessen Ausgestaltung verantwortlich. Eine neue Variante ist das EinfachWeiterTicket, das seit Anfang des Jahres das NRW-AnschlussTicket im NRW-Tarif zwischen den Verbünden AVV, VRR und VRS ersetzt. Hiermit können Inhaber einer Zeitkarte die Gültigkeit pauschal auf den jeweiligen Nachbarverbund ausweiten. Das Ticket kostet für einen Erwachsenen 6,40 Euro pro Fahrt in der 2. Klasse. Bereits jetzt zeichnet sich ab, dass das neue Angebot ein voller Erfolg ist: Im ersten Quartal 2017 wurden bereits 187.000 Fahrscheine verkauft. „Somit werden wir bis Ende des Jahres voraussichtlich mehr als eine Million EinfachWeiterTickets verkauft haben“, so Till Ponath, Leiter des KCM.

Die Erfolge des NRW-Tickets und insbesondere des EinfachWeiterTickets unterstreichen, dass die Vereinfachung der Tariflandschaft in NRW konsequent weiterverfolgt werden muss. Zusätzliche Potenziale für Fahrgastzuwächse ergeben sich zudem aus Sicht des Ministeriums und des Kompetenzcenters Marketing NRW vor allem durch die Digitalisierung. Diese bietet die Möglichkeit, neue digitale Angebote wie einen eTarif einzuführen, der Fahrgästen über mobile Endgeräte einen verbesserten sowie vereinfachten Zugang zum System ermöglicht. „Ziel muss es sein, dass der Fahrgast mit nur einer App Züge, Busse, Car-und Bike-Sharing-Angebote nutzen und auch gleich bezahlen kann“, forderte Verkehrsminister Wüst.

Zum Hintergrund:

Der NRW-Tarif ist der Nahverkehrstarif für Fahrten innerhalb Nordrhein-Westfalens, die über die Grenzen von Verkehrsverbünden und -gemeinschaften hinausgehen. Er gilt stets von „Haus zu Haus“, d.h. mit nur einem Ticket können alle Busse, Straßen-, Stadt- und U-Bahnen sowie Nahverkehrszüge(2. Klasse) und die S-Bahn genutzt werden. Der NRW-Tarif ist im Jahre 2004 gemeinsam vom KCM mit den Verbünden eingeführt worden.

Das beim Verkehrsverbund Rhein-Sieg angesiedelte Kompetenzcenter Marketing NRW fungiert seit über zehn Jahren als Geschäftsstelle für den NRW-Tarif und nimmt in Abstimmung mit dem Verkehrsministerium für die Verkehrsverbünde und  -unternehmen in Nordrhein-Westfalen gemeinsame Aufgaben in den Bereichen Tarif, Vertrieb, Einnahmeaufteilung, Marktforschung und Kommunikation wahr. Neben der durch Fördermittel des Landes unterstützten Weiterentwicklung des NRW-Tarifs werden dort Konzepte für überregionale Qualitätsfragen, wie die landesweite Mobilitätsgarantie, entwickelt und landesweit vermarktet.

 

Pressekontakt: maik.grimmeck@vm.nrw.de, Tel. 0211/3843-1019

                          holger.klein@vrs.info.de, Tel. 0221/2080847

 

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27.09.2017 - Ziele der Mobilitätspolitik in der 17. Legislaturperiode vorgestellt. Minister Wüst will Infrastruktur und Mobilitätsangebote stärken

Das Ministerium für Verkehr teilt mit:

Die erste Arbeitssitzung des Verkehrsausschusses des nordrhein-westfälischen Landtags hat Verkehrsminister Hendrik Wüst genutzt, um seine Ziele und Vorhaben der Mobilitätspolitik für die 17. Legislaturperiode vorzustellen.

Minister Wüst erläuterte: „Wir haben bewusst den Begriff der Mobilitätspolitik gewählt. Unser Politikansatz geht über die klassische Infrastrukturpolitik hinaus. Infrastruktur ist eine notwendige Voraussetzung für das Erreichen des eigentlichen Ziels: Mobilität, Vorankommen. Wir rücken die Nutzer von Mobilität in den Fokus unserer Arbeit – wir denken und fördern Mobilität von deren Bedarf her.“

Wir lebten in einer Zeit, in der sich Mobilität stetig wandele, so der Minister. „Die Mobilität nimmt zu, die Menschen fahren mehr und weiter, die Menge der Güter, die über immer weitere Strecken transportiert werden, wächst.“ Die Digitalisierung eröffne neue Mobilitätsoptionen und schaffe neue Mobilitätsbedürfnisse. Insbesondere die Chancen der Digitalisierung müsse die Politik aufgreifen, denn „Mobilität ist Voraussetzung für gesellschaftliche Teilhabe und wirtschaftlichen Erfolg.“

Der Minister betonte, die Landesregierung sei dafür gewählt worden, die Infrastrukturprobleme des Landes, die die Vorgängerregierung zu lange ignoriert habe, beherzt anzugehen. Und genau das geschehe jetzt auch.

Aus Bündnis für Infrastruktur wird Bündnis für Mobilität

Ausdrücklich lobte Wüst die Arbeit des bisherigen Bündnisses für Infrastruktur, das sich zur Aufgabe gemacht hatte, das Bewusstsein für die Notwendigkeit von Infrastruktur in der Gesellschaft zu schärfen und Widerstände durch Aufklärung und Beteiligung zu reduzieren.

Neben der Lösung der Verkehrsprobleme durch Hardware aus Straßen, Schienen, Flughäfen und Wasserwegen, brauche Nordrhein-Westfalen aber eine weitere Säule, in der nicht nur die heutigen sondern auch die zukünftigen Fragen der Mobilität diskutiert und nachhaltige Lösungen erarbeitet würden. Die Fortentwicklung zum Bündnis für Mobilität bestehe deshalb darin, durch intelligentere Nutzung der bestehenden Infrastruktur deren Kapazitäten besser als bisher zu nutzten.

Zudem stehe die komplette Landesregierung hinter dieser bedarfsorientierten Mobilitätspolitik. „Die Zeiten, in denen ein Teil der Regierung auf dem Gaspedal stand und der andere auf der Bremse, sind vorbei“, so Wüst.

 

Die Auftaktveranstaltung des neuen Bündnisses für Mobilität findet am 24. November im Rahmen eines Mobilitäts-Symposiums in Düsseldorf statt.

 

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21.09.2017 - Bund bewilligt 200 Millionen Baumittel für Bundesfernstraßen in Nordrhein-Westfalen

Das Ministerium für Verkehr teilt mit:

Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt hat heute die Mittel für zwei große Straßenbauprojekte in NRW bewilligt. Der Ausbau der Autobahn 40 zwischen der Anschlussstelle Dortmund-Ost (B 236) und dem Autobahnkreuz Dortmund/Unna (A 1/ A 44) und der Neubau der Bundesstraße 58, Ortsumgehung Wesel zwischen der Rheinbrücke und der B70 kann jetzt beginnen.

Landesverkehrsminister Hendrik Wüst freute sich über die Mittelzuweisung aus Berlin. “Der Investitionshochlauf des Bundes bringt auch Nordrhein-Westfalen nach vorn. Mit den jetzt bewilligten Baufreigaben können wir 212,4 Millionen Euro in zwei wichtige Infrastrukturprojekte in NRW investieren.“

Beim Abschnitt der B 58 in Wesel handelt es sich um den Neubau einer ca. 3,8 km langen Ortsumgehung; sie dient der Ergänzung der vorhandenen Netzstruktur und der Entlastung der stark frequentierten Ortsdurchfahrt von Wesel. Der nun für den Bau freigegebene Abschnitt beginnt östlich der bereits fertiggestellten Rheinbrücke mit der Lippequerung und führt bis zum Anschluss an die B 70 in Wesel. Die Maßnahme kostet 107,3 Millionen Euro.

Der Ausbau der A 40 zwischen der Anschlussstelle Dortmund-Ost (B 236) und dem Autobahnkreuz Dortmund/Unna (A 1/ A 44) ist ein Vorhaben der DEGES. Im Rahmen dieses Vorhabens wird die heutige B 1 von Dortmund-Ost (B 236) bis zum Autobahnkreuz Dortmund-/Unna (A 1 / A 44) sechsstreifig zur A 40 ausgebaut. Diese Baumaßnahme wird 105,1 Millionen Euro kosten. Die Bauvorbereitung und Durchführung der Maßnahme wurde vom Verkehrsministerium NRW im Oktober 2015 an die Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und -bau GmbH (DEGES) übertragen.

Das Land will die notwendigen Ausbauprojekte weiter vorantreiben. Verkehrsminister Wüst: „Wir wollen wie im Koalitionsvertrag beschlossen in den kommenden zwölf Monaten zwölf Planfeststellungsbeschlüsse fertigstellen, um so Schritt für Schritt unsere Infrastruktur zu reparieren und gleichzeitig bedarfsgerecht auszubauen.“

 

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12.09.2017 - EU stellt 28 Millionen Euro für die Strecke Aachen-Heerlen zur Verfügung

NVR und Provinz Limburg planen Ausbau des grenzüberschreitenden Schienenverkehrs

 

Köln/Düsseldorf, 12. September 2017. Der Nahverkehr Rheinland (NVR) und die niederländische Provinz Limburg bekommen beim Ausbau des grenzüberschreitenden Schienenabschnitts zwischen Aachen und Heerlen Unterstützung durch die Europäische Union: Diese wird für das Projekt 28 Millionen Euro zur Verfügung stellen. An den NVR fließen von dieser Fördersumme 4,4 Millionen Euro. Die Gesamtkosten der Arbeiten auf deutscher Seite belaufen sich auf etwa 11 Millionen Euro. Für den Ausbau des Bahnhofes Herzogenrath sowie weitere Maßnahmen entlang der Strecke hat das Land NRW außerdem eine Teilfinanzierung in Aussicht gestellt.

Auf dem Gebiet des NVR werden die Fördermittel bis Ende 2020 in den Bau eines Umspannwerks in Herzogenrath und einen neuen Bahnsteige im dortigen Bahnhof investiert. Zudem werden die Signale an Gleis 3 im Aachener Hbf so umgebaut, dass es demnächst von zwei Zügen gleichzeitig benutzt werden kann. Des Weiteren werden die Signale auf der Strecke zwischen Aachen und  Übach-Palenberg hinsichtlich einer Vergrößerung der Streckenkapazität optimiert und die Strecke zwischen Herzogenrath und der deutsch-niederländischen Grenze elektrifiziert.

In der Provinz Limburg soll der Abschnitt Heerlen-Landgraaf zweigleisig ausgebaut und die Strecke bis zur deutschen Grenze elektrifiziert werden. Bislang müssen die Reisenden in der Grenzregion häufig umsteigen. Dabei sind die Fahrgäste zumeist auf Züge mit vielen Haltepunkten angewiesen. Ziel des Ausbaus ist die Einrichtung einer direkten stündlichen Zugverbindung auf der Strecke Maastricht-Heerlen-Aachen sowie zu einem späteren Zeitpunkt eine direkte Verbindung auf der Strecke Eindhoven-Heerlen-Aachen(-Köln).

„Ich bin sicher, dass diese Investitionen zu spürbaren Verbesserungen im Knoten Aachen führen werden“, sagte NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst. „Ziel der neuen Landesregierung ist es entsprechend dem Koalitionsvertrag, Engpässe im europäischen Schienenverkehr durch grenzüberschreitende Fern- und Nahverkehrsverbindungen zu beheben. Diese Maßnahme leistet bereits einen wichtigen Beitrag dazu, Nordrhein-Westfalen als Bahnland weiter zu stärken.“

„Mit dem Zuschuss der EU wird ein wichtiges Zeichen für eine schnellere und komfortablere Zugverbindung zwischen Deutschland und dem Süden der Niederlande gesetzt“, so NVR-Geschäftsführer Heiko Sedlaczek. „Diese bessere Schienenanbindung wird auch die wirtschaftliche Entwicklung der Euregio Maas-Rhein positiv beeinflussen.“

 

Pressekontakt:

Nahverkehr Rheinland GmbH

Benjamin Jeschor

Stellvertretender Pressesprecher

Tel.: 0221/ 20808-471

E-Mail: benjamin.jeschor@nvr.de            

 

Ministerium für Verkehr NRW

Leonie Molls

Stellvertretende Pressesprecherin

Tel.: 0211/ 3843-1042

E-Mail: leonie.molls@vm.nrw.de 

 

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22.08.2017 - Automatisiertes Fahren: Straßen.NRW versorgt Testfeld in Düsseldorf mit telematischer Infrastruktur/Förderbescheid liegt vor

Entspannt Zeitung lesen oder frühstücken am Steuer – noch ist das Zukunftsmusik, aber die Entwicklung im Bereich automatisiertes Fahren geht rasant voran. Auch der Landesbetrieb Straßenbau NRW ist daran beteiligt: Jetzt liegt der Förderbescheid für das Projekt „Kooperative Mobilität im digitalen Testfeld Düsseldorf (KoMoD)“ auf dem Tisch. Ab sofort wird an einem Testfeld von Straßen.NRW, der Stadt Düsseldorf und auf privatem Gelände gearbeitet, auf dem dann automatisiertes und vernetztes Fahren unter realen Bedingungen getestet werden kann.

„Assistenzsysteme wie Einparkhilfen, Abstandsregler oder Spurhalteassistenten kennen viele“, sagte Verkehrsminister Hendrik Wüst. „Um den Verkehr aber noch sicherer und effizienter zu machen, benötigen wir weitere Schritte: Eine gute Vernetzung mit der Infrastruktur ist eine große Unterstützung für automatisiertes Fahren. Unser Landesbetrieb leistet einen wichtigen Beitrag, damit NRW Vorreiter bei der Mobilität 4.0 wird.“

Das Projekt mit einem Gesamtvolumen von rund 14,8 Millionen Euro und einem Fördervolumen von über neun Millionen Euro – davon entfallen auf Straßen.NRW rund 856.000 Euro – hat eine Laufzeit von 25 Monaten. Das Düsseldorfer Testfeld beginnt am Autobahnkreuz Meerbusch und erstreckt sich über die A57, die A52, die Brüsseler Straße (B7), das Heerdter Dreieck, den Vodafone Campus, den Rheinalleetunnel und über die Rheinkniebrücke in Straßenbereiche der Friedrichstadt.

Elfriede Sauerwein-Braksiek, Direktorin von Straßen.NRW:  „Voraussetzung für das automatisierte Fahren sind detaillierte und aktuelle Informationen über die Umgebung des Fahrzeugs. Dabei geht es nicht nur um die bordeigene Sensorik und die Orientierung mit Hilfe einer hochauflösenden Karte, sondern auch um den Informationsaustausch mit anderen Fahrzeugen und der Infrastruktur wie Ampeln oder Geschwindigkeitsbegrenzungen – und dazu werden wir in den nächsten zwei Jahren wichtige Erkenntnisse gewinnen. Sie werden dazu beitragen, das automatisierte Fahren auf sichere Daten-Füße zu stellen.“

Mit diesem Ziel hat sich Straßen.NRW einem Konsortium bestehend aus zwölf Partnern unter Federführung der Landeshauptstadt Düsseldorf angeschlossen und entsprechend der Förderbekanntmachung „Automatisiertes und vernetztes Fahren auf digitalen Testfeldern in Deutschland“ des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) um Fördermittel für das Vorhaben „Kooperative Mobilität im digitalen Testfeld Düsseldorf (KoMoD)“ beworben.

Die eingesetzten Versuchsfahrzeuge sollen im Projekt vorgegebene Aufgaben der Vernetzung und automatisierter Fahrvorgänge austesten. Hierzu wird die Verkehrszentrale von Straßen.NRW verkehrsabhängig ermittelte Routenempfehlungen in digitaler Form bereitstellen. Auch Höchstgeschwindigkeiten sowie Überholverbote und Warnhinweise, die ansonsten über Verkehrsbeeinflussungsanlagen angezeigt werden, können über digitale Kanäle von den Fahrzeugen empfangen werden. Die Versuchsfahrzeuge setzen diese Informationen um. Weiteres Ziel der Verkehrszentrale NRW ist es, Meldungen über den aktuellen Verkehrsablauf und auftretende Störungen aus den Fahrzeugen im Testfeld für Zwecke der Verkehrssteuerung zu erhalten.

Neben den Betreibern der telematischen Infrastruktur gehören dem Konsortium Systemhersteller für Fahrzeugkomponenten und Verkehrstechnik, Telekommunikationsunternehmen sowie Forschungseinrichtungen an.

 

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Leonie.Molls@vm.nrw.de, Tel. 0211-3843 1042

Ingrid.Scholtz@strassen.nrw.de, Tel. 0209-3808 333

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Verkehr, Telefon 0211 3843-1019.

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15.08.2017 - Rheinbrücke Neuenkamp: A40-Sperrung wird schon Mittwochmorgen aufgehoben

Die Vollsperrung der A40 Rheinbrücke Neuenkamp bei Duisburg kann bereits 24 Stunden früher als angekündigt aufgehoben werden. In der Nacht von Dienstag (15.8.) auf Mittwoch (16.8.) wird die Sperrung abgebaut, so dass Pkw und Lkw ab 5 Uhr wieder über zwei Fahrstreifen in jeder Richtung die Duisburger Rheinbrücke passieren können, teilten NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst und Straßen.NRW mit.

Die Rheinbrücke musste am 2. August 2017 voll gesperrt werden, nachdem ein Riss in einer Seilverankerung der Brücke entdeckt worden war. Eine sofort eingeleitete Untersuchung durch ein Expertengremium hatte ergeben, dass mehr als 50 Risse in verschiedenen Längen zu sanieren waren. Die Arbeiten konnten im Schutz der Vollsperrung besonders schnell und störungsfrei erledigt werden. Während im Innern der Brücke die letzten Arbeiten laufen, nutzt Straßen.NRW den letzten Tag der Vollsperrung auch für die Sanierung der Fahrbahn. Eine bereits angekündigte Baustelle kann somit entfallen.

Die Prüfung des gesamten Bauwerkes, vor allem der sensiblen Bereiche, geht kontinuierlich weiter. Insbesondere die jetzt reparierten Schäden werden täglich in Augenschein genommen.

Zum Hintergrund

Die Rheinbrücke Neuenkamp stammt von 1970 und war damals für 30.000 Autos und Lastwagen pro Tag geplant. Inzwischen nutzen 100.000 Fahrzeuge täglich die Brücke, davon 10.000 Lkw. Die DEGES Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und -bau GmbH wurde im Sommer 2014 mit der Planung für den Ausbau der A 40 zwischen DU-Homberg und DU-Häfen einschließlich dem Bau der neuen Brücke Neuenkamp, die deutlich breiter sein wird, beauftragt. Noch in diesem Jahr soll das Planfeststellungsverfahren eingeleitet werden.

Die Duisburger Rheinbrücke im Verlauf der A40 ist eine so genannte Schrägseilstahlbrücke. Sie ist 777 Meter lang und hat eine Fläche von rund 28.000 Quadratmetern. Instandsetzungsarbeiten gab es auch schon in den vergangenen Jahren: Die „Fahrbahnübergänge“ wurden 1977 ausgetauscht, und schon zweimal, 1996 bis 1998 und 2010 bis 2013, wurde die Fahrbahnplatte wegen aufgetretener Risse saniert. Seit einigen Jahren hat man auch immer wieder Schäden in den Querträgern festgestellt, die regelmäßig geschweißt wurden.

 

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09.08.2017 - Minister Wüst: Sperrung der Rheinbrücke Neuenkamp wird nächste Woche aufgehoben

Die Vollsperrung der A40-Rheinbrücke Neuenkamp bei Duisburg kann nach umfangreichen Reparaturarbeiten voraussichtlich ab dem nächsten Donnerstag, 17. August 2017, 5.00 Uhr, wieder aufgehoben werden. Dies hat Verkehrsminister Hendrik Wüst bei einem Informationsgespräch bekanntgegeben, zu dem die betroffenen Verbände, die Wirtschaft und Behörden der Region eingeladen waren. „Nach der Freigabe können Autos und Lkw wieder auf zwei Fahrstreifen je Fahrtrichtung die Brücke passieren“, sagte der Minister.

Die Rheinbrücke war am Mittwoch der vergangenen Woche voll gesperrt worden, nachdem ein Riss in einer Seilverankerung der Brücke entdeckt worden war. Die sofort eingeleitete Überprüfung auf weitere Risse durch ein Expertengremium hat ergeben, dass mehr als 50 Risse in verschiedenen Längen saniert werden müssen. „Das aktuelle Beispiel zeigt, was passiert, wenn eine überlastete Infrastruktur so lange stiefmütterlich behandelt wird“, sagte Minister Wüst. „Ich danke allen Beteiligten, die derzeit mit Hochdruck an der Lösung des Problems mitarbeiten, um die belastende Situation in Duisburg für Anwohner, Pendler und den Güterverkehr so schnell wie möglich zu beenden. Dieser Dank gilt natürlich insbesondere den Arbeitern, die rund um die Uhr mit Schadenserhebung und Reparatur beschäftigt sind.“

Burkhard Landers, Präsident der Niederrheinischen Industrie- und Handelskammer (IHK) Duisburg-Wesel-Kleve, sagte: „Wir begrüßen, dass Minister Wüst über die aktuelle Situation informiert. Für die Unternehmen und die Pendler ist es wichtig zu wissen, wie es weitergeht. Wir haben bereits einen ersten Vorschlag gemacht, wie das weitere Vorgehen aussehen könnte. Jetzt müssen wir gemeinsam daran arbeiten, um die Erreichbarkeit des Logistikstandorts Niederrhein zu sichern.“

 

Vier konkrete Maßnahmen stellte Minister Wüst bei der IHK vor:

1.     Tägliche Überprüfung der reparierten Schäden.

2.     Unter Leitung der Regierungspräsidentin Düsseldorf werden die Beteiligten im 14-tägigen Rhythmus die Verkehrssituation analysieren und an einer Verbesserung der Umleitungskonzepte arbeiten.

3.     Überladene Lkw werden konsequent abgeleitet.

4.     Alle Möglichkeiten einer weiteren Beschleunigung des Neubaus werden genutzt.

 

Die Prüfung des gesamten Bauwerkes, insbesondere der sensiblen Bereiche, geht kontinuierlich weiter. Auch wenn die Brücke für den Verkehr wieder freigegeben wird, kann niemand absehen, ob künftig neue Schäden entdeckt werden. Insbesondere die jetzt reparierten Schäden werden täglich in Augenschein genommen. Alle zwei Wochen werden die Verantwortlichen tagen, um für den Fall weiterer Sperrungen weiträumige Umleitungskonzepte und mögliche Back-Up-Lösungen zu erarbeiten. „Außerdem werden wir alles dafür tun, rechtswidrig überladene Lkw vor der Brücke zu stoppen“, so Wüst weiter. „Um das zu gewährleisten, werden wir eine Waage- und Ableitungsanlage installieren“, so Elfriede Sauerwein-Braksiek, Direktorin des Landesbetriebs Straßenbau Nordrhein-Westfalen. Der Minister will auch beim Neubau Druck machen: „Ich bin mir mit Bundesverkehrsminister Dobrindt einig: Gemeinsam werden wir alle Möglichkeiten einer weiteren Beschleunigung des Neubaus angehen.“

Nicht umsonst seien im Koalitionsvertrag der Erhalt, die Modernisierung und der bedarfsgerechte Ausbau der Verkehrsinfrastruktur zu einem Schwerpunkt der Landespolitik erklärt worden. „Das Geld ist da, aber es wurden zu lange nicht die nötigen Planungen und entscheidenden Schritte eingeleitet“, so Wüst. „Das hatte auch ideologische Gründe, aber in dieser Landesregierung sind sich alle einig: Wir wollen die Straßen und Brücken in NRW schnellstmöglich wieder in Schuss bringen.“

Straßen.NRW nutzt die derzeitige Vollsperrung, um die Fahrbahn in Richtung Venlo zu sanieren. Eine bereits vorher geplante Vollsperrung in diesen Sommerferien für diese Arbeiten kann damit entfallen.

 

Zum Hintergrund:

Die Rheinbrücke Neuenkamp stammt von 1970, damals für 30.000 Autos und Lastwagen pro Tag geplant. Inzwischen nutzen 100.000 Fahrzeuge täglich die Brücke, davon 10.000 Lkw. Die DEGES Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und -bau GmbH wurde im Sommer 2014 mit der Planung für den Ausbau der A 40 zwischen DU-Homberg und DU-Häfen einschließlich dem Bau der neuen Brücke Neuenkamp, die deutlich breiter sein wird, beauftragt. Noch in diesem Jahr soll das Planfeststellungsverfahren eingeleitet werden. 

Die Duisburger Rheinbrücke im Verlauf der A40 ist eine so genannte Schrägseilstahlbrücke. Sie ist 777 Meter lang und hat eine Fläche von rund 28.000 Quadratmetern. Instandsetzungsarbeiten gab es auch schon in den vergangenen Jahren: Die "Fahrbahnübergänge" wurden 1977 ausgetauscht, und schon zweimal, 1996 bis 1998 und 2010 bis 2013, wurde die Fahrbahnplatte wegen aufgetretener Risse saniert. Seit einigen Jahren hat man auch immer wieder Schäden in den Querträgern festgestellt, die regelmäßig geschweißt wurden.

 

Zur Information:

Für O-Töne und Statements steht Minister Wüst um 14.30 Uhr am Rheinufer in Höhe der Kantine des Landtags NRW zur Verfügung.

 

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04.08.2017 - RB 38 wird bis Bedburg zur S-Bahnlinie 12: Phase Zwei zur Modernisierung des Kölner Bahnknotens eingeleitet

Die Modernisierung des stark belasteten Bahnknotens Köln ist eines der wichtigsten Schienenprojekte in Nordrhein-Westfalen. Jetzt geht es in die zweite Phase: Das Verkehrsministerium, die Deutsche Bahn und der Nahverkehr Rheinland (NVR) haben die Planungsvereinbarung für ein Ergänzungspaket des bereits beschlossenen Ausbaus der S-Bahnlinie 11 unterzeichnet. Die Vereinbarung sieht Planungskosten für die ersten beiden Leistungsphasen in Höhe von rund vier Millionen Euro vor. Kernpunkt ist der Umbau der Regionalbahn RB 38 (Erftbahn) zu einer S-Bahn (S 12). „Damit kommen wir einen deutlichen Schritt weiter in unseren gemeinsamen Bemühungen, der Millionenstadt Köln und ihrem Umland die langersehnten und spürbaren Verbesserungen im Personen- und Güterverkehr auf der Schiene zu bringen“, sagte Verkehrsminister Hendrik Wüst bei der Unterzeichnung der Planungsvereinbarung in Düsseldorf.

Die künftig bis Bedburg (Erft) verlängerte S 12 erhält nach den Planungen damit den Linienweg Au (Sieg), Köln, Bergheim bis Bedburg, der im 20-Minuten-Takt bedient wird. Heute gibt es nur eine stündliche direkte Verbindung von Bergheim und Bedburg nach Köln. Durch die Verlagerung der RB 38 auf die S-Bahn-Strecke werden auf der bisherigen Route Kapazitäten für das steigende Güter- und Fernverkehrsangebot zwischen Horrem und dem Abzweig zur linken Rheinstrecke frei.

„Wir machen die Strecke nach Bedburg fit für die S-Bahn“, sagte Ronald Pofalla, Vorstand Infrastruktur der Deutschen Bahn AG. „Dabei werden wir den gesamten Planungsprozess transparent und offen gestalten – vor allem im Dialog mit den Anwohnern und Stakeholdern.“

Zum Ergänzungspaket gehören darüber hinaus der Bau eines neuen S-Bahn-Haltepunktes „Köln-Mülheim Berliner Straße“ im Verlauf der S 6 sowie der Neubau von Weichen am Abzweig Müngersdorf für die zukünftige Führung von S-Bahnzügen nach Pulheim und Grevenbroich.

„Der Kölner Knoten ist eine zentrale bundes- und europaweite Drehscheibe“, sagte Dr. Hermann-Josef Tebroke, Verbandsvorsteher Zweckverband Nahverkehr Rheinland. „Allerdings  erweist er sich aufgrund der erschöpften Kapazitätsreserven auch als einer der großen Engpässe im nationalen und internationalen Eisenbahnverkehr für den Personen- und Güterverkehr. Dass wir nach der Unterzeichnung der Planungsvereinbarung für die S 11 im vergangenen Jahr heute auch die Rhein-Erft-Bahn als weiteren Meilenstein zur Entlastung des Kölner Knotens auf den Weg bringen können, ist ein Erfolg für die gesamte Region.“

Dr. Norbert Reinkober, Geschäftsführer Nahverkehr Rheinland GmbH, ergänzte: „Die heutige Unterzeichnung ist ein weiterer Schritt hin zu einer deutlichen Verbesserung der SPNV-Qualität im Rheinland. Dies kommt allen Fahrgästen zugute. Trotz dieses Erfolgs können wir nun nicht die Füße hochlegen, sondern müssen die Modernisierung unser Infrastruktur weiter vorantreiben. Wir setzen uns weiter dafür ein, die notwendigen Projekte aufzugleisen, um den Stau auf der Schiene zu reduzieren.“

Bereits 2016 waren in einem ersten Planungsschritt weitreichende Elemente zur Auflösung des Kölner Bahn-Engpasses vereinbart worden: Um dem Wachstum der Fahrgastzahlen gerecht zu werden, soll insbesondere die S-Bahn-Stammstrecke zwischen Köln Messe/Deutz, Köln-Hauptbahnhof und Köln Hansaring ausgebaut werden. Hierzu sind zusätzliche Bahnsteige in Köln Messe/Deutz und Köln Hauptbahnhof geplant. Die Leit- und Sicherungstechnik wird modernisiert und damit leistungsfähiger. Als weiterer wichtiger Schritt des S-Bahn-Ausbaus wird der Takt der Linie S 11 in den Hauptverkehrszeiten zwischen Bergisch Gladbach und Köln-Worringen von bisher 20 auf 10 Minuten verdichtet.

 

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28.07.2017 - Nordrhein-Westfalen lehnt Fahrverbote ab und sieht die Hersteller in einer Nachrüstungspflicht

Zum Urteil des Verwaltungsgerichts Stuttgart zum Diesel-Fahrverbot

Die Konzentrationen von Stickoxiden in Ballungsräumen sind ein gesundheitsgefährdendes Problem. Aus Sicht der Landesregierung besteht hier dringender Handlungsbedarf. Christina Schulze Föcking, Ministerin für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz dazu: „Es geht um unsere Gesundheit und unsere Umwelt. Deswegen sind wir dazu verpflichtet, den Ausstoß von gesundheits- und umweltgefährdenden Stoffen so schnell wie möglich und so weit wie möglich zu reduzieren. Fahrverbote in unseren Innenstädten können nur das letzte Mittel sein. Wir brauchen endlich klare Zusagen der Automobilindustrie, wie der Ausstoß der Emissionen konkret und nachweisbar durch Nachrüstungen gesenkt werden kann. Wir fordern, dass die Verbraucherinnen und Verbraucher nicht einen Euro für die Nachrüstung und die Folgekosten zahlen müssen.”

Prof. Dr. Andreas Pinkwart, Minister für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie hebt hervor: „Fahrverbote schaden der Wirtschaft, dem Einzelhandel, dem Handwerk und nicht zuletzt uns allen. Daher sehen wir die Automobilkonzerne in der Pflicht, schnell und verlässlich nachzurüsten – zum Beispiel mit modernen Katalysatoren aus NRW. Darüber hinaus kann eine stärkere Nutzung von Elektrofahrzeuge die Innenstädte entlasten, wie der in Aachen hergestellte Streetscooter von DHL zeigt. Von solchen innovativen Erfolgsmodellen brauchen wir mehr. Es wird Zeit, dass die Autoindustrie ihre zögerliche Haltung aufgibt und stärker in die Elektromobilität investiert. In NRW gibt es exzellente Wissenschaftseinrichtungen, die führend an Elektro-Antrieben forschen. Man muss diese PS endlich auf die Straße bringen.“

Hendrik Wüst, Minister für Verkehr beschreibt ein Maßnahmenbündel zur Einhaltung der Grenzwerte: „Wir müssen konsequenter als bisher die Chancen der Digitalisierung nutzen: zum Beispiel durch intelligentere Steuerung von Parksuchverkehren und bessere Anreize zum Umstieg auf den ÖPNV durch eine bessere Vernetzung der Verkehrsträger. Zu einem Maßnahmenbündel gehört ganz wesentlich auch die Umrüstung des öffentlichen Personennahverkehrs. Durch die Umstellung der Buslinien auf emissionsärmere Antriebe werden in den Hotspots nennenswerte Verbesserungen erzielt. Deshalb werden die Nachrüstung von Busflotten mit Abgasreinigungssystemen und die Beschaffung elektrobetriebener Busse erheblich gefördert."

Am kommenden Dienstag (02.08.2017) wird Ministerpräsident Armin Laschet am Nationalen Forum Diesel der Bundesregierung teilnehmen, um Forderungen ebenso wie Lösungsansätze aus Nordrhein-Westfalen vor- und einzubringen. 

Bei der Mobilität der Zukunft strebt die Landesregierung einen ganzheitlichen Ansatz ohne Fahrverbote an, um greifbare Verbesserungen für die Menschen, für besonders belastete Stadtquartiere und für eine zukunftsgerechte Mobilität zu erreichen. Denn Fahrverbote für unsere Innenstädte würden die individuelle Mobilität und den freien Warenverkehr gerade im innerstädtischen Liefer- und Personenverkehr einschränken. 

Derzeit sind in Nordrhein-Westfalen 34 Luftreinhaltepläne zur Verbesserung der Luftqualität und damit für die Stärkung des Gesundheitsschutzes in Kraft. Die Luftreinhaltepläne werden laufend fortgeschrieben. 

Bereits mehrfach hat das Land Nordrhein-Westfalen die Bundesregierung aufgefordert, sich gegenüber den Herstellern für eine technische Ertüchtigung von Dieselfahrzeugen einzusetzen und entsprechende Maßnahmen zu ergreifen. Zuletzt hat dies Ministerpräsident Armin Laschet zusammen mit vier anderen Ministerpräsidenten aus Baden-Württemberg, Bayern, Niedersachsen und Hessen in einem Positionspapier am 7. Juli 2017 getan.

Das Positionspapier ist unter folgendem Link abrufbar: https://www.land.nrw/de/zukunft-automobilwirtschaft  

 

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz Telefon 0211/4566-294, oder an die Pressestelle des Ministeriums für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie, Telefon 0211/61772-204, oder an die an die Pressestelle des Ministeriums für Verkehr, Telefon 0211/3843-1038.

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http://www.mbwsv.nrw.de/presse/pressemitteilungen/Archiv-des-VM-2017/2017_07_28_Ablehung-Fahrverbot/index.php Pressestelle MBWSV http://www.mbwsvnrw.de:1210544
23.07.2017 - Neue Verkehrsstärkenkarte erschienen

Wie viele Fahrzeuge fahren eigentlich täglich auf der Landesstraße 553 zwischen Oberhundem und Röspe? Wie stark ist die Verkehrsbelastung auf der Autobahn 31 bei Ochtrup? Und wie viele Kfz sind auf der B51 an der Landesgrenze nach Rheinland-Pfalz unterwegs? (*)

Antworten darauf liefert auf einen Blick die Verkehrsstärkenkarte NRW, die jetzt mit den Daten der bundesweiten Verkehrszählung 2015 neu erschienen ist. Alle fünf Jahre zählen die Straßenbauverwaltungen der Länder im Auftrag des Bundesverkehrsministeriums an bestimmten Tagen und zu bestimmten Uhrzeiten nach einem einheitlichen Schema den Verkehr. Die Daten werden im Auftrag der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) in Bergisch-Gladbach ausgewertet und für verschiedene Anwendungen aufbereitet. Eine davon ist die Verkehrsstärkenkarte, die das Verkehrsministerium sowohl online als auch in gedruckter Version zur Verfügung stellt.

Die Daten werden außerdem in Kürze über die Online-Auskunft der nordrhein-westfälischen Straßeninformationsbank (NWSIB) http://www.nwsib-online.nrw.de bereitgestellt. Dort gibt es eher für Profianwender eine Fülle weiterer Informationen, zum Beispiel über Brückenbauwerke, Bedarfsumleitungen, Gefahrgutstrecken, Baustellen, Unfalldaten oder Fotos der regelmäßigen Bildbefahrung der Straßen.

Aktuelle Informationen für Verkehrsteilnehmer bietet dagegen die Seite https://www.verkehr.nrw/. Das Verkehrsinformationsportal des Landes informiert über die aktuelle Verkehrssituation auf Autobahnen und ausgewählten Strecken im nachgeordneten Netz, Baustellen, öffentlichen Personennahverkehr, über Radrouten, Parkhausbelegungen. Anhand von mehr als 200 Webcams können sich Verkehrsteilnehmer ein aktuelles Lagebild von ihrer Strecke verschaffen. Mit Hilfe eines Routing-Dienstes können Verbindungen mit dem Individualverkehr, Öffentlichen Verkehr und mit dem Rad geplant werden.

Die Verkehrsstärkenkarte ist sowohl online auf der Internetseite als auch als Printversion mit der Bestellnummer V-517 im Broschürenservice des Verkehrsministeriums auf www.vm.nrw.de zu finden.

 

(*) Auflösung: L553: DTV 730, A31: DTV 33.631 , B51: DTV: 12.208, DTV= durchschnittlicher täglicher Verkehr

 

Pressekontakt: Bernhard.Meier@vm.nrw.de, Tel. 0211-3843-1013

 

http://www.mbwsv.nrw.de/presse/pressemitteilungen/Archiv-des-VM-2017/2017_07_21_VSTK/index.php Pressestelle MBWSV http://www.mbwsvnrw.de:1209945
18.07.2017 - Pünktlich zum Ferienstart: Digitaler Wanderroutenplaner NRW mit neuen Funktionen und jetzt auch als App fürs Handy

Das Ministerium für Verkehr teilt mit:

Der Wanderroutenplaner NRW erfreut sich seit 2012 großer Beliebtheit. Jetzt ist eine Überarbeitung erfolgt, damit die Text- und Kartenseiten auch mit Tablet oder Smartphone angezeigt und bedient werden können. Mit der Überarbeitung werden auch neue Funktionen sowie eine App angeboten.

Verkehrsminister Hendrik Wüst sagte dazu: „Digitalisierung im Verkehr heißt nicht nur Apps für den öffentlichen Verkehr oder Staumeldungen im Autoverkehr. Auch Fußgänger suchen ihr Ziel im Alltag und Wanderer in der Freizeit. Mit dieser Überarbeitung des Fuß- und Wanderroutenplaners setzt NRW Maßstäbe und schickt sich an, genau wie mit dem Radroutenplaner NRW, den Bürgerinnen und Bürgern das bundesweit beste digitale Angebot zu bieten.“

Das Netz des Wanderroutenplaners enthält alle Straßen und Wege des Landes und dazu rund 20.000 Kilometer Wanderwege - von Premiumwegen bis hin zu lokalen Rundwegen. Die Wege werden einzeln auf der Karte oder dem Luftbild angezeigt. Die bedeutenden Wege sind zudem mit zusätzlichen Informationen versehen.

Der Wanderroutenplaner NRW bietet eine Vielzahl von Funktionen zur adressscharfen Routensuche, z.B. wenn bestimmte Wanderwege bevorzugt oder Steigungen möglichst vermieden werden sollen. Der Nutzer kann unterschiedliche Hintergrundkarten oder Luftbilder einschalten. Darüber hinaus sind Sehenswürdigkeiten, Übernachtungsmöglichkeiten, Haltestellen sowie Parkplätze, Schutzhütten und Spielplätze als Icons anklickbar integriert.

Mit der App des Wanderroutenplaners kann man unterwegs beispielsweise vom eigenen Standort eine Route (um-)planen oder die Karte auf dem Display mitwandern lassen. Am PC geplante Routen werden einfach mittels QR-Code auf die App übertragen. Besitzer von GPS-Geräten können sich die selbst geplanten Routen als GPS-Tracks herunterladen. Ein besonderer Service erleichtert die An- und Abreise: Für die geplante Wanderung kann man sich die passenden Bus- und Bahnverbindungen für ganz NRW berechnen lassen, die entsprechende Fahrplanauskunft wird direkt mitangezeigt.

Zu finden ist der Wanderroutenplaner unter www.wanderroutenplaner.nrw.de

Die Apps können in den App-Stores von Android und Apple kostenlos heruntergeladen werden.

 

Pressekontakt: maik.grimmeck@vm.nrw.de, Tel. 0211/3843-1019

 

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14.07.2017 - Intelligente Verkehrslenkung

Das Ministerium für Verkehr teilt mit:

Kein Bundesland setzt zur Stauvermeidung so stark auf elektronische Verkehrssteuerung – so genannte Telematik – wie Nordrhein-Westfalen. „Die weitere Digitalisierung der Verkehrssteuerung birgt große Chancen, um die vorhandene Straßeninfrastruktur so effizient wie möglich zu nutzen und bei den nötigen Ausbaumaßnahmen den Verkehrsfluss so wenig wie möglich zu stören“, sagte Verkehrsminister Hendrik Wüst beim Besuch der Verkehrszentrale in Leverkusen.

Auf rund 540 Kilometern Autobahn in NRW sind bereits entsprechende Anlagen zur Verkehrsbeeinflussung installiert. 76 Millionen Euro werden zu diesem Zweck allein in den nächsten zweieinhalb Jahren in technische Ausrüstung wie Streckenbeeinflussungsanlagen, temporäre Standstreifenfreigaben oder Zuflussregelungsanlagen investiert. 135 weitere Autobahnkilometer werden mit Anlagen ausgestattet, die von der Verkehrszentrale in Leverkusen geplant, gebaut und betrieben werden.

„Die Kapazitäten auf den Autobahnen in NRW sind begrenzt und werden in den kommenden Jahren an vielen Stellen für den tatsächlichen und zukünftigen Bedarf ausgebaut. Der Bund hat im neuen Bundesverkehrswegeplan 2030 für NRW 14 Milliarden Euro allein für Maßnahmen des Vordringlichen Bedarfs und zur Engpassbeseitigung vorgesehen“, ergänzte Verkehrsstaatssekretär Hendrik Schulte. Staufreiheit könne in einem Ballungsraum wie NRW mit seinem dichten Autobahnnetz und der hohen Verkehrsbelastung niemand versprechen. „Aber um den Verkehr so flüssig wie möglich zu halten, brauchen wir viel mehr innovative Maßnahmen zur Steuerung des Verkehrs. Die Digitalisierung gibt uns dazu die Chance“, so der Minister.

Wüst bedankte sich beim Bundesverkehrsministerium, das in der vergangenen Woche einen Bewilligungsbescheid über 9,5 Millionen Euro an das Land geschickt hatte, um den Neubau der Verkehrszentrale zu ermöglichen. „Damit kann die Verkehrszentrale raus aus ihren beengten räumlichen Verhältnissen und sich für die Zukunft rüsten“, sagte Wüst.

Die Verkehrszentrale beim Landesbetrieb Straßenbau NRW bündelt sämtliche Aufgaben des Verkehrsmanagements. Die Einrichtung einer Verkehrsredaktion, die Verbesserung der Verkehrsinformation durch das weiter entwickelte Verkehrsportal www.verkehr.nrw sowie Planung, Bau und Betrieb der Telematik sind zentrale Bestandteile. Ziel ist auch die Verbesserung der Verkehrssicherheit.

In den kommenden beiden Jahren werden auf weiteren 135 Kilometern des Autobahnnetzes in NRW Streckenbeeinflussungsanlagen installiert. Sie geben – je nach Verkehrssituation – die Geschwindigkeiten vor und warnen vor Staus, schlechtem Wetter und Baustellen. Die zwei wesentlichen Projekte sind der Neubau von Anlagen auf der A3 zwischen Leverkusen, Hilden und Breitscheid und auf der A565 bei Bornheim.

Derzeit wird auf drei Streckenabschnitten in NRW durch die „temporäre Seitenstreifenfreigabe“ bei Bedarf ein zusätzlicher Fahrstreifen zur Verfügung gestellt: auf der A4 östlich von Köln, der A57 nördlich von Köln und der A45 bei Hagen. Dieses System wird künftig auf die A3 vor dem Kreuz Hilden und die A52 vor dem Kreuz Neersen ausgeweitet.

Den Zufluss auf die Autobahn steuern „Zuflussregelungsanlagen“. Wenn die Autopulks mit Hilfe von Ampeln nach und nach auf die Autobahn fahren, sorgt das für einen stetigeren Verkehrsfluss. Schon jetzt befinden sich 97 von bundesweit 104 dieser Anlagen in NRW. Künftig wird es elf weitere Anlagen auf der A57 bei Worringen und Dormagen, auf der A61 im Autobahndreieck Erfttal sowie auf der A3 zwischen Breitscheid und Oberhausen geben.

Zur Information über Umleitungen im Fall von Unfällen, Baustellen oder größeren Staus dienen „dynamische Wegweiser mit integrierter Stauinformation“. Weitere 58 dieser Tafeln werden demnächst an Autobahnkreuzen gebaut, damit die Autofahrer auf Grund der Informationen noch rechtzeitig eine alternative Route einschlagen können: Am Kamener Kreuz, am Westhofener Kreuz, an den Autobahndreiecken Heumar und Köln-Ost, bei Wuppertal-Nord, am Kreuz Breitscheid, am Kreuz Dortmund-Unna und am Autobahnkreuz Leverkusen.

 

Weitere Infos unter: https://www.strassen.nrw.de/verkehr/verkehrstelematik.html

 

Pressekontakt: Bernhard.Meier@vm.nrw.de, Tel. 0211-3843-1013

 

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03.07.2017 - Verkehrsministerium neu aufgestellt: Minister Wüst und Staatssekretär Schulte nehmen Amtsgeschäfte auf

Der neue Verkehrsminister Hendrik Wüst hat nach seiner Vereidigung in der vergangenen Woche sein Amt im Ministerium angetreten. Zugleich hat auch sein Staatssekretär Dr. Hendrik Schulte die Amtsgeschäfte aufgenommen.

Anlässlich seiner ersten Arbeitswoche sagte Minister Wüst: „Ich freue mich, Teil des Neuaufbruchs zu sein und mich in den kommenden Jahren mit aller Kraft in den Dienst des Landes stellen zu können. Als neuer Verkehrsminister möchte ich vor allem für eine intelligente, vernetzte Mobilität stehen. Wir werden unter anderem die Chancen der Digitalisierung nutzen, um für die Mobilität der Zukunft gerüstet zu sein.“

Staatssekretär Schulte ergänzte: „Den Verkehr im bevölkerungsreichsten Bundesland zu gestalten, ist eine große Herausforderung, der ich mich gerne stelle. In diesem Bereich die Weichen für die Zukunft zu stellen, wird eine spannende aber lohnende Aufgabe.“

Der 41-jährige Wüst wurde in Rhede geboren und war zuletzt wirtschaftspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion in NRW. Zudem war er in den Jahren 2006 bis 2010 Generalsekretär der nordrhein-westfälischen Union und auch viele Jahre Mitglied des CDU-Bundesvorstands. Der Westfale hat seine Tätigkeit als Geschäftsführer des Zeitungsverlegerverbands NRW nach seiner Ernennung als Minister beendet.

Schulte ist 58 Jahre alt und stammt aus Essen. Der Bauingenieur wechselt von der Privatwirtschaft ins Ministerium. Er war unter anderem für große Infrastrukturprojekte des Hochtief-Konzerns sowie des österreichischen Unternehmens PORR verantwortlich.

Die Lebensläufe von Minister Wüst sowie von Staatssekretär Schulte werden in Kürze auf unserer Homepage abrufbar sein.

 

Pressekontakt: maik.grimmeck@mbwsv.nrw.de, Tel. 0211/3843-1019

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17.05.2017 - „StadtUmland.NRW“: Minister Groschek würdigt bei „polis Convention“ vorbildliche Zukunftskonzepte für Großstädte und ihre Nachbarkommunen

Städtebauliche und verkehrspolitische Herausforderungen lassen sich am besten partnerschaftlich im Verbund von Stadt und Umland bewältigen. Darum hatten Stadtentwicklungsminister Michael Groschek sowie Staatssekretär Michael von der Mühlen Mitte 2016 mit der Initiative „StadtUmland.NRW“ Großstädte und ihre Nachbarkommunen eingeladen, gemeinsame Zukunftskonzepte einzureichen. Aufgabe war, gelungene Wege integrierter und interkommunaler Zusammenarbeit aufzuzeigen. Bei der Ausarbeitung der Konzepte wurden die Verbünde mit jeweils 200.000 Euro vom Stadtentwicklungsministerium unterstützt. 

Jetzt hat eine fachübergreifend besetzte Jury die Raumentwicklungs- und Mobilitätskonzepte mit Vorbildcharakter für NRW ausgezeichnet. 18 Großstädte, 82 Nachbarkommunen, fünf Landkreise sowie 46 Kooperationspartner wie Nahverkehrsträger oder regionale Entwicklungsorganisationen haben interkommunale Lösungen für die städtebaulichen und verkehrspolitischen Herausforderungen in den Ballungsräumen erarbeitet. Die Jury lobte die große Resonanz und das hohe Niveau der eingereichten Konzepte.

„Kirchturmdenken untergräbt wertvolle Potenziale“, sagte Groschek bei der Eröffnung der Stadt- und Projektentwicklungsmesse „polis Convention“ in Düsseldorf. „In vielen Innenstädten fehlt Wohnraum, während das Umland von Leerständen betroffen ist. Der Arbeitslosigkeit in einer Stadt steht wenige Kilometer weiter der Fachkräftemangel gegenüber. Flächenknappheit trifft auf ungenutzte Brachen in der Nachbarkommune: Nur, wenn Städte und Gemeinden bereit sind, intensiv miteinander zu kooperieren, schaffen wir eine erfolgreiche Siedlungs- und Mobilitätspolitik.“

Drei Konzepte mit Vorbildcharakter hebt die Jury besonders hervor, da sie methodisch und inhaltlich besonders weitgehend und in ihrer Gesamtheit innovativ und integriert angelegt sind:

• das „RegioNetzWerk“ mit Düsseldorf (Projektträger), Duisburg, Krefeld, Meerbusch, Ratingen und dem Kreis Mettmann

• das „Stadt Umland Netzwerk (S.U.N.)“ mit Köln, Dormagen, Rommerskirchen sowie allen Kommunen im Erft-Kreis-Kreis, der als Projektträger fungiert

• die Initiative „Zwischen Rhein und Wupper“ mit den Bergischen Städten Solingen, Wuppertal und Remscheid als Projektträgern sowie Leverkusen, Düsseldorf, Burscheid, Hückeswagen, Wermelskirchen und den Kommunen des Kreises Mettmann. 

Die Jury würdigt darüber hinaus die Qualität aller acht eingereichten Zukunftskonzepte, da sie allesamt 

• integrierte Planungsansätze anstatt sektoraler Betrachtungen in den Blick nehmen

• neue Stadt-Umland-Kooperationen auf Augenhöhe etablieren

• Umlandgemeinden zur Verantwortungsübernahme bewegen, und

• durch interkommunale Strategien neue Kräfte frei setzen.

„Die mit der Initiative StadtUmland.NRW angestoßenen interkommunalen Kooperationen sind eine absolute Neuheit“, sagte Staatssekretär von der Mühlen. „Diese Art der Zusammenarbeit ist eine verfassungsrechtlich nicht institutionalisierte, freiwillige Aufgabe. Die Ergebnisse der Initiative zeigen aber das große Interesse von Seiten der Kommunen, dies zu forcieren. Die Jury legt der künftigen Landesregierung nahe, die entwickelten Prozesse weiter zu fördern und zu unterstützen. Die Konzepte sollten als Vorbild dienen für den integrierten Einsatz der Förderinstrumente im Infrastrukturbereich,  bei der Städtebau- und der Wohnraumförderung sowie bei Förderangeboten der Mobilität.“

Die Zusammenfassung der Jury-Würdigungen finden Sie hier.

Weitere Informationen zu den eingereichten Konzepten erhalten Sie hier.

 

Hintergrund „polis Convention“:

Stadtentwicklungsminister Groschek hat die Stadt- und Projektentwicklungsmesse „polis Convention“ eröffnet. Am Gemeinschaftsstand des Landes NRW können sich Besucherinnen und Besucher über Themen wie Stadtentwicklung, Kleingärten, soziale Baulandentwicklung und Brachflächenmobilisierung, Flüchtlingsunterkünfte oder über Neuigkeiten aus dem Flächenpool NRW informieren. Das Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr sowie seine Partner (NRW.Urban, NRW.Bank, Verband für Flächenrecycling und Altlastensanierung (AAV), BahnflächenEntwicklungsGesellschaft NRW (BEG) und Bau- und Liegenschaftsbetrieb (BLB) NRW) stellen ihre Instrumente zur Gewinnung und Entwicklung von Flächen vor. Diese sind insbesondere zur Wohnbebauung geeignet und stellen daher eine wichtige Voraussetzung für die Wohnungsbauoffensive dar. 

Pressekontakt: leonie.molls@mbwsv.nrw.de, Tel. 0211/3843-1042

Dieser Pressetext ist auch über das Internet verfügbar unter der Internet-Adresse der Landesregierung http://www.land.nrw 

 

 

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12.05.2017 - Mit Abstand Deutscher Meister beim geförderten Wohnungsbau: Fast 40 Prozent der Sozialwohnungen in Deutschland sind 2016 in NRW entstanden

Im Jahr 2016 wurden in NRW mehr Sozialwohnungen gefördert als in Bayern, Baden Württemberg und Hessen zusammen. NRW kam auf 9.301 Wohnungen, während Bayern 3.725, Baden Württemberg 1.011 und Hessen 2.222 Wohnungen förderten.

„Fast 40 Prozent der bundesweit neu gebauten Sozialmietwohnungen in NRW: Unsere Wohnungsbauoffensive wirkt. Das ist genau der Bauboom, den wir brauchen, um endlich wieder bezahlbare Wohnungen für möglichst viele zu bieten“, sagte Bauminister Michael Groschek. „Jahr für Jahr geben wir in Nordrhein-Westfalen gemeinsam mit dem Bund 1,5 Milliarden Euro aus, um Wohnungs- und Städtebau zu fördern. So entsteht gute Nachbarschaft und ein Heimatgefühl vor der Haustür. Wir bauen auf soziale Verantwortung statt Privat vor Staat.“

Das Bundesbauministerium hat am Donnerstag die Zahlen der Wohnungsbauförderung aus den Bundesländern veröffentlicht und die Fortführung der Wohnungsbauförderung über das Jahr 2019 hinaus gefordert. 

Im Jahr 2016 wurden in NRW zwei Drittel (67 Prozent) mehr Sozialwohnungen gefördert als im Vorjahr – nämlich genau 9.301 Wohnungen. Das sind 38 Prozent der bundesweit 24.550 neu gebauten Sozialmietwohnungen, und das bei einem Bevölkerungsanteil von 22 Prozent. 

Pressekontakt: Leonie.Molls@mbwsv.nrw.de, Tel. 0211-3843-1042

Dieser Pressetext ist auch über das Internet verfügbar unter der Internet-Adresse der Landesregierung http://www.land.nrw 

 

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Veranstaltung "Archiv - Hier finden Sie ältere Veranstaltungen" Archiv - Hier finden Sie ältere Veranstaltungen http://www.mbwsv.nrw.de/ministerium/Veranstaltungen/Archiv/index.php Pressestelle MBWSV http://www.mbwsv.nrw.de:1191777 Veranstaltung "Formular - PLANUNG von Veranstaltungen_MBWSV" Formular - PLANUNG von Veranstaltungen_MBWSV http://www.mbwsv.nrw.de/ministerium/Veranstaltungen/Formular---PLANUNG-von-Veranstaltungen_MBWSV.pdf Pressestelle MBWSV http://www.mbwsv.nrw.de:1159492 Veranstaltung "NRW-Fest am 27. und 28. August" NRW-Fest am 27. und 28. August http://www.mbwsv.nrw.de/ministerium/Veranstaltungen/NRW-Fest-am-27_-und-28_-August.pdf Pressestelle MBWSV http://www.mbwsv.nrw.de:1082955