RSS-Feed des Ministeriums für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen http://www.mbwsv.nrw.de de-de Redaktion des MBWSV 08.01.2018 - Masterplan zur Umsetzung des Fernstraßenbedarfsplans: Fahrplan für die wichtigsten Projekte in den kommenden Jahren

Verkehrsminister Hendrik Wüst hat den im Koalitionsvertrag angekündigten Masterplan zur Umsetzung des Fernstraßenbedarfsplans in Nordrhein-Westfalen vorgestellt. Der Masterplan macht die wesentlichen Projekte im Bundesfernstraßenbau in den kommenden Jahren deutlich. Er zeigt, wie die Landesregierung die vom Bund beauftragten Straßenprojekte abarbeiten wird.

Allein für Nordrhein-Westfalen hat die Bundesregierung im Bedarfsplan für die Bundesfernstraßen 200 Straßenprojekte mit einem Volumen von mehr als 20 Milliarden Euro bis zum Jahr 2030 festgelegt. „Die Vielzahl der Projekte zeigt: Der Investitionsstau ist so groß, dass nicht alle Maßnahmen gleichzeitig gebaut werden können. Die Straßenbauverwaltung konzentriert sich zunächst auf Projekte zur Engpassbeseitigung“, sagte Minister Wüst. „Mit dem Masterplan schafft die Landesregierung eine neue Transparenz über Projekte und ihre Abläufe. Die Landesregierung zeigt, was sie tut. Und sie muss tun, was sie zeigt.“

Der Masterplan dient als Steuerungsinstrument für den ausführenden Landesbetrieb Straßenbau.NRW. Er ist die Grundlage für ein verbessertes Projektmanagement, weil er das Vorgehen strukturiert. Planungs- und Baukapazitäten werden effizient eingesetzt.

 

Hier erfahren Sie mehr:

Masterplan zur Umsetzung des Fernstraßenbedarfsplans

Bundesfernstraßen - Arbeitsprogramm 2018

 

 

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29.12.2017 - Flughäfen in NRW erfüllen europäische Sicherheitsstandards: Verkehrsministerium erteilt drei Airports Zertifikate

Wer in den Urlaub oder zu einem Geschäftstermin fliegt, der will vor allem eins: sicher ankommen. Daher hat die Europäische Union einheitliche Anforderungen und Standards zum sicheren Betrieb für die größeren Flughäfen der Gemeinschaft festgelegt. Das Verkehrsministerium hat nach sorgfältiger Prüfung den Flughäfen Düsseldorf, Köln/Bonn und Münster/Osnabrück kurz vor Jahresende die entsprechenden Sicherheitszeugnisse erteilt. Die Bezirksregierungen Münster und Düsseldorf haben weitere Zertifikate den Airports in Dortmund, Paderborn sowie Weeze übergeben. „Die Flughäfen in Nordrhein-Westfalen erfüllen jetzt auch die neuen EU-Sicherheitsbestimmungen. Das Zertifikat bestätigt, dass die Airports hierzulande sicher sind“, so Verkehrsminister Hendrik Wüst.

Das Unionsrecht sieht vor, dass ab dem 1. Januar 2018 alle europäischen Flughäfen ein entsprechendes Flugplatzzeugnis vorweisen müssen. 2009 hatte die Europäische Union beschlossen, dass alle europäischen Verkehrsflughäfen diese spezielle Sicherheitsprüfung bestehen müssen. Mit den Zertifikaten bestätigen die zuständigen Behörden die Einhaltung der Bestimmungen zum sicheren Zustand von Verkehrsanlagen, Organisationsstrukturen und Betriebsabläufen.

Den Zeugnissen sind aufwendige, detaillierte und langwierige technische Prüfverfahren vorausgegangen. Hierfür wurden im Laufe der vergangenen Jahre beispielsweise die Durchführung des Winterbetriebs (Enteisung), die Beschaffenheit der Rollwege oder die Belastbarkeit der Vorfelder sowie Start- und Landebahnen unter dem Aspekt der Risikovorsorge und Risikobewältigung untersucht. An die Zertifizierung schließt sich nun die Aufsichtsführung der Behörden nach den neuen europäischen Bestimmungen an, unter anderem mit regelmäßig zu wiederholenden Inspektionen und Auditierungen.

Im vergangenen Jahr nutzten mehr als 40 Millionen Menschen die nordrhein-westfälischen Verkehrsflughäfen.

 

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28.12.2017 - 2017 ist umsatzstärkstes Jahr bei Bundesfernstraßen in Nordrhein-Westfalen

Im Jahr 2017 sind die Investitionen in die Autobahnen und Bundesstraßen in Nordrhein-Westfalen erneut gestiegen. Rund 1,277 Milliarden Euro sind in Ausbau und Erhalt der Bundesfernstraßen geflossen.

Das Abrechnungsvolumen steigt damit im Vergleich zum Vorjahr um 180 Millionen Euro. Besonders im Bereich der Erhaltungsinvestitionen ist der Mitteleinsatz deutlich um 147 Millionen Euro gestiegen, von 527 Millionen (2016) auf 674 Millionen Euro im Jahr 2017.

Verkehrsminister Hendrik Wüst dankte zum Jahreswechsel den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von Straßen.NRW für die geleistete Arbeit: „Der Investitionshochlauf des Bundes ist in Nordrhein-Westfalen angekommen. Mit den engagierten Beschäftigten von Straßen.NRW arbeiten wir im kommenden Jahr weiter daran, unsere Infrastruktur zu sanieren und bedarfsgerecht auszubauen.“

Mehr als 100 Millionen Euro des Gesamtumsatzes kommen aus länderübergreifenden Mittelausgleichen zum Jahresende; Nordrhein-Westfalen konnte hier zusätzliche Mittel, die andernorts nicht ausgegeben wurden, abrufen.

Die Tabelle zeigt die Entwicklung von 2015 bis 2017. Die exakten Abrechnungszahlen für 2017 werden Anfang 2018 vorliegen.

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27.12.2017 - Ausdruck der Heimatverbundenheit: Rund 630.000 Fahrzeuge mit Altkennzeichen im Land unterwegs

Das Interesse an so genannten Altkennzeichen ist in Nordrhein-Westfalen ungebrochen groß. Fünf Jahre nachdem die Wiedereinführung früherer Kennzeichen ermöglicht wurde, haben sich rund 630.000 Fahrzeughalter für ein Altkennzeichen entschieden.

„Die Altkennzeichen sind Ausdruck von Heimatverbundenheit“, sagte Verkehrsminister Hendrik Wüst. „Es ist schön, dass die Kennzeichen gut angenommen werden. Es zeigt, dass sich die Menschen stark mit ihrer Heimat identifizieren.“

Seit 2012 kann das Land beim Bundesverkehrsministerium die Wiederzuteilung von Altkennzeichen beantragen, wenn die Kreise und kreisfreien Städte dies für ihren Verwaltungsbezirk beschließen. Von den 28 Kreisen und kreisfreien Städten mit insgesamt 40 Altkennzeichen haben sich 21 für und nur sieben gegen die Wiedereinführung entschieden. Spitzenreiter (zum Stichtag 30. November 2017) waren der Kreis Borken mit 72.887 Altkennzeichen (40.609 für das alte Kennzeichen „AH“ des Kreises Ahaus sowie 32.278 Altkennzeichen „BOH“ der ehemaligen kreisfreien Stadt Bocholt) und der Kreis Wesel mit dem Unterscheidungszeichen „MO“ für den Altkreis Moers mit 70.312 Fahrzeugen. Darauf folgt der Kreis Viersen mit 41.224 ausgegebenen „KK“- Kennzeichen (ehemaliger Kreis Kempen-Krefeld).

 

Tabelle Altkennzeichen

 

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21.12.2017 - VRS-Projekt für eine effiziente stadtverträgliche Lkw-Navigation im Rheinland geht in die heiße Phase

Rund zweieinhalb Jahre nach der Auftaktveranstaltung in Düsseldorf geht SEVAS an den Start. Die Software zur Eingabe, Verwaltung und Ausspielung von Vorrangrouten und Restriktionen im Schwerlastverkehr ist eine technische Plattform, um Daten für eine optimale Routenführung von Lkw im kommunalen Straßennetz zu generieren. Sie wurde im Auftrag des Ministeriums für Verkehr vom VRS-Projekt „mobil-im-rheinland“ erstellt.

„Das Angebot ist ein Beispiel dafür, welche Verbesserungen die Digitalisierung im Straßenverkehr bringen kann“, sagte Verkehrsminister Hendrik Wüst. „Es wird die Logistiker und Lkw-Fahrer in ihrer täglichen Arbeit gut unterstützen.“

Ziel der Kooperation zwischen dem Verkehrsministerium und „mobil-im-rheinland“ ist es, ein Vorrangnetz zu definieren, sodass Lkw problemlos durch Kommunen fahren können. Die unter dem Titel „Effiziente und stadtverträgliche Lkw-Navigation für die Region Rheinland und NRW“ laufende technische Plattform wurde im Juli freigeschaltet. Nach einer erfolgreichen Testphase mit ausgewählten Kommunen können nun alle 115 Kooperationspartner ihre Daten eingeben. Dabei bringen sie ihre Ortskenntnis und Fachkompetenz ein. Das Projekt ist für alle Beteiligten kostenlos nutzbar. Zunächst können die 148 Städte und Gemeinden aus dem Gebiet der Metropolregion Rheinland teilnehmen. Angestrebt wird eine landesweite Ausdehnung des Systems. Die Software ließe sogar einen bundesweiten Einsatz zu.

Feststeckende Lkw unter Brücken und Gefahrguttransporter, die sich in Wohngebieten verfahren, sollten mit der Software mittelfristig der Vergangenheit angehören. Sämtliche Daten werden den Kartenherstellern für Navigationskarten ab 2018 zur Verfügung stehen, sodass neuere Navigationsgeräte für Lkw über dieses Kartenmaterial verfügen können.

Ein weiterer Vorteil liegt darin, dass die Kommunen mit Hilfe der Software ein Schilderkataster erstellen können: Bei der Erfassung der Vorrangrouten, Restriktionen sowie Umwelt- und Tempozonen können die Mitarbeiter von Verkehrsbehörden, Planungs- und Bauämtern von einer App für mobile Endgeräte profitieren. Mit dieser können Verkehrszeichen aller Art vor Ort in die Software aufgenommen werden. Das Besondere hierbei: Die Kamera des Smartphones erfasst das Verkehrszeichen, erkennt es automatisch und fügt den georeferenzierten Standort hinzu. Viele weitere Attribute, wie z. B. der Zustand des Schildes, lassen sich problemlos hinzufügen. Innerhalb kurzer Zeit kann so eine Vielzahl von Verkehrszeichen erfasst werden. Gleichzeitig können die kommunalen Partner die erfassten Daten für eigene Geografische Informationssysteme (GIS) nutzen.

Die Business Metropole Ruhr GmbH (BMR) und der Regionalverband Ruhr (RVR) – als Entwickler des Routing-Konzepts – sind wie das Ministerium für Verkehr daran interessiert, ein landesweites System an den Start zu bringen. Dies bedeutet eine enorme Steigerung der Attraktivität für Service Provider auf Grund der räumlichen Ausdehnung und der damit zur Verfügung stehenden Daten.

 

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14.12.2017 - Rhein-Ruhr-Express: Nächster Meilenstein für Nordrhein-Westfalens bedeutendstes Infrastrukturprojekt. Rund 150 Millionen Euro für den Ausbau zwischen Essen und Bochum

Am Mittag ist die Finanzierungsvereinbarung in Höhe von 146,2 Millionen Euro für den RRX-Infrastrukturausbau zwischen Bochum und Essen von Bund und der Deutschen Bahn unterschrieben worden. Damit haben Enak Ferlemann, Parlamentarischer Staatssekretär, Bundesministerium für Verkehr, und Landesverkehrsminister Hendrik Wüst den Startschuss für einen weiteren Abschnitt in Nordrhein-Westfalens wichtigstem Schieneninfrastrukturprojekt gegeben.

Der Bund stellt mit der Unterzeichnung die Mittel für die Umsetzung der Pläne der DB Netz AG zum Ausbau der Schieneninfrastruktur für den Rhein-Ruhr-Express (RRX) bereit. Damit kann die Planung für die Planfeststellungsabschnitte (PFA) 5a (Essen) und 5b (Bochum) zum Abschluss gebracht und die Vorbereitungen für den Bau begonnen werden. Die Deutsche Bahn erwartet Anfang 2018 Baurecht für diesen Abschnitt.

Enak Ferlemann, Parlamentarischer Staatssekretär, Bundesministerium für Verkehr: „Unser Ziel ist es, mehr Verkehr auf die umweltfreundliche Schiene zu bringen, gerade in Ballungsgebieten. Der Rhein-Ruhr-Express ist in diesem Sinne für den Bund von herausragender Bedeutung. Er wird die Städte in der Metropolregion direkter und schneller miteinander verbinden. Millionen Pendler und Reisende werden davon profitieren. Der RRX wird zum zentralen Rückgrat des Personenverkehrs in Nordrhein-Westfalen. Die heutige Finanzierungsvereinbarung, mit der wir mehr als 130 Millionen Euro Bundesmittel investieren, zeigt: Es geht mit großen Schritten voran“

„Das ist ein guter Tag für Nordrhein-Westfalen“, sagte Verkehrsminister Hendrik Wüst. „Mit der Unterzeichnung der Finanzierungsvereinbarung für den Bereich zwischen Essen und Bochum ist eine weitere wichtige Weichenstellung zur Realisierung des RRX erfolgt. Das bedeutendste Schieneninfrastrukturprojekt in Nordrhein-Westfalen wird den Bahnverkehr im Land langfristig deutlich attraktiver machen.“

Werner Lübberink, Konzernbevollmächtigter der Deutschen Bahn in NRW: „Nordrhein-Westfalen braucht Investitionen in eine moderne, leistungsfähige Schieneninfrastruktur. Wir sind dem Bund sehr dankbar, dass er den Ausbau des Rhein-Ruhr-Express finanziert und voll hinter dem Projekt steht. Mit jedem Euro Investition in die Infrastruktur investieren wir in die Zukunft von Nordrhein-Westfalen. Denn der RRX wird Millionen von Pendlern in einem der größten Ballungsräume Europas eine zukunftsfähige und nachhaltige Mobilität bieten“.

Die Finanzierungsvereinbarung für den Planfeststellungsbereich 5 ist die 4. von insgesamt 6 Finanzierungsvereinbarungen zum Ausbau der Infrastruktur zwischen Köln und Dortmund.

Die Metropolregion Rhein-Ruhr soll durch den Rhein-Ruhr-Express (RRX) enger vernetzt werden. Die Realisierung dieses Verkehrskonzepts erfordert den umfangreichen Aus- und Umbau der Schieneninfrastruktur. Im März 2017 fand der offizielle Baubeginn im PFA 1.1 (Köln-Mülheim) statt. Die weiteren Abschnitte werden sukzessive umgesetzt. Nach Umsetzung aller Infrastrukturmaßnahmen ist auf der Strecke Köln über Duisburg nach Dortmund die Taktverdichtung auf einen 15-Minuten-Takt möglich.

 

Faktenblatt zum Ausbau der RRX-Strecke Bochum-Essen

Fotodownload (Bild: VM; v.l.n.r.: Werner Lübberink, Konzernbevollmächtigter der DB für das Land NRW, Hendrik Wüst, Verkehrsminister NRW, Enak Ferlemann, Parlamentarischer Staatssekretär im BMVI, Dr. Friederike Reineke, BMVI)

Pressekontakt: maik.grimmeck@vm.nrw.de, Tel. 0211/3843-1019

 

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14.12.2017 - Spatenstich für Leverkusener A1-Rheinbrücke. Verkehrsminister Wüst: „Startschuss für dringlichstes Projekt in der Region“

Mit dem ersten Spatenstich haben heute die Arbeiten für den Neubau der A1-Rheinbrücke bei Leverkusen begonnen. Vertreter von Bund, Land und der betroffenen Städten gaben den Startschuss für den Neubau, für den seit dem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts im Oktober Baurecht besteht. Neben der Brücke gehören zu dem ersten 4,5 Kilometer langen Bauabschnitt auch der Umbau des Autobahnkreuzes Leverkusen-West und der Ausbau der A1 auf acht Fahrspuren.

Enak Ferlemann, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur sagte: „Heute ist es soweit: Wir geben den Startschuss für das wohl bedeutendste Verkehrsprojekt in Nordrhein-Westfalen in den kommenden Jahren. Die A 1 ist eine der wichtigsten Verkehrsadern in Deutschland. Mit dem achtstreifigen Ausbau wird sie bald deutlich leistungsfähiger sein und damit die Mobilität in der Region erheblich verbessern. Dank der neuen Stromquerung heißt es dann nach Fertigstellung endlich auch wieder für alle LKW: freie Fahrt über den Rhein.“

Nordrhein-Westfalens Verkehrsminister Hendrik Wüst unterstrich, dass es „eine bestandskräftige Planung“ gebe und bedankte sich bei allen Beteiligten für die geleistete Arbeit: „Der Bund, die Bezirksregierung und Straßen.NRW haben mit ihrem Engagement das Projekt vorangetrieben. Die gute Zusammenarbeit werden wir sehr verantwortungsbewusst fortsetzen.“

Straßen.NRW-Direktorin Elfriede Sauerwein-Braksiek bestätigte die große Herausforderung für den Landesbetrieb Straßenbau NRW: „Wir wollen die Brückenhälften jeweils innerhalb von drei Jahren fertigstellen, das ist ehrgeizig. Mit den ausführenden Firmen haben wir deshalb Vertragsstrafen vereinbart, um den Zeitplan einzuhalten. Und wir wollen das alles auch bei fließendem Verkehr hinkriegen. Sperrungen sollen sich auf ein Minimum beschränken.“

Bereits im Jahr 2020 sollen auf dem ersten Teil der neuen Rheinquerung Autos und vor allem wieder Lkw fahren können. Ende 2024 sollen die Arbeiten in diesem Bereich abgeschlossen sein und den Verkehrsteilnehmern alle Fahrbeziehungen zur Verfügung stehen. Mit 740 Millionen Euro kalkuliert Straßen.NRW die Gesamtkosten für den ersten Bauabschnitt. Die späteren Bauabschnitte umfassen den Ausbau der A3 zwischen den Anschlussstellen Leverkusen-Zentrum und dem Autobahnkreuz Leverkusen (A1/A3) und den Ausbau der A1 zwischen den Autobahnkreuzen Leverkusen-West und Leverkusen.

Vorbereitende Maßnahmen im Bereich des Autobahnkreuzes Leverkusen-West haben in den vergangenen Wochen schon begonnen. An der A59 entsteht ab Januar 2018 ein neues Regenrückhaltebecken, um für eine saubere Entsorgung des Fahrbahnwassers zu sorgen.

Dann wird zum ersten Mal auch in die Altablagerung Dhünnaue eingegriffen, eine Altlast, die seit einigen Jahren abgedichtet ist. Die Arbeiten in der Altablagerung werden von einem umfassenden Sicherheitskonzept begleitet. Eine „Einhausung“ sorgt unter anderem dafür, dass nichts nach außen dringen kann. Trockene Abfälle werden befeuchtet, damit keine Schadstoffe als Staub ausgetragen werden können. Die Reifen und Unterböden der Lkw werden jedes Mal gründlich gewaschen, bevor sie die Baustelle verlassen. Die Mitarbeiter auf der Baustelle tragen für viele Arbeiten spezielle Schutzanzüge. Für Unfälle sind Alarmpläne und Meldeketten der Feuerwehren, Rettungsdienste und der Polizei ausgearbeitet.

Die eigentlichen Arbeiten für das neue Brückenbauwerk der Rheinquerung starten im Frühjahr 2018. Erste Schritte sind dann die Arbeiten an den Fundamenten der Brückenpfeiler sowie der beiden Widerlager und der linksrheinischen Vorlandbrücke.

Weitere Informationen: www.a-bei-lev.nrw.de 

 

Pressekontakt:

Bernhard.Meier@vm.nrw.de, Tel. 0211-3843-1013

Bernd.Loechter@strassen.nrw.de, Tel. 0209-3808 333

 

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08.12.2017 - VRR bewilligt 70 Millionen Euro aus Bundes- und Landeszuschüssen: Finanzierung der Elektrifizierung und Verlängerung der Regiobahn gesichert

Der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) hat in dieser Woche einen Bewilligungsbescheid mit einem Zuwendungsvolumen von rund 70 Millionen Euro für die Verlängerung der Regiobahn vom bisherigen Endhaltepunkt Mettmann-Stadtwald bis zur Einbindung in die Strecke der S 9 nach Wuppertal Hbf an die Regiobahn übergeben.

hier finden Sie die gemeinsame Pressemitteilung

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04.12.2017 - Über 13 Millionen Euro Förderung vom Land Nordrhein-Westfalen: Kölner Verkehrs-Betriebe stellen 50 weitere

Das Land Nordrhein-Westfalen fördert den Ausbau der E-Mobilität im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV). Verkehrsminister Hendrik Wüst hat am Montag einen Zuwendungsbescheid in Höhe von 13,28 Millionen Euro an die Kölner Verkehrs-Betriebe (KVB) übergeben. Das Unternehmen wird bis 2021 weitere Bus-Linien auf den E-Betrieb umstellen. Bis zu sechs weitere Linien werden dann emissionsfrei unterwegs sein. Hiermit leistet die KVB einen Beitrag zum Klimaschutz und zur Luftreinhaltung in Köln.

Mit der Förderung durch das Land Nordrhein-Westfalen ist es der KVB möglich, rund 50 weitere E-Busse zu beschaffen. Hierfür hat die KVB einen Industriedialog gestartet, um mögliche Anbieter der Fahrzeugindustrie und deren technische Möglichkeiten zu erfassen. Gefördert werden 60 Prozent der Mehrkosten eines E-Busses im Vergleich zur Beschaffung gleichgroßer Dieselbusse. Für das Land Nordrhein-Westfalen begleitet die Nahverkehr Rheinland GmbH (NVR) das Projekt, das unter dem Titel „Smart City KVB“ steht.

Hendrik Wüst hob hervor: „Der jüngste Dieselgipfel bei Bundeskanzlerin Angela Merkel und die UN-Weltklimakonferenz in Bonn haben erneut gezeigt, dass wir im Klima- und Umweltschutz deutlich vorankommen müssen. Hierzu wird die E-Mobilität einen wesentlichen Teil beitragen. Gerade der ÖPNV kann mit seinen Fahrzeugen, die praktisch den ganzen Tag bewegt werden, Treiber der Entwicklung sein.“

Gemeinsam mit der seit dem 03. Dezember 2016 e-mobil betriebenen Linie 133 führt die Umstellung der nächsten sechs Bus-Linien auf E-Mobilität dazu, dass dann 58 von derzeit insgesamt 222 KVB-Bussen – und somit über ein Viertel der Flotte – elektrisch angetrieben werden. Die KVB wird dann aller Voraussicht nach die größte E-Bus-Flotte Deutschlands betreiben.

Die Veränderung in der Busflotte führt dazu, dass sich die Anteile der EURO-Abgasklassen in der verbleibenden Dieselbus-Flotte ändern. Während heute noch 46 Dieselbusse der KVB den EURO-Klassen III und IV zugeordnet werden, werden bis Ende 2018 – mit Ausnahme von drei Bussen – alle Dieselbusse den Klassen EURO V / EEV und EURO VI zugeordnet werden können. Bis 2021 werden alle Dieselbusse der KVB die äußerst strengen Grenzwerte der Klasse EURO VI erfüllen.

Jürgen Fenske, Vorstandsvorsitzender der KVB: „Wir investieren in die Elektromobilität. Nach Abzug der Landesförderung verbleiben der KVB Mehrkosten für Busse und Infrastruktur in Höhe von 8,85 Millionen Euro, verglichen mit konventionellen Bussen. Ohne Landesförderung wäre dieses nicht möglich. Wir danken dem Land NRW daher ausdrücklich. Noch entscheidender für Klimaschutz und Luftreinhaltung ist, durch mehr Busse und Bahnen die Autofahrer zum Umsteigen zu bewegen.“

Bereits im vergangenen Jahr hat die KVB die Bus-Linie 133 auf den E-Betrieb umgestellt. Hierbei hatte ein E-Gelenkbus 695.000 Euro gekostet. Das Land NRW hatte dieses E-Bus-Projekt mit 1,95 Millionen Euro für den Erwerb der acht Busse, die notwendigen Anpassungen in der Werkstatt und eine wissenschaftliche Begleitung gefördert.

Norbert Reinkober, Geschäftsführer des NVR, fasste die Erfahrung des Projektablaufs zusammen: “Alle Beteiligten im ersten E-Bus-Projekt der KVB haben gezeigt, wie wichtig gute Teamarbeit bei der Bewältigung solcher Aufgaben ist. Bereits bei der Linie 133 konnte in einem kurzen Zeitraum von Juni 2014 bis Dezember 2016 erfolgreich E-Mobilität in Köln eingeführt werden. Dies zeigt die Leistungsfähigkeit des ÖPNV sowie die Umsetzbarkeit der nationalen und globalen Ziele des Klima- und Umweltschutzes.“

Ähnlich äußerte sich Jörn Schwarze, Vorstand Technik der KVB: „Wer Innovationen wie die der E-Mobilität einführt, hat es mit neuen, herausfordernden Techniken zu tun. Erfolgreich können solche Projekte umgesetzt werden, wenn von der Konzeption bis zur betrieblichen Etablierung alle beteiligten Partner zusammenarbeiten. Von dieser Erfahrung werden wir beim Ausbau der E-Mobilität in Köln enorm profitieren.“

 

Hintergrund:

Derzeit befinden sich verschiedene Linien der KVB in der Prüfung, ob sie sich für eine Umstellung auf den Betrieb mit Batteriebussen eignen. Hierbei spielt die Linienlänge genauso eine Rolle wie die Möglichkeit, an den Endhaltestellen die benötigte Ladeinfrastruktur aufzubauen. Je länger eine Linie ist, desto länger müssen die E-Busse an den Endhaltestellen nachgeladen werden. Dabei soll die Ladezeit nicht länger als die Zeit für die Pause des Fahrers sein. Linien, auf denen sich die Fahrtzeit durch häufige Störungen wie den täglichen Stau verlängert, erfordern auch einen längeren Aufenthalt zum Nachladen an den Endhaltestellen. Nach der fachlichen Klärung der geeigneten Linien wird die KVB dies mit der Verwaltung der Stadt Köln und den Gremien der Kommunalpolitik erörtern. Erst danach können die Linien konkret benannt werden, die bis 2021 auf E-Mobilität umgestellt werden.

Zudem wird derzeit die Frage geklärt, ob es für die Umstellung weiterer Bus-Linien einen zusätzlichen Betriebshof Bus der KVB geben muss und wo dieser im Rechtsrheinischen platziert werden könnte.

Seit nun genau einem Jahr fahren auf der Linie 133 zwischen dem Breslauer Platz am Hauptbahnhof und dem Südfriedhof in Zollstock acht E-Busse. Die Erfahrung zeigt, dass die Zuverlässigkeit der Batteriebusse mit über 90 Prozent auf dieser rund sieben Kilometer langen Strecke ähnlich groß ist, wie die konventioneller Dieselbusse.

Der Stromverbrauch ist mit 1,33 Kilowatt-Stunden (kWh) je Kilometer im Sommer und bis zu 2,5 kWh/km im Winter niedriger als zuvor kalkuliert. Hierdurch ist auch die Reichweite der E-Busse mit circa 60 Kilometern größer, als zuvor angenommen. Die E-Busse können somit 35 Kilometer fahren, ohne dass das Ladevolumen der Batterie unter die kritische Größe von 30 Prozent rutscht. Dennoch stellt der Einsatz der E-Busse auf der Innenstadtlinie mit häufigem Stau eine Herausforderung dar. Häufig verkürzt das die Aufenthaltszeit der Busse an den Endhaltestellen, so dass die KVB zur Stabilisierung des Betriebs auf der Linie 133 einen weiteren E-Bus beschaffen wird. Auch diese Investition fördert das Land Nordrhein-Westfalen mit 282.000 Euro.

Der gesamte Energiebedarf der E-Busse, also für den Antrieb der Fahrzeuge genauso wie für die Nebenverbraucher wie Heizung, Klimaanlage, Beleuchtung etc. – wird über die Batterie bewältigt. Die E-Busse der KVB sind somit reine E-Busse.

Lediglich der Austausch eines nicht frosttauglichen Schmierfettes an den Stromabnehmern und die Nachbesserung der Ladeinfrastruktur für die Reduzierung der Betriebsgeräusche haben zu Anpassungsbedarfen geführt.

Für die Fahrgäste hat die Nutzung des ÖPNV auf der Linie 133 keine Einbußen im Fahrgastkomfort und in der Verkehrssicherheit gebracht. Der Fahrgastraum der E-Busse ist fast identisch aufgebaut, wie der der zuvor eingesetzten Dieselbusse. Im Gegensatz zu den Dieselbussen hat sich jedoch die Geräuschkulisse verbessert. Bei den E-Bussen entfällt das typische Geräusch von Verbrennungsmotoren, so dass E-Busse wesentlich leiser sind. Dies wurde bereits in der Testphase vor der Linienumstellung häufig von Fahrgästen honoriert. Ebenso erfreut zeigen sich die Fahrgäste und das Fahrpersonal über die Klimaanlage in den E-Bussen, die den Aufenthalt im Sommer bei Temperaturen um 30 Grad Celsius wesentlich angenehmer machen.

 

Pressekontakt:

maik.grimmeck@vm.nrw.de, Tel. 0211/3843-1019

stephan.anemueller@kvb-koeln.de, Tel 0221/547-3103

holger.klein@nvr.de, Tel. 0221/20808-47

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01.12.2017 - Neubau Rheinbrücke Neuenkamp: Bezirksregierung Düsseldorf startet das Verfahren

Das Planfeststellungsverfahren zum Neubau der Rheinquerung Neuenkamp sowie des Ausbaus der Autobahn 40 zwischen den Anschlussstellen Duisburg-Homberg und Duisburg-Häfen startet. Im Beisein von Landesverkehrsminister Hendrik Wüst hat der Bereichsleiter der DEGES (Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und -bau) GmbH, Dr. Udo Pasderski, die Antragsunterlagen für den Neubau der Rheinbrücke Neuenkamp an Düsseldorfs Regierungspräsidentin Birgitta Radermacher übergeben. Die Bezirksregierung Düsseldorf prüft nun zunächst die Antragsunterlagen auf Vollständigkeit und Schlüssigkeit.

„Die A 40 ist eine wichtige Verbindung des Ruhrgebietes mit den Niederlanden und die Lebensader im Revier“, sagte Verkehrsminister Hendrik Wüst bei der Übergabe der Unterlagen. „Darum sind wir auf eine gut ausgebaute Verkehrsanbindung angewiesen. Eine leistungsfähige Brücke über den Rhein ist eine wesentliche Voraussetzung für die wirtschaftliche Zukunftsfähigkeit der Region.“

Die Bezirksregierung Düsseldorf ist für den Neu- oder Ausbau von Bundesfernstraßen in der Region die zuständige Anhörungs- sowie Planfeststellungsbehörde und führt das Planfeststellungsverfahren durch. „Uns ist die Wichtigkeit und Dringlichkeit dieses Bauvorhabens für die gesamte Region bekannt“, betonte Regierungspräsidentin Birgitta Radermacher. „Wir sind auf das Prüfverfahren gut vorbereitet.“

Die DEGES GmbH plant und realisiert das Projekt, in dessen Verlauf die A 40 auf acht Spuren ausgebaut werden soll. Auftraggeber sind der Bund und das Land Nordrhein-Westfalen.

 

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01.12.2017 - Zukunftsfähiger Verkehr: In Nordrhein-Westfalen haben 20 neue Mobilitätsmanager den Landeslehrgang „Kommunales Mobilitätsmanagement“ abgeschlossen

In Nordrhein-Westfalen gibt es 20 neue Mobilitätsmanager. Staatssekretär Hendrik Schulte aus dem Verkehrsministerium überreichte heute den Absolventen des landesweiten Lehrgangs die Urkunden für ihre erfolgreiche Teilnahme.

zur gemeinsamen Pressemitteilung

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28.11.2017 - Minister Wüst: Land wird auch in Zukunft Mobilität von Arbeitssuchenden und Bedürftigen unterstützen

Zur Debatte um die Zukunft des Sozialtickets in Nordrhein-Westfalen erklärt Verkehrsminister Hendrik Wüst: „Die Situation, wie wir sie beim Sozialticket vorgefunden haben, ist nicht befriedigend: Die Zuschüsse des Landes für vergünstigte Mobilitätsangebote werden von den Verbünden und Kommunen sehr unterschiedlich eingesetzt. In der Praxis hängt es häufig vom Wohnort der Betroffenen ab, ob sie sich ein Sozialticket überhaupt leisten können. Die Preise und Ticketmodelle variieren sehr stark und es gibt Kreise, die kein Sozialticket anbieten. 

Im Koalitionsvertrag haben wir vereinbart, das Ticketsystem mittels digitaler Anwendungen stärker landesweit zu vereinheitlichen und auch für Auszubildende ein vergünstigtes Ticket zu ermöglichen. Unsere Absicht ist es, das Ticketsystem in Nordrhein-Westfalen gemeinsam mit den Beteiligten und Nutzern neu zu ordnen und zu vereinfachen. Ziel ist eine Gesamtförderung des Ticketwesens. Erste Gespräche dazu habe ich bereits geführt.

Die Debatte in den letzten Tagen hat viel Kritik hervorgerufen. Es ist unbestritten, dass Bedürftige auch in Zukunft zu fairen Preisen mobil sein müssen.  Individuelle Mobilität bedeutet Teilhabe. Deswegen muss es auch in Zukunft ein entsprechendes Angebot geben. 

Das Jahr 2018 werden wir für die Neuordnung nutzen. Um die Gespräche mit Verbünden und Kommunen zur Einführung eines fairen und effizienten Ticketsystems durch die aktuelle Debatte nicht zu belasten, habe ich mit den Koalitionsfraktionen vereinbart, im Rahmen der Haushaltsberatungen den Ansatz für das Sozialticket in 2018 wieder auf 40 Millionen Euro anzuheben. Die dafür notwendigen Mittel werden im Verkehrshaushalt erwirtschaftet.“

 

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Verkehr, Telefon 0211 3843-1019.

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21.11.2017 - Digitalisierungsoffensive: Minister Wüst will gemeinsam mit Verkehrsverbünden und -unternehmen digitale Technologien im ÖPNV vorantreiben

Verkehrsminister Hendrik Wüst hat in Düsseldorf mit den Verantwortlichen der nordrhein-westfälischen Zweckverbände, der Verkehrsverbünde und der Verkehrsunternehmen die Absichtserklärung „ÖPNV-Digitalisierungsoffensive NRW“ unterzeichnet. Darin formulieren die Beteiligten ihren gemeinsamen Willen und die Verantwortung, den digitalen Wandel und die Vernetzung von Information, Tarif, Vertrieb und Mehrwertdiensten für den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) in ihren digitalen Anwendungen auszubauen.

Bereits jetzt sind verbundübergreifend 30 konkrete Maßnahmen erarbeitet worden, die in den kommenden Jahren umgesetzt werden. Beispielsweise soll ermöglicht werden, über „eigene“, regionale Apps und Ticketshops NRW- und bundesweit Tickets zu erwerben. Vorangetrieben wird außerdem der eTarif als neue Tarifgeneration (keine Vorfestlegung der Reiseroute, einfacher Kundenprozess ohne erforderliche Tarifkenntnisse). Durch Vereinheitlichung und Verknüpfung aller Tarifdaten in den NRW-Systemen wird zudem die gleiche Auskunft in allen NRW-Apps zu Tarifanfragen ermöglicht.

Minister Wüst begrüßte, dass sich die Beteiligten jetzt auf erste konkrete Maßnahmen verständigt haben: „Wir wollen die Fahrgäste im ÖPNV nicht nur halten, wir wollen neue dazu gewinnen. Das schaffen wir aber nur mit attraktiven und kundenfreundlichen Angeboten. Dazu zähle ich vor allem ein einheitliches E-Ticketing, also das Buchen von verbundübergreifenden Fahrscheinen über das Smartphone. Reisewege müssen unabhängig vom Verkehrsmittel gefunden werden, Fahrpreise leicht ermittelt werden und Reiseinformationen in Echtzeit bereit stehen. Mobilität muss verkehrsträgerübergreifend aus einer Hand unkompliziert gebucht und bezahlt werden können.“

Im öffentlichen Personennahverkehr nutzen immer mehr Fahrgäste digitale Services, um die Fahrt mit Bus und Bahn zu planen, Zugang zum Nahverkehrssystem zu erhalten und sich rund um den ÖPNV zu informieren. Für Mobilitätsdienstleister bietet sich so die Chance, ihre Angebote und Informationen besser an den Bedarf der Fahrgäste anzupassen.

Eine entscheidende Grundlage, um Fahrgästen künftig echte Mehrwerte zu bieten und die Nutzung von Bus und Bahn komfortabler zu machen, ist die Datenqualität. Auf einer qualitativ und quantitativ guten Datenbasis beruhen insbesondere die Auskünfte zu Anschlüssen und weitere Möglichkeiten zur Interaktion mit dem Smartphone.

Digitale Technologien ermöglichen es, Abrechnungs- oder Bezahlsysteme zu integrieren und damit neue Tarifangebote zu etablieren. Vor diesem Hintergrund arbeiten alle Beteiligten unter Berücksichtigung der Datensicherheit und des Datenschutzes an der Entwicklung von elektronischen, smartphonebasierten Tarifen.

Darüber hinaus können durch die Digitalisierung künftig auch inter- und multimodale Verkehrsketten aufgezeigt werden. Dadurch wird es möglich, individuelle Fahrten mit unterschiedlichen Verkehrsträgern zu planen.

In Zusammenarbeit mit den Kompetenzcentern Fahrgastinformation (KCF) und Marketing (KCM) begleitet das Kompetenzcenter Elektronisches Fahrgeldmanagement

(KC EFM) den Prozess, bei dem sich die Beteiligten in Netzwerktreffen und Regionalkonferenzen regelmäßig zu digitalen Zukunftsthemen austauschen.

 

Pressekontakt: maik.grimmeck@vm.nrw.de, Tel. 0211/3843-1019

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08.11.2017 - Überarbeitung des Portals www.verkehr.nrw: Aktuelle Verkehrslage mit Reisezeiten jetzt auch für Bundesstraßen abrufbar

Der Landesbetrieb Straßenbau Nordrhein-Westfalen hat eine verbesserte Darstellung der momentanen Verkehrslage im Internet freigeschaltet. „Ab sofort werden unter www.verkehr.nrw aktuelle Reisezeiten für Routen angezeigt, bei Störungen auch mit Angabe von Verlustzeiten sowie zusätzlich einer Einschätzung, ob der Zeitverlust gleich bleibt, zu- oder abnimmt“, erläutert Straßen.NRW-Direktorin Elfriede Sauerwein-Braksiek die Neuerungen.

zur gemeinsamen Pressemitteilung

http://www.mbwsv.nrw.de/presse/pressemitteilungen/Archiv-des-VM-2017/2017_11_08_Verkehr-NRW/index.php Pressestelle MBWSV http://www.mbwsvnrw.de:1216746
16.10.2017 - Modernisierung des Bahnhofs Rheda-Wiedenbrück nach drei Jahren abgeschlossen. Land Nordrhein-Westfalen investiert zwei Millionen Euro

Der Bahnhof Rheda-Wiedenbrück hat heute seine offizielle Inbetriebnahme gefeiert. Damit sind rund drei Jahre Arbeit unter dem „rollendem Rad“ abgeschlossen: Mit dem Ende der Bauarbeiten ist die Station auf dem neuesten Stand und macht einen weiteren Schritt zur optimalen Mobilitätsdrehscheibe.

Seit Oktober 2014 hat die Deutsche Bahn (DB) den Bahnhof Rheda-Wiedenbrück modernisiert. Alle Bahnsteige sind zugunsten der Barrierefreiheit auf eine Höhe von 76 Zentimeter erhöht worden. Der Bahnsteig an Gleis 1 ist auf einer Länge von 170 Metern erneuert worden, die übrigen Bahnsteige (Gleise 3, 7, 8, 9, 10) auf einer Länge von jeweils 220 Metern. Die Personenunterführung ist umfassend modernisiert worden, drei neue Aufzüge erleichtern den Zugang zu den Bahnsteigen. Die Bahnsteigdächer sind ebenfalls modernisiert worden, Restarbeiten werden mit der nächsten möglichen Sperrpause umgesetzt. Auf den Bahnsteigen stehen vier neue Wetterschutzhäuser, eine neue Beleuchtung ist hier ebenfalls installiert worden. Die Gesamtkosten betragen etwa sieben Millionen Euro, wovon der Bund ca. vier Millionen Euro, das Land Nordrhein-Westfalen etwa zwei Millionen Euro und die DB rund eine Million Euro übernehmen.

Verkehrsminister Hendrik Wüst sagte anlässlich der Inbetriebnahme: „Nordrhein-Westfalen als bevölkerungsreichstes Bundesland ist auf einen attraktiven Regionalverkehr angewiesen, um mehr Menschen von der Straße auf die Schiene zu bringen. Und dazu gehören eben auch ansprechende barrierefreie Bahnhöfe, zu denen man gerne geht, an denen man gerne ankommt und an denen man sich gerne aufhält. Mit der Vollendung dieser Maßnahme ist der Bahnhof gleichzeitig für den Vorlaufbetrieb des RRX tauglich gemacht worden.“

„Mit dem Umbau erfüllt der Bahnhof Rheda-Wiedenbrück die Voraussetzungen für den Halt des künftigen Rhein-Ruhr-Express (RRX) und hat damit Anschluss an die Zukunft des NRW-Regionalverkehrs“, sagte Dr. Ulrich Conradi, Verbandsvorsteher des Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL).

„Mit der Modernisierung des Bahnhofs Rheda-Wiedenbrück haben wir eine wichtige Station in der Region fit für die Zukunft gemacht“, so Martin Nowosad, Bahnhofsmanager für den Bereich Ostwestfalen-Lippe. „Bei der Planung haben wir viele Wünsche und Interessen, unter anderem von Reisenden, mit einbezogen.“

Die Modernisierung fand unter dem „rollenden Rad“ statt, das heißt, bei laufendem Bahnbetrieb. Reisende mussten daher nur geringfügige Einschränkungen in Kauf nehmen.

 

#1von150: Moderne Bahnhöfe für NRW

Im Rahmen der Modernisierungsoffensive 2 (MOF 2) wurden seit 2008 an 117 kleineren und mittleren Bahnhöfen in Nordrhein-Westfalen Baumaßnahmen vereinbart. Im Rahmen der RRX Außenäste wurde der Ausbau an 53 Stationen festgehalten, weitere 35 Stationen im Bereich Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL) und Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) sowie voraussichtlich weitere 15 Bahnhöfe im Nahverkehr Rheinland (NVR) werden im Zuge einer dritten Modernisierungsoffensive (MOF 3) erneuert. Bereits heute sind rund 490 der 691 Stationen im Land stufenfrei.

Der Blick geht aber auch in die Zukunft: Bis 2023 werden mit einem Investitionsvolumen von mehr als eine Milliarde Euro umfangreiche Modernisierungen an mehr als 150 Bahnhöfen in Nordrhein-Westfalen durchgeführt. Für die rund drei Millionen Reisenden pro Tag sollen 80 Prozent der Bahnhöfe in NRW bis Ende 2019 stufenfrei ausgebaut werden. Hinzu kommen weitere Maßnahmen an den Stationen wie der Bau und die Installation neuer Aufzüge und Rampenanlagen. Auch die Beschallung und die Beleuchtung werden neu installiert, Bahnsteigdächer sowie Personenunterführungen neu gebaut oder umfangreich modernisiert. Gleichzeitig werden das Wegeleitsystem und das taktile Blindenleitsystem auf den Bahnsteigen erneuert oder wiederhergestellt. Mit der landesweiten Kampagne „1von150: Moderne Bahnhöfe für NRW“ informieren die Partner des ÖPNV im Lande die Öffentlichkeit über dieses anspruchsvolle und ehrgeizige Modernisierungsprogramm. Weitere Informationen gibt es auf der Internetseite www.1von150.de.

 

Pressekontakt: maik.grimmeck@vm.nrw.de, Tel. 0211/3843-1019

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16.10.2017 - Ausbau der Bahnstrecke zwischen der niederländischen Grenze und Rheydt - Odenkirchen jetzt vordringlich

Minister Wüst: Gute Entscheidung des Bundes

Das Ministerium für Verkehr teilt mit:

Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) hat den Ausbau der Schienenstrecke von der deutsch-niederländischen Grenze über Kaldenkirchen und Viersen bis nach Rheydt-Odenkirchen in den „Vordringlichen Bedarf“ des Bundesverkehrswegeplans 2030 aufgestuft.

Verkehrsminister Hendrik Wüst begrüßte die Entscheidung des BMVI, die Ausbaustrecke in den Vordringlichen Bedarf aufzunehmen: „Ich bin dem Bund für die Heraufstufung sehr dankbar. Diese Entscheidung gibt uns die Möglichkeit, in Zukunft mehr Güter von der Straße auf die Schiene zu bekommen.“

Der Ausbau der Schienenstrecke von der deutsch-niederländischen Grenze bis nach Rheydt-Odenkirchen für den Personen- und Güterverkehr war bislang lediglich in den „Potentiellen Bedarf“ des Bundesverkehrswegeplans 2030 eingestellt. Nachdem gutachterlich die Wirtschaftlichkeit der Maßnahme bestätigt wurde, sind jetzt die Voraussetzungen dafür geschaffen, dass die Bahn mit den konkreten Planungen starten kann. Die Gesamtinvestitionen für das Projekt werden auf 210 Millionen Euro geschätzt. Das Projekt ist zudem Bestandteil der gemeinsam mit Belgien und den Niederlanden laufenden Machbarkeitsstudie „3RX“ zur Optimierung des Schienenverkehrs zwischen den Nordseehäfen und dem Ruhrgebiet.

 

Hier gelangen Sie zum Lageplan

 

Pressekontakt: Bernhard.Meier@vm.nrw.de, Tel. 0211-3843-1013

 

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11.10.2017 - A1-Rheinbrücke Leverkusen: Bundesverwaltungsgericht entscheidet für Neubau Verkehrsminister Wüst begrüßt Urteil des Bundesverwaltungsgerichts

Das Ministerium für Verkehr teilt mit:

Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hat die Klagen gegen den Planfeststellungsbeschluss für den Neubau der Rheinbrücke Leverkusen abgewiesen. Damit ist der im November 2016 von der Bezirksregierung Köln erlassene Planfeststellungsbeschluss bestandskräftig. Der Landesbetrieb Straßenbau NRW wird umgehend mit dem Bau beginnen.

Inhalt des Planfeststellungsbeschlusses ist neben dem Neubau der Rheinbrücke der Ausbau der A1 zwischen Köln-Niehl und dem Autobahnkreuz Leverkusen-West auf vier Fahrstreifen je Fahrtrichtung. Weiterhin sind umfangreiche Umbauten in der Anschlussstelle Niehl und dem Autobahnkreuz Leverkusen-West vorgesehen. Damit verbunden sind auch Eingriffe in die „Altablagerung Dhünnaue“ in Leverkusen. Straßen.NRW hat der Bezirksregierung Köln als Planfeststellungsbehörde ein umfangreiches Sicherheitskonzept für die Eingriffe in die Altablagerung vorgelegt.

NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst: „Das Urteil aus Leipzig ist in Düsseldorf als Startschuss angekommen. Jetzt läuft der Countdown für den ambitionierten Fahrplan, die erste Hälfte der Brücke bis 2020 für den Verkehr fertig zu stellen. Dann soll auch der Lkw-Verkehr auf der A1 wieder über den Rhein fahren können. Wenn wir das schaffen, wird es eine erhebliche Entlastung für die ganze Region geben. Insbesondere Handwerker, Lieferanten und Speditionen werden aufatmen, wenn Sie keine Umwege mehr fahren müssen. Das Verkehrsministerium, Straßen.NRW und alle Beteiligten legen sich jetzt in Zeug, damit wir das schaffen.“

Gisela Walsken, Regierungspräsidentin Bezirksregierung Köln: „Mit dem Urteil besteht Rechtssicherheit und der Bau der neuen Brücke kann nun schnellstmöglich beginnen. Einer vollständigen Sperrung der stark maroden Rheinquerung können wir somit noch zuvorkommen. Ein Totalausfall dieses wichtigen Bauwerkes im transeuropäischen Verkehrsnetz hätte nicht nur erhebliche Folgen für den örtlichen und regionalen Verkehr und damit auch für die Wirtschaft, sondern auch für die Verkehrsbelastung der innerstädtischen Straßen in Leverkusen und Köln. Das Gericht bestätigt zudem, dass wir die Sorgen und Ängste der Menschen in der Region ernst nehmen. Die im Planfeststellungsbeschluss getroffenen Vorkehrungen für den Eingriff in die Altablagerung Dhünnaue gewährleisten einen höchst möglichen Schutz der direkt betroffenen Bürgerinnen und Bürger.“

Elfriede Sauerwein-Braksiek, Direktorin des Landesbetriebs Straßen-bau: „Das Urteil ist für mich eine Bestätigung der guten vorbereitenden Arbeit unserer Planer. Ich freue mich, dass wir jetzt Rechtssicherheit haben und schnell mit den Arbeiten beginnen können.“

Wie geht´s jetzt weiter?

Der Landesbetrieb Straßenbau NRW, der für den Neubau der Rhein-brücke zuständig ist, hat in den letzten Monaten bereits vorbereitende Maßnahmen wie Leitungsverlegungen ausführen lassen, damit der avisierte Zeitplan (siehe unten) eingehalten werden kann. Das Ziel: Ende 2020 ist der erste Teil der neuen Rheinquerung fertig und kann bereits den Verkehr inklusive aller Fahrzeuge, die schwerer als 3,5 Tonnen sind und damit wieder LKW, aufnehmen.

 

  • Auftragserteilung für die Baulose noch in diesem Jahr
  • Ab November 2017 Erdarbeiten linksrheinisch
  • Ab November 2017 Bau eines Regenrückhaltebeckens unter der Fahrbahn der A59 im Autobahnkreuz Leverkusen-West
  • Ab Frühjahr 2018 umfangreiche Arbeiten für den Umbau des Autobahnkreuzes Leverkusen-West.
  • Zeitgleich Baubeginn der eigentlichen Rheinquerung und Beginn mit dem Umbau der Anschlussstelle Köln-Niehl.
  • Ende 2020 Fertigstellung und Verkehrsfreigabe der ersten Hälfte der neuen Rheinbrücke. Die Umbauarbeiten in Niehl und dem Autobahnkreuz Leverkusen-West sind abgeschlossen.
  • Im Anschluss Abbruch der heutigen Rheinbrücke und Bau der zweiten neuen Rheinbrücke
  • Bis Ende 2023 Fertigstellung der zweiten Hälfte der neuen Rheinbrücke

 

hier finden Sie weitere Infos:

Autobahnausbau bei Leverkusen - Straßen.NRW

zur Pressemitteilung des Bundesverwaltungsgerichts

Hintergrundinformationen - Neubau der Rheinbrücke Leverkusen

 

 

Pressekontakt: Bernhard.Meier@vm.nrw.de, Tel. 0211-3843-1013

 

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10.10.2017 - Neue Leitung Kommunikation und Presse im Verkehrsministerium

Stephie Hagelüken übernimmt zum 1. November die Leitung des neu geschaffenen Bereichs

Das Ministerium für Verkehr teilt mit:

Das Verkehrsministerium stellt die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit organisatorisch und personell neu auf. Die Leitung des neu geschaffenen Bereichs übernimmt zum 1. November 2017 Stephie Hagelüken. Die 49-Jährige verantwortet dann die interne und externe Kommunikation. Sie wechselt vom Immobilienunternehmen Vonovia, wo sie bisher die interne Kommunikation leitete.

 

Stephie Hagelüken war von 2005 bis 2011 Leiterin der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Finanzministeriums Nordrhein-Westfalen. Sie sprach für die CDU Landtagsfraktion in NRW, die CDU Deutschland und deren damaligen Generalsekretär Laurenz Meyer. Weitere berufliche Stationen waren die strategische Kommunikationsberatung Deekeling Arndt Advisors, Radio WAF und die Fernsehproduktionsgesellschaft TV21.

 

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Verkehr, Telefon 0211 3843-1019.

 

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05.10.2017 - "S gemeinsam voranbringen": Akteurskonferenz zum S-Bahn-Ausbau im Knoten Köln

Der S-Bahn-Ausbau im Knoten Köln ist Modellprojekt im Bündnis für Mobilität NRW und soll neue Formen der Öffentlichkeitsbeteiligung bei Projekten im Schienenpersonenverkehr erproben. Den Auftakt dafür bildete heute eine Akteurskonferenz im KölnSky. Der nordrhein-westfälische Verkehrsminister Hendrik Wüst, Norbert Reinkober, Geschäftsführer des Nahverkehr Rheinland (NVR), und der Konzernbevollmächtigte der Deutschen Bahn für NRW, Werner Lübberink, stellten den aktuellen Planungsstand und die Eckpunkte im begleitenden Beteiligungsprozess vor.

„Der Großraum Köln braucht ein leistungsfähiges S-Bahn-System – so, wie es München oder Berlin schon seit Jahrzehnten haben“, betonte Minister Wüst die Notwendigkeit des Bauvorhabens. Neben dem RRX und der Fortführung der Betuwe-Linie gehört der S-Bahn-Ausbau Köln zu den wichtigsten Schienenprojekten in Nordrhein-Westfalen. Ziel ist ein leistungsstarkes S-Bahn-Netz, das die Region mit der wachsenden Stadt Köln nachhaltig verknüpfen soll.

Der erste Schritt ist der Ausbau der S-Bahn-Stammstrecke zwischen den Stationen Köln Messe/Deutz und Köln Hauptbahnhof. Die Linie S 11 wird erweitert, um nach ihrem Ausbau in den Hauptverkehrszeiten einen 10-Minuten-Takt zwischen Köln-Worringen und Bergisch Gladbach zu ermöglichen. Derzeit werden die planerischen Grundlagen ermittelt und Planungsvarianten geprüft. Zudem haben das Verkehrsministerium NRW, die Deutsche Bahn und der NVR im Juli dieses Jahres eine Planungsvereinbarung für den Ausbau der Regionalbahn RB 38 (Erftbahn) zu einer S-Bahn unterzeichnet. Die Vereinbarung sieht Planungskosten für die ersten beiden Leistungsphasen in Höhe von rund vier Millionen Euro vor.

„Eine leistungsfähige Infrastruktur und intelligente Mobilitätsangebote sind und bleiben entscheidende Voraussetzungen für Beschäftigung, Wohlstand und wirtschaftliches Wachstum. Mit dem Ausbau der S 11 und der RB 38 kommen wir endlich einen deutlichen Schritt weiter in unseren gemeinsamen Bemühungen, der Millionenstadt Köln und ihrem Umland die langersehnten und spürbaren Verbesserungen im Personen- und Güterverkehr auf der Schiene zu bringen“, erklärte Minister Wüst.

„Der Kölner Knoten ist eine bundes- und europaweite Drehscheibe“, ergänzte Reinkober. „Allerdings ist er auch einer der großen Engpässe im nationalen und internationalen Eisenbahnverkehr für den Personen- und Güterverkehr. Mit dem Ausbau der S 11 und der Erftbahn werden wir die Qualität des Schienenpersonennahverkehrs für unsere Fahrgäste deutlich verbessern.“

Um das Projekt effizient und erfolgreich umsetzen zu können, ist die frühzeitige und kontinuierliche Beteiligung sowohl der Bürgerinnen und Bürger als auch der Vertreter unterschiedlichster Interessengruppen von zentraler Bedeutung. „Das für die Metropolregion wichtige Projekt braucht die Unterstützung aller Beteiligten und Betroffenen“, sagte Lübberink. „Denn es wird nur gemeinsam gelingen, ein modernes, zukunftsorientiertes und nachhaltiges S-Bahn-System für die Menschen im Köln-Bonner Raum zu schaffen“. Deshalb haben Land, NVR und Bahn vereinbart, die Planungen für den Ausbau der S 11/S-Bahn-Stammstrecke mit einem umfassenden Kommunikations- und Beteiligungsprozess zu begleiten.

Sobald die Ergebnisse der Vorplanung vorliegen, werden diese der Öffentlichkeit vorgestellt. Fachliche Eckpunkte werden mit den beteiligten Akteuren in regionalen Arbeitskreisen und Akteurswerkstätten diskutiert. Für interessierte Bürgerinnen und Bürger finden streckenbezogen in den kommenden Monaten Info-Messen statt. Dort können sich alle Interessierten über die Planungen informieren und in persönlichen Gesprächen mit Fachleuten bestehende Fragen klären und Bedenken, Kritik oder auch Unterstützung äußern. Die Anregungen der Bürgerinnen und Bürger sollen ebenso wie die Hinweise der regionalen Interessenvertreter in den Planungsprozess einfließen. „Wir wollen ihre Expertise nutzen, mögliche Konflikte erkennen und lösen und so den Planungsprozess qualifizieren“, betonte Wüst. „Das Verkehrsministerium hat deshalb auch den S-Bahn-Ausbau Köln als Modellprojekt für das neue Bündnis für Mobilität ausgewählt.“

 

Weitere Informationen finden Sie unter: www.sbahnkoeln.de

 

Pressekontakt:

maik.grimmeck@vm.nrw.de, Tel. 0211-3843 1019

kirsten.verbeek@deutschebahn.com, Tel. 0211-3680 2060

benjamin.jeschor@nvr.de, Tel. 0221-2080 8471

 

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29.09.2017 - Positive Entwicklung des NRW-Tarifs: Eine Million Fahrten mehr als im Vorjahr. Die Signale stehen weiter auf Wachstum

Das Ministerium für Verkehr teilt mit:

Immer mehr Menschen in Nordrhein-Westfalen nutzen in Bussen und Bahnen den NRW-Tarif, den Nahverkehrstarif für landesweite Fahrten durch die verschiedenen Verbünde Nordrhein-Westfalens. Der vom Kompetenzcenter Marketing NRW in Köln erstellte aktuelle Tarifreport belegt, dass Fahrten und Einnahmen im NRW-Tarif deutlich gestiegen sind. Im vergangenen Jahr sind eine Million mehr Fahrten mit dem NRW-Tarif durch das Bundesland durchgeführt worden als im Vorjahr. Die Zahl der Fahrten ist von 36,2 Millionen im Jahr 2015 auf 37,2 Millionen in 2016 (+2,7 Prozent) gestiegen. „Die Ergebnisse zeigen, dass die Menschen einen einheitlichen Tarif aus einem Guss erwarten und dann auch nutzen. Der NRW-Tarif ist einfach zu verstehen und komfortabel in der Nutzung“, sagte Verkehrsminister Hendrik Wüst.

Das vom Land finanzierte Kompetenzcenter Marketing NRW (KCM) entwickelt gemeinsam mit dem Verkehrsministerium und den Verkehrsverbünden den NRW-Tarif weiter und ist für dessen Ausgestaltung verantwortlich. Eine neue Variante ist das EinfachWeiterTicket, das seit Anfang des Jahres das NRW-AnschlussTicket im NRW-Tarif zwischen den Verbünden AVV, VRR und VRS ersetzt. Hiermit können Inhaber einer Zeitkarte die Gültigkeit pauschal auf den jeweiligen Nachbarverbund ausweiten. Das Ticket kostet für einen Erwachsenen 6,40 Euro pro Fahrt in der 2. Klasse. Bereits jetzt zeichnet sich ab, dass das neue Angebot ein voller Erfolg ist: Im ersten Quartal 2017 wurden bereits 187.000 Fahrscheine verkauft. „Somit werden wir bis Ende des Jahres voraussichtlich mehr als eine Million EinfachWeiterTickets verkauft haben“, so Till Ponath, Leiter des KCM.

Die Erfolge des NRW-Tickets und insbesondere des EinfachWeiterTickets unterstreichen, dass die Vereinfachung der Tariflandschaft in NRW konsequent weiterverfolgt werden muss. Zusätzliche Potenziale für Fahrgastzuwächse ergeben sich zudem aus Sicht des Ministeriums und des Kompetenzcenters Marketing NRW vor allem durch die Digitalisierung. Diese bietet die Möglichkeit, neue digitale Angebote wie einen eTarif einzuführen, der Fahrgästen über mobile Endgeräte einen verbesserten sowie vereinfachten Zugang zum System ermöglicht. „Ziel muss es sein, dass der Fahrgast mit nur einer App Züge, Busse, Car-und Bike-Sharing-Angebote nutzen und auch gleich bezahlen kann“, forderte Verkehrsminister Wüst.

Zum Hintergrund:

Der NRW-Tarif ist der Nahverkehrstarif für Fahrten innerhalb Nordrhein-Westfalens, die über die Grenzen von Verkehrsverbünden und -gemeinschaften hinausgehen. Er gilt stets von „Haus zu Haus“, d.h. mit nur einem Ticket können alle Busse, Straßen-, Stadt- und U-Bahnen sowie Nahverkehrszüge(2. Klasse) und die S-Bahn genutzt werden. Der NRW-Tarif ist im Jahre 2004 gemeinsam vom KCM mit den Verbünden eingeführt worden.

Das beim Verkehrsverbund Rhein-Sieg angesiedelte Kompetenzcenter Marketing NRW fungiert seit über zehn Jahren als Geschäftsstelle für den NRW-Tarif und nimmt in Abstimmung mit dem Verkehrsministerium für die Verkehrsverbünde und  -unternehmen in Nordrhein-Westfalen gemeinsame Aufgaben in den Bereichen Tarif, Vertrieb, Einnahmeaufteilung, Marktforschung und Kommunikation wahr. Neben der durch Fördermittel des Landes unterstützten Weiterentwicklung des NRW-Tarifs werden dort Konzepte für überregionale Qualitätsfragen, wie die landesweite Mobilitätsgarantie, entwickelt und landesweit vermarktet.

 

Pressekontakt: maik.grimmeck@vm.nrw.de, Tel. 0211/3843-1019

                          holger.klein@vrs.info.de, Tel. 0221/2080847

 

Dieser Pressetext ist auch über das Internet verfügbar unter der Internet-Adresse der Landesregierung http://www.land.nrw

 

 

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