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Verkehr allgemein

Zusammenarbeit Benelux

Verbesserung des internationalen und grenzüberschreitenden Schienenverkehrs

(Brief an Herrn Ferlemann, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur und Beauftragter der Bundesregierung für den Schienenverkehr und Frau van Veldhoven-van der Meer, Staatssekretärin für Infrastruktur und Wasserwirtschaft vom 10. Juni 2020).

Das Land Nordrhein-Westfalen und die niederländischen Provinzen Overijssel, Gelderland, Limburg, Nordbrabant und Süd-Holland arbeiten auf dem Gebiet der Mobilität bereits seit dem Jahr 2006 erfolgreich grenzüberschreitend zusammen. Gemeinsames Ziel dieser bewährten Zusammenarbeit ist es, grenzüberschreitende Verkehrsverbindungen zu verbessern und die grenzüberschreitende Mobilität allgemein noch besser aufeinander abzustimmen und zu organisieren. Vor diesem Hintergrund möchten wir gemeinsam Ihre besondere Aufmerksamkeit darauf lenken, dass wir einem noch besseren Schienenverkehr in unseren beiden Ländern eine sehr hohe Bedeutung beimessen. Angesichts der Anzahl der Bürgerinnen und Bürger, die in der Grenzregion der Niederlande und Nordrhein-Westfalens leben, arbeiten, (Aus-) Bildung erhalten oder sich erholen, sowie der hier ansässigen Unternehmen und der Aufgabe,
Verkehrssysteme nachhaltiger zu gestalten, möchten wir gerne gemeinsam mit Ihnen einen Beitrag zu einer dazu passenden Zukunftsvision für den Schienenverkehr sowie deren Umsetzung leisten.

Den Brief im Wortlaut finden Sie hier



Nordrhein-Westfalen und die niederländischen Provinzen Gelderland, Limburg, Nordbrabant, Overijssel und Südholland vereinbaren gemeinsame Arbeitsagenda

 

Niederlande: Nordrhein-Westfalen und fünf niederländische Provinzen vereinbaren gemeinsame Arbeitsagenda

 

Nordrhein-Westfalen und die Provinzen Gelderland, Limburg, Nordbrabant, Overijssel und Südholland setzen ihre bewährte Partnerschaft fort und haben dazu am 25. Februar 2019 in Zwolle eine gemeinsame Arbeitsagenda für die grenzüberschreitende Zusammenarbeit im Bereich Mobilität und Verkehr unterzeichnet.

Schwerpunkte der Vereinbarung für eine bessere Zusammenarbeit bei grenzüberschreitenden Projekten sind der öffentliche Personenverkehr auf der Schiene und Straße, das elektronische Ticketing, der Radverkehr sowie die Digitalisierung und Smart Mobility.

Im Bereich Schienenverkehr wollen sich Nordrhein-Westfalen und die niederländischen Provinzen beim Ausbau wichtiger grenzüberschreitender Schienenstrecken für Güter- und Personenverkehr eng abstimmen. Seit Januar 2019 gibt es eine direkte Zugverbindung zwischen Aachen und Maastricht. Ein weiterer Schwerpunkt sind Überlegungen, die Linie RE 13 zwischen Hamm und Venlo bis nach Eindhoven zu verlängern.

Nordrhein-Westfalen und die niederländischen Provinzen wollen im Bereich Straßenverkehr ihren Austausch beim grenzüberschreitenden Verkehrsmanagement sowie beim intelligenten Einsatz von Baustelleninformationen und Verkehrsdaten fortsetzen. Außerdem wollen die Partner grenzüberschreitende Radschnellwege, wie zwischen Aachen und Heerlen, realisieren. Weitere Schwerpunkte der Arbeitsagenda sind der Ausbau der Elektromobilität und der Erfahrungsaustausch zu alternativen Antrieben und Kraftstoffen, insbesondere in der Binnenschifffahrt und die Entwicklung der Verkehrs- und Logistikkorridore zwischen den Seehäfen und dem Hinterland.

Die Arbeitsagenda im Wortlaut finden Sie hier

 


Gemeinsame Absichtserklärung mit Flandern über die Zusammenarbeit im Bereich Mobilität und Verkehr unterzeichnet

 

Flandern

 

Das Verkehrsministerium Nordrhein-Westfalens und das flämische Ministerium für Mobilität und öffentliche Arbeiten haben vereinbart, ihre Zusammenarbeit im Bereich Verkehr und Mobilität zu vertiefen. Verkehrsminister Hendrik Wüst und der flämische Minister für Mobilität und öffentliche Arbeiten, Ben Weyts, unterzeichneten dazu eine gemeinsame Absichtserklärung.

Schwerpunkt der Vereinbarung ist eine engere Zusammenarbeit bei der Verbesserung der grenzüberschreitenden Verkehrsinfrastruktur. Das betrifft insbesondere die Verkehrsbeziehungen zwischen den ZARA-Häfen und Nordrhein-Westfalen. Binnenhäfen und Logistikknoten sollen besser an die flämischen Seehäfen angebunden werden, damit Binnenschifffahrt und Schienenverkehr stärker genutzt werden. Gemeinsames Ziel ist es, eine Eisenbahnverbindung zwischen Antwerpen und der Metropolregion Rhein-Ruhr (3RX) zu schaffen. Beide Seiten arbeiten hier gemeinsam mit dem Bund, Belgien, den Niederlanden und der niederländischen Provinz Limburg in einer trinationalen Arbeitsgruppe eng zusammen bei der Suche nach einer Lösung für die Umsetzung dieser transnationalen Schienenstrecke.

Beide Seiten wollen sich außerdem dafür einsetzen, die Potenziale der Digitalisierung insbesondere in den Häfen und bei Transportketten zu nutzen. Ein wichtiger Schritt ist der Einsatz elektronischer Frachtbriefe. Außerdem soll die Anwendung innovativer und umweltfreundlicher Technologien vorangetrieben werden. Ein Beispiel sind automatisiert und mit alternativen Kraftstoffen fahrende Schiffe.

Mit der Vereinbarung setzt die Landesregierung ihre Absicht aus dem Koalitionsvertrag um, die Zusammenarbeit zwischen Nordrhein-Westfalen und den ZARA-Häfen zu stärken. Im November hatte die Landesregierung bereits eine Absichtserklärung mit den Niederlanden unterzeichnet, bei der die Verkehrsbeziehungen zwischen den ZARA-Häfen und Nordrhein-Westfalen ebenfalls einen Schwerpunkt bildeten.

Die Erklärung im Wortlaut finden Sie hier

 


Konferenz: Das Versprechen einer integrierten, grenzenlosen Korridorentwicklung
(Alsdorf, 6.11.2018)

 

Internationale Korridorkonferenz 6.11.18-1070_500_333

 

Die Korridore durch die Niederlande, Nordrhein-Westfalen und Flandern bilden das Rückgrat eines der wichtigsten Wirtschaftsräume Europas. Die Herausforderungen in den Korridoren in den Bereichen multimodaler Verkehr, Infrastruktur und Raumentwicklung sind groß: Wie halten wir unsere Korridore vital und lebenswert? Und wie gestalten wir die Umbrüche im Bereich der Digitalisierung und Nachhaltigkeit? Auf der Konferenz wurde darüber beraten, wie die grenzüberschreitende Zusammenarbeit gefördert werden kann, um diese Herausforderungen gemeinsam anzugehen.

Die Konferenz ist eine gemeinsame Initiative der Ministerien Nordrhein-Westfalens, der Niederlande und Flanderns, die sich mit der Entwicklung von Korridoren befassen. Die Initiative wird von mehreren Regionen auf den Korridoren unterstützt und baut auf den laufenden Initiativen zur grenzüberschreitenden Zusammenarbeit auf. Die Konferenz war verbunden mit der Korridorwoche der Provinz Südholland vom 6.-8.November 2018 in Rotterdam.

Programm der Konferenz

Kontext und erste Ergebnisse

Fact Note – Grafiken und Daten

 


Niederlande: Gemeinsame Absichtserklärung über die Zusammenarbeit im Bereich Mobilität und Verkehr

 

Im Rahmen der ersten Regierungskonsultationen am 19. November 2018 haben die Verkehrsministerien der Niederlande und Nordrhein-Westfalens in einer gemeinsamen Absichtserklärung vereinbart, ihre Zusammenarbeit im Bereich Mobilität und Verkehr weiter zu vertiefen, insbesondere im Bereich Binnenschifffahrt. Es ist das erste Mal, dass Nordrhein-Westfalen im Verkehrsbereich eine Vereinbarung mit der nationalen Ebene unterzeichnet. Für die niederländische Seite unterzeichneten die Ministerin für Infrastruktur und Wasserwirtschaft, Cora van Nieuwenhuizen, und die Staatssekretärin für Infrastruktur und Wasserwirtschaft, Stientje van Veldhoven, für Nordrhein-Westfalen der Minister für Verkehr, Hendrik Wüst.

 

Im Rahmen der ersten Regierungskonsultationen am 19. November 2018 haben die Verkehrsministerien der Niederlande und Nordrhein-Westfalens in einer gemeinsamen Absichtserklärung vereinbart, ihre Zusammenarbeit im Bereich Mobilität und Verkehr weiter zu vertiefen, insbesondere im Bereich Binnenschifffahrt. Es ist das erste Mal, dass Nordrhein-Westfalen im Verkehrsbereich eine Vereinbarung mit der nationalen Ebene unterzeichnet. Für die niederländische Seite unterzeichneten die Ministerin für Infrastruktur und Wasserwirtschaft, Cora van Nieuwenhuizen, und die Staatssekretärin für Infrastruktur und Wasserwirtschaft, Stientje van Veldhoven, für Nordrhein-Westfalen der Minister für Verkehr, Hendrik Wüst.

Dabei wurde unter anderem vereinbart, die Verkehrsbeziehungen zwischen den ZARA-Häfen und dem Hinterland in Nordrhein-Westfalen zu stärken. Dazu wollen beide Seiten eine strategische Agenda für die Entwicklung der Verkehrskorridore erarbeiten. Außerdem werden beide Seiten die Digitalisierung in den Häfen und bei Transportketten vorantreiben. Ein wichtiges Element ist dabei der elektronische Frachtbrief. Nordrhein-Westfalen ist bereits Mitglied in einer entsprechenden Arbeitsgruppe der Benelux-Union.

Vereinbart wurde zudem, dass beide Seiten in der trinationalen Arbeitsgruppe mitwirken, die sich mit der Eisenbahnverbindung zwischen Antwerpen und der Metropolregion Rhein-Ruhr sowie weiteren Eisenbahnverbindungen zwischen den Ländern beschäftigt. Weitere Verbesserungen im Schienenverkehr und im ÖPNV werden vor allem in einer Arbeitsagenda mit den niederländischen Partnerprovinzen aufgegriffen, die Ende Februar 2019 unterzeichnet werden soll.

Die gute Zusammenarbeit der Verkehrszentralen beim Verkehrsmanagement auf den Autobahnen soll fortgesetzt werden. Um die Planungs- und Instandhaltungszeiten der Verkehrsinfrastruktur zu verkürzen, will man sich gegenseitig über gute Praxis bei der Planungsbeschleunigung und dem Baustellenmanagement informieren.

Die Erklärung im Wortlaut finden Sie hier

 


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