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Verkehr allgemein

Übergreifende Verkehrsplanung

Die Infrastruktur bei Straße und Schiene wird fortlaufend ausgebaut, um die Leistungsfähigkeit der Netze zu sichern. In den letzten Jahren ist dabei der Wunsch nach einer optimalen Verknüpfung zwischen den verschiedenen Verkehrsmitteln und –trägern in den Vordergrund getreten.

Es geht also nicht darum, Autobahnen und Eisenbahnen in Konkurrenz zueinander auszubauen. Vielmehr sollen sich alle Teilnetze ergänzen und beste Voraussetzungen für eine kombinierte Nutzung schaffen.

Dementsprechend hat das Land Nordrhein-Westfalen seine bisherigen, nach Verkehrsträgern getrennten Planungsverfahren zusammengefasst und unter das Dach der "Integrierten Gesamtverkehrsplanung" (IGVP) gestellt.

Die wichtigsten Verfahrensschritte der IGVP

Die IGVP wird vom Landesverkehrsministerium koordiniert und verantwortet; dabei werden die umfangreichen Untersuchungs- und Planungsarbeiten von externen Gutachter- und Ingenieurbüros geleistet.

In den mehrstufigen Planungsprozess werden landesweit auch die Gebietskörperschaften (Kreise, Gemeinden), Vertreter von Interessengruppen und öffentlicher Belange sowie wissenschaftliche Experten mit einbezogen.

Verkehrswege des Bundes

Wichtige Teile der Verkehrsnetze in NRW gehören in die Zuständigkeit des Bundes.

Im Straßenbereich sind das die Autobahnen und Bundesstraßen. Auch für die Wasserstraßen ist der Bund zuständig. Beim Eisenbahnnetz ist die Trennung zwischen Nah- und Fernverkehr häufig nicht so einfach festzustellen, da fast alle Fernverkehrsstrecken auch für den Nah- und Regionalverkehr genutzt werden.


MWBSV im Überblick


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