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Busverkehr

Den Menschen in unserem Land soll ein modernes und vielfältiges Angebot öffentlicher Verkehrsmittel zur Verfügung stehen – egal, ob sie auf ein Auto zurückgreifen können oder nicht. Gerade, wenn die konkrete Nachfrage für einen klassischen Linienverkehr mit größeren Bussen nicht ausreicht, sind flexible Lösungen mit kleineren Fahrzeugen gefragt. Sie fahren bedarfsorientiert und bedienen auch die Räume abseits größerer Linien.

Heute spielen die Bedürfnisse der Schülerinnen und Schüler beim Einsatz des ÖPNV eine gewichtige Rolle. In der Zukunft werden es voraussichtlich immer mehr die älteren Menschen mit ihren breit gefächerten Lebensweisen sein, die öffentliche Transportangebote nachfragen.

Bürgerbusse als flexible Lösung

Als Bürgerbus gilt der mit Kleinbussen betriebene öffentliche Personennahverkehr, soweit der Betrieb von einem zu diesem Zweck gegründeten Verein mit ehrenamtlich tätigen Fahrerinnen und Fahrern durchgeführt wird. Bürgerbusse sind ein wichtiger Faktor, nachfrageschwachen ÖPNV in Stadtteilen, Quartieren und im ländlichen Raum zu erhalten. Ein örtliches Verkehrsunternehmen hilft bei der Technik und der Planung.

Derzeit gibt es rund 140 Bürgerbusvereine in Nordrhein-Westfalen, die zwischen 20 und 150 Mitglieder haben. Rund 3.200 ehrenamtliche Fahrer sind im Einsatz. Die Bürgerbusse legen pro Jahr fast 5,6 Mio. Kilometer zurück und befördern mehr als 1,2 Mio. Fahrgäste. Die Fahrer müssen keinen Busführerschein besitzen, ein PKW-Führerschein plus Erlaubnis zur Fahrgastbeförderung reicht aus.

Das Land fördert die Beschaffung der Busse je nach Ausstattung und einigen weiteren Merkmalen mit Beträgen zwischen 35.000 € und 84.000 €. Hinzu kommt eine zuletzt in 2017 aufgestockte Organisationspauschale in Höhe von 6.500 € bis 7.500 € pro Verein. Insgesamt fließen damit knapp 2 Mio. € in die finanzielle Unterstützung der Bürgerbusse.

 

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