Projektidee

Mobilitätszentrale

Projektbeschreibung

Als Servicestelle für Daten und Informationen rund um das Thema Mobilität sorgt die „Mobilitätszentrale“ für mehr Transparenz und eine verbesserte Vernetzung der Region – verkehrsmittelübergreifend und zwischen den Angeboten und Akteuren.

Voraussetzung für eine funktionierende Mobilitätszentrale ist die Bereitschaft der verschiedenen Akteure im Mobilitätsbereich, kooperativ und strukturiert zusammenzuarbeiten und am Aufbau einer einheitlichen Plattform für Mobilitätsdaten mitzuwirken. Beispielsweise können Daten über Längen-, Höhen- und Gewichtsbeschränkungen auf Straßen, die von den Kommunen erfasst werden, an einer zentralen Stelle gesammelt und standardisiert für LKW-Navigationsgeräte zur Verfügung gestellt werden. Damit wird verhindert, dass LKW nicht mehr über für sie gesperrte Strecken, durch Wohngebiete oder andere umfeldsensitive Bereiche geschickt werden oder unter Durchfahrten stecken bleiben. Die Mobilitätszentrale kann auch bei der Koordinierung von Baustellen eine wichtige Rolle spielen. Wenn alle Verkehrsträger, sowohl auf der Schiene als auch auf der Straße, bei der Planung mit einbezogen werden und auf einer gemeinsamen Datenbasis arbeiten, können Verspätungen und Staus vorgebeugt werden.

Kommentare aus dem Online-Dialog:

„Gute Idee! Meine erste Priorität ist die Verbesserung der Situation in den Städten und Gemeinden. Wichtig wären kostengünstige und pragmatische Lösungen um mit begrenzten Finanzmitteln einen möglichst großen Hub zu erzielen.“

Matthias W.

„Hier muss eine ordentliche Kontrollinstanz her.“

Uwe S.

„Eine Lkw-Navigation ist absolut sinnvoll, damit die Lkw nicht mehr in den Wohnvierteln steckenbleiben.“

Hans P.
Eckdaten
Maßnahmen:
Forschung und Entwicklung Services für Kommunen Umsetzung originärer Landesaufgaben Vernetzte und kooperative Systeme
Akteure:
Land Kommunen Deutsche Bahn
Finanzierungsbedarf:
ca. 75 Mio Euro