Projektidee

Mobilität für den Industriestandort

Projektbeschreibung

Die Leistungsfähigkeit der Wirtschaft sichern: Im Zusammenspiel von Infrastrukturausbau und Digitalisierung sollen Engpässe beseitigt und mehr Kapazitäten auf den Verkehrswegen im Ruhrgebiet geschaffen werden.

Die Belastungsgrenzen von Straßen-, Schienen- und Wasserwegen in der Region sind längst erreicht. Bei Störungen im Betrieb, etwa bei liegengebliebenen Zügen oder knappem Rheinpegel, fehlen Ausweichmöglichkeiten. Um die Konkurrenzfähigkeit der Unternehmen in der Metropolregion zu gewährleisten, müssen Engpässe beseitigt und mehr Kapazitäten für den Güterverkehr geschaffen werden. Die flächendeckende Einführung neuer Leit- und Sicherungstechnik und digitaler Stellwerke im Rahmen der Modellregion Digitale Schiene Ruhr ermöglicht eine dichtere Taktung auf der Schiene, ohne dass zusätzliche Gleise gebaut werden müssen. Mit der Digitalisierung können Verkehrsträger darüber hinaus noch besser verknüpft und effizient genutzt werden. So wird die Mobilität für den Industriestandort Ruhr effizient, klimafreundlich und kostengünstiger.

Kommentare aus dem Online-Dialog:

„Die Digitale Schiene Ruhr ist zwingende Voraussetzung für eine engere und attraktive Taktung im Personenverkehr und für mehr Güterverkehr auf der Schiene.“

Karl Josef J.

„Ein wichtiges Projekt, das zügig umgesetzt werden müsste. Es sollten mehr Züge auf die Schiene gebracht werden und dichtere Takte gefahren werden.“

Christian H.
Eckdaten
Maßnahmen:
Infrastrukturmaßnahmen Kundenorientiertes Bauen Modellregion Digitale Schiene Ruhr Pilotregion autonomes Binnenschiff Planungsbeschleunigung Stärkung kombinierter Güterverkehr
Akteure:
Bund Land Deutsche Bahn
Finanzierungsbedarf:
ca. 250 Mio Euro