RSS-Feed des Ministeriums für Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen http://www.vm.nrw.de de-de Redaktion des VM 01.03.2021 - Mehr als 50 Millionen Euro: Rekordförderung für Rad- und Fußverkehr in den Kommunen

Mehr als 50 Millionen Euro: Rekordförderung für Rad- und Fußverkehr in den Kommunen

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01.03.2021 - Land fördert innovatives Projekt für eine bessere Mobilität in Borgholzhausen mit über einer Million Euro

Land fördert innovatives Projekt für eine bessere Mobilität in Borgholzhausen mit über einer Million Euro

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26.02.2021 - Neubau der Ortsumgehung Hürth-Hermülheim

B265n: Neubau der Ortsumgehung Hürth-Hermülheim bringt dem Ortskern Entlastung

Insbesondere Fußgänger und Radfahrende können aufatmen: Der nun abgeschlossene Neubau der Ortsumgehung Hürth-Hermülheim wird dem Ortskern eine deutliche Entlastung des Verkehrsaufkommens bringen und damit die Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger durch weniger Lärm und Abgase nachhaltig steigern. Auch Wirtschaft und Pendler profitieren in hohem Maße.  Ab Montag (1. März) ist der Verkehr über die neue Ortsumgehung freigegeben. Verkehrsminister Hendrik Wüst hat sich vor Ort über die Fertigstellung informiert (24. Februar).

„Ortsumgehungen machen unsere Ortskerne lebenswert und sicher. Verkehr raus, Lebensqualität rein“, sagte Verkehrsminister Hendrik Wüst. „In Hermülheim werden die Anwohner deutlich entlastet. Durch die neue Umgehungsstraße reduziert sich das Verkehrsaufkommen im Ortskern um etwa die Hälfte. Das gibt der Stadt die Möglichkeit für ganz neue Entwicklungen.“

„Die Bundesstraße B265 ‚Luxemburger Straße‘ verbindet den Eifelraum mit dem Großraum Köln und der Bundesautobahn A4. Der nunmehr zur Verkehrsfreigabe anstehende erste Teilabschnitt mit vierstreifigem Neubau der Ortsumgehung Hürth-Hermülheim sowie der anschließend weiterführende Ausbau der B265 auf dem Kölner Stadtgebiet erhöht die Leistungsfähigkeit der Bundesstraße und stärkt damit nachhaltig die Entwicklung der örtlichen mittelständischen Unternehmen. Für die Anwohner bedeutet der Neubau der Ortsumgehung eine große Entlastung von Lärm- und Abgasemissionen, mehr Lebensqualität und eine Steigerung der Attraktivität insbesondere für Fußgänger und Radfahrer – für Pendler und Wirtschaftsverkehr kürzere Fahrzeiten und mehr Verkehrssicherheit. Ein echter Gewinn für die Region“, sagte Enak Ferlemann, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur, über den nun fertiggestellten Abschnitt der Ortsumgehung mit Blick auf den anstehenden Ausbau.

Deutliche Entlastung und ein besserer Verkehrsfluss

Mehr als 25.000 Fahrzeuge – so die Prognose – werden die 3,7 Kilometer lange Neubaustrecke in 2025 nutzen und damit nicht mehr den Ortskern von Hermülheim belasten. Hier soll sich das Verkehrsaufkommen um mehr als 50 Prozent auf rund 10.600 Fahrzeuge pro Tag reduzieren. Die Verkehrssituation wird erheblich verbessert und die Attraktivität der umliegenden Ortslagen erhöht. Vorbereitende Arbeiten für den anstehenden rund 1,7 Kilometer langen Ausbau der Bundesstraße bis Köln-Militärring sind bereits erfolgt. Von dem vierspurigen Ausbau wird insbesondere Efferen, der nach Hermülheim zweitgrößte Stadtteil von Hürth, mit einer deutlichen Erhöhung des Verkehrsflusses profitieren. 

Gut ausgebaute und schnelle Verbindungen zu den Autobahnen

Neben den deutlichen Verbesserungen für die Bürgerinnen und Bürger bringt die rund 3,7 Kilometer lange Ortsumgehung auch für Wirtschaft und Pendler Vorteile. Die B265 hat als leistungsfähige Verbindung der Räume Liblar, Hürth und Köln eine hohe Verkehrsbedeutung und stellt gleichzeitig eine zügige An- und Verbindung zwischen den Autobahnen A4 und A1/A61 dar.

„Der Neubau der Ortsumgehung hat einen hohen wirtschaftlichen Nutzen für die Unternehmen in der Region“, so Dr. Petra Beckefeld, technische Direktorin bei Straßen.NRW. „Mit der Verkehrsentlastung erhoffen wir uns aber auch eine Erhöhung der Fußgänger- und Radfahrerquote am innerörtlichen Gesamtverkehr in Hermülheim.“ Viele Unternehmen warten schon länger auf den Anschluss an das Industriegebiet Hürth-Kalscheuren über die Winterstraße, die jetzt über eine Einmündung realisiert worden ist.

Vier neue Brücken

In Höhe der Bonnstraße wurde eine kombinierte Fußgänger- und Radbrücke erbaut. Zwei Bahnbrücken sind auf dem ersten Bauabschnitt errichtet worden sowie und eine weitere Brücke zur Erschließung von noch unbebauten Flächen. In der Blumensiedlung im Stadtteil Hermülheim wurde eine Lärmschutzwand errichtet.

Fund einer römischen Wasserleitung – ein archäologischer Glücksfall

Das 55 Meter lange Leitungsstück einer 1.800 Jahre alten römischen Wasserleitung kam bei Ausgrabungen im Vorfeld des Neubaus zutage. In einer aufwändigen Aktion in Zusammenarbeit mit dem Landschaftsverband Rheinland (LVR) konnte diese unbeschadet und ohne Zeitverzug für die Baumaßnahme geborgen und abtransportiert worden.

6,5 Hektar Ausgleichsfläche und über 150 neue Obst- und Alleebäume

Jeder Straßenneubau bedeutet einen Eingriff in Natur und Landschaft. Straßen.NRW schafft für diesen Neubau insgesamt rund 6,5 Hektar Ausgleichsfläche. Dazu wurde eine Streuobstwiese mit über 100 Obstbäumen bepflanzt und ein Laubwald mit einem Waldmantel aus Sträuchern und Jungpflanzen aufgeforstet.

In den Bau der Ortsumgehung Hürth-Hermülheim sowie den Ausbau der B265 wurden insgesamt rund 64,9 Millionen Euro investiert.

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Verkehrsminister Hendrik Wüst hat sich vor Ort über die Fertigstellung informiert. Hier finden Sie zwei Fotos: Bitte beachten Sie die Quellenangabe: VM/Mark Hermenau

Bild 1

Bild 2

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26.02.2021 - Radschnellweg wird über die Rheinbrücke Neuenkamp entlang der A 40 verlängert

Radschnellweg wird über die Rheinbrücke Neuenkamp entlang der A 40 verlängert

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25.02.2021 - Nordrhein-Westfalen macht Tempo beim automatisierten Fahren

Nordrhein-Westfalen macht Tempo beim automatisierten Fahren

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18.02.2021 - Minister Wüst: Fördermittel für Kommunen so hoch wie nie zuvor

Minister Wüst: Fördermittel für Kommunen so hoch wie nie zuvor

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10.02.2021 - Nordrhein-Westfalen präsentiert sich als Modellregion für Mobilität der Zukunft

Nordrhein-Westfalen präsentiert sich als Modellregion für Mobilität der Zukunft

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04.02.2021 - Jahrestreffen von Verkehrsminister Wüst mit den fünf niederländischen Regionalministern

Jahrestreffen von Verkehrsminister Wüst mit den fünf niederländischen Regionalministern

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03.02.2021 - Verkehrsministerium fördert saubere Mobilität

Verkehrsministerium fördert saubere Mobilität

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02.02.2021 - Verkehrsministerium fördert saubere Mobilität

Verkehrsministerium fördert saubere Mobilität

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26.01.2021 - Verkehrsministerium erinnert an Förderung zusätzlicher Schulbusse - Weitere 20 Millionen Euro für die Entzerrung der Schülerverkehre

Die Landesregierung ruft Schulträger und Landschaftsverbände dazu auf, weiterhin die Förderung des Landes für zusätzliche Schulbusse zu nutzen. Das Verkehrsministerium hat das Schulbusprogramm durch den Erlass neuer Richtlinien im Dezember 2020 bis zu den Osterferien verlängert und zusätzlich 20 Millionen Euro bereitgestellt.

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26.01.2021 - Kommunaler Straßenbau: Land fördert bessere Mobilität in Essen

Kommunaler Straßenbau: Land fördert bessere Mobilität in Essen

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21.01.2021 - Kostenlose Mietfahrzeuge für Klinikpersonal und Altenpfleger - Landesregierung verlängert Sofortprogramm

Gesundheitspersonal kann weiterhin kostenfreie Mietfahrzeuge für den Weg zur Arbeit nutzen. Das Verkehrsministerium hat das Förderprogramm für die Mobilität von Menschen, die in Krankenhäusern, Alten- und Pflegeheimen, im öffentlichen Rettungsdienst und in weiteren Einrichtungen arbeiten, verlängert. Sie können Mietfahrzeuge für den Weg zur Arbeit kostenlos anmieten, wenn sie kein eigenes Auto nutzen können.

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21.01.2021 - Für mehr Güter auf Schiene und Schiff: Verkehrsminister fordert Tempo bei der Verkehrsverlagerung

Beim 9. Hafenentwicklungsdialog (20. Januar) hat Verkehrsminister Hendrik Wüst im Gespräch mit Vertretern von Bund und norddeutschen Küstenländern an die Bedeutung von leistungsfähigen Wasserstraßen, modernen Hinterlandverkehren sowie Digitalisierung und Vernetzung für eine bessere und saubere Mobilität erinnert.

„Seehäfen sind für das Exportland Nordrhein-Westfalen das Tor zum globalen Handel“, sagte Verkehrsminister Hendrik Wüst. Wegen der geographischen Lage werde zurzeit der Größte Teil über die ZARA-Häfen (Zeebrügge, Antwerpen, Rotterdam und Amsterdam) abgewickelt. „Aber ich bin um jede Tonne froh, die wir nicht von unseren starken Mittelständlern in Ost- und Südwestfalen quer durchs Ruhrgebiet und Rheinland fahren“, so Wüst. „Deshalb unterstützen wir das Projekt ‚Hamburg-NRW-Plus‘ mit einer direkten Containerzug-Verbindung zum Hamburger Hafen und sind offen für weitere, enge Zusammenarbeit mit den deutschen Seehäfen.“

Die Landesregierung nutzt für eine leistungsstarke Binnenschifffahrt auch die Chancen der Digitalisierung und Vernetzung. In Duisburg fördert das Land ein Versuchs- und Leitungszentrum für autonome Binnenschiffe mit 1,5 Millionen Euro. Die Automatisierung der Binnenschifffahrt ist gerade für Regionen mit hoher Verkehrs- und Industriedichte spannend, weil damit zur Entlastung des Straßenverkehrs beigetragen und für bessere und saubere Mobilität gesorgt werden kann.

Hinzu kommt ein weiteres spannendes Digitalisierungsprojekt in Duisburg, das die Landesregierung ebenfalls mit 1,5 Millionen Euro fördert: ein Versuchszentrum für innovative Hafen- und Umschlagtechnologien, wo am Hafen der Zukunft geforscht wird.

Weitere Themen des Hafenentwicklungsdialogs, der in diesem Jahr als Online-Treffen stattfand, waren die Herausforderungen für die Maritime Wirtschaft durch den von der EU-Kommission 2019 vorgestellten europäischen Green Deal, die Anforderungen an Umwelt- und Klimaschutz in der Schifffahrt sowie die Auswirkungen der Corona-Pandemie für die Häfen.

Der Gastgeber des 9. Hafenentwicklungsdialogs, Dr. Bernd Buchholz, Minister für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus des Landes Schleswig-Holstein, sagte:

„Der heutige Hafenentwicklungsdialog hat gezeigt, dass wir auf einem guten Weg sind. Die Beteiligung des Binnenlandes Nordrhein-Westfalen unterstreicht die herausragende Bedeutung der Seehäfen für die Versorgung aller Regionen Deutschlands mit verschiedensten Gütern.“

Hintergrund
Der regelmäßige Hafenentwicklungsdialog der deutschen Küstenländer mit dem Bund ist ein zentrales Instrument der Zusammenarbeit und Kooperation zwischen Bund und Küstenländern in Hafenfragen. Die Idee zur Durchführung eines solchen regelmäßigen Hafenentwicklungsdialogs zunächst mit dem Titel „Deutsche Bucht“ geht auf eine Initiative der Chefs der Staats- und Senatskanzleien im Jahr 2010 zurück. Seither fanden Treffen in Bremen, Hamburg, Hannover, Lüneburg, Wismar, Oldenburg und Lübeck statt. In diesem Jahr fand das Treffen online statt. Zum ersten Mal hatten Schleswig-Holstein, Niedersachsen, Hamburg, Bremen und Mecklenburg-Vorpommern mit Nordrhein-Westfalen ein Nicht-Küstenland zum Dialog eingeladen.

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14.01.2021 - Verkehrskonsultationen Niedersachsen – Nordrhein-Westfalen am 14. Januar 2021

Verkehrskonsultationen Niedersachsen – Nordrhein-Westfalen am 14. Januar 2021

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30.12.2020 - Land übergibt Verantwortung für Autobahnen mit Rekordergebnis im Jahr 2020

Seit Regierungswechsel 593 Millionen Euro mehr Bundesmittel für Bundesfernstraßen nach Nordrhein-Westfalen geholt

Mit einem Rekordergebnis beim Umsatz von Bauleistungen für das Jahr 2020 übergibt der Landesbetrieb Straßenbau Nordrhein-Westfalen die Verantwortung für die Autobahnen ab dem 1. Januar 2021 an die Autobahn GmbH des Bundes.

„Seit dem Regierungswechsel in Nordrhein-Westfalen 2017 hat die Landesregierung 593 Millionen Euro mehr Bundesmittel nach Nordrhein-Westfalen geholt, als eigentlich vorgesehen war“, sagte Verkehrsminister Wüst. „Damit ist ein ganz wesentlicher Punkt des Koalitionsvertrages umgesetzt, endlich das uns zustehende Geld für die Infrastruktur in Nordrhein-Westfalen auch zu nutzen.“

Auch die abgeflossenen Straßenbaumittel sind seit dem Regierungswechsel in Nordrhein-Westfalen kontinuierlich von 1,27 Milliarden Euro im Jahr 2017 auf nunmehr 1,65 Milliarden Euro gestiegen (+ 29,75 Prozent): 1,39 Milliarden Euro für Autobahnen und Bundesstraßen, 262,8 Millionen Euro für Landesstraßen (siehe Tabelle).

Damit die Bundesmittel auch in Nordrhein-Westfalen ankommen, wurde in mehr Personal und mehr externe Ingenieurleistungen investiert. Die Landesregierung hat zudem Planung, Genehmigung und Bau beschleunigt und eine Stabsstelle Baustellenkoordination eingerichtet, um baulast- und verkehrsträgerübergreifend Baustellen aufeinander abzustimmen. Außerdem wurde ein 8-Punkte-Plan für mehr Tempo bei Baumaßnahmen umgesetzt. Dazu zählen zum Beispiel die Einführung von Beschleunigungsvergütungen, vereinfachte Ausschreibungen und mehr Nachtbaustellen.

„Danke an alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Landesbetriebes für ihren engagierten Einsatz für die Infrastruktur in Nordrhein-Westfalen“, sagte Verkehrsminister Wüst zum Abschied von mehr als 2.000 Beschäftigten, die Ende des Jahres aus dem Landesbetrieb ausscheiden. Sie werden ab 1. Januar 2021 zur Autobahn GmbH des Bundes wechseln, die dann für Planung, Sanierung sowie Aus- und Neubau von 2.200 Autobahn-Kilometern in Nordrhein-Westfalen verantwortlich ist.

„Wir haben Rekordinvestitionen für die Modernisierung der Autobahnen und Bundesstraßen in Nordrhein-Westfalen gewährleistet“, sagte Verkehrsminister Wüst. „Unsere Erwartung ist ganz klar: Der Bund muss diese Dynamik unvermindert weiter vorantreiben.“

Für den verbliebenen Verantwortungsbereich des Landes kündigte Verkehrsminister Wüst eine weitere Steigerung der Investitionen auf 296,4 Millionen Euro an. 2021 sind im Haushalt des Landes 205 Millionen Euro (2020*: 186,1 Millionen Euro) für den Erhalt von Landesstraßen, 62 Millionen Euro (2020*: 57 Millionen Euro) für Aus- und Neubau von Landesstraßen und 29,4 Millionen Euro (2020*: 19,7 Millionen Euro) für Radwege an bestehenden Landesstraßen und weitere Investitionen vorgesehen. Weitere 135,9 Millionen Euro stehen für den kommunalen Straßenbau zur Verfügung.


*Stand: 23.12.2020

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29.12.2020 - 18 Millionen Euro für Bahnhofs-Ausbau in Düsseldorf-Gerresheim

Das Verkehrsministerium des Landes Nordrhein-Westfalen unterstützt die Modernisierung des Bahnhofs Düsseldorf-Gerresheim inklusive Ausbau einer Personenunterführung mit 18 Millionen Euro. Insgesamt wird das Projekt rund 31 Millionen Euro kosten.

„Wir machen Bus- und Bahnfahren attraktiver und bieten den Menschen eine echte Alternative zum Auto“, sagte Verkehrsminister Hendrik Wüst. „Der barrierefreie Ausbau der Station und die Verbreiterung der Unterführung, die auch von Radfahrern bequem genutzt werden kann, macht den Bahnhof Gerresheim zu einer modernen Verkehrsstation.“

Vorgesehen sind unter anderem ein barrierefreier Ausbau mit Aufzügen, die Absenkung der Bahnsteige sowie der Bau einer neuen, neun Meter breiten Personenunterführung. Sie wird auch für den Radverkehr nutzbar sein und das neue Wohnquartier „Glasmacherviertel“ und südlicher Gerresheim anbinden. Der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) wird 4,5 Millionen Euro für den Ausbau der Bahnsteige übernehmen. Die Stadt Düsseldorf ist mit 8,5 Millionen Euro beteiligt.

Der Knotenpunkt der S-Bahnlinien 8, 28 und 68 wird täglich von bis zu 6.200 Menschen genutzt.


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22.12.2020 - Land fördert neuen Anti-Corona-Lack an 209 Bahnhöfen in Nordrhein-Westfalen

Land fördert neuen Anti-Corona-Lack an 209 Bahnhöfen in Nordrhein-Westfalen

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22.12.2020 - Verkehrsministerium fördert Barrierefreiheit im ÖPNV mit 3,4 Millionen Euro

Verkehrsministerium fördert Barrierefreiheit im ÖPNV mit 3,4 Millionen Euro

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21.12.2020 - Verkehrsministerium fördert saubere Mobilität

Verkehrsministerium fördert saubere Mobilität

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