RSS-Feed des Ministeriums für Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen http://www.vm.nrw.de de-de Redaktion des VM 09.12.2019 - B221: Feierliche Verkehrsfreigabe der Ortsumgehung Wassenberg

B221: Feierliche Verkehrsfreigabe der Ortsumgehung Wassenberg

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09.12.2019 - Feierlicher 1. Spatenstich für Tank- und Rastanlagen Gescher-Hochmoor an der A31

Feierlicher 1. Spatenstich für Tank- und Rastanlagen Gescher-Hochmoor an der A31

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04.12.2019 - Nordrhein-Westfalen auf dem Weg zur Modellregion Mobilität 4.0: Fachkonferenz des Verkehrsministeriums zeigt Zukunft der Mobilität

Minister Wüst: Die Zukunft der Mobilität ist vernetzt

11 Diskussionsforen, 50 Referenten und rund 700 Teilnehmer diskutieren bei der Fachkonferenz des Ministeriums für Verkehr und des Bündnisses für Mobilität Nordrhein-Westfalen in Essen, wie die Mobilität der Zukunft Realität werden kann. „Die Zukunft der Mobilität ist vernetzt und sie zu ermöglichen ist eine Mannschaftsleistung. Daher haben wir rund 700 Menschen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung zusammengeholt. Gemeinsam mit den wichtigsten Akteuren der Branche diskutieren wir, wie wir die Chancen der Digitalisierung und Vernetzung nutzen können“, so Verkehrsminister Hendrik Wüst.
 
Die Teilnehmer der Veranstaltung, die vom Bündnis für Mobilität organisiert wurde, konnten sich in verschiedenen Diskussionsrunden austauschen, sich über neue Mobilitäts- und Logistikkonzepte informieren, mithilfe von Virtual-Reality-Brillen einen Blick in die Mobilität der Zukunft werfen, viele Exponate von lebensrettenden Drohnen bis zu einem E-Rennwagen besichtigen und sich vor allem untereinander vernetzen.
 
Die Mobilitätsbranche in Nordrhein-Westfalen befindet sich derzeit in einem starken Umbruch. Deswegen wurden bei der Veranstaltung auch Einblicke in die vielschichtige Arbeitswelt der Mobilitätsbranche gezeigt und den anwesenden Schülern und Studenten konkrete Jobperspektiven aufgezeigt. „Es geht darum, das Fachpersonal von morgen von den Vorzügen unserer Branche zu überzeugen“, sagte Elfriede Sauerwein-Braksiek, Direktorin des Landesbetriebes Straßenbau NRW. Ob bei der Planung, der Bauausführung oder dem Betrieb unserer Verkehrswege - die Mobilität von morgen ist ein äußerst spannendes, vielfältiges und auch zukunftssicheres Berufsfeld, wir brauchen die Fachkräfte von morgen.“ Neben Straßen.NRW haben sich auch der Bauindustrieverband NRW, die Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes sowie die Gemeinschaftsinitiative „Fokus Bahn“ der Verkehrsverbünde und Eisenbahnverkehrsunternehmen den Schülern und Studenten vorgestellt.


Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Verkehr: Malte Schindler- Telefon 0211 3843-1019.

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03.12.2019 - Landeskabinett beschließt ÖPNV-Offensive. Verkehrsminister Wüst: „Wir machen den ÖPNV in NRW stark.“

Landeskabinett beschließt ÖPNV-Offensive
Verkehrsminister Wüst: „Wir machen den ÖPNV in NRW stark.“

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02.12.2019 - Eine App für alle Tarife in NRW: Die mobil.nrw-App ist ab sofort verfügbar

Eine App für alle Tarife in NRW: Die mobil.nrw-App ist ab sofort verfügbar

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29.11.2019 - Rekordinvestitionen: 165 Millionen Euro mehr verbaut in Autobahnen, Bundes- und Landesstraßen - Planungsvorrat übersteigt Finanzzusagen des Bundes

Die Mittel für Sanierung, Erhalt und Ausbau von Autobahnen, Bundesstraßen und Landesstraßen in Nordrhein-Westfalen erreichen in 2019 eine neue Rekordmarke. Die Gesamtinvestitionen in Höhe von 1,553 Milliarden setzen sich aus 1,292 Milliarden Euro für Bundesfernstraßen (Autobahnen und Bundesstraßen) sowie 261 Millionen Euro für Landesstraßen zusammen.

Über die für Nordrhein-Westfalen ursprünglich vorgesehenen Bundesmittel hinaus wurden aufgrund beschleunigt vorangetriebener Projekte weitere 50 Millionen Euro zur Verfügung gestellt, die in anderen Bundesländern oder für andere Verkehrsträger nicht verausgabt wurden. 

Darüber hinaus finanziert das Land rund 100 Millionen Euro vor. Das sind Mittel des Bundes aus 2020, die das Land früher ausgeben kann. Das Land hat mehr Projekte vorangetrieben als der Bund in 2019 finanzieren kann.

Verkehrsminister Hendrik Wüst freute sich über die Investitionsdynamik: „Wir schaffen in Nordrhein-Westfalen so schnell wie möglich eine Infrastruktur, die den Mobilitätsbedürfnissen der Menschen entspricht. Wir investieren Rekordsummen in unsere Infrastruktur, um den Investitionsstau der letzten Jahrzehnte abzuarbeiten. Die gute Entwicklung zeigt, dass die Maßnahmen zur Beschleunigung von Planung, Genehmigung und Bau wirken. Mein ausdrücklicher Dank gilt den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von Straßen.NRW für ihren Einsatz“, sagte Wüst.

Die Investitionen in Autobahnen, Bundes- und Landesstraßen sind seit Regierungswechsel in 2017 um 22 Prozent gestiegen.

   
*nicht enthalten 100 Mio.€ Vorfinanzierung des Landes

Pressekontakt: stephanie.hagelueken@vm.nrw.de, Tel. 0211-3843-1023

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27.11.2019 - Einigkeit beim Düsseldorfer Stadttorgespräch: Infrastrukturplanungen müssen schneller werden

Die Landesregierung ist sich einig: Planungen in Nordrhein-Westfalen müssen schneller vorankommen, um große Infrastrukturprojekte voranzubringen. Immer wieder führen aufwändige Klageverfahren zu erheblichen Verzögerungen bei der Umsetzung.

Vor dem Hintergrund diskutierten am Dienstagabend beim Düsseldorfer Stadttorgespräch NRW-Justizminister Peter Biesenbach und Verkehrsminister Hendrik Wüst über gesetzlichen Anpassungen bei gerichtlichen Verfahren. Vor hochkarätigem Fachpublikum ging es vor allem um die Optimierung von Verfahrensabläufen durch klarere Strukturierung und Konzentration. 

Wüst: „Wir machen Tempo bei Planungen. Es gibt mehr Personal und mehr Geld für Planungsleistungen externer Ingenieurbüros. Die Planer nutzen auch die Chancen der Digitalisierung, um Planungen visuell darzustellen, damit die Menschen wissen, was kommt. Ich bin Peter Biesenbach dankbar, dass er sich für die Beschleunigung von gerichtlichen Verfahren einsetzt.“

Auf Initiative des nordrhein-westfälischen Justizministeriums diskutiert der Bund zurzeit Änderungen an der Verwaltungsgerichtsordnung (VwGO). Ein Weg ist die erstinstanzliche Zuständigkeit der Oberverwaltungsgerichte in bestimmten Planfeststellungsverfahren. Auch die Einrichtung spezieller Wirtschafts- und Planungsspruchkörper könnte Verwaltungsgerichte entlasten und schnellere Ergebnisse in Verfahren zur Plangenehmigung liefern.

Minister der Justiz Peter Biesenbach: „Die Verwaltungsgerichtsordnung braucht keine grundlegende Reform. Punktuelle Änderungen und Innovationen, die praktisch durchaus große Wirkung haben können, sind jedoch angezeigt. Dies gilt insbesondere hinsichtlich gerichtlicher Planungs- und Wirtschaftsverfahren, die mit dem im Mai 2019 im Bundesrat beschlossenen Gesetzentwurf schneller und effizienter geführt werden könnten. Gleichzeitig wird hiermit die Wirtschaftskompetenz der Verwaltungsgerichtsbarkeit stärker als bisher herausgestellt.“

Biesenbach befürwortet auch die Einführung eines sogenannten konzentrierten Verfahrens. Dabei können in einem frühen ersten Erörterungstermin Rechtsfragen geklärt und durch frühzeitige prozessleitende Anordnungen der zeitliche Ablauf des gesamten Verfahrens strukturiert werden.

Wüst plädierte zudem auch für gesetzliche Stichtagsregelungen; damit müssten während des laufenden Genehmigungsverfahrens Planungen nicht mehr ständig den neuesten fachlichen Erkenntnissen und Gesetzesänderungen angepasst werden.

Das Auditorium war sich einig, dass ein bereits praktizierter Weg, der verstärkte Einsatz von Maßnahmengesetzen, öfter genutzt werden sollte. Dabei werden zentrale, systemrelevante Verkehrsinfrastrukturprojekte direkt durch projektbezogene Maßnahmengesetze vom Deutschen Bundestag zugelassen.

Im Jahr 2018 hat der Deutsche Bundestag ein erstes Gesetz zur Beschleunigung von Planungs- und Genehmigungsverfahren im Verkehrsbereich beschlossen. Ein weiteres Gesetz zur Planungsbeschleunigung vor allem im Eisenbahnbereich ist gerade zur Beratung an den Bundesrat gegangen.

Foto vom Stadttorgespräch 1

Foto vom Stadttorgespräch 2

Foto vom Stadttorgespräch 3

Quelle für die Fotos 1 bis 3: VM/Tillmann

Pressekontakt: bernhard.meier@vm.nrw.de, Tel. 0211-3843-1013

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26.11.2019 - ÖPNV-Digitalisierungsoffensive Nordrhein-Westfalen – Digitale Vernetzung für verkehrsträgerübergreifende Mobilität

Die Digitalisierung ermöglicht bessere Information, effiziente Prozesse und ein besseres Angebot für die Mobilität der Menschen. Wie die Chancen des digitalen Wandels insbesondere für den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) genutzt werden können, ist Gegenstand der gemeinsamen Initiative „ÖPNV-Digitalisierungsoffensive Nordrhein-Westfalen“. Am Montag (25. November 2019) trafen sich Vertreter von Ministerium für Verkehr, nordrhein-westfälischen Zweckverbänden, den Verkehrsverbünden und -unternehmen auf Einladung von Verkehrsminister Hendrik Wüst in Düsseldorf zum jährlichen Erfahrungsaustausch, zur Vorstellung von Ergebnissen und zur Weiterentwicklung ihrer gemeinsamen Initiative.

Auf Initiative des Verkehrsministeriums treiben die Beteiligten im Rahmen der ÖPNV-Digitalisierungsoffensive Nordrhein-Westfalen seit November 2017 mit verschiedenen Teilprojekten den digitalen Wandel im Öffentlichen Personennahverkehr voran. Bei ihrem Strategietreffen vereinbarten die Partner fachliche und organisatorische Weiterentwicklungen der ÖPNV-Digitalisierungsoffensive Nordrhein-Westfalen. Das gemeinsame Ziel der ÖPNV-Digitalisierungsoffensive ist es, die Möglichkeiten der Digitalisierung zu nutzen, damit der Fahrgast einen einfachen und komfortablen Zugang zum ÖPNV hat.

Die Teilprojekte zur Digitalisierung und Vernetzung von Information, Tarif, Vertrieb und Mehrwertdiensten sollen verbundübergreifend umgesetzt werden. „Das Angebot im Nahverkehr muss besser werden“, sagte Minister Wüst anlässlich des Treffens. „Die Leute steigen nur auf Busse und Bahnen um, wenn sie den ÖPNV einfach und flexibel nutzen können. Mobilität muss verkehrsträgerübergreifend aus einer Hand unkompliziert gebucht und bezahlt werden können. Gemeinsames Ziel der ÖPNV-Digitalisierungsoffensive ist es, hierfür die Chancen der Digitalisierung zu nutzen.“

Erste Meilensteine
Erste Projekte konnten bereits erfolgreich abgeschlossen werden, wie beispielsweise der Praxistest „nextTicket“, bei dem der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) im vergangenen Jahr ein vom Land gefördertes smartphonebasiertes Check-in/Check-out-System mit einem elektronischen Tarif erprobt hat, der nach Linienkilometern abgerechnet wurde. Im Verkehrsverbund Rhein-Sieg (VRS) läuft aktuell der Praxistest „VRS-eTarif“ nach dem Motto „Einchecken – Fahrt genießen – Auschecken“. Mit dem Projekt „Big Bird Westfalen“ soll ab 2020 ein eTarif im westfälischen Raum mit speziellem Fokus auf Barrierefreiheit erprobt werden. „Nach den Tests und Piloten sind die Verbünde am Zug, die tariflichen Voraussetzungen zu schaffen, so schnell wie möglich einen eTarif in Nordrhein-Westfalen verbundübergreifend umzusetzen“, erklärte Minister Wüst.

Noch in diesem Jahr wird die App mobil.nrw eingeführt. Die App bündelt alle Nahverkehrstarife und den NRW-Tarif. Ein weiterer wichtiger Meilenstein der ÖPNV-Digitalisierungsoffensive ist die im VRS in Betrieb genommene bundesweit standardisierte Ticket-Schnittstelle (IPSI) für dessen Tarife, um Handy-Ticket-Systeme in Nordrhein-Westfalen und darüber hinaus miteinander vernetzen zu können. Damit wird perspektivisch der gegenseitige Ticketverkauf über Smartphones mit anderen Tarifregionen möglich.

Mit der Entwicklung eines sogenannten Produkt-Kontroll-Modul-Systems (PKM) hat die Digitalisierung der Tarife begonnen. Das vom Land mit 1,3 Millionen Euro geförderte PKM bietet eine standardisierte Möglichkeit, Tarife des ÖPNV abzubilden und über Schnittstellen in Verkauf- und Kontrollgeräte zu implementieren. Davon profitieren die Verbünde und Verkehrsunternehmen, die künftig ihre Tarifinformationen digital einheitlich verarbeiten und abbilden können.

Die ÖPNV-Digitalisierungsoffensive ist nur ein Baustein der ÖPNV-Offensive, mit der die Landesregierung das Angebot im Öffentlichen Personennahverkehr in Nordrhein-Westfalen verbessert. Über die Aspekte der Digitalisierung hinaus stellt das Land bis 2031 eine Milliarde Euro für die dringend notwendige Erneuerung der Stadt- und Straßenbahnen zur Verfügung. Außerdem fließen in den nächsten 12 Jahren rund 100 Millionen Euro in Schnellbus-Linien im ländlichen Raum. Rund 180 Millionen Euro investiert Nordrhein-Westfalen gemeinsam mit der Bahn und den Aufgabenträgern in ein robustes Schienennetz. Für die Etablierung von On-demand-Verkehren sind 120 Millionen Euro eingeplant. Außerdem fördert das Verkehrsministerium die Reaktivierung stillgelegter Schienenstrecken.

Webseite der ÖPNV Digitalisierungsoffensive: digitalemobilitaet.nrw/

Pressekontakt: Leonie.Molls@vm.nrw.de, Tel. 0211-3843-1042

Ansprechpartner:
Nils Conrad, Koordination ÖPNV Digitalisierungsoffensive NRW
Tel.: 0209 1584 410, E-Mail: conrad@vrr.de

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25.11.2019 - „Legobrücken“: Modellprojekte für schnelleren Brückenbau erfolgreich abgeschlossen

Nach nur 80 Tagen Bauzeit hat der Landesbetrieb Straßenbau NRW die neue Brücke „Stokkumer Straße“ über der A3 bei Emmerich fertig gestellt. Die Brücke wurde am Samstag, 23. November 2019, vom Bauplatz auf einem nahen Parkplatz neben der Autobahn an ihren endgültigen Standort über der Autobahn verschoben. Mit Spezialgeräten wurde das 400 Tonnen schwere Bauteil in die vorbereiteten Widerlager gehoben.

Verkehrsminister Wüst: „Wir müssen in den kommenden Jahren über 500 bestehende Brücken in Nordrhein-Westfalen neu bauen. Da ist jede Möglichkeit, das schneller und ohne große Verkehrsbehinderungen hinzubekommen, enorm wichtig. Deshalb investieren wir in Pilotprojekte, die Bauzeiten verkürzen und Staus verringern.“

Die Brücke bei Emmerich ist Teil einer Serie von Brückenneubauten, die unter dem Stichwort „Legobrücken“ bekannt wurden. Durch ein hohes Maß an Vorfertigung werden im Brückenbau die Eingriffe in den Verkehrsraum minimiert und längere Vollsperrungen der Autobahnen möglichst vermieden. Voraus gegangen war den Projekten ein Ideenwettbewerb. Ingenieurbüros und Baufirmen hatten dem Landesbetrieb unterschiedliche Vorschläge für innovative Konstruktionsweisen und Bauabläufe präsentiert.

Für den Staatssekretär im Verkehrsministerium, Dr. Hendrik Schulte, sind die Pilotprojekte erst der Auftakt: „Ziel der Projekte war es zu zeigen, dass durch innovative Bauweisen bei geeigneten Bauwerken eine deutliche Verkürzung der Bauzeit erreichbar ist. Wo immer das nach den Rahmenbedingungen in der Örtlichkeit möglich ist, wollen wir die gewonnenen Erkenntnisse überall im Land nutzen.“

Teil dieser Reihe von Pilotprojekten im Brückenbau waren neben dem heute fertig gestellten Ersatzneubau der Wirtschaftswegbrücke „Stokkumer Straße“ über die A 3 bei Emmerich-Elten die folgenden Maßnahmen:

• die Brücke Hammacher Straße über der A46 in Hagen,
• die Ersatzneubauten der beiden Brücken „Stiegenkamp“ und „Nordbecker Damm“ über die L 518 bei Werne sowie
• der Ersatzneubau der Brücke „Speelberger Straße“ über die A 3 bei Emmerich (Segmentbrücke).

Mit der Fertigstellung der Bauwerke sind die Pilotprojekte nicht beendet. Die Bauwerke werden weiter, teilweise durch Gutachter, beobachtet. Dabei soll in den kommenden Jahren gezeigt werden, wie dauerhaft und wirtschaftlich die Brückenbauwerke betrieben werden können.

Weitere Informationen finden Sie hier.


Pressekontakte: bernhard.meier@vm.nrw.de, Tel. 0211-3843-1013

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18.11.2019 - A46: Teilstück zwischen Bestwig und Olsberg ist fertig

Wüst:  Das neue Teilstück holt Verkehr von der B7

NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst, Enak Ferlemann, parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, und Straßen.NRW-Direktorin Elfriede Sauerwein-Braksiek haben das Teilstück zwischen Bestwig-Velmede und der Anschlussstelle Olsberg auf der A46 heute feierlich freigegeben. Gut ein Drittel der Neubaustrecke rund um die A46-Verlängerung besteht aus Brücken: von einer Kreuzweg-Überführung über die A46, über die höchste Autobahnbrücke in NRW bei Nuttlar bis hin zu einer Talbrücke im Verlauf des Zubringers B480n, die die Ruhr, zwei Bahntrassen und die B7 überspannt. Dies sind drei von insgesamt elf Brücken. 

Kommunen können sich entwickeln

Wer bislang über die B7 von Velmede bis Nuttlar gelangte, weiß um die Enge in den Ortsdurchfahrten. „Das neue Teilstück holt Verkehr von der B7 und entlastet die Ortschaften. Das nutzt den Menschen, die jetzt den Stau nicht mehr vor der Haustür haben. Das sorgt für bessere Luft und schafft mehr Lebensqualität in den Orten. Von dem neuen Teilstück wird auch die wachstumsstarke Wirtschaft in Südwestfalen profitieren, die eine gute Anbindung braucht“, sagte NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst. Vor allem auch mit Blick auf den Tourismus ist die Entlastung der Ortsdurchfahrten ein Gewinn. „Die Kommunen haben jetzt die Chance, ihre Ortskerne zu entwickeln“, so Wüst.
Enak Ferlemann, parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur betonte. „Wir stärken mit dem Weiterbau der A46 die Region und geben den Unternehmen eine Perspektive für die Zukunft. Je besser eine Region angebunden ist, desto attraktiver ist sie für Bürger, Unternehmen und auch für den Tourismus.“

Technisch ambitioniertes Projekt

Für die Ingenieure von Straßen.NRW war der Bau der 5,6 Kilometer langen Autobahn-Strecke ein spannendes aber auch ambitioniertes Projekt. Denn bis zu 33 Grad steile Hänge machten nicht nur die Planung aufwändig, die bewegte Topografie stellte auch beim Bau eine große Herausforderung dar. „Neben den technischen Herausforderungen, die zu meistern waren, haben wir auch einen hohen gestalterischen Anspruch gestellt“, sagte Straßen.NRW-Direktorin Elfriede Sauerwein-Braksiek mit Blick auf die Bauwerke. Besonders offensichtlich wird dies bei der Talbrücke Nuttlar, deren sechs schlanke runde Pfeiler wie die Stämme der in der Region vorherrschenden Fichten in die Höhe ragen. Mit Natursteinen verkleidete Stelen an den Bauwerken geben Hinweise auf das Schiefergebirge der Region.
Dass Wirtschaftlichkeit und ökologisches Handeln gemeinsam möglich sind, zeigt das Bodenmanagement des Projektes: Für den Straßen- und Brückenbau musste eine Million Kubikmeter Boden weichen – in der Regel Fels. Davon wurden 99 Prozent an anderer Stelle des Projektes wieder eingebaut.


Hintergrund

• Kosten: 192,6 Millionen Euro
• Bau: 5,6 Kilometer Autobahn A46; 2,8 Kilometer Zubringer B480n
• Die Fundamente der Brücke Nuttlar sind riesig: Sie haben Abmessungen von bis zu 14 mal 28 Metern und vier Metern Höhe. Die
   Pfeilerdurchmesser betragen zwischen drei und fünf Metern, die Pfeilerschäfte sind massiv ausbetoniert.
• Zwei PWC-Anlagen (Parkplatz mit WC) bieten jeweils ca. 40 Stellplätze
• Zwölf Kilometer Wildkatzenschutzzaun wurden entlang der Strecke gesetzt

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18.11.2019 - Lückenschluss zwischen Bielefeld und Borgholzhausen ist vollendet

Wüst: „Der Lückenschluss löst den Stau in den Orten auf.“

Gemeinsam mit dem Parlamentarischen Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, Enak Ferlemann, und Straßen.NRW-Direktorin Elfriede Sauerwein-Braksiek hat Verkehrsminister Hendrik Wüst den gut sieben Kilometer langen Abschnitt der A33 zwischen Halle und Borgholzhausen für den Verkehr freigegeben. Es ist der dritte und letzte Teilabschnitt der A33, die jetzt durchgehend vom Sauerland bis nach Osnabrück geht.

„Darauf haben die Menschen in Ostwestfalen seit vielen Jahren gewartet. Für die Menschen und die Wirtschaft in der Region hat der Lückenschluss überragende Bedeutung. In der aktuellen gesellschaftlichen Debatte zeigt er, dass der Bau neuer Straßen per se nicht falsch ist, weil dadurch Orte von Verkehr befreit werden. Davon profitieren die Menschen, die jetzt nicht mehr den Stau vor der Haustür haben. Das sorgt für bessere Luft und deutlich mehr Lebensqualität in den Ortschaften. Für Industrie und Gewerbe schafft die A33 vom Sauerland bis nach Osnabrück eine wichtige Verbindung für ihre wachsenden Logistikbedarfe,“, sagte Wüst.

Stärkung für die Region
Enak Ferlemann, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur ergänzte: „Funktionierende Infrastruktur ist ein Grundstein für Wohlstand und wirtschaftliche Entwicklung. Dieser Lückenschluss stärkt auch die Hinterlandanbindung für die Seehäfen und ist damit von überragender Bedeutung.“

Für die Bürgerinnen und Bürger der umliegenden Städte und Gemeinden wird die Verlagerung des Verkehrs auf die neue Autobahn eine große Entlastung bringen. „Die Anwohner der B68 können aufatmen, wenn sich nicht mehr tagtäglich der Verkehr über die Bundesstraße quält“, sagte Straßen.NRW-Direktorin Elfriede Sauerwein-Braksiek. „Das Straßennetz wird entlastet und so auch sicherer für alle Verkehrsteilnehmer.“ Darüber hinaus sinke die Belastung durch Lärm und Schadstoffe rechts und links der Bundesstraße.

Schutz für bedrohte Arten
Natürlich bedeutet der Bau einer neuen Autobahn auch, dass in Natur und Landschaft eingegriffen wird. Im Bereich des Tatenhauser Waldes galt es, eine neue Linie zu finden und noch vor dem Beginn der Bauarbeiten sicherzustellen, dass streng geschützte Arten einen neuen Lebensraum finden und durch die Trasse nicht gestört werden. Für Steinkauz und Bechsteinfledermaus wurden sechs Grünbrücken und rechts und links der Autobahn Schutzanlagen errichtet, damit die Tiere nicht direkt über die Fahrbahnen fliegen. Dadurch sind auch die Anlieger der neuen Trasse vor Lärm geschützt. Dass die Schutzmaßnahmen für die bedrohten Fledermäuse greifen, konnten die Experten von Straßen.NRW im Frühjahr bekannt geben: Drei Männchen und zehn Weibchen der seltenen Bechsteinfledermaus hatten sich in einem der neu angebotenen Fledermauskästen niedergelassen.

36 Brücken – davon 6 Grünbrücken

12,6 Kilometer Autobahn sind mit der Fertigstellung des letzten Teilstücks seit Dezember 2012 zwischen Bielefeld und Borgholzhausen gebaut worden. 300 neue Schilder weisen den Weg auf und zur Autobahn, 80 Kilometer Fahrbahnmarkierung wurde aufgetragen. Allein 36 Brücken wurden gebaut, sechs davon als Grünbrücken. Neun neue Regenrückhaltebecken sorgen für eine geregelte Entwässerung der Straße, zehn Kilometer Wildschutzzäune bieten Sicherheit für den Verkehr ebenso wie für die Tiere. Insgesamt wurden in das Projekt 167 Millionen Euro investiert.

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17.11.2019 - System-Upgrade für die kommunale Schiene: Milliarden-Programm für Stadt- und Straßenbahn-Erneuerung startet mit 48 Maßnahmen

„Vernetzte Mobilität darf nicht an analoger Technik scheitern“, so Verkehrsminister Hendrik Wüst. „Mit dem System-Upgrade muss das Angebot im Nahverkehr besser werden. Die Leute steigen nur auf Busse und Bahnen um, wenn das Angebot für sie besser wird.“

Die Gesamtkosten der jetzt ins Programm aufgenommenen Maßnahmen betragen 77,53 Millionen Euro. Die Zuwendungen von Landesseite liegen bei 28,06 Millionen Euro. Von den 48 Maßnahmen entfallen 20 auf das Gebiet des NVR, 5 auf das NWL-Gebiet und 23 auf das Gebiet des VRR.

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14.11.2019 - Für einen besseren ÖPNV im ländlichen Raum: Verkehrsministerium startet Landeswettbewerb für innovative Modellvorhaben

Ziel der Landesregierung ist es, den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) in NRW attraktiver zu machen – nicht nur in den Städten, sondern auch im ländlichen Raum. Ein Baustein ist der Landeswettbewerb „Mobil.NRW – Modellvorhaben innovativer ÖPNV im ländlichen Raum“, den das Verkehrsministerium jetzt ausgerufen hat. Kommunen, kommunale Zweckverbände und SPNV-Aufgabenträger können sich ab sofort um Fördermittel bewerben.

„Die Menschen vor Ort müssen sich – in der Stadt wie auf dem Land – darauf verlassen können, von A nach B zu kommen und das zu bezahlbaren Preisen“, sagte Verkehrsminister Hendrik Wüst zum Start des Wettbewerbs. „Bei der Entwicklung von innovativen Mobilitätskonzepten unterstützen wir die Kommunen. Die Bandbreite ist riesig: Ob Schnell- und Expressbuslinien, On-Demand-Verkehre oder die Vernetzung von Verkehrsmitteln und Mobilitätsangeboten wie Car- und Bikesharing: Wir sind gespannt, was sich die Akteure vor Ort einfallen lassen.“

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14.11.2019 - Land fördert Aufbau des „Versuchs- und Leitungszentrums Autonome Binnenschiffe“ in Duisburg mit 1,5 Millionen Euro

Verkehr von der Straße auf den Wasserweg bringen – das ist das Ziel eines neuen Projekts, für das Hendrik Schulte, Staatssekretär im Verkehrsministerium Nordrhein-Westfalen, heute den Startschuss gab.
 
Für den Aufbau eines Versuchs- und Leitungszentrums Autonome Binnenschiffe übergab Schulte einen Förderbescheid des Landes über 1,5 Millionen Euro am Rande einer Fachtagung der Johannes-Rau-Forschungsgemeinschaft. Empfänger ist das Duisburger Entwicklungszentrum für Schiffstechnik und Transportsysteme e.V. (DST).
 
Das DST wird das Versuchs- und Leitungszentrum zusammen mit seinen Partnern aufbauen. Hierzu gehören die Universität Duisburg-Essen mit den Lehrstühlen „Institut für Schiffstechnik, Meerestechnik & Transportsysteme“ und „Mechatronik“ sowie die RWTH Aachen mit dem „Institut für Regelungstechnik“. Kernstück des Zentrums ist ein Simulator, mit dem Automatisierungsfunktionen, ferngesteuerte Binnenschiffe und Überwachungs- und Notfalleingriffe bei autonom fahrenden Schiffen erprobt werden können.
 
„Gerade am Logistikstandort Nordrhein-Westfalen, dem wichtigsten Binnenschifffahrtsland in Deutschland, müssen wir die freien Kapazitäten auf den Wasserwegen nutzen. Dafür werden hier innovative Technologien entwickelt und auch die Chancen der Digitalisierung und Automatisierung genutzt“, sagte Hendrik Schulte.

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11.11.2019 - „Osnabrücker Erklärung“: Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen wollen Zusammenarbeit bei Verkehrsprojekten weiter vertiefen

Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen wollen ihre enge Abstimmung bei Verkehrsprojekten, die beide Länder betreffen, weiter vertiefen. Aufbauend auf die im Februar geschlossene „Münsteraner Erklärung“, haben Niedersachsens Verkehrsminister Dr. Bernd Althusmann und der nordrhein-westfälische Verkehrsminister Hendrik Wüst heute im Rahmen der zweiten Verkehrskonsultation zwischen beiden Ländern die „Osnabrücker Erklärung“ unterzeichnet. Schwerpunkt der Erklärung ist die engere Abstimmung bei Straßenverkehrs- und Wasserstraßen-Projekten.

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06.11.2019 - Landesstraßenbauprogramm 2020 vorgelegt / Mittel für Neu- und Ausbau von Landesstraßen sollen auf 52 Millionen Euro ansteigen

Der Mitte 2017 gestartete Planungshochlauf führt zu mehr Investitionen in die Landesstraßen – Schwerpunkt sind Ortsumgehungen. Die Mittel für den Neu- und Ausbau von Landesstraßen sollen deshalb im Jahr 2020 um fünf Millionen auf 52 Millionen Euro ansteigen. Im Jahr 2017 hatte das vorgesehene Bauvolumen noch bei 32 Millionen Euro gelegen. Der Verkehrsausschuss im nordrhein-westfälischen Landtag hat heute das Benehmen über das Landesstraßenbauprogramm 2020 hergestellt.
 
„Nach jahrelanger Blockade wird der Investitionsstau aufgelöst und endlich wieder an Projekten gearbeitet, auf die viele Menschen teilweise seit Jahrzehnten warten“, sagte Verkehrsminister Hendrik Wüst heute im Verkehrsausschuss. „Gerade unsere Landesstraßen sind Lebensadern für Pendler, Gewerbe, Industrie und Handel. Viele der Projekte sind Ortsumgehungen und schaffen mehr Lebensqualität und Verkehrssicherheit in den Orten.“

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06.11.2019 - Der Mobility-Start-Up-Pitch NRW geht in die zweite Runde: Minister Wüst zeichnet kreative Mobilitäts-Ideen aus

Bereits zum zweiten Mal hat NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst im Rahmen des Mobility-Start-Up-Pitch NRW Unternehmen für ihre kreativen Ideen in der ÖPNV-Branche ausgezeichnet. In dem vom Ministerium für Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen und der Landesgruppe NRW des Verbands Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) ausgelobten Wettbewerb werden besonders gelungene Konzepte von Unternehmen rund um Verkehr und Mobilität prämiert. Sechs im Vorfeld ausgewählte Unternehmen präsentierten ihre Ideen und Entwicklungen am Dienstag in Düsseldorf vor zahlreichen Geschäftsführern und Vorständen von ÖPNV-Unternehmen aus Nordrhein-Westfalen. Den ersten Preis vergab das Fachpublikum aus ÖPNV-Entscheidungsträgern an die XignSys GmbH. Die Vorauswahl auf sechs Unternehmen, die ihre Ideen auf der Veranstaltung vorstellen durften, hatte eine sechsköpfige Jury aus Vertretern von Politik und ÖPNV-Wirtschaft getroffen.

„Deutschland muss wieder Bahnland werden. Dafür muss der ÖPNV attraktiver werden. Wir starten gerade eine ÖPNV-Offensive“, sagte Hendrik Wüst, Minister für Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen. „Die Vorschläge beim Mobility-Start-Up-Pitch zeigen, welche Potentiale die Digitalisierung für einen besseren Nahverkehr bietet. Davon profitieren am Ende alle Seiten – und am allermeisten die Kunden. So geht Innovation für eine bessere Mobilität.“

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05.11.2019 - Land fördert vernetzte Mobilität: Verkehrsminister Wüst übergibt Förderbescheide an die Städte Münster und Rhede

Um die Vernetzung von Verkehrsmitteln in Städten und Gemeinden zu stärken und neue Mobilitätsangebote einzubeziehen, fördert das Land Nordrhein-Westfalen kommunale Mobilitätskonzepte.

Verkehrsminister Hendrik Wüst hat jetzt zwei Förderbescheide für die Erstellung kommunaler Mobilitätskonzepte an die Städte Münster und Rhede übergeben.

„Die Zukunft der Mobilität liegt in der Digitalisierung und Vernetzung vor Ort. Wir unterstützen die Kommunen mit unserem Förderprogramm, diese Chancen zu ergreifen, damit die Menschen besser vorankommen“, sagte Verkehrsminister Hendrik Wüst.

Integriertes kommunales Mobilitätskonzept für Münster

Die Stadt Münster möchte mit dem „Masterplan Mobilität Münster 2035+“ die Grundlagen für eine umwelt-, klima- und flächenschonende Mobilität der Zukunft legen. Das Mobilitätskonzept soll untersuchen, wie der motorisierte Individualverkehr reduziert und die Verkehrsleistung auf den Umweltverbund aus ÖPNV, Rad- und Fußverkehr verlagert werden kann. Im Mittelpunkt steht dabei die multimodale Verbindung von Mobilitätsangeboten an Mobilstationen. Alternative Erschließungskonzepte für die „letzte Meile“ sollen unter Berücksichtigung innovativer und digital gesteuerter Technologien untersucht werden. On-Demand-Verkehre, Sharing-Angebote und autonomes Fahren könnten zur Lösung beitragen. Die Fördersumme beläuft sich auf 208.000 Euro für die Jahre 2019 – 2022.

Für die Stadt Münster nahm Stadtbaurat Robin Denstorff den Förderbescheid entgegen. „Mit dem Masterplan Mobilität Münster 2035+ werden wir das Mobilitätsgeschehen in Münster fit für die Zukunft machen. Als Querschnittthema beeinflusst Mobilität die Lebensbedingungen und damit die Lebensqualität in Münster nachhaltig. Ein intelligentes und stadtverträgliches Mobilitätskonzept ist daher einer der Schlüsselfaktoren für eine erfolgreiche Entwicklung von Stadt und Region“ formuliert Stadtbaurat Robin Denstorff das Ziel des Konzeptes.

Integriertes kommunales Mobilitätskonzept für Rhede

Die Stadt Rhede möchte den Umweltverbund weiter stärken und den Anteil des motorisierten Individualverkehrs (MIV) reduzieren. Zwar ist die Stadt als Mitglied der Arbeitsgemeinschaft fahrrad- und fußgängerfreundlicher Städte mit einem Modal-Split-Anteil des Rad- und Fußverkehrs von 46 Prozent an den zurückgelegten Wegen (Stand 2016) bereits führend in Nordrhein-Westfalen. Rhede will aber den MIV insbesondere auf Kurzstrecken weiter reduzieren. So können der Stadtverkehr entlastet und die Lärm- und Umweltbelastungen für die Bevölkerung minimiert werden. Außerdem sollen bereits vorhandene Konzepte und Strategiepapiere zu einem ganzheitlichen Mobilitätskonzept zusammengefasst werden. Die Fördersumme beläuft sich auf 18.400 Euro für das Jahr 2020.

Für die Stadt nahm Bürgermeister Jürgen Bernsmann den Förderbescheid entgegen. Bernsmann: „Die Stadt Rhede bedankt sich beim Land für die finanzielle Unterstützung beim Mobilitätskonzept. Die beiden hinter uns liegenden heißen Sommer haben gezeigt, dass der Klimawandel kein fernes Schreckgespenst mehr ist, sondern uns aktuell erreicht hat und uns alle betrifft. Mit einem ganzheitlichen Mobilitätskonzept möchte die Stadt Rhede ihren Beitrag zur Entlastung der Umwelt durch den motorisierten Verkehr, aber auch zum Wohle der Einwohnerinnen und Einwohnern von Rhede, insbesondere der Kinder und älteren Menschen, leisten.“

Förderrichtlinie

Die „Richtlinie zur Förderung der Vernetzten Mobilität und des Mobilitätsmanagements“ des Verkehrsministeriums ist zum 01.06.2019 in Kraft getreten. Auf Grundlage dieser Richtlinie können kommunale Vorhaben unterstützt werden, die die Vernetzung der Verkehrsmittel fördern und damit zu einer Erschließung von neuen Mobilitätsoptionen führen. Die Richtlinie ist unterteilt in vier Fördergegenstände: Mobilitätskonzepte und Studien, Maßnahmen zur Digitalisierung, Mobilstationen und andere Infrastrukturen sowie Mobilitätsmanagement. Die zu fördernden Maßnahmen werden künftig in Jahresprogrammen gebündelt. Interessierte Kommunen können ihre Projektanträge bei den jeweiligen Bezirksregierungen einreichen, die auch eine vorherige Beratung anbieten, um eine Förderfähigkeit zu prüfen. Projektanträge für das Jahr 2020 können noch nach Einzelfallprüfung in das Förderprogramm aufgenommen werden; für das Förderprogramm des Jahres 2021 können Anträge bis zum 01.06.2020 bei den Bezirksregierungen gestellt werden.

Hinweis: Fotos von der Übergabe der Förderbescheide finden Sie hier (Passwort: November) zum Download (Quellenangabe: VM/Andreas Bischof)

Pressekontakt: bernhard.meier@vm.nrw.de, Tel. 0211-3843-1013

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05.11.2019 - Nordrhein-Westfalen fördert Gleis- und Streckenerneuerung mit 1,16 Millionen Euro

Erneut fördert das Land Nordrhein-Westfalen Projekte von nicht bundeseigenen Eisenbahnen (NE-Bahnen). Verkehrsminister Hendrik Wüst hat am Dienstag (05.11.) fünf Zuwendungsbescheide in Höhe von insgesamt 1.161.000 Euro übergeben.

Empfänger sind
• die Westfälische Landes-Eisenbahn GmbH,
• die Wanne-Herner Eisenbahn und Hafen GmbH und
• die Hafen Krefeld GmbH & Co. KG.

„Die Schienen der NE-Bahnen schließen die Industrie- und Gewerbegebiete sowie Logistikstandorte an die Hauptstrecke der Bahn an und helfen, tausende von Lkw-Fahrten zu vermeiden. So holen wir langfristig Güter von der Straße auf die Schiene“, sagte Verkehrsminister Hendrik Wüst bei der Übergabe der Förderbescheide.

http://www.vm.nrw.de/presse/pressemitteilungen/Archiv-des-VM-2019/2019_11_05_NE-Bahn-Foerderung-Nov2019/index.php Pressestelle VM http://www.vm.nrw.de:1265826
05.11.2019 - Verkehrsminister gibt Landesstraße 223 frei / Wüst: Freie Fahrt und mehr Verkehrssicherheit zwischen Herzogenrath und Würselen

Das Ministerium für Verkehr teilt mit:
Nach nur anderthalb Jahren Bauzeit hat Nordrhein-Westfalens Verkehrsminister Hendrik Wüst gemeinsam mit Christoph Jansen, Leiter der Straßen.NRW-Regionalniederlassung Niederrhein, den vier Kilometer langen Ausbau-Abschnitt der Landstraße 223 zwischen Herzogenrath und Würselen-Birk heute für den Verkehr freigegeben.
 
Wüst: „Die L 223 ist hier der wichtigste Zubringer zur B 57 und zur A 44. Sie ist auch die Verbindung für eine wichtige Regionalbuslinie zwischen Aachen, Würselen und Herzogenrath; und sie schließt an die Schienenverbindung Aachen - Mönchengladbach an. Hier gehen ein gut ausgebauter Straßen-, Bus- und Schienenverkehr Hand in Hand und sorgen in der Region für bessere Mobilität. Das Land hat die Gesamtkosten für die Maßnahme in Höhe von rund 13 Millionen Euro deshalb sehr gerne übernommen.“
 
Der Sicherheitsaspekt stand beim Ausbau der L 223 neben der wichtigen Verbindungsfunktion im Vordergrund. Dort, wo es bislang mit den zahlreichen direkt angebundenen Grundstücken, landwirtschaftlichen Flächen und Wirtschaftswegen Gefahrenpunkte gab, sorgen jetzt vier Kreisverkehre für mehr Sicherheit. In drei Abschnitten hat die L 223 eine neue Linienführung. Die alte Fahrbahn wird dort teilweise als Anliegerstraße, Geh- und Radweg oder Wirtschaftsweg genutzt. Die neue Straße bringt mehr Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer. Der neue Radweg ist breiter und beleuchtet – für mehr Verkehrssicherheit.
 
Wüst: „Unsere Investition in eine moderne Infrastruktur ist ein entscheidender Standortvorteil für die Region. Davon profitieren nicht nur die vielen Pendler auf ihrem täglichen Weg zur Arbeit, es profitiert auch der Wirtschafts-, Handels- und Güterverkehr.“
 
Vom Ausbau profitieren auch die direkten Anlieger. „Durch die Verlegung der Straße in einigen Abschnitten konnten wir den Lärmschutz verbessern. Das trägt zur Steigerung der Lebensqualität bei“, sagte Straßen.NRW-Niederlassungsleiter Christoph Jansen. Investiert wurde auch in den ökologischen Ausgleich der Straßenbaumaßnahme sowie in Schutzeinrichtungen entlang der Strecke. Kleintiere können speziell für sie angelegte Tunnel mit einer Gesamtlänge von 100 Metern nutzen.
 
 
Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Verkehr, Telefon 0211 3843-1023 Stephanie.Hagelueken@vm.nrw.de,.
 
Dieser Pressetext ist auch über das Internet verfügbar unter der Internet-Adresse der Landesregierung www.land.nrw
 
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