RSS-Feed des Ministeriums für Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen http://www.vm.nrw.de de-de Redaktion des VM 03.04.2020 - Verkehrsministerium fördert Streckensanierung von NE-Bahnen/ Förderbescheid an die Betriebe der Stadt Mülheim an der Ruhr übergeben

Die Landesregierung fördert die Sanierung der Schieneninfrastruktur im Nordhafen des Rhein-Ruhr-Hafens in Mülheim. Das Verkehrsministerium hat einen Zuwendungsbescheid in Höhe von 276.900 Euro an die Betriebe der Stadt Mülheim übergeben. Das Geld kommt aus dem Programm des Landes zur Erhaltung und Verbesserung von Schieneninfrastruktur der öffentlichen nicht bundeseigenen Eisenbahnen für den Güterverkehr (NE-Bahnen).

Im Nordhafen werden die Fördermittel für Ersatzmaßnahmen an Gleisoberbau und 2 Weichen auf einem 120 Meter langen in einer Ladezone betriebenen Abschnitt eingesetzt. Bis auf diese letzten 120 Meter wurde der gesamte Streckenabschnitt bereits mit finanzieller Unterstützung des Landes Nordrhein-Westfalen in den Jahren 2018 und 2019 erneuert.

 „Mit der Landesförderung für nicht bundeseigene Eisenbahnen ermöglichen wir die Anbindung der letzten Meile vieler Industrie- und Gewerbegebiete sowie Logistikstandorte an das Netz der Bahn. So können mehr Güter von der Straße auf die Schiene verlagert und zehntausende LKW-Fahrten pro Jahr vermieden werden“, sagte Verkehrsminister Hendrik Wüst.

Der Leiter der Betriebe der Stadt Mülheim, Joachim Exner, betonte die Bedeutung der Ersatzinvestitionen für den Logistikstandort Rhein-Ruhr-Hafen: „Für die Verlagerung von Güterverkehren auf die Schiene und auf die Wasserstraße sind marode oder nicht leistungsfähige Infrastrukturen nicht förderlich. Sie erschweren den Anrainern das Wirtschaften oder bedingen die Nutzung von LKW nahezu. Insofern ist jede Förderung, die die Eigenmittel ergänzt, eine willkommene Hilfe, um die Gleisinfrastruktur insbesondere auf der sog. letzten Meile bis zu Industrie und Gewerbe in einem leistungsfähigen Zustand zu halten. Das fördert den Schienengüterverkehr nachhaltig. Verbesserungen des Gleiszustandes und zum Beispiel von Andienungsflächen in Kombination von Schiene und Wasserstraße werden dazu beitragen, die Logistik für unsere mehr als 6.500 Arbeitsplätze im Rhein-Ruhr-Hafen dauerhaft auf der Schiene zu halten oder dorthin zurück zu verlagern.“

Rund 513.000 Tonnen Waggonumschlag wurden 2019 über die Infrastrukturen der Betriebe der Stadt Mülheim abgewickelt. Dadurch konnten rund 20.000 LKW-Fahrten vermieden werden.


Hintergrund:

Das Geld kommt aus dem Förderprogramm des Landes Nordrhein-Westfalen für öffentliche nicht bundeseigene Eisenbahnen (NE-Bahnen), das Mitte 2018 wiedereingeführt worden ist. Ziel des Förderprogrammes ist es, den Investitionsstau auf den Strecken der NE-Bahnen aufzulösen und Industrie- und Gewerbegebiete sowie Logistikstandorte wieder an die Hauptstrecken der Bahn anzubinden. Die Bundesförderung nach dem Schienengüterfernverkehrsnetzförderungsgesetz (SGFFG) in Höhe von maximal 50 Prozent für Ersatzinvestitionen wird vom Land auf maximal 90 Prozent aufgestockt. Der Bund fördert nur Ersatzinvestitionen der NE-Bahnen. Das Land fördert zudem den Erhalt und die Erneuerung der Infrastrukturen mit einem Fördersatz von bis zu 75 Prozent.

Für den Förderzeitraum 2018 bis 2021 konnten bereits über 50 Maßnahmen von 19 NE-Bahnen in Nordrhein-Westfalen mit rd. 13 Mio. Euro allein aus Landesmitteln bezuschusst werden.


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03.04.2020 - Verkehrsministerium fördert saubere Mobilität / Förderbescheide an Reise- und Verkehrsunternehmen übergeben

Fünf Förderbescheide über insgesamt rund 2,75 Millionen Euro hat das Verkehrsministerium für die Nachrüstung von Dieselbussen mit Abgasnachbehandlungssystemen auf Euro-VI-Niveau sowie für die Anschaffung von Brennstoffzellenbussen übergeben.

„Für eine saubere Mobilität können emissionsarme Reisebusse und insbesondere Linienbusse im ÖPNV, die praktisch den ganzen Tag unterwegs sind, einen wichtigen Beitrag leisten. Zusätzlich zur Förderung von gas-, batterie-elektrisch und mit Brennstoffzellen betriebenen Bussen haben wir in Nordrhein-Westfalen die Möglichkeit geschaffen, die Förderung des Bundes für die Nachrüstung von Dieselbussen mit moderner Filtertechnologie auf 95 Prozent aufzustocken. Wir freuen uns, dass viele Verkehrsunternehmen diese Unterstützung nutzen“, sagte Verkehrsminister Hendrik Wüst.

Nachrüstung von Dieselbussen auf Euro-VI-Niveau

Die Stadtwerke Neuss erhalten rund 54.380 Euro für die Nachrüstung von insgesamt 19 Diesel-Bussen mit Abgasnachbehandlungssystemen. Damit ergänzt Nordrhein-Westfalen die Förderung des Bundes in Höhe von 290.040 Euro für diese Maßnahme.
Die Hausemann & Mager GmbH & Co. KG erhält für die Nachrüstung von 10 Bussen mit Abgasnachbehandlungssystemen rund 29.240 €. Nordrhein-Westfalen ergänzt damit die Förderung des Bundes für diese Maßnahme in Höhe von 155.960 €.
Auch die Hagener Straßenbahn AG erhält eine Landesförderung für die Nachrüstung von Dieselbussen. Insgesamt werden 22 Busse mit Abgasnachbehandlungssystemen ausgestattet. Dafür gibt es vom Land rund 60.775 Euro. Das Geld aus Nordrhein-Westfalen ergänzt die Förderung des Bundes in Höhe von 324.136 Euro für diese Maßnahme.

Florian Stein, Leiter Technik/Materialwirtschaft bei den Verkehrsbetrieben der Stadt Neuss sagte zur Bedeutung der Förderung für die Umrüstung der Busflotte: „Die weitere Gestaltung der lokalen Mobilität sollten wir auch in Krisenzeiten nicht vernachlässigen. Die Umrüstung von älteren Dieselmotoren auf das Niveau der modernsten EURO-VI-Norm ist dabei ein Schritt zur Emissionsminderung. Neben der Förderung des Bundes ist dabei die Unterstützung des Landes ein wichtiger und guter Schritt für die Stadtwerke Neuss. Nach der Umrüstung werden wir fast nur noch Dieselbusse auf EURO-VI-Niveau oder Hybridbusse bei uns im Einsatz haben.“
 
Carl-Wilhem Winzerling, Geschäftsführer bei der Hausemann & Mager GmbH & Co. KG, sagte: „Die Nachrüstung von Filtern zur NOx-Reduzierung ist ein nachhaltiger Ansatz zur Verbesserung der Luftqualität.“

Christoph Köther, Vorstand der Hagener Straßenbahn AG, hob ebenfalls die Bedeutung der Umrüstung für eine saubere Mobilität hervor:
„Die zugesagten Fördermittel des Landes ermöglichen uns, weitere 22 Dieselfahrzeuge mit Abgasnachbehandlungssystemen auszurüsten und damit einen zusätzlichen Beitrag zur Schadstoffminimierung in unserer Stadt zu leisten. Die Zusage ist eine gute Botschaft für unser Unternehmen und für die Stadt Hagen“

Anschaffung von Bussen mit Brennstoffzellen-Technologie

Die Oberbergische Verkehrsgesellschaft (OVAG) erhält 292.200 Euro für die Beschaffung eines mit einer Brennstoffzelle angetriebenen Busses.

„Wir freuen uns über die Förderung zur Anschaffung des ersten Brennstoffzellenbusses der OVAG. Damit können wir wertvolle Erfahrungen als Basis für den weiteren Ausbau und Betrieb einer emissionsfreien Busflotte sammeln“, sagte Corinna Güllner, designierte Geschäftsführerin der Oberbergischen Verkehrsgesellschaft.

Für die Anschaffung von 10 Bussen mit Brennstoffzellentechnologie einschließlich der Infrastruktur für die Betankung erhalten die Stadtwerke Wuppertal (WSW mobil GmbH) rund 1,23 Millionen Euro Förderung vom Land. Weitere rund 1,08 Millionen Euro erhält die WSW mobil GmbH für die Anschaffung einer Speichereinheit für Wasserstoff zur Versorgung der Brennstoffzellenbusse. Den benötigten Wasserstoff erzeugen die Stadtwerke in ihrem eigenen Müllheizkraftwerk.

Ulrich Jaeger, Geschäftsführer der WSW mobil GmbH, sagte: „Für Wuppertal und die WSW mobil ist die Brennstoffzellen-Technologie ideal, um einen emissionsfreien Personen-Nahverkehr zu realisieren. Ohne die öffentliche Förderung durch das Land sind solche Projekte aktuell noch nicht wirtschaftlich. Aber Politik und Verkehrsbetriebe in NRW können auf diese Weise Vorreiter für einen grünen ÖPNV sein.“


Hintergrund

Aus Gründen des Gesundheits- und des Klimaschutzes sind ehrgeizige Aktivitäten insbesondere zur Minderung der Emissionen im Straßenverkehr erforderlich. Die Möglichkeiten, die sich durch technischen Fortschritt ergeben, müssen genutzt werden. Eine klimafreundliche Flotte im ÖPNV trägt zu besserer Luft bei. Das Land hat deshalb 2019 zusätzliche Fördermöglichkeiten für den Einsatz emissionsarmer Busse im Öffentlichen Personennahverkehr geschaffen.

1. Kofinanzierung von Dieselnachrüstungen bei Bussen des ÖPNV
Der Bund fördert bereits die Nachrüstung von Dieselbussen mit moderner Filtertechnologie zur Reduzierung von Stickoxidemissionen mit 80 Prozent der Kosten. Diese Förderung kann durch das Land um 15 Prozent auf 95 Prozent aufgestockt werden.

2. Anschaffung neuer gasbetriebener Busse des ÖPNV
Das Land unterstützt die Verkehrsunternehmen beim Kauf von Gasbussen. Förderfähig sind die Mehrkosten von neuen gasbetriebenen Bussen gegenüber vergleichbaren Dieselbussen. Das Land übernimmt hiervon 40 Prozent – bis zu 12.000 Euro pro Bus.

Damit werden die Aktivitäten zur Verbesserung der Luftqualität in den nordrhein-westfälischen Kommunen weiter verbessert. Bereits seit Anfang 2017 fördert das Verkehrsministerium die Anschaffung von batterie-elektrisch und wasserstoffbetriebenen Linienbussen des ÖPNV, die dafür notwendige Ladeinfrastruktur sowie die Werkstatteinrichtungen. Die Anschaffung von E-Bussen wird mit 60 Prozent der Kosten, die den Preis eines regulären Dieselbusses übersteigen, gefördert. Die Infrastrukturkosten werden sogar mit 90 Prozent gefördert. Mit dieser Förderung soll den Fahrzeugen zur Marktreife und Serientauglichkeit verholfen werden. Elektromobilität ist nicht nur ein Beitrag zur Luftreinhaltung, auch die Lärmbelästigung der Anwohner durch Dieselmotoren nimmt ab.

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03.04.2020 - Verkehrsministerium fördert Flughafen Mönchengladbach / Förderbescheid übergeben

Der Verkehrslandeplatz Mönchengladbach ist der größte Flugplatz des Landes Nordrhein-Westfalen für die Allgemeine Luftfahrt. Neben privatem und gewerblichem Flugbetrieb sind auch Projekte zur Zukunft der Mobilität in der Luftfahrt am MGL beheimatet. Unter dem Namen „SkyCab“ will die Flughafengesellschaft Mönchengladbach in einem Konsortium mit der Fachhochschule Aachen ein Flugtaxi entwickeln.

Flughafen-Geschäftsführer Franz-Josef-Kames hob die Bedeutung der Förderung für die Entwicklung des Flughafens hervor:

„Ein modernes Betriebsüberwachungssystem der Flughafenbefeuerung ist vor allem im Hinblick auf die Kontrollzone und den Instrumentenflugbetrieb am Flugplatz Mönchengladbach (MGL) essenziell. Nur so können wir den Standort nachhaltig und zukunftsweisend weiterentwickeln“, sagt Geschäftsführer Franz-Josef Kames. „Mit mehr als 42.000 Starts und Landungen ist MGL der zweitgrößte Airport für die Allgemeine Luftfahrt in Deutschland und bedient wichtige und unverzichtbare Segmente – Flugschulen, Flugzeugwerften und Forschungsprojekte wie das SkyCab“, ergänzt sein Geschäftsführerkollege Dr. Ulrich Schückhaus.

Hintergrund zur Förderung

Die Landesregierung fördert Maßnahmen zur Verbesserung der Flugsicherheit, des Umweltschutzes und der Infrastruktur zur Erforschung neuer Luftfahrttechnologien. Im vergangenen wie in diesem Jahr stehen dafür jeweils 4,745 Millionen Euro im Haushalt zur Verfügung.

Mit Mitteln aus dem Haushalt 2019 hatte das Verkehrsministerium 4 Millionen Euro für den Aus- und Umbau des Flugplatzes Aachen-Merzbrück zu einem Forschungsflugplatz bereitgestellt, damit dort hybrides und damit lärmreduziertes Starten und Landen erforscht werden kann.


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03.04.2020 - Verkehrsministerium fördert Barrierefreiheit / Förderbescheide an Verl, Gütersloh und Lüdenscheid übergeben

Verkehrsministerium fördert Barrierefreiheit / Förderbescheide an Verl, Gütersloh und Lüdenscheid übergeben

Die Landesregierung fördert den barrierefreien Ausbau von insgesamt 23 Bushaltestellen. Drei Förderbescheide über rund 1,14 Millionen Euro hat das Verkehrsministerium an die Städte Verl, Gütersloh und Lüdenscheid übergeben.

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03.04.2020 - Verkehrsministerium fördert vernetzte und saubere Mobilität / Förderbescheide an Kommunen und den Landschaftsverband Westfalen-Lippe übergeben

Verkehrsministerium fördert vernetzte und saubere Mobilität / Förderbescheide an Kommunen und den Landschaftsverband Westfalen-Lippe übergeben

Vier Förderbescheide über rund 371.000 Euro hat das Verkehrsministerium an die Städte Gronau und Duisburg sowie den Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) übergeben. Mit dem Geld fördert die Landesregierung die Vernetzung von Verkehrsträgern sowie Konzepte für eine bessere und saubere Mobilität.


 

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31.03.2020 - Angebot für LKW-Fahrer an Raststätten gesichert: Verkehrsministerium und Autobahn Tank & Rast lassen Fernfahrer in der Corona-Krise nicht allein

Angebot für LKW-Fahrer an Raststätten gesichert

http://www.vm.nrw.de/presse/pressemitteilungen/Archiv-des-VM-2020/2020_03_31_Tank_Rast/index.php Pressestelle VM http://www.vm.nrw.de:1276161
27.03.2020 - Verkehrsministerium Nordrhein-Westfalen treibt Entwicklung von eTicketing voran: Förderung von deutschlandweit einmaligem Pilotvorhaben der Stadtwerke Bonn

Einen Zuwendungsbescheid über rund 500.000 Euro hat Verkehrsminister Hendrik Wüst heute den Stadtwerken Bonn (SWB) zukommen lassen. Mit dem Geld wird ein Pilotprojekt für ein ID-basiertes Ticketing im ÖPNV finanziert. Ziel ist, dass der Kunde ein eTicket erwerben kann, indem er beim Ein- und Aussteigen in Bus oder Bahn eine funkfähige Bankkarte, ein Smartphone oder ähnliches Medium vor ein entsprechendes Lesegerät hält. Die Preisermittlung und automatische Abrechnung vom Bankkonto läuft nach der Fahrt im Hintergrund ab. Bei mehreren Fahrten pro Tag erfolgt eine Bestpreisermittlung, wenn beispielsweise ein 24-Stunden-Ticket günstiger wäre als Einzelfahrscheine.

„Mobilität muss besser, sicherer und sauberer werden“, sagte Verkehrsminister Hendrik Wüst bei der Übergabe. „Wir nutzen die Chancen der Digitalisierung, um das Ticketing zu vereinfachen und den ÖPNV damit attraktiver zu machen.“

http://www.vm.nrw.de/presse/pressemitteilungen/Archiv-des-VM-2020/2020_03_27_BONNsmart1/index.php Pressestelle VM http://www.vm.nrw.de:1276111
26.03.2020 - Kostenfreie Mietfahrzeuge für den Weg zur Arbeit: Landesregierung startet Sofortprogramm für bessere Mobilität von Klinikpersonal - Informationen gibt es auf www.mobil.nrw/mietfahrzeugprogramm

Menschen, die in Kliniken arbeiten, müssen weiter mobil bleiben und zur Arbeit kommen. Deswegen stellt das Land Nordrhein-Westfalen für Krankenschwestern, Krankenpfleger und alle anderen Beschäftigten in Akutkrankenhäusern, in denen Corona-Patienten behandelt werden, kostenfrei Mietfahrzeuge zur Verfügung. Im Rahmen eines Sonderprogramms steht dafür eine Million Euro zur Verfügung.

„Mir ist wichtig, dass wir gerade die Menschen unterstützen, die aktuell für uns alle an ihre Grenzen gehen. In den Akutkrankenhäusern stehen die Beschäftigten in vorderster Linie. Mit unserem Sonderprogramm unterstützen wir die Beschäftigten in den Krankenhäusern, die kein Auto haben und die mit dem Zug kaum oder gar nicht mehr zur Arbeit kommen, weil das Angebot im Nahverkehr ausgedünnt ist“, sagte Verkehrsminister Hendrik Wüst.

http://www.vm.nrw.de/presse/pressemitteilungen/Archiv-des-VM-2020/2020_03_26_Sonderprogramm-Klinikpersonal/index.php Pressestelle VM http://www.vm.nrw.de:1275540
20.03.2020 - Sonderfahrplan für den NRW-Schienenverkehr gilt ab Samstag. Informationen gibt es auf der zentralen Infoseite mobil.nrw.

Die Eisenbahnverkehrsunternehmen haben gemeinsam mit den Aufgabenträgern VRR, NVR und NWL einen Sonderfahrplan für den Schienenpersonennahverkehr in Nordrhein-Westfalen erarbeitet, der ab Samstag (21. März) schrittweise umgesetzt wird und vorerst bis 19. April gilt. Der neue Fahrplan führt zu einer deutlichen Reduzierung des Angebots auf den meisten Linien von S-Bahn, Regionalbahn und Regionalexpress. Insgesamt werden die Leistungen etwa um die Hälfte reduziert. Zugleich wird gewährleistet, dass ausreichend Fahrzeuge zum Einsatz kommen, um die Infektionsgefahr für die Fahrgäste möglichst gering zu halten. „Mit dem Sonderfahrplan stellen wir eine stabile Grundversorgung sicher. Menschen, die auf den Nahverkehr bei der Bahn angewiesen sind, bleiben damit mobil – trotz eines verringerten Angebots. Krankenschwestern, Pflegepersonal, Mitarbeiter von Polizei und Lebensmitteleinzelhandel müssen auch weiterhin zu ihren Arbeitsplätzen kommen“, sagte NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst.

http://www.vm.nrw.de/presse/pressemitteilungen/Archiv-des-VM-2020/2020_03_20_Sonderfahrplan/index.php Pressestelle VM http://www.vm.nrw.de:1273786
19.03.2020 - Liquiditätsprobleme bei Busunternehmen verhindern: Land beschließt die sofortige Auszahlung von 130 Millionen Euro

Busunternehmen, die im Auftrag der Städte und Gemeinden vor allem Schüler- und Linienverkehre abwickeln, stehen derzeit vor teils drastischen Einnahmerückgängen. Um aus den Einnahmeausfällen resultierende Liquiditätsengpässe bei den Verkehrsunternehmen zu verringern, wird das Verkehrsministerium heute die sofortige Auszahlung der Ausbildungsverkehrs-Pauschale in Höhe von 130 Mio. Euro sowie die sofortige Auszahlung der noch zur Verfügung stehenden Mittel aus der ÖPNV-Pauschale an die Kommunen auf den Weg bringen.

Verkehrsminister Hendrik Wüst: „Wir helfen, wo wir können. Ich bitte die Kommunen darum, von den damit eröffneten Möglichkeiten zur Unterstützung der Verkehrsunternehmen und ihrer Subunternehmen in der aktuellen Krisenlage aktiv Gebrauch machen. So können drohende Insolvenzen abgewendet werden.“

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16.03.2020 - Schienennahverkehr ist weiterhin sichergestellt

Zweckverbände, Eisenbahnunternehmen und Verkehrsministerium haben heute über die Auswirkungen der Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus beraten. Aktuell gibt es flächendeckend keine grundsätzlichen Einschränkungen im Betrieb von S-Bahnen, Regionalbahnen und Regionalexpresszügen.

Sofern es zu Ausfällen durch Krankheit oder aus Gründen der Kinderbetreuung sowie des Infektionsschutzes kommen sollte, wird das Angebot kurzfristig angepasst werden müssen.

http://www.vm.nrw.de/presse/pressemitteilungen/Archiv-des-VM-2020/2020_03_16_Sicherstellung-Schienennahverkehr/index.php Pressestelle VM http://www.vm.nrw.de:1273297
13.03.2020 - Betrieb im ÖPNV ist sichergestellt

Bei der Frage der Aufrechterhaltung des Nahverkehrs folgt das Ver-kehrsministerium den Empfehlungen des Bundes. Sofern es zu perso-nellen Engpässen kommen sollte, gibt es hierfür entsprechende Pläne, die sich bewährt haben. Für Busse und Straßenbahnen haben die Kom-munen ebenfalls entsprechende Pläne. Im aktuell unwahrscheinlichen Fall, dass von den zuständigen Behörden eine Reduzierung des Bahn-verkehrs angeordnet wird, werden die Eisenbahnunternehmen einen Grundfahrplan zur Aufrechterhaltung des Nahverkehrs sicherstellen.

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10.03.2020 - Für einen besseren Verkehrsfluss in der Baustelle: Minister Wüst stellt innovatives Schutzwandsystem auf der A535 vor

Das Land Nordrhein-Westfalen bringt die Infrastrukturen wieder in Ordnung. Dafür wird so viel Geld wie nie zuvor investiert, und der Investitionsstau wird aufgelöst. Um den Verkehr in den Baustellen dabei so flüssig wie möglich zu halten, setzt das Verkehrsministerium unter anderem auf innovative Maßnahmen. Verkehrsminister Hendrik Wüst hat jetzt gemeinsam mit Elfriede Sauerwein-Braksiek, Direktorin von Straßen.NRW, und Joachim van Bebber, Leiter der Straßen.NRW-Autobahnniederlassung Krefeld, das so genannte „Quick Change Moveable Barrier-/ Road-Zipper System“, kurz „QMB/ Road Zipper“, auf der Autobahn 535 bei Velbert vorgestellt. Das System kommt erstmals in Nordrhein-Westfalen zum Einsatz. Es sorgt dafür, dass von den drei zur Verfügung stehenden Fahrspuren morgens zwei in Richtung Wuppertal/Düsseldorf und nachmittags zwei in Fahrtrichtung Velbert/Essen genutzt werden können. 

„Das System entlastet die vielen Pendler, weil dadurch die Fahrstreifen so zur Verfügung stehen, wie sie gerade gebraucht werden“, sagte Minister Wüst. „Wir nutzen die Chancen dieser Technik, um den Verkehr während der Bauzeit möglichst flüssig zu halten und gleichzeitig die Verkehrssicherheit für die Autofahrer und das Baustellenpersonal zu erhöhen.“

http://www.vm.nrw.de/presse/pressemitteilungen/Archiv-des-VM-2020/2020_03_10_Vorstellung-QMB/index.php Pressestelle VM http://www.vm.nrw.de:1273082
06.03.2020 - Sicherheit für die Kleinsten: Hendrik Wüst übergibt reflektierende Westen an Kita-Kinder in Harsewinkel

Damit auch die Kleinsten von uns im Straßenverkehr gesehen werden, finanziert das Verkehrsministerium reflektierende Überwürfe, die an die Kitas im Land ausgegeben werden. Dafür hat das Land bislang 250.000 Euro investiert. 3.200 Kitas in Nordrhein-Westfalen sind bereits mit insgesamt mehr als 150.000 Westen versorgt worden. Verkehrsminister Hendrik Wüst hat jetzt weitere Überwürfe an die Kinder der Kita St.
Johannes in Harsewinkel verteilt.

„Verkehrsregeln lernen Kinder am besten, indem sie sich aktiv im Straßenverkehr bewegen“, sagte Verkehrsminister Hendrik Wüst bei der Übergabe. „Mit den Westen werden unsere Kleinsten an das Thema herangeführt, denn Mobilitätserziehung beginnt nicht erst in der Schule. Gleichzeitig können wir sie besser sehen, wenn sie auf Tour sind. So kommen wir einem der wichtigsten Ziele der Landesregierung ein Stückchen näher: den Verkehr für alle sicherer zu machen.“

Mit den Warnwesten können die Kinder zum Beispiel Ausflüge machen und den Weg zur Grundschule üben. Die Sets verbleiben in den Kitas und sollen für die nachfolgenden Vorschulkinder genutzt werden. Die örtlichen Verkehrswachten in Nordrhein-Westfalen unterstützen die Erzieherinnen und Erzieher bei ihrer Arbeit für die Verkehrssicherheit beratend und mit den Programmen „Kinder und Verkehr“ sowie „Kinder im Straßenverkehr“.

Kitas können die Sicherheits-Überwürfe über die Homepage des Verkehrsministeriums hier bestellen.


Pressekontakt:

Leonie.Molls@vm.nrw.de, Tel. 0211-3843-1042

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06.03.2020 - Für einen besseren ÖPNV im ländlichen Raum: Die Sieger des Landeswettbewerbs für innovative Modellvorhaben stehen fest

Für die Erprobung von Modellprojekten für einen besseren ÖPNV im ländlichen Raum stellt die Landesregierung insgesamt 30 Millionen Euro bis 2023 zur Verfügung. Gefördert werden damit Projekte, die sich beim Landeswettbewerb „Mobil.NRW – Modellvorhaben innovativer ÖPNV im ländlichen Raum“ durchgesetzt haben. Eine Experten-Jury hat jetzt 15 Bestplatzierte ausgewählt.

„Gerade im ländlichen und suburbanen Raum muss das Angebot im ÖPNV besser werden, damit Pendler vom Auto auf Bus und Bahn umsteigen können. Deshalb unterstützen wir die Kommunen bei der Entwicklung von innovativen Mobilitätskonzepten. Ich gratuliere den Gewinnern des Landeswettbewerbs und danke allen Teilnehmern herzlich für die vielfältigen Ideen für eine bessere Mobilität im ländlichen Raum“, sagte Verkehrsminister Hendrik Wüst.

Ziel des Landeswettbewerbs ist es, durch Modellprojekte Wege aufzuzeigen, wie in ländlich geprägten oder suburbanen Räumen ÖPNV-Angebote neu geschaffen oder bestehende Angebote attraktiver gestaltet werden können. Das Verkehrsministerium hatte im November Kommunen, kommunale Zweckverbände und SPNV-Aufgabenträger dazu aufgerufen, sich um Fördermittel zu bewerben. Insgesamt wurden 38 Skizzen für Projektvorhaben eingereicht und von Experten des Verkehrsministeriums und der Bezirksregierungen bewertet.

Die 15 Sieger sind die Städte Aachen, Borgholzhausen, Gronau, Gütersloh, Hürth, Kleve, Münster und Neukirchen-Vluyn, die Gemeinde Roetgen, die Kreise Coesfeld, Euskirchen und der Märkische Kreis, der Rhein-Sieg-Kreis sowie der Nahverkehrsverbund Paderborn/Höxter und der Zweckverband Personennahverkehr Westfalen-Süd. Eingereicht wurden Projekte unter anderem aus den Bereichen E-Bike-Sharing, Car-Sharing und On-Demand-Verkehre. Eine Liste mit kurzen Projektbeschreibungen finden Sie hier.

Im nächsten Schritt müssen die 15 Gewinner bis zum 01. April einen bewilligungsfähigen Förderantrag bei der zuständigen Bezirksregierung einreichen, damit die Fördergelder ausgezahlt werden können. Die ausgewählten Projekte sollen dann spätestens im vierten Quartal 2020 starten. Die Projektlaufzeit muss mindestens zwei, höchstens jedoch drei Jahre betragen.

Hintergrund Projektaufruf zum Landeswettbewerb:

Städte, Kreise und Gemeinden, kommunale Zweckverbände sowie Aufgabenträger waren aufgerufen, Projektskizzen aus zwei Kategorien einzureichen:

1. Entwicklung und Umsetzung eines für Kunden attraktiven, leistungsfähigen und wirtschaftlich zweckmäßigen ÖPNV-Systems im ländlichen Raum;

2. Flächendeckender Einsatz von bedarfsgesteuerten Verkehren in peripheren Stadtteilen bzw. suburbanen Gebieten, wie z.B. On-Demand-Lösungen.

Hintergrund ÖPNV-Offensive des Verkehrsministeriums:

Die Förderung von innovativen Modellvorhaben im ländlichen Raum ist Teil der ÖPNV-Offensive, die das Verkehrsministerium gestartet hat. Hierfür sind bis 2031 insgesamt 120 Millionen Euro eingeplant. Darüber hinaus stellt das Land bis 2031 eine Milliarde Euro für die dringend notwendige Erneuerung der Stadt- und Straßenbahnen zur Verfügung. Außerdem fließen in den nächsten 12 Jahren rund 100 Millionen Euro in Schnellbus-Linien im ländlichen Raum. Rund 180 Millionen Euro investiert Nordrhein-Westfalen gemeinsam mit der Bahn und den Aufgabenträgern in ein robustes Schienennetz. Außerdem fördert das Verkehrsministerium die Reaktivierung stillgelegter Schienenstrecken.

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04.03.2020 - Für Verbesserungen im Schienenpersonennahverkehr – Maßnahmen im Landesprogramm Fokus Bahn NRW greifen

Mit finanzieller und organisatorischer Unterstützung des Landes arbeitet die Bahnbranche seit gut einem Jahr unternehmensübergreifend an Verbesserungen für den Schienenpersonennahverkehr. Mit konkreten Ergebnissen: In Duisburg wurde eine Regiezentrale eingerichtet, in der Mitarbeiter verschiedener Bahnunternehmen unter einem Dach sitzen. Bei betrieblichen Störungen können sie sich schnell abstimmen und die jeweils für den Fahrgast beste Lösung umsetzen. Ebenfalls erfolgreich gestartet ist eine gemeinsame Branchenkampagne zur Mitarbeitergewinnung mit Guildo Horn, die 60.000 Interessenten ansprach. Unternehmensübergreifende Ausbildungsmodelle helfen, die Schulungskapazitäten der Bahnen effektiver zu nutzen. Und eine mittlerweile von 13 Bahnen unterzeichnete Selbstverpflichtung zur gegenseitigen Ausbildungskostenerstattung schafft neue Anreize für kontinuierliche Ausbildung. Die NRW-Vereinbarung setzt bundesweit Impulse und wurde von drei weiteren Bundesländern übernommen.

„Als das Bündnis vor einem Jahr gestartet ist, war es Ziel, den Fahrplanwechsel 2019 für die Pendler so reibungslos wie möglich hinzubekommen. Das haben die Beteiligten geschafft. Dafür bedanke ich mich sehr herzlich bei allen Beteiligten. Es zeigt: Wenn alle gemeinsam an einem besseren Schienenpersonennahverkehr arbeiten, sind sie erfolgreich. In die Richtung muss es weitergehen,“ bilanziert Verkehrsminister Hendrik Wüst. Joachim Künzel, Leiter des Programms Fokus Bahn NRW und Geschäftsführer beim Zweckverband Nahverkehr Westfalen-Lippe, ergänzt: „Wir haben in diesem Jahr eine starke Branchengemeinschaft aufgebaut. Damit lässt sich auch in Zukunft arbeiten.“

http://www.vm.nrw.de/presse/pressemitteilungen/Archiv-des-VM-2020/2020_03_04_Fokus-Bahn/index.php Pressestelle VM http://www.vm.nrw.de:1272420
04.03.2020 - Land bündelt Kompetenzen für automatisierte und vernetzte Mobilität – 1,9 Millionen Euro für Kompetenznetzwerk

Innovative Technologien für eine automatisierte und vernetzte Mobilität sollen in Nordrhein-Westfalen erforscht, entwickelt, produziert und frühzeitig angewandt werden – das ist das Ziel der Landesregierung.
Um die zahlreichen Akteure und Projekte im Land zu vernetzen und weitere Entwicklungen an der Schnittstelle von Mobilität und Digitalisierung zu initiieren, startet jetzt das „Kompetenznetzwerk automatisierte und vernetzte Mobilität Nordrhein-Westfalen“. Projektkoordinator ist das Institut für Kraftfahrzeuge (ika) der RWTH Aachen unter der Leitung von Prof. Dr. Lutz Eckstein. Das Land finanziert das Kompetenznetzwerk bis 2022 mit insgesamt 1,9 Millionen Euro.

„Mobilität muss besser und sicherer werden“, sagte Verkehrsminister Hendrik Wüst bei der Übergabe des Förderbescheids. „Die automatisierte und vernetzte Mobilität kann dazu einen wichtigen Beitrag leisten. Damit wir damit voran kommen, werden die Kompetenzen und das Wissen der Akteure gebündelt. Das Kompetenznetzwerk schafft eine Plattform zum Erfahrungsaustausch.“

http://www.vm.nrw.de/presse/pressemitteilungen/Archiv-des-VM-2020/2020_03_04_Kompetenznetzwerk1/index.php Pressestelle VM http://www.vm.nrw.de:1272394
28.02.2020 - Radverkehr auf der Top-Agenda der Landesregierung - Verkehrsminister besucht Fahrradkongress

Rund 700 Teilnehmer haben auf dem Kongress der Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte, Gemeinden und Kreise in NRW (AGFS) diskutiert, wie eine bessere Mobilität in Nordrhein-Westfalen Realität werden kann. Verkehrsminister Hendrik Wüst betonte die Bedeutung des Radverkehrs im Mobilitätsmix.
 
„Das Fahrrad ist heute als Fortbewegungsmittel nicht mehr wegzudenken. Durch Pedelecs und E-Bikes wird der Radverkehr zunehmend zum Pendlerverkehr, weil damit auch längere Strecken zurückgelegt werden können. Für eine gute Radinfrastruktur stellt das Land so viel Geld wie nie zuvor zur Verfügung und schafft neue Stellen für Planer, die sich dem Radwegebau widmen werden. Im Verkehrsministerium wird zudem ein Gesetz für besseren Radverkehr erarbeitet. Mit all diesen Bausteinen wird der Radverkehr einen wachsenden Beitrag zu sauberer und besserer Mobilität leisten,“ sagte Wüst bei der Veranstaltung im Rahmen der Fahrradmesse in Essen.

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12.02.2020 - Reaktivierung der Niederrheinbahn: Pendelbetrieb zur Landesgartenschau 2020 ist gesichert. Land stellt rund 12 Millionen Euro für Neubau des Stellwerks Rheinkamp zur Verfügung.

Die Landesregierung, die DB, die Niederrheinbahn GmbH, der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) und die Stadt Kamp-Lintfort haben heute den Startschuss für den Pendelbetrieb zur Landesgartenschau 2020 in Kamp-Lintfort gegeben. Von April bis Oktober wird die Strecke im Vorlaufbetrieb an den Wochenenden und an Feiertagen zwischen Moers und Kamp-Lintfort im Stundentakt bedient. „Wir freuen uns, den Kamp-Lintforterinnen und Kamp-Lintfortern sowie den Besuchern der Landesgartenschau einen Vorgeschmack auf die spätere Bahnanbindung bieten zu können," erklärt Bürgermeister Prof. Dr. Christoph Landscheidt. Die hierfür notwendigen Ausgaben tragen die Stadt Kamp-Lintfort und der VRR gemeinsam.

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11.02.2020 - Sicherheit für die Kleinsten: Hendrik Wüst übergibt reflektierende Westen an Kita-Kinder in Troisdorf

Damit auch die Kleinsten von uns im Straßenverkehr gesehen werden, finanziert das Verkehrsministerium reflektierende Überwürfe, die an die Kitas im Land ausgegeben werden. Dafür hat das Land bislang 250.000 Euro investiert. 2.400 Kitas in Nordrhein-Westfalen haben die Westen bereits bestellt. Verkehrsminister Hendrik Wüst hat jetzt weitere Überwürfe an die Kinder der Kita Kriegsdorfer Straße in Troisdorf verteilt.

„Verkehrsregeln lernen Kinder am besten, indem sie sich aktiv im Straßenverkehr bewegen“, sagte Verkehrsminister Hendrik Wüst bei der Übergabe. „Mit den Westen werden unsere Kleinsten an das Thema herangeführt, denn Mobilitätserziehung beginnt nicht erst in der Schule. Gleichzeitig können wir sie besser sehen, wenn sie auf Tour sind. So kommen wir einem der wichtigsten Ziele der Landesregierung ein Stückchen näher: den Verkehr für alle sicherer zu machen.“

Mit den Warnwesten können die Kinder zum Beispiel Ausflüge machen und den Weg zur Grundschule üben. Die Sets verbleiben in den Kitas und sollen für die nachfolgenden Vorschulkinder genutzt werden. Die örtlichen Verkehrswachten in NRW unterstützen die Erzieherinnen und Erzieher bei ihrer Arbeit für die Verkehrssicherheit beratend und mit den Programmen „Kinder und Verkehr“ sowie „Kinder im Straßenverkehr“.

Kitas können die Sicherheits-Überwürfe hier bestellen.

Pressekontakt:

Leonie.Molls@vm.nrw.de, Tel. 0211-3843-1042

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