RSS-Feed des Ministeriums für Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen http://www.vm.nrw.de de-de Redaktion des VM 26.09.2019 - 7. Landeslehrgang abgeschlossen: Verkehrsminister Hendrik Wüst zeichnet 25 neue Mobilitätsmanager aus

In Nordrhein-Westfalen gibt es 25 neue Mobilitätsmanager. NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst hat heute den Absolventen des landesweiten Lehrgangs die Urkunden für ihre erfolgreiche Teilnahme überreicht.

Ziel des mehrstufigen Lehrgangs ist es, vernetzte und nachhaltige Mobilitätslösungen für die Bürger zu entwickeln. Die Kommunen werden auf die neuen Mobilitätsanforderungen vorbereitet und bei der Entwicklung von kombinierten Angeboten aller Verkehrsmittel – von Auto, Bus und Bahn über Fahrrad, Fußgänger, Sharing-Konzepte bis hin zum Mitfahrauto – unterstützt.

„Die Mobilität der Zukunft ist digital, vernetzt und sauberer als heute“, sagte Minister Wüst bei der Urkundenübergabe. „Die Mobilitätsmanager tragen das Wissen über neue Mobilitätsangebote in die Kommunen und helfen dabei, Verkehrskonzepte vor Ort zu entwickeln.“ Um die verkehrlichen, ökologischen und ökonomischen Entwicklungen in ein Gleichgewicht zu bringen, sind nachhaltige Mobilitätskonzepte gefragt. Den Regionen und Kommunen kommt dabei eine Schlüsselrolle zu.

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25.09.2019 - Land fördert vernetzte Mobilität. Verkehrsminister Wüst übergibt Förderbescheide für Mobilstationen im Rhein-Erft-Kreis und in Nordkirchen

NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst hat zwei Förderbescheide für die Konzeption und Errichtung von Mobilstationen übergeben. 50.600 Euro erhielt der Rhein-Erft-Kreis, der mit dem Geld eine Konzeption zur Errichtung von Mobilstationen bezahlt. Landrat Michael Kreuzberg nahm gestern (Mi 25.09.) den Förderbescheid von Verkehrsminister Hendrik Wüst entgegen.

Bereits über das Planungsstadium hinaus ist die Gemeinde Nordkirchen. Dort sollen vier Mobilstationen und eine Mobilitätszentrale errichtet werden. Den Förderbescheid in Höhe von 558.013 Euro nahmen Bürgermeister Dietmar Bergmann, Fachbereichsleiter Josef Klaas und Wirtschaftsförderer Manuel Lachmann entgegen.

"Seit Anfang Juni ist unsere neue Richtlinie zur Förderung der Vernetzten Mobilität und des Mobilitätsmanagements in Kraft. Damit unterstützen wir kommunale Vorhaben, die die Vernetzung der Verkehrsmittel fördern und damit neue Mobilitätsoptionen oder vorhandene Strukturen effizienter nutzbar machen“, sagte Verkehrsminister Hendrik Wüst.

Im Rhein-Erft-Kreis wurden für die Entwicklung eines Konzeptes zur Errichtung von Mobilstationen zunächst geeignete Standorte identifiziert. Jetzt geht es darum, die verkehrlichen Bedürfnisse an den einzelnen Standorten zu untersuchen, um die Mobilstationen passgenau für die jeweilige örtliche Situation planen zu können. Die Art der Besiedlung an den einzelnen geplanten Standorten und die Qualität der bereits vorhandenen Verkehrsangebote werden analysiert. Landrat Michael Kreuzberg: "Der Kreis hat im Rahmen des Stadt-Umland-Netzwerks gemeinsam mit seinen 10 kreisangehörigen Kommunen, Köln, Dormagen und Rommerskirchen über 130 Orte identifiziert, die wir als Standorte von Mobilstationen aufwerten möchten. Sobald die optimalen Anpassungen für jeden Standort analysiert sind und die entsprechenden Mittel zur Verfügung stehen, sollen die ersten Umbaumaßnahmen möglichst schon 2020 begonnen werden. Von diesen Planungen werden über 600.000 Menschen unmittelbar profitieren."

Die Gemeinde Nordkirchen plant die Errichtung von insgesamt vier Mobilstationen in den drei Ortsteilen Nordkirchen, Südkirchen und Capelle sowie am Bahnhof Capelle. Die Errichtung der Stationen soll in Modulform erfolgen, sodass zunächst nur eine Hülle für verschiedene Nutzungsformen (z.B. Bikesharing, E-Roller, Carsharing) errichtet wird; der Betrieb der einzelnen Angebote wird per Betreibervertrag ausgeschrieben. Die Mobilitätszentrale soll unmittelbar neben der Tourismuszentrale entstehen. Besucher der Gemeinde bekommen so neben einem Überblick über die Sehenswürdigkeiten auch direkt eine Beratung zu den Mobilitätsangeboten.

Die Ortsteile der Gemeinde Nordkirchen sind etwa sechs Kilometer voneinander entfernt, der Ortsteil Nordkirchen übernimmt Versorgungsfunktionen für die anderen Ortsteile. Durch das Schloss Nordkirchen besteht touristischer und auch studentischer Verkehr, da im Schloss die Ausbildungseinrichtung der Finanzverwaltung mit etwa 1.200 Studierenden pro Jahr angesiedelt ist. Bürgermeister Dietmar Bergmann: „Die Verknüpfung der Ortsteile mit dem Bahnhof und dem Schloss soll im Rahmen des Reallabors Münsterland modellhaft aufzeigen, wie Mobilität im ländlichen Raum zukunftsweisend für alle Bevölkerungsgruppen organisiert werden kann.“ Das Projekt soll in diesem und im kommenden Jahr realisiert werden.

Die Förderrichtlinie des Landes zielt auf vier Fördergegenstände: Mobilitätskonzepte und Studien, Maßnahmen zur Digitalisierung, Mobilstationen und andere Infrastrukturen sowie Mobilitätsmanagement. Die zu fördernden Maßnahmen werden künftig in Jahresprogrammen gebündelt. Interessierte Kommunen können ihre Projektanträge für das Jahr 2020 noch bis zum 30.09.2019 bei den jeweiligen Bezirksregierungen einreichen, die auch eine vorherige Beratung anbieten, um eine Förderfähigkeit zu prüfen.


Hinweis: Fotos von der Übergabe der Förderbescheide finden Sie hier (Passwort: Herbst2019) zum Download (Quellenangabe: VM/Mark Keppler)

Pressekontakt: bernhard.meier@vm.nrw.de, Tel. 0211-3843-1013

http://www.vm.nrw.de/presse/pressemitteilungen/Archiv-des-VM-2019/2019_09_25_Foerderung-Mobilstationen/index.php Pressestelle VM http://www.vm.nrw.de:1263940
25.09.2019 - NRW fördert Gleis- und Streckenerneuerung mit 2,4 Millionen Euro

Erneut fördert das Land Nordrhein-Westfalen Projekte von nicht bundeseigenen Eisenbahnen (NE-Bahnen). Verkehrsminister Hendrik Wüst hat am Mittwoch (25.09.) zwölf Zuwendungsbescheide in Höhe von insgesamt 2,4 Millionen Euro übergeben.

„Die Schienen der NE-Bahnen schließen die Industrie- und Gewerbegebiete sowie Logistikstandorte an die Hauptstrecke der Bahn an und helfen, tausende von Lkw-Fahrten zu vermeiden. So holen wir langfristig Güter von der Straße auf die Schiene“, sagte Verkehrsminister Hendrik Wüst bei der Übergabe der Förderbescheide.

http://www.vm.nrw.de/presse/pressemitteilungen/Archiv-des-VM-2019/2019_09_25_Foerderung-NE-Bahnen-25_9_19/index.php Pressestelle VM http://www.vm.nrw.de:1263915
16.09.2019 - Digitalisierung als Chance: Land übergibt Förderbescheid über 1,3 Millionen Euro zur Entwicklung von landesweit flächendeckenden, standardisierten Tarifmodulen

Das Verkehrsministerium fördert mit 1,3 Millionen Euro aus Landesmitteln die Entwicklung von standardisierten Tarifmodulen für den ÖPNV im gesamten Land. Davon profitieren die Verbünde und Verkehrsunternehmen, die künftig ihre Tarifinformationen digital einheitlich verarbeiten und abbilden können. Die Förderung läuft über einen Zeitraum von vier Jahren. Ab 2021 wird PKM (Produkt- und Kontrollmodul) verpflichtender Bestandteil des neuesten eTicket-Deutschland-Standards. Nordrhein-Westfalen stellt bereits jetzt die Weichen dafür und unterstützt so die Verbünde und Verkehrsunternehmen bei der Umsetzung. „Gerade die junge Generation lässt uns die Unübersichtlichkeit bei den Tarifen und Tickets nicht mehr durchgehen“, sagte Verkehrsminister Hendrik Wüst bei der Übergabe. „Darum nutzen wir die Chancen der Digitalisierung für einen besseren ÖPNV. Die Produkt- und Kontrollmodule sind ein Schritt für zukünftige digitale Anwendungen. Neuerungen können damit einfacher und schneller umgesetzt werden.“

http://www.vm.nrw.de/presse/pressemitteilungen/Archiv-des-VM-2019/2019_09_16_PKM/index.php Pressestelle VM http://www.vm.nrw.de:1263618
05.09.2019 - Für ein besseres Vorankommen in Nordrhein-Westfalen: Essen beteiligt sich am Portal zur Baustellenkoordination des Landes

Die Rekordsummen, die das Land in die Sanierung, die Modernisierung und den bedarfsgerechten Ausbau der Infrastrukturen steckt, erfordern eine bessere Koordination der Baustellen. Zu diesem Zweck
hat die Straßen.NRW-Verkehrszentrale in Leverkusen eine neue Plattform entwickelt, die die Baustellen auf Straßen und Schienen abbildet. Die verschiedenen Baulastträger wie die Bahn und die Kommunen tragen ihre planbaren Baustellen dort ein. Als erste Stadt im Ruhrgebiet ist nun Essen dabei. Verkehrsminister Hendrik Wüst und Essens Oberbürgermeister Thomas Kufen haben dazu den „Letter of Intent“ (LoI) Baustellenkoordination unterzeichnet.

„Wer so viel baut, muss das möglichst koordiniert tun“, sagte Minister Wüst bei der Unterzeichnung. „Wir haben dazu ein ganzes Bündel von Maßnahmen ergriffen. Mit der Einrichtung der Stabsstelle Baustellenkoordination bei unserer Verkehrszentrale haben wir im vergangenen Jahr eine Vereinbarung aus dem Koalitionsvertrag in die Tat umgesetzt. Diesen Schritt gehen wir jetzt durch die Zusammenarbeit mit den Kommunen konsequent weiter.“

Ziel des Portals „Traffic Information Centre“ (TIC) ist, die Beeinträchtigungen durch planbare Baustellen für Pendler so gering wie möglich zu halten. Nachdem im Mai dieses Jahres bereits die Deutsche Bahn und Straßen.NRW die Zusammenarbeit über TIC vereinbart hatten, hat das Verkehrsministerium alle großen Kommunen im Land eingeladen, ihre Daten in das vom Land kostenlos zur Verfügung gestellte Baustellenmanagementsystem TIC Kommunal einfließen zu lassen. Ein Pilotprojekt mit 11 Kommunen im Regierungsbezirks Köln verlief positiv.

„Baumaßnahmen im öffentlichen Straßenraum haben in den letzten Jahren erheblich zugenommen. Allein in Essen werden jährlich rund 15.000 Maßnahmen durchgeführt“, so Oberbürgermeister Thomas Kufen während der Unterzeichnung. „Als Stadt stehen wir vor der Herausforderung sowohl für die Stadtentwicklung wichtige Großprojekte sowie notwendige Instandhaltungsarbeiten gut aufeinander abgestimmt zu koordinieren. Im Rahmen der Baustellenkoordination werden nun alle Verkehrswege dargestellt; auch die an das Stadtgebiet angrenzenden Bereiche, wenn diese sich ebenfalls am Verfahren beteiligen. Das ist ein großer Vorteil.“

Die Baumaßnahmen aus Essen fließen über TIC Kommunal in die Plattform der Stabsstelle Baustellenkoordination ein und stehen so auch unkompliziert anderen Baulastträgern zur Koordination zur Verfügung.

Zum Letter of Intent

Pressekontakt: Leonie.Molls@vm.nrw.de, Tel. 0211-3843-1042
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02.09.2019 - Stillgelegte Industriebahn in Ahlen wieder in Betrieb

Im November des vergangenen Jahres hatte Verkehrsminister Hendrik Wüst der Westfälischen Landes-Eisenbahn GmbH (WLE) einen Zuwendungsbescheid über rund 685.000 Euro übergeben. Mit dem Geld hat die WLE eine stillgelegte Bahnstrecke im Gewerbegebiet Ahlen Ost reaktiviert. Durch die neue Bahnverbindung in das Gewerbegebiet werden jährlich rund 6.000 Lkw-Fahrten eingespart. Verkehrsminister Hendrik Wüst hat das Industriestammgleis am Montag offiziell in Betrieb genommen. „Wer Mobilität verbessern will, muss bessere Angebote machen – das gilt für Personen- wie für Güterverkehre“, unterstrich der Verkehrsminister vor rund 40 geladenen Gästen.

http://www.vm.nrw.de/presse/pressemitteilungen/Archiv-des-VM-2019/2019_09_02_Industriebahn-Ahlen/index.php Pressestelle VM http://www.vm.nrw.de:1263274
29.08.2019 - Tour-Auftakt des Bündnisses für Mobilität: Minister Wüst informiert sich in Aachen über zukunftsweisende Pilotprojekte

Hochautomatisiert fahrende Elektro-Shuttles und Drohnen, eine einzige App für die verschiedenen Mobilitätsangebote: Verkehrsminister Hendrik Wüst hat sich in Aachen über zukunftsweisende Lösungen aus der Region für die Mobilität von morgen informiert. Der Besuch in Aachen ist der Auftakt der landesweiten Tour des Bündnisses für Mobilität. In den kommenden Monaten besucht das Bündnis besondere Innovationsstandorte. Ziel der Tour ist es, in den Regionen innovative Projekte und die entscheidenden Akteure kennenzulernen.

http://www.vm.nrw.de/presse/pressemitteilungen/Archiv-des-VM-2019/2019_08_29_Auftakt-Buendnistour1/index.php Pressestelle VM http://www.vm.nrw.de:1263114
22.08.2019 - Radschnellwege: Verkehrsministerium veröffentlicht Planungsleitfaden

Bei Planung und Bau von Radschnellwegen können Kommunen ab sofort auf einen einheitlichen Leitfaden zurückgreifen. Den bundesweit ersten Planungsleitfaden für Radschnellverbindungen hat heute das Verkehrsministerium in Düsseldorf vorgelegt. Mehr als zwei Jahre Bearbeitungszeit stecken in dem 150-seitigen Werk, das von Radverkehrsexperten aus der nordrhein-westfälischen Landes- und Kommunalverwaltung erstellt wurde. Es enthält mehr als 90 Abbildungen und 20 detailreiche Prinzipskizzen für die Planung von Kreuzungen und Einmündungen. Der Leitfaden wird zukünftig fortlaufend aktualisiert und erweitert.

http://www.vm.nrw.de/presse/pressemitteilungen/Archiv-des-VM-2019/2019_08_22_Planungsleitfaden_Radschnellwege/index.php Pressestelle VM http://www.vm.nrw.de:1262853
20.08.2019 - Land investiert 2020 weiter auf Rekordniveau in bessere Mobilität

Das Verkehrsministerium setzt mit dem Haushalt 2020 den Planungs-, Genehmigungs- und Bauhochlauf fort. Vernetzung und Digitalisierung, Reaktivierung von Schienenstrecken und Ausgaben in den ÖPNV sowie der Ausbau des Radwegenetzes sind weitere Schwerpunkte im Haushaltsentwurf 2020. Der Etat des Verkehrsministeriums soll im nächsten Jahr weiter steigen auf insgesamt 2,93 Milliarden Euro. Das sind 65 Millionen Euro mehr als in 2019. „Wir erhöhen das Tempo. Mehr Personal für schnellere Planung und Genehmigung, Ausbau und Sanierung, mehr Mittel für Vernetzung und Digitalisierung. Die Investitionen in unsere Infrastruktur bleiben auf Rekordniveau. Noch nie zuvor wurde auch so viel Geld in das Radwegenetz in Nordrhein-Westfalen investiert wie heute“, sagte Verkehrsminister Hendrik Wüst bei der Vorstellung der Haushaltseckdaten in Düsseldorf.

http://www.vm.nrw.de/presse/pressemitteilungen/Archiv-des-VM-2019/2019_08_16_Haushalt-2020/index.php Pressestelle VM http://www.vm.nrw.de:1262758
31.07.2019 - Landesweites Azubiticket startet zum 1. August mit Beginn des neuen Ausbildungsjahres

Zum 1. August 2019 und damit pünktlich zu Beginn des Ausbildungsjahres geht das landesweite Azubi-Ticket an den Start, das das Verkehrsministerium Nordrhein-Westfalen und die Verkehrsverbünde eingeführt haben. „Ausbildung darf nicht an Tarifgrenzen der Verkehrsverbünde scheitern“, so Verkehrsminister Hendrik Wüst. „Wir verbessern die Mobilität über Tarifgrenzen hinaus. So stärken wir auch den Wirtschaftsstandort Nordrhein-Westfalen und lösen ein Versprechen aus dem Koalitionsvertrag ein.“

http://www.vm.nrw.de/presse/pressemitteilungen/Archiv-des-VM-2019/2019_07_31_Start-Azubiticket/index.php Pressestelle VM http://www.vm.nrw.de:1262423
30.07.2019 - Rheinbrücke Neuenkamp: 75 rechtswidrig überladene Lkw täglich. Lkw-Waage ist zum Schutz der Brücke weiter notwendig

Seit Anfang Juni schützen Wiegeeinrichtungen in beiden Fahrtrichtungen die marode Rheinbrücke Neuenkamp der Autobahn 40 vor der Überfahrt durch rechtswidrig überladene Lkw. Das Ergebnis der Auswertung nach einem Monat zeigt: Noch immer fahren im Durchschnitt rund 75 rechtswidrig überladene Lkw täglich in die Wiegeanlagen und lösen diese aus. Dank der Wiegeanlage werden Lkw über 40 Tonnen Gesamtgewicht beziehungsweise mit mehr als 11,5 Tonnen Achslast abgeleitet und können so die Brücke nicht weiter schädigen. Verkehrsminister Hendrik Wüst: „Bis zur Inbetriebnahme des Neubaus sollen alle regulären Fahrzeuge die A40-Rheinquerung ohne Einschränkungen nutzen können. Daher werden wir die Brücke auch in Zukunft vor rechtswidrig überladenen Lkw schützen müssen.“

http://www.vm.nrw.de/presse/pressemitteilungen/Archiv-des-VM-2019/2019_07_30_Wiegeeinrichtung-Neuenkamp/index.php Pressestelle VM http://www.vm.nrw.de:1262393
25.07.2019 - Investition in den Klimaschutz: Verkehrsministerium fördert gasbetriebene Busse und erhöht Bundesförderung zur Nachrüstung von Diesel-Bussen auf 95 Prozent

Einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz und zur Luftreinhaltung leistet der Einsatz emissionsarmer und -freier Busse im Öffentlichen Personennahverkehr. Um die Umrüstung der Busflotten voranzutreiben, fördert das Land ab sofort die Anschaffung gasbetriebener Busse sowie die Nachrüstung von Dieselbussen. „Wir nutzen jede Möglichkeit, Dieselfahrverbote zu verhindern“, so Verkehrsminister Hendrik Wüst. „Gerade der ÖPNV kann mit seinen Fahrzeugen, die praktisch den ganzen Tag bewegt werden, Treiber der Entwicklung sein. Unsere Förderung elektrisch und wasserstoffbetriebener Busse wird bereits gut angenommen. Jetzt sind die Verkehrsunternehmen gefordert, auch die neue Unterstützung zu nutzen.

http://www.vm.nrw.de/presse/pressemitteilungen/Archiv-des-VM-2019/2019_07_25_Foerderung-Gasbusse_Dieselnachruestung/index.php Pressestelle VM http://www.vm.nrw.de:1262264
17.07.2019 - Landesregierung und Deutsche Bahn machen Tempo bei Bahnausbau im Rheinischen Revier

Das Land Nordrhein-Westfalen und die Deutsche Bahn AG beschleunigen die bessere Bahnanbindung des Rheinischen Reviers. Die fünf Projekte und die Bedeutung der Infrastrukturmaßnahmen für das Städtedreieck Aachen – Köln – Mönchengladbach haben Ministerpräsident Armin Laschet und Ronald Pofalla, Vorstand Infrastruktur der Deutschen Bahn AG, am Mittwoch (17. Juli 2019) in der Staatskanzlei vorgestellt. Gemeinsam mit Verkehrsminister Hendrik Wüst, Stephan Santelmann, Verbandvorsteher Nahverkehr Rheinland und Landrat des Rheinisch-Bergischen-Kreises, und Ronald R.F. Lünser, Vorstandssprecher des Verkehrsverbunds Rhein-Ruhr, unterzeichneten sie eine Vereinbarung zwischen Land und Bahn zur schnelleren Umsetzung der Projekte, die mit zusätzlichen Mitteln aus dem „Strukturstärkungsgesetz Kohleregionen“ realisiert werden. Verkehrsminister Hendrik Wüst hebt zwei S-Bahn-Projekte besonders hervor: „Mit dem Ausbau der Erftbahn zwischen Kerpen und Bedburg zur S12 und der Verlängerung der S6 von Köln über Grevenbroich bis Mönchengladbach werden die Voraussetzungen geschaffen, dass das Rheinische Revier bahntechnisch optimal erschlossen wird. Wir wollen die Maßnahmen beschleunigen, um Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung in das Rheinische Revier zu bringen.“

http://www.vm.nrw.de/presse/pressemitteilungen/Archiv-des-VM-2019/2019_07_17_Bahnausbau-Rheinisches-Revier/index.php Pressestelle VM http://www.vm.nrw.de:1262073
16.07.2019 - Für eine bessere Mobilität der Auszubildenden in Nordrhein-Westfalen: landesweit gültiges Azubiticket startet

Verkehrsministerium startet in Kooperation mit IHK und HWK Kampagne zum Azubiticket

Verkehrsminister Hendrik Wüst startet mit Unterstützung des Westdeutschen Handwerkskammertags (WHKT) und von IHK Nordrhein-Westfalen zur Einführung des landesweiten Azubitickets „NRWupgrade“ am 1. August eine Kampagne. Ausbildungsbetriebe sollen damit motiviert werden, das Azubiticket als einen Baustein für mehr Arbeitgeberattraktivität zu unterstützen und freiwillig einen Teil der Kosten zu übernehmen.

„Mit dem landesweiten Azubiticket verbessern wir die Mobilität der Auszubildenden über Tarifgrenzen hinaus. Die Ausbildung von jungen Menschen wird künftig nicht mehr am Ticket scheitern. Das ist eine gute Nachricht auch für den Wirtschaftsstandort in Nordrhein-Westfalen. Wenn Arbeitgeber einen Teil der Kosten dazutun, liegt das Azubiticket bei vergleichbaren Konditionen wie das Semesterticket für Studenten,“ sagte Verkehrsminister Wüst.

Die Handwerkskammern und IHKs unterstützen das Verkehrsministerium dabei, die Ausbildungsbetriebe flächendeckend zu erreichen.

"Der Ausbildungsmarkt hat sich in den letzten Jahren stark verändert. Unternehmen lassen sich deshalb immer mehr einfallen, um für Auszubildende attraktiver zu werden. Die Mobilität von Auszubildenden zu fördern kann da eine gute Idee sein," sagte Dr. Ralf Mittelstädt, Hauptgeschäftsführer IHK Nordrhein-Westfalen.

„Ein landesweit einheitliches Azubiticket ist ein großer Fortschritt und ein tolles Angebot, das Verkehrsverbundgrenzen überwindet. Wir hoffen, dass viele Ausbildungsbetriebe das Angebot prüfen und ihren Auszubildenden anbieten. Das Azubiticket ist ein Baustein in den Einstieg zur Verbesserung der Attraktivität der beruflichen Bildung - für die duale Erstausbildung und die höhere Berufsbildung auf Bachelor- und Masterniveau“, so Hans Hund, Präsident des Westdeutschen Handwerkskammertages.

Arbeitgeber, die sich für eine Bezuschussung des Azubitickets entscheiden, können das Azubiticket als Betriebsausgabe steuerlich geltend machen. Teilen sich Arbeitgeber und Auszubildende die Kosten für das Ticket je zur Hälfte, reduziert sich der Kostenanteil für Auszubildende auf maximal 41 Euro im Monat.

Hintergrund:

Das landesweite Azubiticket startet pünktlich zum neuen Ausbildungsjahr. Es kann als Zusatzticket zu den regionalen Azubi-Abonnements für Bus und Bahn erworben werden. Ab 1. August 2019 kosten verbundweite Tickets in allen Landesteilen rund 62 Euro. Das „NRWupgrade“ gibt es für 20 Euro mehr.

Das Azubiticket kann von Auszubildenden, Teilnehmern der Höheren Berufsbildung, Beamtenanwärtern bis zum mittleren Dienst sowie allen, die einen Bundesfreiwilligendienst, ein freiwilliges soziales oder ökologisches Jahr absolvieren, erworben werden.

Voraussetzung für die Einführung des Azubitickets als landesweit gültiges Zuschlagsticket sind verbundweit gültige Azubi-Tickets in allen Verkehrsverbünden. Derzeit bieten der AVV, der VRR und der VRS verbundweite Tickets an. Zum Start des neuen Ausbildungsjahres am 1. August 2019 wird auch der NWL ein verbundweites Ticket anbieten. Dies haben das Verkehrsministerium und die Geschäftsführungen von NWL und Westfalentarif GmbH vereinbart. Das Land fördert das verbundweite Azubiticket in Westfalen mit 2,5 Millionen Euro in 2019 und mit 4 Millionen Euro in 2020. Das Verkehrsministerium fördert auch das landesweit gültige Zuschlagsticket „NRWupgrade“. 2019 hat das Land 2 Millionen Euro dafür eingeplant, 2020 stehen 4,9 Millionen Euro zur Verfügung.

Anhang:

Weiterführende Informationen zum Azubiticket

 

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Verkehr, Telefon 0211 3843-1023 (Stephanie Hagelueken).

Dieser Pressetext ist auch über das Internet verfügbar unter der Internet-Adresse der Landesregierung www.land.nrw

Datenschutzhinweis betr. Soziale Medien

 

 

 

 

 

http://www.vm.nrw.de/presse/pressemitteilungen/Archiv-des-VM-2019/2019_07_16_Azubi-Ticket/index.php Pressestelle VM http://www.vm.nrw.de:1261917
10.07.2019 - Unterzeichnung Rahmenvereinbarung "Erneuerung kommunaler Schiene"

Verkehrsminister Hendrik Wüst und 15 Verkehrsunternehmen haben am Montag eine Rahmenvereinbarung zur kommunalen Schiene unterzeichnet.

Zu den einzelnen Pressemitteilungen:

Pressemitteilung Kommunale Schiene Wuppertal
(Foto WSWmobil-GmbH-Wuppertal,-Jaeger)

 

Pressemitteilung Kommunale Schiene Essen
(Foto Ruhrbahn-GmbH-Essen,-Feller)

 

Pressemitteilung Kommunale Schiene Düsseldorf
(Foto Rheinbahn-AG-Düsseldorf,-Klar)

 

Pressemitteilung Kommunale Schiene Bonn
(Foto Stadtwerke-Bonn-Verkehrs-GmbH,-Wenmakers,
Foto Elektr. Bahnen Stadt Bonn, Rhein Sieg Kreis SSB GmbH, Seppelt)

 

Pressemitteilung Kommunale Schiene Krefeld
(Foto SWK-Mobil-AG-Krefeld,-Stilling)

 

Pressemitteilung Kommunale Schiene Oberhausen
(Foto STOAG-Stadtwerke-Oberhausen-GmbH,-Overkamp)

 

Pressemitteilung Kommunale Schiene Bielefeld
(Foto moBiel-GmbH-Bielefeld,-Uekmann)

 

Pressemitteilung Kommunale Schiene Dortmund
(Foto Dortmunder-Stadtwerke-AG,-Jung,
Foto H-Bahn-Gesellschaft-Dortmund-mbH,-Middeldorf)

 

Pressemitteilung Kommunale Schiene Duisburg
(Foto Duisburger-Verkehrs-Gesellschaft-AG,-Wandelenus)

 

Pressemitteilung Kommunale Schiene Köln
(Foto Häfen-und-Güterverkehr-Köln-AG,-Birlin,
Foto Kölner-Verkehrs-Betriebe-AG,-Haaks)

 

Pressemitteilung Kommunale Schiene Bochum/Gelsenkirchen
(Foto Bochum-Gelsenkirchener-Straßenbahnen-AG,-Kerber)

 

(Quelle für die Fotos zu den Pressemitteilungen: VM/Mark Keppler)

 

Rahmenvereinbarung zwischen den Verkehrsunternehmen und dem Ministerium für Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen

 

 

 

 

http://www.vm.nrw.de/presse/pressemitteilungen/Archiv-des-VM-2019/2019_07_10_Kommunale-Schiene/index.php Pressestelle VM http://www.vm.nrw.de:1261021
08.07.2019 - Sechs Projektvorschläge für bessere Mobilität im Ruhrgebiet und eine Milliarde Euro für die Erneuerung der Stadt- und Straßenbahnnetze Das Themenforum Neue Mobilität hat seine Vorschläge am Montag an den Koordinator der Ruhr-Konferenz, Dr. Stephan Holthoff-Pförtner, übergeben

Verkehrsminister Hendrik Wüst und Bahn-Vorstand Ronald Pofalla haben am Montag (8. Juli 2019) sechs Projektvorschläge für bessere Mobilität im Ruhrgebiet an den Koordinator der Ruhr-Konferenz und Europaminister, Dr. Stephan Holthoff-Pförtner, übergeben. Zu den Vorschlägen gehören die Einrichtung einer Mobilitätszentrale für ein verbessertes Mobilitäts- und Baustellenmanagement, die Ausweitung des Integralen Taktfahrplans, der Aufbau eines regionalen Parkraummanagements und City-Logistik-Konzepte sowie verschiedene Maßnahmen der ÖPNV-Initiative, die den Nah- und Regionalverkehr stärken sollen. Nähere Informationen zu den einzelnen Projekten finden Sie unter https://www.vm.nrw.de/ruhrkonferenz/

 Ein erstes konkretes Ergebnis gab es bereits im Rahmen der ÖPNV-Initiative: Das Land und 15 Verkehrsunternehmen unterzeichneten am Montag eine Rahmenvereinbarung zur kommunalen Schiene. Das Land fördert die Erneuerung der Stadt- und Straßenbahnnetze mit einer Milliarde Euro bis 2031. „Wir wollen einen besseren ÖPNV, der Teil digitaler vernetzter Wegeketten ist. Dafür brauchen wir ein Systemupgrade der Stadt- und Straßenbahnnetze auf den heutigen Stand der Technik. Die Kommunen bei der Mammutaufgabe zu unterstützen, ist gut angelegtes Geld. Nur so gelingt die Verkehrswende“, betonte Wüst. Die Rahmenvereinbarung sorgt für die notwendige Planungssicherheit, vor allem aus zwei Gründen: durch den garantiert langen Förderzeitraum bis 2031 und die festgeschriebenen Förderkontingente.

Die nächsten Schritte

 „Im Themenforum Neue Mobilität haben ausgewiesene Fachleute gute Konzepte erarbeitet. Dafür bedanke ich mich bei allen herzlich. Die Landesregierung wird nach der Sommerpause darüber entscheiden, wie mit den Projetvorschlägen weiter verfahren wird“, sagte Nordrhein-Westfalens Verkehrsminister Hendrik Wüst bei der Übergabe der Projektvorschläge an Dr. Stephan Holthoff-Pförtner. Neben dem Themenforum Neue Mobilität, das von Verkehrsminister Hendrik Wüst gemeinsam mit Bahn-Vorstand Ronald Pofalla geleitet wird, gibt es Vorschläge aus 19 weiteren Themenforen. Am Ende des Entscheidungsprozesses liegt ein Gesamtpaket aus aufeinander abgestimmten Leit- und Einzelprojekten vor. Zur Finanzierung werden auch mögliche Beiträge durch Bund und EU geprüft.

Hintergrund Themenforum Neue Mobilität der Ruhr-Konferenz

Ein zukunftsfähiges und leistungsfähiges Mobilitätskonzept für die Ruhr-Region – das ist das Ziel des Themenforums „Neue Mobilität – wie vernetzen wir die Metropolregion Ruhr?“. Inhaltliche Schwerpunkte des Forums sind die Bereiche Güterverkehr und Logistik, Radverkehr, Quartierserschließung, Digitale Vernetzung, Straßen und Schieneninfrastruktur. Die sechs Maßnahmen wurden in den letzten sechs Monaten gemeinsam von Mobilitätsexperten, Fachleuten aus Wirtschaft und Wissenschaft sowie vielen weiteren Akteuren aus der Verkehrsbranche und Bürgern entwickelt.

Hintergrund zur Ruhr-Konferenz:

Die Ruhr-Konferenz des Landes Nordrhein-Westfalen ist ein Prozess in drei Phasen, der die Entwicklung des Ruhrgebiets zur erfolgreichen, dynamischen und lebenswerten Metropolregion im digitalen Zeitalter vorantreiben soll. Alle Ministerinnen und Minister der Landesregierung und auch einige Staatssekretärinnen und Staatssekretäre haben seit Sommer vergangenen Jahres insgesamt 20 Themenforen mit vielfältigen Schwerpunkten aufgebaut. Als Ko-Moderatorinnen und Ko-Moderatoren engagieren sich Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und Gesellschaft, die für das jeweilige Thema stehen.

In der ersten Phase der Ruhr-Konferenz, der „Zuhören-Phase“, werden derzeit bei zahlreichen Veranstaltungen der Ruhr-Konferenz Projektvorschläge diskutiert, die zur erfolgreichen Metropolregion Ruhr beitragen können und die die Zusammenarbeit über kommunale und institutionelle Grenzen hinweg fördern.

Alle Themenforen schlagen bis zum Sommer 2019 ihre ausgewählten Projekte der Landesregierung vor. Die Landesregierung wird in der zweiten Jahreshälfte die Vorschläge prüfen, eine Auswahl treffen und ein Gesamtpaket aus aufeinander abgestimmten Leit- und Einzelprojekten schnüren. Zur Finanzierung werden auch mögliche Beiträge durch Bund und EU geprüft. Die Umsetzung der Projekte – die dritte Phase – beginnt dann 2020.

 

Links:

https://www.vm.nrw.de/ruhrkonferenz/

https://www.land.nrw/ruhr-konferenz/

https://www.dialog.ruhr-konferenz.nrw/ruhr/de/flexPrjList/52285

Rahmenvereinbarung Erneuerung kommunale Schiene

 

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Verkehr, Telefon 0211 3843-1023 (Stephanie Hagelueken).

 

Dieser Pressetext ist auch über das Internet verfügbar unter der Internet-Adresse der Landesregierung www.land.nrw

 

 

Die Bilddateien können unter Angabe der Quelle und unter Nutzung im inhaltlichen Zusammenhang mit der Aufnahme honorarfrei heruntergeladen und veröffentlicht werden.

 

Hendrik Wüst, Verkehrsminister NRW (Quelle: VM/Simon Bierwald)

Ronald Pofalla, Vorstand für Infrastruktur der Deutschen Bahn AG (Quelle: VM/Simon Bierwald)

Gruppenbild von der Veranstaltung (Quelle: VM/Mark Keppler)

 

 

 

http://www.vm.nrw.de/presse/pressemitteilungen/Archiv-des-VM-2019/2019_07_08_Ruhr-Konferenz/index.php Pressestelle VM http://www.vm.nrw.de:1260505
05.07.2019 - Fußverkehrs-Check 2019: Landesverkehrsminister Wüst zeichnet Kommunen aus

Gehen ist die ursprünglichste Form der Fortbewegung. Trotzdem hat die Stadt- und Verkehrsplanung Fußgänger in den letzten Jahrzehnten oft vernachlässigt. Zehn Kommunen in Nordrhein-Westfalen bekommen jetzt offizielle Unterstützung, um das zu ändern. In einem Wettbewerb des „Zukunftsnetz Mobilität NRW“ haben sie sich unter 25 kommunalen Bewerbern durchgesetzt und nun den Zuschlag für einen sogenannten Fußverkehrs-Check erhalten, um die umweltfreundlichste aller Fortbewegungsarten zu fördern. Mit einer Urkunde kürte Landesverkehrsminister Hendrik Wüst die ausgewählten Kommunen heute im Landesverkehrsministerium. Bestandteile der Checks sind etwa Stärken-Schwächen-Analysen sowie Maßnahmenpläne, die gemeinsam mit Bürgern und Experten erarbeitet werden.

http://www.vm.nrw.de/presse/pressemitteilungen/Archiv-des-VM-2019/2019_07_05_Fussverkehrs-Checks/index.php Pressestelle VM http://www.vm.nrw.de:1260202
05.07.2019 - 44 Wochen weniger Baustelle durch Beschleunigungsvergütung. Für die Beschleunigung einer weiteren Baustelle stellt das Land 5 Millionen Euro bereit

Rund 21 Millionen Euro stellt das Land für die Beschleunigung von insgesamt 14 laufenden Baumaßnahmen an besonders staubelasteten Autobahnbaustellen bereit. Nach derzeitigem Stand bedeutet das insgesamt 296 Wochen weniger Baustellen auf Nordrhein-Westfalens Straßen.

Damit auch die Maßnahmen am Tunnel Baukau am Kreuz Herne schneller vorangehen, wird eine Beschleunigungsvergütung von bis zu 5 Millionen Euro bereitgestellt. Mit diesem Anreiz soll die Bauzeit dort um bis zu 36 Wochen beschleunigt werden. Der neue Tunnel Baukau wird die A 43 in Richtung Münster mit der A 42 in Richtung Oberhausen verbinden.

„Wir investieren Rekordsummen in die Sanierung, die Modernisierung und den bedarfsgerechten Ausbau unserer Infrastruktur. Dabei muss möglichst schnell gebaut werden, damit Verkehrseinschränkungen so gut es geht verhindert oder verkürzt werden“, so Verkehrsminister Hendrik Wüst.

Seit 2017 nutzt das Land verstärkt die Möglichkeit, mit Bauunternehmen nachträglich Maßnahmen zur Beschleunigung von Baustellen zu vereinbaren. Drei Maßnahmen auf den Autobahnen A1 und A3 sind bereits abgeschlossen. Insgesamt gab es dort 44 Wochen weniger Baustelle.

Mit der jetzt neu hinzugekommenen Baustelle am Kreuz Herne wird die Option einer Beschleunigungsvergütung für nun insgesamt 14 Baumaßnahmen genutzt. Die Bauzeit kann damit jeweils zwischen drei und 78 Wochen verkürzt werden. Das Geld aus Mitteln des Bundes wird an die Bauunternehmen gezahlt, die eine zuvor vereinbarte Bauzeitverkürzung auch tatsächlich erreicht haben.

Hintergrund:

Die Beschleunigung von laufenden Bauprojekten durch Beschleunigungsvergütungen ist eine von fünf Maßnahmen des Infrastrukturpaketes für ein besseres Baustellenmanagement, das die Landesregierung im Mai 2018 vorgelegt hat. In diesem Rahmen hat der Landtag im Februar auch eine Änderung des Straßen- und Wegegesetzes beschlossen, um Planungsverfahren zu beschleunigen. Im November hat Verkehrsminister Hendrik Wüst die Stabsstelle Baustellenkoordination NRW in der Verkehrszentrale des Landesbetriebes Straßenbau in Leverkusen offiziell in Betrieb genommen und damit eine weitere Maßnahme des Infrastrukturpaketes umgesetzt. Zudem wurde eine Vereinbarung über eine bessere Koordination von Baustellen zwischen Straßen.NRW und der DB Netz am 8. Mai geschlossen. 

Unsere Pressemitteilung zum Infrastrukturpaket der Landesregierung finden Sie hier:

Pressekontakt: malte.schindler@vm.nrw.de, Tel. 0211-3843-1019

 

 

 

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03.07.2019 - Für einen besseren ÖPNV: Verkehrsausschuss beschließt Reaktivierungen von Bahnstrecken und Maßnahmen im Bahnnetz

Zwei Streckenreaktivierungen sowie ein ganzes Modernisierungspaket bringen den Schienenverkehr in Nordrhein-Westfalen voran. Auf Vorschlag des Verkehrsministeriums des Landes Nordrhein-Westfalen hat der Verkehrsausschuss des Landtags Nordrhein-Westfalen wichtige Schienenprojekte in den ÖPNV-Bedarfsplan und den ÖPNV-Infrastrukturfinanzierungsplan aufgenommen. So sollen im Schienenpersonennahverkehr (SPNV) die Teutoburger Wald-Eisenbahn (TWE) und die Westfälische Landes-Eisenbahn (WLE) reaktiviert werden. Außerdem gehören 16 prioritäre Maßnahmen des Paketes „Robustes Netz“ der Deutschen Bahn dazu, die die Schieneninfrastruktur in Nordrhein-Westfalen ertüchtigen sollen.

„Reaktivierungen von Schienenstrecken haben großes Potenzial. Damit verbessern wir die Anbindung des ländlichen Raumes an angrenzende Ballungszentren. Wenn mehr Menschen die Bahn nutzen können, werden auch die Emissionen im Verkehrssektor reduziert“, so Verkehrsminister Hendrik Wüst. „Im Paket Robustes Netz sind besonders wichtige Maßnahmen aufgeführt, die eine Entlastungs- und klare Stabilisierungswirkung entfalten. Die Bahn will bauen und wir sind bereit das zu fördern. Mit dem Einvernehmen im Verkehrsausschuss kommen wir auf der Schiene wieder ein Stück voran.“

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01.07.2019 - Land fördert letzte Meile für Schienengüterverkehr in Höhe von 1,9 Millionen Euro: pro Jahr rund 210.000 LKW-Fahrten weniger

Verkehrsminister Hendrik Wüst hat Zuwendungsbescheide in Höhe von insgesamt knapp 1,9 Millionen Euro an fünf nicht bundeseigene Eisenbahnen (NE-Bahnen) übergeben. Empfänger sind die Regionalverkehr Ruhr Lippe (RLG), die Westfälische Landes-Eisenbahn (WLE), die Wanne-Herner Eisenbahn (WHE), die Neuss-Düsseldorfer Häfen (NDH) und die Hafen Berenbusch-Bückeburg GmbH in Niedersachsen, die einen Teil ihrer Schieneninfrastruktur in Nordrhein-Westfalen (Minden) betreibt. Die Mittel werden für dringend erforderliche Investitionen zur Ertüchtigung der Infrastrukturen der NE-Bahnen verwendet, wie etwa für den Ersatz von Gleisen und Weichen. Die NE-Förderung hatte die Landesregierung im vergangenen Jahr wiedereingeführt.

„Mit der Förderung der NE-Bahnen schließen wir Industrie- und Gewerbegebiete sowie Häfen an die Hauptstrecken der Bahn an. Die Anbindung auf der letzten Meile bringt mehr Güter von der Straße auf die Schiene“, sagte Verkehrsminister Hendrik Wüst bei der Bescheidübergabe. „Nur so kann die Verkehrswende in Richtung Schiene in der Fläche gelingen.“ Durch die geförderten Maßnahmen werden voraussichtlich insgesamt rund 210.000 Lkw-Fahrten pro Jahr vermieden.

Gefördert werden vorrangig Investitionen in den Erhalt und die Erneuerung von überwiegend für den Güterverkehr genutzten Schienenstrecken sowie Abfertigungs- und Verladeeinrichtungen der NE-Bahnen. Voraussetzung für die Förderung ist beispielsweise, dass die Infrastrukturen für alle Eisenbahnen zugänglich – also öffentliche Infrastrukturen – sind.

Die Empfänger:

Die Wanne-Herner Eisenbahn (WHE) hat eine Landeszuwendung in Höhe von rund 728.000 Euro erhalten. Insgesamt transportiert die WHE rund 3,5 Millionen Tonnen über ihre geförderten Schieneninfrastrukturen. Rund 2,9 Millionen Tonnen entfallen auf den kombinierten Verkehr und stellen somit aktive Verkehrsverlagerungen auf die Schiene dar – das sind rund 100.000 vermiedene Lkw-Fahrten im Jahr. „Infrastrukturerhalt und Infrastrukturausbau sind unverzichtbar für leistungsfähige Transportlösungen sowie zur Kombination beziehungswiese Verlagerung von Verkehren zu umweltfreundlichen Verkehrsträgern“, sagte Geschäftsführer Mirko Strauss. „Mit dem NE-Förderungsprogramm des Landes NRW gestaltet das Land aktiv diesen Prozess.“

Die Westfälische Verkehrsgesellschaft mbH (WVG) kam als Geschäftsführungsgesellschaft für die Regionalverkehr Ruhr-Lippe GmbH (RLG) und die Westfälische Landes-Eisenbahn GmbH (WLE) zur Bescheidübergabe ins Verkehrsministerium. Geschäftsführer André Pieperjohanns nahm die beiden Förderbescheide in Höhe von mehr als 750.000 Euro entgegen. Bereits 2018 hatten beide NE-Bahnen schon Landeszuschüsse in Höhe von insgesamt rund 1,2 Millionen Euro erhalten. „Die Förderung durch das Land NRW entlastet die Gesellschafter der WLE und RLG, die in der Vergangenheit aus eigenen Mitteln die Schieneninfrastruktur stark unterstützt haben“, sagte Pieperjohanns. Durch die Investitionen können voraussichtlich knapp 97.000 Lkw-Fahrten pro Jahr vermieden werden.

Ein Förderbescheid ging auch nach Niedersachsen. Im Bereich Schienengüterverkehr der NE-Bahnen fördern sowohl Nordrhein-Westfalen als auch Niedersachsen die Investitionen der NE-Bahnen in Erhalt und Ersatz, aber auch in Ausbau und Erneuerung. So erhielt der Hafen Berenbusch-Bückeburg in Niedersachsen einen Bescheid über mehr als 260.000 Euro. Geschäftsführer Reiner Wilharm nahm ihn in Empfang. Rund 100.000 Euro bekommt der Hafen vom Land Niedersachsen. So sollen künftig rund 750 Lkw-Fahrten pro Jahr entfallen.

Sascha Odermatt, Geschäftsführer von den Neuss-Düsseldorfer Häfen, hat einen Zuwendungsbescheid in Höhe von rund 147.000 Euro erhalten. Durch die schon seit 2018 mit 240.000 Euro geförderten Baumaßnahmen verbessern sich insbesondere die Vor- und Nachläufe im Bereich der Containerterminals in Neuss und Düsseldorf. Mit dem Geld können nun weitere dringend erforderliche Ersatzinvestitionen vorgenommen werden, sodass etwa 12.500 Lkw-Fahrten im Jahr eingespart werden.

Für die Maßnahmen, die die fünf Eisenbahnunternehmen planen, sind Investitionen zwischen fünf und sechs Millionen Euro erforderlich. Davon übernimmt das Land bis zu 40 Prozent (rd. 1,9 Mio.), der Bund 50 Prozent (rd. 2,5 Mio.) und die NE-Bahnen die verbleibenden zehn Prozent.

Hintergrund: Die Bundesförderung nach dem Schienengüterfernverkehrsnetzförderungsgesetz (SGFFG) in Höhe von maximal 50 Prozent für Ersatzinvestitionen wird vom Land auf maximal 90 Prozent aufgestockt. Die Bundesförderung bei den NE-Bahnen sieht nur die Förderung von Ersatzinvestitionen vor. Das Land fördert zudem den Erhalt und die Erneuerung der Infrastrukturen mit einem Fördersatz von bis zu 75 Prozent.

 

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Verkehr, Telefon 0211 3843-1042.

Dieser Pressetext ist auch über das Internet verfügbar unter der Internet-Adresse der Landesregierung www.land.nrw

 

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