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02.02.2007 | : Bauminister Oliver Wittke: "Eigentumsförderung ist zur Erfolgsstory geworden" 900 Millionen Euro für Wohnungsbauprogramm 2007

Düsseldorf. Die im vergangenen Jahr neu ausgerichtete Eigentumsförderung des Landes hat sich zu einer Erfolgsstory entwickelt: „Über das Jahr ist es gelungen, durchschnittlich an jedem Werktag 30 Familien den Weg ins eigene Heim zu ermöglichen“, sagte Bauminister Oliver Wittke am Freitag (2. Februar) in Düsseldorf. Mit Darlehen in Höhe von insgesamt 477 Millionen Euro konnte der Bau von 8 134 Eigenheimen unterstützt werden. „Deshalb werden wir diesen Weg auch 2007 weitergehen“, sicherte Wittke zu.

Auch in diesem Jahr kann beispielsweise eine Familie mit zwei Kindern für den Kauf eines Reihenhauses oder einer Eigentumswohnung mit einem zinslosen Darlehen von bis zu 55 000 Euro rechnen, in Ballungszentren sogar bis zu 75 000 Euro. Für junge Haushalte mit wenig Eigenkapital wird das zusätzliche Starterdarlehen sogar noch erhöht: Von bislang 8 000 Euro auf dann 12 000 Euro. „Trotz des Zwangs zur Haushaltskonsolidierung legen wir auch im Ländervergleich ein beachtliches Programm vor, das der Bauwirtschaft deutliche Impulse gibt“, sagte Wittke.

Insgesamt wird das Land sein Wohnungsbauprogramm 2007 mit 900 Millionen Euro ausstatten. Die Förderung wird sich dabei auf drei Säulen konzentrieren: Die Eigentumsförderung mit 500 Millionen, die Förderung von neuen Sozialwohnungen mit 325 Millionen sowie die Aufwertung bestehenden Wohnraums mit 75 Millionen Euro.

In 2006 hatte das Land mit 851 Millionen Euro insgesamt 15 350 Wohneinheiten gefördert, davon 8 134 Eigenheime mit 477 Millionen Euro sowie 4 625 Miet- und Genossenschaftswohnungen mit einem Volumen in Höhe von 324 Millionen Euro. Außerdem wurden 1 000 investive Maßnahmen im Gebäudebestand mit 30 Millionen Euro sowie der Abbau von Barrieren in 1 070 Wohnungen mit acht Millionen Euro unterstützt. Hinzu kamen 521 Wohnheimplätze für Menschen mit Behinderungen, die mit zwölf Millionen Euro gefördert wurden.

„Viele Quartiere müssen zudem modernisiert werden, dazu gehört vor allem der Abbau von Barrieren im Bestand“, sagte der Minister. Die vorhandenen Wohnungsbestände seien vor dem Hintergrund des demographischen Wandels auf ihre Zukunftsfähigkeit zu überprüfen: Problembelastete Hochhaussiedlungen der 1960er und 1970er Jahre sollen in Einzelfällen durch Abriss und Ersatzneubau mit bezahlbaren Mietwohnungen und neuen Formen des Eigentums ersetzt werden.

Wittke forderte zudem die Kommunen auf, gemeinsam mit der Wohnungswirtschaft Konzepte für ein bezahlbares Wohnen in der Stadt gerade für junge Familien zu entwickeln. Für die Aufbereitung von innerstädtischen Brachflächen zum Bau von geförderten Eigenheimen stehen künftig zusätzliche zinsgünstige Darlehen bereit.


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