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14.05.2007 | : Wettbewerb "Standort Innenstadt": Erfolgreiche Kooperation gegen verödende Stadtzentren wird weitergeführt

Fortsetzung des Projekts „Standort Innenstadt“ an, der von den beiden Ministerien zusammen mit der METRO Group, der Kaufhof Warenhaus AG, der Karstadt Warenhaus GmbH, dem Einzelhandelsverband NRW und dem Handelsjournal 2005 ins Leben gerufen worden war. „Wir wollen diese eingeführte Marke weiterentwickeln und auf andere Standorte übertragen. Unter dem Titel „Standort Innenstadt – Wettbewerb zur Entwicklung von Innenstädten“ werden wir noch in diesem Jahr einen neuen Kooperationswettbewerb ausloben,“ sicherte Wittke zu.

Der Wettbewerb soll innovative Prozesse zur Stärkung der Innenstädte als Handelsstandorte initiieren. Maßnahmen im Einzelhandel sollen dabei möglichst mit laufenden Projekten zur Stadterneuerung wirksam verknüpft werden. „Projekte, die im Zusammenspiel von Handel, Verbänden, Dienstleistungsbranchen und Immobilienwirtschaft entwickelt werden, sollen einen dauerhaften Beitrag zur Stabilisierung der Zentren leisten“, sagte Wittke.

Ideen und Konzepte, um das wachsende Problem leerstehender Ladenlokale in den Innenstädten zu managen, standen auch im Mittelpunkt der Abschlusstagung des aktuellen Projekts „Standort Innenstadt – Raum für Ideen!“ in Essen. In den fünf Ruhrgebietsstädten Bochum, Essen, Gelsenkirchen, Mülheim und Oberhausen wurden innovative und beispielhafte Lösungen entwickelt, um Leerstände zu verhindern, zu beseitigen oder Zwischennutzungen zu finden.

„Der innerstädtische Einzelhandel steht unter erheblichem Druck. Es ist auch Aufgabe der Politik, diesem Druck zu begegnen, zum Wohl der Menschen, die im Einzelhandel beschäftigt sind, aber auch um unserer Innenstädte willen“, betonte Ministerin Thoben. „Innovation, Qualifizierung und Flexibilität sind gefragt, um zu überzeugenden individuellen Lösungen zu kommen – und das ist in den fünf beteiligten Städten während des Projektszeitraums zweifelsohne gelungen“.

Die Projekte vor Ort sind dementsprechend vielschichtig: Sie reichen von Konzepten der temporären Nutzung leerstehender Geschäftsräume über den Azubi-Shop „Moki“, in dem Auszubildende der Kaufhof Warenhaus AG in einem ungenutzten Ladenlokal in Oberhausen eigenverantwortlich ein Kindermodegeschäft aufgezogen haben, bis zum Umbau und der Verkleinerung einer Fußgängerzone. „Innenstädte sind nicht nur Angebotsplätze für zentrale Funktionen, sie sind vielmehr Ausdruck unserer Zivilisation und Stadtkultur“, erläuterte Prof. Erich Greipl, Geschäftsführer der METRO Vermögensverwaltung GmbH & Co. KG, das Engagement des Einzelhandels für die Initiative.

Weitere Informationen zur Initiative finden Sie unter www.standort-innenstadt.de. Die Publikation „Standort Innenstadt – Raum für Ideen. Ladenleerstand | Ein Fachbuch“ ist im Buchhandel erhältlich (Belegexemplare erhalten Sie beim Projekt begleitenden Büro Imorde Projekt- und Kulturberatung, Herr Hochbahn, Telefon 0251/520 930).


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