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16.02.2007 | : Drei neue Stadtteile im Programm Soziale Stadt NRW

Düsseldorf. Die Stadtteile Leverkusen/Rheindorf-Nord, Solingen-Nordstadt und Witten-Annen werden ins Handlungsprogramm Soziale Stadt NRW aufgenommen. Das teilte Bauminister Oliver Wittke am Freitag (16. Februar) in Düsseldorf mit. „Mit unserer Förderung stärken wir das Engagement, das Wohnungswirtschaft, Gewerbe und Einzelhandel ebenso wie die Institutionen und Initiativen vor Ort zeigen. Es lässt sich immer wieder beobachten, dass die Aufwertung schwieriger Stadtteile dort am besten klappt, wo alle Partner zusammenarbeiten“, sagte Wittke.

In Leverkusen/Rheindorf-Nord gilt es vor allem, die problematischen Wohnungsbestände im Quartier umzustrukturieren. Das bereits bestehende Engagement der Wohnungswirtschaft vor Ort soll mit der Aufnahme ins Programm Soziale Stadt NRW unterstützt werden. Vordringliche Aufgabe in Solingen-Nordstadt ist, die Konrad-Adenauer-Straße zu stabilisieren; ansässige Gewebetreibende und Immobilieneigentümer sollen dabei einbezogen werden. Zentraler Ansatzpunkt für Witten-Annen ist es, das Engagement der Initiativen und Institutionen im Stadtteil zu bündeln und die Ressourcen weiterer Partner wie Immobilieneigner, Handel und Gewerbe zu verknüpfen.

Am ressortübergreifend angelegten Programm Soziale Stadt NRW sind derzeit 38 Quartiere vor allem in den größeren Städten Nordrhein-Westfalens beteiligt. Mit wenig Bürokratie und viel Engagement soll der Strukturwandel gemeinsam bewältigt werden. Erneuerungsprozesse werden vor Ort kooperativ von Land, Kommunen, gesellschaftlichen Kräften und Bewohnern gestaltet. Ziel ist, Ressourcen intelligent zu nutzen, zu verknüpfen und dorthin zu lenken, wo sie gebraucht werden. Das Programm läuft in NRW seit vierzehn Jahren, seit 1999 als Bund-Länder-Programm auch in anderen Bundesländern.

Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.soziale-stadt.nrw.de


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