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08.02.2007 | : Staatssekretär Günter Kozlowski gibt grünes Licht für Ausbau und Lärmschutz der A1 bei Köln-Lövenich: "Wir bringen die Straßeninfrastruktur in NRW voran!"

Köln. Auf der A1 in Höhe der Anschlussstelle Köln-Lövenich haben am Donnerstag (8. Februar 2007) die Arbeiten für umfangreiche Lärmschutzmaßnahmen begonnen. Die A1 wird in diesem Bereich auf sechs Streifen erweitert. Ab 2009 wird zusätzlich eine teilweise gläserne „Einhausung“ die Bewohner der Kölner Stadtteile Weiden und Junkersdorf vor dem Verkehrslärm der Autobahn schützen. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 106 Millionen Euro. „Ich freue mich, dass die Finanzierung dieses Projekts nun endlich steht. Die Planungen für das Vorhaben gehen zurück auf das Jahr 1984! Es ist also höchste Zeit, die Anwohner mit dem dringend notwendigen Lärmschutz zu entlasten“, sagte Verkehrs-Staatssekretär Günter Kozlowski zum Start der Baumaßnahme. Das Vorhaben an der A1 sei ein weiteres Beispiel dafür, wie der Ausbau der Straßeninfrastruktur in NRW nun mit Energie vorangetrieben werde.

Die Ausbaustrecke hat eine Länge von zwei Kilometern. Die 38 Meter breite und in zwei Röhren geführte „Einhausung“ wird bis zu sieben Meter aus der Erde ragen und die dann sechs Fahrspuren mit einem Glasdach überwölben. Nach der Fertigstellung werden die Anschlussstelle Köln-Lövenich sowie fünf Brücken in die Lärmschutzkonstruktion integriert sein. Bereits in der Planungsphase wurden höchste Sicherheitsstandards für die Lärmschutzmaßnahme berücksichtigt.

Die Verbreiterung der A1 westlich der Domstadt ist Teil des Ausbaus des Kölner Autobahnrings. Die A4 südlich von Köln ist bereits auf sechs Fahrstreifen erweitert, die A3 östlich von Köln wird zurzeit achtstreifig ausgebaut. 385 000 Fahrzeuge fahren täglich über den Autobahnring um Köln.

Weitere Informationen im Internet unter: www.strassen.nrw.de


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