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16.05.2007 | : Bauminister Wittke stellt Jahresprogramm der StadtBauKultur NRW vor. Land fördert Projekte der Baukultur mit zwei Millionen Euro.

Düsseldorf. In über 35 Projekten thematisiert die Landesinitiative StadtBauKultur NRW in diesem Jahr die Qualität der gebauten Umwelt. „Zentrale Frage der Ausstellungen, Kampagnen, Workshops und Publikationen ist, wie sich die baukulturelle Situation verbessern lässt“, sagte Bauminister Oliver Wittke am Mittwoch (16. Mai) in Düsseldorf. Das Land unterstützt die Initiative 2007 mit zwei Millionen Euro.

Ein Schwerpunkt der StadtBauKultur NRW in den kommenden Jahren ist die Öffentlichkeitsarbeit. Dazu gehört die landesweite Kampagne "Sehen Lernen", die das Gelsenkirchener Europäische Haus der Stadtkultur (EHSK) im Herbst 2007 startet: Mit vier Bausteinen – einem fotografischen „Baukultur Alphabet“ im Internet, temporären Sehstationen in verschiedenen Städten Nordrhein-Westfalen, einer Publikationsreihe und einer begleitenden Plakatkampagne im öffentlichen Raum – ruft sie Menschen aller Generationen dazu auf, sich mit der gebauten Umwelt auseinander zu setzen.

Das dezentrale M:AI Museum für Architektur und Ingenieurkunst NRW präsentiert 2007 unter anderem die Ausstellung „Werner Ruhnau. Der Raum, das Spiel und die Künste“ im Musiktheater im Revier in Gelsenkirchen (noch bis zum 24. Juni) und im Rahmen der skulptur projekte münster 07 das Projekt „Metropolis“.

Am 16. und 17. Juni richtet die Architektenkammer NW den „Tag der Architektur“ aus, an dem über 500 Architekten in ganz Nordrhein-Westfalen ihre aktuellen Bauten der Öffentlichkeit präsentieren. Die Ingenieurkammer-Bau spricht mit dem Projekt „Kinderwege in der Stadt" Kinder und Jugendliche an: Rund 100 junge Leute zwischen fünf und 14 Jahren entwickeln Ideen für den Umbau einer Hauptverbindungsstraße in Essen.

Weitere Vorhaben der Initiative 2007 sind zum Beispiel der „Baukultur Salon“ zur Baukultur in den Kulturhauptstädten Europas, der hochschulübergreifende Wettbewerb „Temporäre Stadt an besonderen Orten" (Architekturfakultäten in Bochum, Aachen, Dortmund und Hamburg); die Publikation „Historische Siedlungen in NRW“ im Rahmen des Projekts „DenkMalStadt!“ und die Ausstellung „IBA meets IBA“, die das M:AI ab September 2007 in Hamburg organisiert.

Mit ihrem Know-how unterstützt die Landesinitiative StadtBauKultur NRW darüber hinaus die baukulturellen Aktivitäten im Rahmen der Kulturhauptstadt RUHR.2010.

Die 2001 gegründete Landesinitiative StadtBauKultur ist die bundesweit erste ihrer Art. Ziel ist, Baukultur in Nordrhein-Westfalen zu initiieren, zu vermitteln und zu erhalten. Beteiligt sind unter anderem die Architektenkammer Nordrhein-Westfalen, die Ingenieurkammer Bau, die Arbeitsgemeinschaft der Kommunalen Spitzenverbände, die Vereinigung der Industrie- und Handelskammern, Verbände der Bau- und Wohnungswirtschaft und Künstlerverbände.

Das Jahresprogramm der Initiative StadtBauKultur NRW finden Sie unter www.mbv.nrw.de/bau/Staedtebau/Programme/StadtBauKultur/index.php.  

Weitere Informationen zu den Projekten: www.stadtbaukultur.nrw.de und www.mai.nrw.de.

 


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