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12.06.2007 | : Parken in Innenstädten und Anwohnerparkgebieten: Neue Sonderregeln für Handwerks- und Servicebetriebe sowie ambulante Dienste

Düsseldorf.  Das Verkehrsministerium erleichtert mit einem neuen Erlass Betrieben aus dem Handwerk und dem Dienstleistungsgewerbe das Parken in den Innenstädten. Ab sofort gelten erweiterte Ausnahmeregelungen für Firmen, die zur Montage oder  zu Pflegediensten im eingeschränkten Haltverbot oder in Haltverbotzonen, im Bereich von Parkscheinautomaten und auf Anwohnerparkplätzen parken müssen. Neben reinen Handwerksbetrieben können nun auch Firmen aus anderen Bereichen, zum Beispiel Wartungstechniker  oder Garten- und Landschaftsbauer für ihre Service- und Werkstattfahrzeuge von Parkgebühren befreit werden.

Auf Antrag stellen die Straßenverkehrsbehörden am jeweiligen Firmensitz eine Ausnahmegenehmigung für das kostenfreie Parken in den Innenstädten aus. Bedingung: Die Unternehmen müssen nachweisen, dass sie schweres Material oder Werkzeug transportieren.  Die Servicefahrzeuge müssen mit einer festen Firmenaufschrift versehen sein.

Die Anbieter von sozialen Diensten dürfen mit einer Parkscheibe maximal zwei Stunden lang kostenfrei parken.  Reine Ladetätigkeiten fallen nicht unter diese Regelung. Deshalb gibt es für die Lieferanten von „Essen auf Rädern“ keine Ausnahmen,  denn sie müssen nur kurz zum Ein- und Ausladen halten.

„Die neue Regelung ist unbürokratisch und hilft Unternehmen, die auf problemloses Parken angewiesen sind. Für Firmen, die landesweit tätig sind, sollte es bald möglich sein, mit einem einzigen Ausweis in ganz Nordrhein-Westfalen zu parken“, sagte Verkehrsminister Oliver Wittke.

Die Genehmigungen werden auch gemeinde- und kreisübergreifend ausgestellt. In vielen Regionen des Landes haben die Kommunen dies bereits verabredet, so zum Beispiel im Regierungsbezirk Düsseldorf, der Region Köln/Bonn, im Ruhrgebiet, in Ostwestfalen-Lippe, im Münsterland und in der Region Aachen. 


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