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31.03.2007 | : A57: NRW-Verkehrsminister Wittke gibt neues Autobahnkreuz Neuss-West für den Verkehr frei

Neuss. Drei Jahre haben die Arbeiten auf der A57 im Bereich der ehemaligen Anschlussstelle Neuss-West gedauert, jetzt können die Autofahrer aufatmen. Das neue Autobahnkreuz Neuss-West ist am Samstag (31.3.) von Vertretern des Bundes und des Landes NRW für den Verkehr freigegeben worden - ein halbes Jahr früher als ursprünglich geplant. Der Einsatz von mehr Geräten und Personal sowie eine 6-Tage-Woche und das Arbeiten von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang haben zu dem früheren Fertigstellungstermin geführt. „Ich freue mich, dass die Straßen.NRW-Niederlassung Krefeld es geschafft hat, die Arbeiten noch vor Ostern zu beenden“, sagte Verkehrsminister Oliver Wittke während der Freigabe. „Damit verkürzen wir die Leidenszeit der Autofahrer und beweisen, dass unsere Instrumente im Rahmen der Anti-Stau-Offensive des Landes funktionieren.“

Als besondere Herausforderung schilderte Straßen.NRW-Hauptgeschäftsführer Winfried Pudenz das „Bauen unter Verkehr“: „Schließlich fahren hier jeden Tag 120.000 Autos her und wir wollten die Sperrungen der Autobahn auf ein Minimum begrenzen.“ Lediglich an vier Wochenenden sei es zu kurzzeitigen Sperrungen gekommen. Vier Mal musste hingegen der Verkehr innerhalb der Baustelle anders geführt werden, um jeweils auf der anderen Fahrbahnseite bauen zu können. „Zusammen mit der Stadt Neuss und durch die aktive Hilfe der Autobahnpolizei konnten wir größere Verkehrsbeeinträchtigungen verhindern“, sagte Pudenz.

41,3 Millionen Euro hat der Bund in das neue Autobahnkreuz investiert. Der Streckenausbau zwischen den Anschlussstellen Neuss und Neuss-West inklusive der Brücke „A57/Grefrather Weg“ sowie der neuen Verbindungsrampe von Krefeld kommend in Richtung Heinsberg startete 2003. Danach folgten der Ausbau der Rampe von Heinsberg in Richtung Köln sowie Lärmschutzmaßnahmen und Entwässerungsvorrichtungen. Das Herzstück des neuen Autobahnkreuzes mit vier Brücken war der letzte Bauabschnitt und konnte innerhalb von 19 Monaten realisiert werden.

Die A57 verbindet den Niederrhein mit dem Großraum Köln/Bonn. Rund 64 Kilometer sollen in den kommenden Jahren auf sechs Fahrstreifen verbreitert werden, denn für 2020 prognostizieren die Verkehrsforscher 135.000 Autos täglich in diesem Bereich. „Der Umbau der Anschlussstelle zum Kreuzes Neuss-West wird den Verkehrsfluss im linksniederrheinischen Autobahnnetz wesentlich verbessern. Mit zunehmender Realisierung des sechsstreifigen Ausbaus der A 57 werden die Staus und damit die Zahl der Auffahrunfälle zurückgehen. Das bedeutet mehr Verkehrssicherheit auf dieser Strecke“, betonte Wittke.

 

 


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