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08.05.2007 | : Gemeinsame Umsetzungsgruppe für die Archäologische Zone in Köln - Minister Oliver Wittke und OB Fritz Schramma beraten über das Vorzeigeprojekt der Regionale 2010

Köln. Die Realisierung der „Archäologischen Zone“ in Köln wird in Zukunft von einer Umsetzungsgruppe unterstützt. Sie soll die Zusammenarbeit auf operativer Ebene noch enger verzahnen und zwischen fachlichen Belangen und Fragen der Umsetzung vermitteln. Mitglieder sind Vertreter der Stadt Köln, des Landes NRW, der Bezirksregierung Köln und der Regionale 2010-Agentur sowie der Vorsitzende des wissenschaftlichen Beirates. Der Beirat selbst begleitet alle fachlichen und inhaltlichen Fragestellungen, so auch die notwendige Koordinierung zwischen der Konzeption der Archäologischen Zone und dem in Vorbereitung befindlichen Architektenwettbewerb. Darauf haben sich Oliver Wittke, Minister für Bauen und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen, und der Kölner Oberbürgermeister Fritz Schramma am Dienstag (8. Mai) in Köln verständigt.

„Die Archäologische Zone hat nicht nur für Köln, sondern für ganz Nordrhein-Westfalen große Bedeutung. Sie ist das wichtigste Projekt der Regionale 2010“, sagte Bauminister Wittke. „Es ist eine anspruchsvolle Herausforderung, bei der Umsetzung dieser ambitionierten Planung den archäologischen Anforderungen ebenso zu entsprechen wie den Bedürfnissen der lebendigen Stadt“, erläuterte er das verstärkte Engagement des Landes.

Wegen der herausragenden Bedeutung für die Stadt Köln war es das besondere Anliegen von Oberbürgermeister Schramma, Minister Wittke persönlich über den Stand der Vorbereitungen zu unterrichten. „Es handelt sich um ein historisches Erbe, das nördlich der Alpen einmalig ist“, erklärte Schramma. „Wir wollen diesen Schatz in enger Kooperation mit dem Land und der Regionale 2010 Agentur heben und den Menschen zugänglich machen.“

In dem Gespräch hoben die Teilnehmer hervor, dass die Archäologische Zone als gemeinsames Projekt von Stadt Köln und Land Nordrhein-Westfalen in enger Abstimmung mit der Regionale Agentur und der Bezirksregierung Köln realisiert werden soll. Minister Wittke und OB Schramma betonten ihr hohes Interesse, das Projekt auch persönlich aktiv zu begleiten.

Ziel des Projektes im Rahmen der Regionale 2010 ist es, das bereits heute über den Spanischen Bau zugängliche römische Praetorium mit weiteren in diesem Bereich vorhandenen unterirdischen Befunden in einer großen, einzigartigen archäologischen Zone zu erschließen und in neuer Form für die Öffentlichkeit museal zu präsentieren. Geplant ist ein unterirdischer Gang durch die Ruinen – nach dem Motto „Archäologie und Geschichte zum Anfassen“. Damit inhaltlich und räumlich verknüpft ist auch das geplante Haus und Museum der jüdischen Kultur.


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