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13.07.2005 | : Zur Entscheidung des UNESCO-Welterbekomitees erklärt NRW-Bauminister Oliver Wittke

Der Kölner Dom ist das herausragende kulturelle und religiöse Wahrzeichen unseres Landes. Ich muss die Entscheidung der UNESCO, den Dom für ein weiteres Jahr auf der Liste der gefährdeten Welterbestätten zu belassen, akzeptieren. Die Bedenken des Welterbekomitees nehme ich sehr ernst. Jetzt gilt es, dieses Jahr zu nutzen um sie zu entkräften. Ich bin davon überzeugt, dass die Sensibilität für den Umgang mit diesem für NRW so bedeutsamen Bauwerk bei allen Beteiligten enorm gewachsen ist. Nun müssen Taten folgen: Die Stadt Köln hat die Bereitschaft erklärt, ihre Planungen im Rahmen eines neuen städtebaulichen Wettbewerbs zu überarbeiten und dazu bereits erste Schritte unternommen.

Der Dom ist seit Jahrhunderten eine Pilgerstätte für Christen aus aller Welt. Beim Weltjugendtag in Köln im August werden Hunderttausende von Jugendlichen im Beisein des Papstes die künstlerische und spirituelle Kraft dieser Kathedrale erleben. Selbstverständlich gehört der Dom zum Weltkulturerbe – und muss diesen Status auch auf der Basis der UNESCO-Kriterien behalten. Das Komitee hat in Durban ausdrücklich erklärt, dass der Kölner Dom eine 'Ikone auf der Liste der Welterbestätten' ist. Wir werden alles daran setzen, diese öffentliche Anerkennung wiederherzustellen und den Schutz des Kölner Doms zu garantieren.


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