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09.11.2005 | : Bilanz der Rail#tec 2005: 14.000 Besucher in Dortmund

Dortmund. Mit 14 000 Teilnehmern hat der Internationale Bahngipfel rail#tec die Erwartungen erfüllt. „Die Zahl der Aussteller ist auf 410 und damit um 30 Prozent gegenüber 2003 gewachsen, die Nettofläche um 25 Prozent“, sagte Stefan Baumann, Geschäftsführer der Messe Westfalenhallen GmbH, heute (9.11.) in Dortmund zum Abschluss der rail#tec 2005.

Wie in den Vorjahren war die Deutsche Bahn AG mit ihren Tochtergesellschaften größter Aussteller. Zu den schon traditionell vertretenen Systemhäusern Alstom, Bombardier und Siemens kam in diesem Jahr auch der Schweizer Bahnbauer Stadler. Zahlreiche mittelständische Betriebe zeigten ein deutlich gewachsenes Engagement auf der Messe; 27 Prozent der Aussteller kamen aus dem Ausland, der Anteil der ausländischen Besucher lag bei 14 Prozent.

„Nordrhein-Westfalen bleibt im Dialog mit den europäischen Nachbarn, denn nur gemeinsam kann ungehinderte Mobilität von Personen und Gütern innerhalb der Europäischen Union gewährleistet werden“, stellte NRW-Verkehrsminister Oliver Wittke als Fazit der rail # tec2005 fest. Kongress und Messe hätten unterstrichen, wie wichtig der grenzüberschreitende interdisziplinäre Austausch über Mobilitätskonzepte sei. Die Teilnahme von sieben Verkehrsministern und vier europäischen Bahnchefs belege darüber hinaus, welche Bedeutung der Rolle Nordrhein-Westfalens in diesem internationalen Dialog auch von den europäischen Nachbarn beigemessen werde.

Besondere Akzente setzten in diesem Jahr die Stände der Tschechischen Republik und des Schweizerischen Bundesamts für Verkehr, das in Dortmund über den Baufortschritt der Neuen Eisenbahn Alpentransversale informierte. Mit 57 Kilometern Länge ist sie das derzeit weltweit größte Tunnelbauprojekt. Beide Länder waren Partnerländer der rail # tec 2005.

Am Stand der Niederlande fanden mehr als 100 vom Generalkonsulat organisierte Branchentreffen statt, bei denen niederländische Unternehmer gezielt mit Betrieben zusammengeführt wurden, die Kontakte in das Nachbarland suchten. Großen Besucherandrang verzeichneten außerdem: das „Forum Güterverkehr und Logistik“, organisiert in Kooperation mit der DVZ – Deutsche Logistik Zeitung und der Bundesvereinigung für Logistik, der „Marktplatz Wissenschaft und Karriere“ sowie das „Forum Mobilität“. „NRW macht mobil für die Fußball WM 2006“ hieß es auf einer weiteren Sonderfläche.

Aktuelle Informationen sind im Internet unter www.railtec.de erhältlich.

Pressebüro auf der rail # tec
Thomas Brand
Tel.: 0 231-1895637
E-Mail: brand@cp-compartner.de

rail # tec-Projektbüro Essen
CP / COMPARTNER Agentur für Kommunikation GmbH
Thomas Brand
Tel.: 0201-1095-240
E-Mail: brand@cp-compartner.de

Ministerium für Bauen und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen
Stephan Heuschen
Leiter Referat Presse und Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: 0211-3843 204 / 205
E-Mail: stephan.heuschen@mbv.nrw.de


Fact sheet
Weiterführende Informationen zur Teilnehmer-Resonanz / Messe-Marktforschung

Die Resonanz der Teilnehmer auf die rail # tec ist nach einer Befragung der Messe-Marktforschung wieder positiv ausgefallen. Das bestätigt das Konzept der Messe der kurzen Wege, der unmittelbaren Verknüpfung von Messe und Kongress sowie der verkehrspolitischen Schwerpunktsetzung, das auch in diesem Jahr wieder gut angenommen wurde.

Zufriedenheit der Teilnehmer. Im Einzelnen ergab die Umfrage hohe Zufriedenheitswerte: Auf einer Skala zwischen „voll und ganz zufrieden mit dem Besuch“ (1) und „gar nicht zufrieden“ (6) vergaben 65 Prozent der Befragten die Noten 1 und 2. Das Angebotsspektrum der rail # tec bewerteten 83 Prozent mit „sehr gut“ und „gut“. Die Frage, ob sich der Messebesuch für sie gelohnt hat, beantworteten 72 Prozent der Befragten mit ja.

Nutzen der Teilnahme. Auch das umfangreiche Forenprogramm der rail # tec sowie die Rahmenveranstaltungen werden von den Teilnehmern geschätzt: 16 Prozent halten es für „sehr wichtig“, 41 Prozent für „wichtig“. Als Grund, warum die Teilnehmer die Messe nutzten, wurde angegeben, „um Kontakte zu knüpfen“ (57 Prozent), „um Neuheiten kennen zu lernen“ (51 Prozent), „um den Markt zu beobachten“ (44 Prozent) und „um nach Anregungen für die eigene Arbeit zu suchen“ (41 Prozent). Besonders im Blick auf das Nachmessegeschäft zeichnet sich aus Sicht der Besucher eine viel versprechende Entwicklung ab: 61 Prozent rechnen damit, dass sich Branche entweder stark oder leicht steigend entwickelt. Lediglich 14 Prozent rechnen mit einer leichten Abschwächung und zwei Prozent mit deutlicher Abschwächung.

Teilnehmerkreise der rail # tec. Vertreter aus Verkehrsunternehmen (29 Prozent) stellten die größte Besuchergruppe, gefolgt von Industrievertretern (26 Prozent) und Dienstleistern (mit einem Anteil von 13 Prozent). 86 Prozent der Besucher kamen aus Deutschland. Die internationalen Gäste kamen aus den folgenden Nationen: den Niederlanden (29 Prozent), der Schweiz (25 Prozent), der Tschechischen Republik (9 Prozent), sowie aus weiteren, meist europäischen Ländern (u. a. aus England, Dänemark, Frankreich, Ungarn oder Russland).

Zufriedenheit der Aussteller. Trotz der schwierigen wirtschaftlichen Lage am Markt erlebten die Aussteller die diesjährige rail # tec überwiegend positiv: Rund 93 Prozent fanden die rail # tec „gut“ beziehungsweise „sehr gut“. Rund 71 Prozent der Befragten haben nach eigenen Angaben interessante geschäftliche Gespräche geführt und erwarten ein gutes Nachmessegeschäft. Dass sie bei der nächsten rail # tec im November 2007 wieder dabei sein werden, streben bereits jetzt 70 Prozent an. Nur weniger als ein Prozent schließt das aus.


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