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21.04.2022 | Ministerium, Verkehr, Presse, Service: Nahtlos unterwegs zwischen Aachen und Maastricht: Verkehrsministerium fördert grenzüberschreitendes E-Ticket „easyConnect“

Entspannt mit dem Zug über die Grenze von Aachen in die Niederlande fahren – das wird ab Sommer ganz „easy“. Dank dem vom Land Nordrhein-Westfalen mit 2,23 Millionen Euro geförderten Ticketing-Projekt „easyConnect“ wird es künftig für ÖPNV-Nutzerinnen und -Nutzer in Nordrhein-Westfalen möglich, per App des Aachener Verkehrsverbunds (AVV) ein Ticket für die Regionalbahn nahtlos bis nach Maastricht zu buchen. Gleichzeitig können niederländische Reisende Tickets bis nach Aachen über die in der Provinz Limburg genutzte niederländische App „Glimble“ kaufen. Verkehrsministerin Ina Brandes hat sich im Beisein von AVV-Geschäftsführer Hans-Peter Geulen am Hauptbahnhof Aachen über das neue E-Ticket-Projekt informiert, das grenzüberschreitendes Reisen mit dem ÖPNV zwischen Nordrhein-Westfalen und den Niederlanden noch einfacher macht.

Verkehrsministerin Ina Brandes: „Tippen, einsteigen, losfahren, fertig! Dank ‚easyConnect‘ wird es viel einfacher, mit dem Zug zwischen Aachen und Maastricht nahtlos zu pendeln – zum Studieren, zum Arbeiten oder zum Kulturbesuch. Mit dem grenzüberscheitenden E-Ticket ‚easyConnect‘ nutzen wir die großen Chancen der Digitalisierung, um Nahverkehre in Nordrhein-Westfalen und den Niederlanden besser miteinander zu vernetzen. Wir schaffen attraktive Angebote, damit mehr Menschen das Auto stehen lassen und klimafreundlich mit Bus und Bahn fahren.“

„Das Projekt ,easyConnect‘ ermöglicht ein durchgängiges Buchen von Tickets auch über Grenzen hinweg“, sagte Vivianne Heijnen, Staatssekretärin im niederländischen Verkehrsministerium, anlässlich des Termins. „Das macht Europa aus – die Freiheit, grenzenlos zu reisen. Es ist wichtig, dass die Menschen in den Grenzregionen leichter mit öffentlichen Verkehrsmitteln zwischen den Niederlanden und Deutschland reisen können, aber auch, dass es einfacher ist, Carsharing- oder E-Scooter-Angebote über die Grenze hinweg zu nutzen.”

Die erste Pilotphase zum Test des Systems startet im Sommer 2022 auf der Strecke des RE 18 zwischen Maastricht und Aachen. Mit dem innovativen Ansatz des easyConnect-Projektes werden dann die bestehenden Systeme auf der deutschen und der niederländischen Seite derart verknüpft, dass ein durchgängiges Buchen von Tickets auch über Grenzen hinweg ermöglicht wird. Bisher ist es nur möglich, mit Tickets des eigenen Tarifverbunds ein kleines Stück über die Grenze zu fahren, wenn der Gültigkeitsbereich bis in die nächste Stadt reicht – etwa im Westfalen-Tarif nach Enschede oder im VRR-Tarif nach Venlo. 

„Einfach und digital ist die Mobilität der Zukunft“, so Hans-Peter Geulen, Geschäftsführer des Aachener Verkehrsverbunds. „Mit ‚easyConnect‘ ebnen wir den Weg hin zu einem nahtlosen Nahverkehr über nationale Grenzen hinweg. Für Fahrgäste aus Nordrhein-Westfalen wird es künftig spürbar einfacher, ihr Ticket für eine Fahrt in die Niederlande zu kaufen. Gleiches gilt für Niederländer, die mit dem ÖPNV nach Nordrhein-Westfalen reisen. Durch die intelligente Vernetzung der zugehörigen Systeme sollen Grenzen im ÖPNV bald der Vergangenheit angehören.“

Anfang 2023 sollen dann weitere technische Voraussetzungen dafür geschaffen werden, dass Kundinnen und Kunden über einfaches Check-in und Check-out in ihrer jeweiligen App grenzüberschreitende Fahrten in einem länderübergreifenden eTarif durchführen können. Die Preisbildung erfolgt automatisch durch Kombination der eTarif-Module auf niederländischer und deutscher Seite.

Die in dem Projekt eingesetzte ID-Ticketing-Technik ist nicht nur auf „klassische“ Bus- und Bahn-Angebote beschränkt: Sie schafft auch die Grundlage zur grenzüberschreitenden Nutzung multimodaler Verkehrsträger wie Carsharing- oder E-Scooter-Angeboten.

Pressekontakt:
Leonie.Molls@vm.nrw.de , 0211/3843-1046

Bei Bürgeranfragen wenden Sie sich bitte an: Telefon 0211 3843-0.

Bei journalistischen Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Verkehr, Telefon 0211 3843- 1019.

Dieser Pressetext ist auch verfügbar unter www.land.nrw

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