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Flugzeug

Luftverkehrsplanung

Planfeststellungsverfahren zur Kapazitätserweiterung des Flughafens Düsseldorf

Die Flughafen Düsseldorf GmbH (FDG) hat am 16.02.2015 einen Antrag auf Erteilung eines Planfeststellungsbeschlusses bei der zuständigen Planfeststellungsbehörde, dem Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen, gestellt und bis zum April 2016 alle für das Zulassungsverfahren erforderlichen Pläne, Fachgutachten und sonstige Antragsunterlagen eingereicht.

Gegenstand des Planfeststellungsverfahrens („Vorhaben“) ist die abschließende Zulassung   

  • von tiefbaulichen Änderungen der vorhandenen Flughafenanlage, nämlich die Herstellung von insgesamt 8 neuen Flugzeug-Abstellpositionen sowie die Erweiterung von Flugbetriebsflächen (Rollweg- / Rollgassenanschlüsse im Vorfeldbereich) nebst weiteren Bodenversiegelungs- und Arrondierungsmaßnahmen sowie
  • von Änderungen der geltenden Betriebsregelungen, nämlich die Erhöhung der im Voraus planbaren Flugbewegungen in nachfragestarken Zeitstunden am Tage wie auch die bedarfsgerechte Anpassung der Nutzungsmöglichkeiten beider Start- und Landebahnen zur Abwicklung des Verkehrsaufkommens.   

Das Vorhaben muss einer Umweltverträglichkeitsprüfung unterzogen werden. Diese wird zusammen mit der für die Änderung von Anlage und Betrieb des Flughafens Düsseldorf gemäß § 8 Abs. 1 Satz 1 LuftVG erforderlichen Planfeststellung durchgeführt. Im Planfeststellungsverfahren sind alle von dem Vorhaben berührten öffentlichen und privaten Belange einschließlich der Umweltverträglichkeit im Rahmen der Abwägung zu berücksichtigen. 

Zu den (Umwelt-)Auswirkungen des Vorhabens der FDG wird die Öffentlichkeit beteiligt. Die Bezirksregierung Düsseldorf wird als zuständige Anhörungsbehörde die gesetzlich vorgesehene Auslegung der Unterlagen in den Gemeinden, in denen sich das Vorhaben voraussichtlich auswirkt, in der Zeit vom 25.05.2016 bis einschließlich 24.06.2016 veranlassen.

Auf die entsprechende öffentliche Bekanntmachung durch die Bezirksregierung bzw. durch die Städte und Gemeinden, in denen die Antragsunterlagen ausgelegt werden, ist zu achten.

Jeder, dessen Belange durch das Vorhaben berührt werden, kann für die Dauer eines Monats Einsicht in die Antragsunterlagen nehmen und danach noch zwei Wochen lang Einwendungen gegen den Plan bzw. das Vorhaben schriftlich oder zur Niederschrift bei der Bezirksregierung Düsseldorf oder bei der Gemeinde, in der die Antragsunterlagen ausgelegt wurden, erheben.

Die nachfolgend aufgeführten Unterlagen (Schriftdokumente und Karten) zum Vorhaben der FDG können zur allgemeinen Information bereits jetzt hier eingesehen und abgerufen werden (Download). Diese Veröffentlichung zu Informationszwecken hat auf die vorgenannten gesetzlichen Fristen der Öffentlichkeitsbeteiligung keinen Einfluss.

Beschreibung des Vorhabens

(betrifft: Standort; Art und Umfang der Bauarbeiten; Flächenbedarf; betriebliche Änderungen und Auswirkungen auf den Flugverkehr; Verkehrsbedarf/Grundlagen der Bedarfsermittlung; Leistungsfähigkeit der Start- und Landebahnen zur Bewältigung des geänderten Flugbetriebs)

 

- Antragsschreiben der FDG vom 16.02.2015

- Gutachten: Prognose des Verkehrsaufkommens für das Jahr 2030 für ein engpassfreies Szenario

- Bericht: Kapazitätsuntersuchung (Zweibahnsystem)

- Bericht: Technische Planung – Erläuterung

- Bericht: Entwässerungsplanung

- Bericht: Modellanwendungen zum Nachweis der Auswirkungen auf den Hochwasserabfluss im Kittelbach

- Bericht: Erstellung der Datenerfassungssysteme für das Referenz- und das Prognoseszenario 2030

- Bericht: Erläuterung der Eingangsdaten der Datenerfassungssysteme für das Referenz- und das Prognoseszenario 2030

 

Schutzgut Mensch und menschliche Gesundheit

(betrifft: Folgen des geänderten Flugbetriebs für die Belastung der Bevölkerung mit Lärmimmissionen und Luftschadstoffen; Auswirkungen der baulichen Maßnahmen auf den Bodenverkehr und die Belastung der Bevölkerung mit Lärmimmissionen und Luftschadstoffen; Veränderungen der Lichtimmissionen auf die Wohnbereiche in der Flughafenumgebung durch die baulichen und betrieblichen Änderungsmaßnahmen)

  

- Gutachten: Flug- und Bodenlärm

- Stellungnahme der Deutsche Flugsicherung GmbH zu den Auswirkungen des Vorhabens auf die An- und Abflugstrecken
   (Anlage zum Antragsschreiben der FDG)

- Gutachten: Lärmmedizinische Stellungnahme

- Bericht: Verkehrsprognose 2030 mit Ausweisung des flughafenbezogenen Verkehrs

- Gutachten: Luftqualität

- Bericht: Lichtimmissionsuntersuchung

 

Schutzgüter Tiere, Pflanzen, biologische Vielfalt, Landschaft, Luft, Klima, Wasser und Boden, Mensch/menschliche Gesundheit (s. auch dort)

(betrifft: Bau-, anlagen- und betriebsbedingte Wirkungen auf die Vegetation, auf – u.a. besonders geschützte – Tiere und ihre Lebensräume, auf Schutzgebiete, schutzwürdige Biotope sowie auf den Boden, auf Grund- und Oberflächengewässer – unter Berücksichtigung von Hochwasserrisiko / Altlastenmobilisierung / PFT-Sanierung – und auf das Landschaftsbild; mögliche betriebsbedingte Geruchsbelastungen; Bewertung des nicht vermeidbaren und begrenzbaren Eingriffs in Natur und Landschaft und Kompensation der Folgen; vorhabensbedingte Wechselwirkungen zwischen den betrachteten Umwelt-Schutzgütern)    

 

- Gutachten: Landschaftspflegerischer Begleitplan

- Gutachten: FFH-Vorprüfung – FFH-Gebiet Überanger Mark

- Gutachten: FFH-Vorprüfung – FFH-Gebiet Ilvericher Altrheinschlinge

- Gutachten: Artenschutzprüfung

- Gutachten: Umweltverträglichkeitsstudie

 

 


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