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Förderung und Instrumente

Netzwerk Innenstadt

Ziel des Netzwerks

Die Probleme und Herausforderungen, denen Innenstädte heute begegnen müssen, sind vielfältig. Vielfältig sind aber auch die Erfahrungen und Lösungsansätze, die in der Praxis in den einzelnen Kommunen gemacht und entwickelt worden sind. Das Netzwerk Innenstadt NRW bündelt diese Erfahrungen und macht sie seinen Mitgliedern zugänglich. Als wachsende Arbeitsgemeinschaft und Kommunikationsplattform qualifiziert es Innenstadtakteure, fördert den Austausch untereinander und stellt sich den Erkenntnissen der Wissenschaft. Den Kommunen in NRW wird der Einstieg in die Entwicklung und Umsetzung lokaler Projekte erleichtert. Darüber hinaus werden regionale Kooperationen und Vorhaben initiiert und unterstützt. Ziel ist die kontinuierliche Weiterentwicklung des qualifizierten, stadtplanerisch begleitenden, interkommunalen Städtenetzwerkes zur Nutzung von Synergien und vorhandenen Know-hows.

 

Mitgliedskommunen des Netzwerks

Das Netzwerk Innenstadt NRW hat 78 Mitglieder (Stand: April 2013): Ahaus, Ahlen, Altenberge, Arnsberg, Bad Driburg, Bad Salzuflen, Bedburg, Billerbeck, Bielefeld, Bocholt, Bochum, Borken, Bottrop, Brühl, Büren, Castrop-Rauxel, Dinslaken, Drensteinfurt, Dorsten, Duisburg, Dülmen, Emsdetten, Ennepetal, Ennigerloh, Essen, Gelsenkirchen, Gescher, Gladbeck, Greven, Gronau, Gummersbach, Gütersloh, Hagen, Hamm, Handelsverband Nordrhein-Westfalen, Havixbeck, Herford, Hilden, Ibbenbüren, Kempen, Kleve, Köln, Krefeld, Kreuztal, Leverkusen, Lüdenscheid, Lünen, Menden, Minden, Mönchengladbach, Mülheim a.d.R., Münster, NRW.Urban, Ochtrup, Oelde, Paderborn, Radevormwald, Ratingen, Recklinghausen, Rees, Rheine, Rheinisch-Westfälischer Genossenschaftsverband e.V. (RWGV), Schwerte, Sendenhorst, Siegen, Solingen, Straelen, Sundern, Telgte, Unna, Vlotho, Voerde, Vreden, Waltrop, Werne, Willich, Winterberg, Witten

 

Inhalte und Arbeitsweise des Netzwerks

Das Netzwerk Innenstadt NRW ist als freiwilliger Zusammenschluss von nordrhein-westfälischen Städten und Gemeinden organisiert. Inhaltlich und finanziell unterstützt wird es durch das Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen. Als Partner agieren die kommunalen Spitzenverbände Städtetag Nordrhein-Westfalen und Städte- und Gemeindebund Nordrhein-Westfalen. Federführende Gemeinde ist die Stadt Bocholt. Die Geschäftsstelle steuert an der Schnittstelle zwischen den Kommunen, den Partnern und den übergeordneten Gremien die Kommunikation und Organisation des Netzwerk Innenstadt NRW. Zu der wachsenden Anzahl der Mitgliedskommunen gewann das Netzwerk Innenstadt den Handelsverband Nordrhein-Westfalen, NRW.Urban und den Rheinisch-Westfälischer Genossenschaftsverband e.V. (RWGV) als Mitglieder.

Integrierte Entwicklungsansätze und gesamtstädtische Entwicklungsstrategien bedeuten für viele Städte und Gemeinden hohe Anforderungen. Sowohl die Fachinstanzen der Verwaltung, aber auch die politischen Entscheidungsträger müssen immer komplexere Prozesse einschätzen und darüber entscheiden. Im Netzwerk Innenstadt NRW finden diese kommunalen Handlungsträger eine Plattform um fachlichen und kollegialen Austausch – aus der Praxis für die Praxis. Die spezifischen Kenntnisse in Klein-, Mittel- und Großstädten werden im Rahmen des Netzwerkes Innenstadt NRW im Sinne einer „kollegialen Beratung“ gebündelt und ausgetauscht. Gleichzeitig fließen „überregionale“ Sichtweisen in kommunale Prozesse ein. Eine wissenschaftliche Begleitung ermöglicht es darüber hinaus, auch modellhafte Lösungen für aktuelle Herausforderungen zu entwickeln. Die Themen und Serviceangebote orientieren sich dabei stets an den aktuellen Problemlagen und Interessen der Mitglieder.

Beim Netzwerk Innenstadt NRW stehen die Kernfunktionen der Innenstadt im Fokus. Hierbei dreht sich alles um die Innenstädte und Stadtteilzentren als Orte des Handels und Wohnens, der Freizeit und Kultur, der Dienstleistung und Gastronomie, des Arbeitens und Lebens. Fragen der Gestalt, der Nutzung und des Gebrauchs des öffentlichen Raumes sind damit untrennbar verbunden. Die Innenstadt wird (be)greifbar.

Für die Arbeit im Netzwerk Innenstadt NRW werden fortlaufend verschiedene Veranstaltungsformate entwickelt. Das Veranstaltungskonzept unterscheidet Veranstaltungen zum einen als Grundangebot für alle Akteure und zum anderen als Mehrwertangebot für Mitglieder. Einmal jährlich wird zur „Tagung Innenstadt“ eingeladen, die von einem breiten Fachpublikum besucht wird. Zudem wird für die Mitglieder in regelmäßigen Abständen der „Erfahrungsaustausch“ zu aktuellen Themen der Innenstadtentwicklung organisiert. Des Weiteren erhalten die Mitglieder die Möglichkeit aktuelle Schwerpunktthemen in Arbeitsgruppen zu diskutieren und an Problemlösungen mitzuarbeiten. Die Ergebnisse der Arbeitsgruppen werden als Handlungsempfehlungen veröffentlicht und somit einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Um Vertreter der lokalen Politik über aktuelle Themen der Innenstadtentwicklung zu informieren und mit ihnen ins Gespräch zu kommen, wird in regelmäßigen Abständen zum „Innenstadtgespräch“ eingeladen. Die Arbeit des Netzwerks wird auf der Internetplattform www.innenstadt-nrw.de dokumentiert. Für die Mitglieder des Netzwerks steht ein spezieller Mitgliederbereich zur Verfügung, über den sie detaillierte Informationen aus der Netzwerkarbeit und aus den anderen Mitgliedskommunen abrufen können.

Das Netzwerk Innenstadt NRW versteht sich als eine „wachsende“ Arbeitsgemeinschaft, die für alle Kommunen des Landes Nordrhein-Westfalen offen ist. Perspektivisch sollen auch weitere Institutionen und Innenstadtakteure die Möglichkeit erhalten, sich dem Netzwerk Innenstadt NRW anzuschließen.

 

Kontakt und weitere Informationen

Geschäftsstelle Netzwerk Innenstadt NRW

Schorlemerstraße 4, 48143 Münster

Tel: 0251 414 415 3-0

Fax: 0251 414 415 3-33

Email: info@innenstadt-nrw.de

Internet: www.innenstadt-nrw.de

 

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Zusatzinformationen:

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