RSS-Feed des Ministeriums für Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen http://www.vm.nrw.de de-de Redaktion des VM 14.02.2019 - Jetzt ist Zusammenarbeit gefordert! Bahnbranche startet Programm zur Personalgewinnung - Verkehrsministerium unterstützt und fördert „Fokus Bahn“

Jetzt ist Zusammenarbeit gefordert! Bahnbranche startet Programm zur Personalgewinnung - Verkehrsministerium unterstützt und fördert „Fokus Bahn“

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13.02.2019 - Verkehrskonsultationen zwischen Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen in Münster

Länder unterzeichnen „Münsteraner Erklärung“ und vereinbaren intensive Abstimmungen bei Verkehrsprojekten in den Bereichen Schienenverkehr, Luftverkehr und Digitalisierung

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08.02.2019 - Flugplatz Aachen-Merzbrück: Ausbau zum Forschungsflugplatz für geräuscharmes elektrisches Fliegen kann beginnen / Genehmigung für „Vorzeitigen Maßnahmenbeginn“ liegt vor

Flugplatz Aachen-Merzbrück: Ausbau zum Forschungsflugplatz für geräuscharmes elektrisches Fliegen kann beginnen / Genehmigung für „Vorzeitigen Maßnahmenbeginn“ liegt vor

Die Bezirksregierung Düsseldorf hat den Antrag der Flugplatz Aachen-Merzbrück GmbH auf „vorzeitigen, zuschussunschädlichen Maßnahmenbeginn“ genehmigt. Damit kann die europaweite Ausschreibung erfolgen. Die vorbereitenden Arbeiten für den Ausbau zum Forschungsflugplatz können starten. Das Verkehrsministerium fördert den Ausbau mit vier Millionen Euro, die im Haushalt 2019 bereitstehen.

http://www.vm.nrw.de/presse/pressemitteilungen/Archiv-des-VM-2019/2019_02_08_Flughafen-Merzbrueck/index.php Pressestelle VM http://www.vm.nrw.de:1250922
07.02.2019 - Bahnknoten Köln: Land macht Weg frei für Planungen der Westspange. Die Planungs-kosten übernimmt das Land.

Das Land hat eine wichtige Weiche für den Ausbau des Bahnknoten Kölns gestellt. Zwei Teilmaßnahmen sind heute in den ÖPNV-Infrastrukturfinanzierungsplan des Landes aufgenommen worden. Bei den beiden Teilmaßnahmen handelt es sich um die S-Bahn-Vorhaben „Westspange“ und „Verknüpfungsbauwerk Köln-Mülheim“. Der Verkehrsausschuss des Landtags hat heute der Aufnahme zugestimmt. Die Aufnahme in den ÖPNV-Infrastrukturfinanzierungsplan des Landes ist Voraussetzung dafür, dass der Zweckverband Nahverkehr Rheinland (NVR), die Deutsche Bahn und das Land Nordrhein-Westfalen am kommenden Montag eine Planungsvereinbarung zum Ausbau des Bahnknotens Köln unterzeichnen können. Die Planungskosten für die Westspange von 67 Millionen Euro übernimmt das Land. Verkehrsminister Hendrik Wüst: „Die Planungen für die Westspange können jetzt zügig fortgeführt werden. Der Ausbau des Bahnknoten Köln kommt weiter voran.“ 

http://www.vm.nrw.de/presse/pressemitteilungen/Archiv-des-VM-2019/2019_02_07_Weg-frei-fuer-Planungen-der-Westspange/index.php Pressestelle VM http://www.vm.nrw.de:1250867
30.01.2019 - Verkehrsministerium fördert Streckensanierung von NE-Bahn/ Förderbescheide an Eigenbetrieb des Kreises Wesel übergeben

Verkehrsminister Hendrik Wüst hat zwei weitere Zuwendungsbescheide aus dem Förderprogramm für öffentliche nicht bundeseigene Eisenbahnen (NE-Bahnen) vergeben. Der kommunale Eigenbetrieb des Kreises Wesel, der die Hafenbahn Emmelsum betreibt, nahm zwei Bescheide über zusammen rund 376.000 Euro entgegen. Ende 2018 hatte er bereits Förderbescheide in Höhe von 130.000 Euro für Streckensanierungen erhalten. Somit stehen dem Eigenbetrieb für die beiden Jahre gut eine halbe Million Euro aus Landesmitteln für Investitionen in Ersatz und Erneuerung der Eisenbahninfrastruktur auf der Bahnlinie der Kreisbahn in Wesel zur Verfügung. Die Landesregierung hatte das Förderprogramm NE-Bahnen Mitte 2018 wieder eingeführt. Ziel ist es, den Investitionsstau auf den Strecken der NE-Bahnen aufzulösen und zahlreiche Industrie- und Gewerbegebiete wieder an die Hauptstrecken der Bahn anzubinden.

„Mit der Förderung ermöglichen wir, mehr Güter von der Straße auf die Schiene zu holen“, so Minister Wüst. „So wird die ,letzte Meile‘ vieler Hafen- und Logistikzentren ans öffentliche Schienennetz angeschlossen. Wir stärken den Verkehrsträger Schiene im Personenverkehr und im Güterverkehr.“

Die Kreisbahn verbindet die Hafenbahn Emmelsum mit dem öffentlichen DB-Bahnnetz. Sie wurde in den 1960er Jahren in noch konventioneller Holzschwellenbauweise errichtet und ist seitdem in Betrieb. Die Mittel werden in Wesel für dringend erforderliche Ersatzinvestitionen an der Strecke und der Teilerneuerung einer Lichtzeichenanlage eingesetzt.

„Die DeltaPort Häfen, zu denen auch der Hafen Emmelsum gehört, werden derzeit ausgebaut und erweitert. Um die daraus resultierenden erhöhten Gütermengen transportieren zu können und um den Straßenverkehr zu entlasten, ist eine Modernisierung der Gleisinfrastruktur unbedingt erforderlich“, sagte Wesels Kreiskämmerer Karl Borkes, der die Bescheide entgegen nahm. „Mit Hilfe der NE-Infrastrukturförderung ist der Eigenbetrieb des Kreises Wesel nun kurzfristig in der Lage, die bestehende Kreisbahn zu einer leistungsfähigen Gleisanlage umzubauen und so als zuverlässiger Partner für den stetig wachsenden Güterverkehr gerüstet zu sein.“

Hintergrund: Die Bundesförderung nach dem Schienengüterfernverkehrsnetzförderungsgesetz (SGFFG) in Höhe von maximal 50 Prozent für Ersatzinvestitionen wird vom Land auf maximal 90 Prozent aufgestockt. Die Bundesförderung bei den NE-Bahnen sieht nur die Förderung von Ersatzinvestitionen vor. Das Land fördert zudem den Erhalt und die Erneuerung der Infrastrukturen mit einem Fördersatz von bis zu 75 Prozent.

 

Pressekontakt: Leonie.Molls@vm.nrw.de, Tel. 0211-3843-1042

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28.01.2019 - „Chefsache Mobilität“: Minister Wüst begrüßt 40 weitere Kommunen im Zukunftsnetz Mobilität NRW

Wie soll die Mobilität in NRW-Kommunen in der Zukunft aussehen? Welche Konzepte greifen vor Ort? Um diese Fragen ging es heute bei der Veranstaltung „Chefsache Mobilität“  im Düsseldorfer Ständehaus. Rund 180 Oberbürgermeister, Bürgermeister, Landräte und Verkehrsexperten folgten der Einladung des Zukunftsnetzes NRW und des Ministeriums für Verkehr NRW. Ziel ist es, neue Impulse für ein kommunales und regionales Mobilitätsmanagement zu bekommen. Minister Hendrik Wüst übergab 40 Urkunden an Kommunen, die sich neu dem Zukunftsnetz angeschlossen haben.

„Gerade die Digitalisierung verändert die Mobilität schon heute und in der Zukunft immer stärker. Wir nutzen die Chancen, um nachhaltige, multimodale, vernetzte und digital planbare Verkehrskonzepte zu entwickeln“, sagte NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst.  „Das Zukunftsnetz Mobilität NRW unterstützt Kommunen dabei erfolgreich.“ Ein wichtiger Teil des Unterstützungsangebots des Zukunftsnetzes sei die Weiterbildung kommunaler Mitarbeiter zum Mobilitätsmanager mit Querschnittsaufgaben.

Theo Jansen, Leiter der Geschäftsstelle des Zukunftsnetz Mobilität NRW: „Zukunftsfähige Mobilitätskonzepte und -angebote zahlen sich für Kommunen aus. Die Verantwortlichen auf der kommunalen Ebene haben es in der Hand, die Weichen für die notwendigen Veränderungen im Planen und Handeln der Verwaltungen zu stellen. Es gilt, die unterschiedlichen Verkehrsmittel besser zu vernetzen und die Chancen der Digitalisierung zu nutzen.“

Die Rahmenbedingungen für Mobilität ändern sich. Entscheidend ist die Schaffung durchgängiger und übergreifender Mobilitätsketten. Wie das gelingen kann, stellte Prof. Dr. Ing. Udo Becker von der TU Dresden vor. Auf dem Podium diskutierten darüber Alfred Sonders (Bürgermeister Stadt Alsdorf), Gabriele Poth (Handwerkskammer Düsseldorf), Nicole Reschke (Bürgermeisterin Stadt Freudenberg) und Stephan Santelmann (Landrat Rheinisch Bergischer Kreis).

Wie man neue Ziele der Mobilitätsentwicklung innerhalb der Verwaltung erfolgreich organisieren kann, stellten Sabine Zilger (Mobilitätsmanagerin Gemeinde Alfter), Hans Wilhelm Reiners  (Oberbürgermeister Stadt Mönchengladbach), Dr. Alexander Berger (Bürgermeister Stadt Ahlen) und Rainer Vidal Garcia (Bürgermeister Stadt Nieheim) vor.

Im Rahmen der Veranstaltung verlieh Verkehrsminister Hendrik Wüst 40 kommunalen Vertretern Urkunden für ihren Beitritt zum Zukunftsnetz Mobilität NRW, sodass jetzt schon 158 Kommunen dabei sind. „Ich freue mich, dass in 40 weiteren NRW-Kommunen heute Mobilität zur Chefsache wird“, sagte Wüst. „Die Menschen vor Ort wissen am besten, welche Mobilitätskonzepte greifen, damit die Menschen gut, sicher, effizient und bezahlbar vorankommen. Mit dem Zukunftsnetzwerk bieten wir den Städten eine Plattform – um Wissen auszutauschen, Projekte zu vernetzen und das kommunale Mobilitätsmanagement voranzutreiben.“

 

Eine Liste mit den neu beigetretenen Kommunen finden Sie hier.

Weitere Informationen: www.zukunftsnetz-mobilitaet.nrw.de 

Pressekontakt: Leonie.Molls@vm.nrw.de, Tel. 0211-3843-1042

sharon.beatty@vrsinfo.de, Tel.: 0221-20808-746

 

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23.01.2019 - Für eine bessere Mobilität der Auszubildenden im ÖPNV: Verkehrsministerium und Verkehrsverbünde in NRW vereinbaren ein landesweit gültiges Azubi-Ticket

Das Verkehrsministerium des Landes Nordrhein-Westfalen und die Verkehrsverbünde in NRW haben die Einführung eines landesweiten Azubi-Tickets vereinbart. Auszubildende können das landesweit gültige Ticket zum Start des neuen Ausbildungsjahres am 01. August erwerben.

„Das landesweit gültige Ticket ist gerade in Regionen wichtig, durch die Verbundgrenzen laufen. Ausbildung darf nicht an Verbundgrenzen scheitern. Das landesweite Azubi-Ticket könnte es zum Beispiel Ausbildungssuchenden aus dem Ruhrgebiet erleichtern, einen Ausbildungsplatz in Westfalen anzunehmen,“ sagte Verkehrsminister Hendrik Wüst heute in Düsseldorf

Das landesweite Azubi-Ticket kann als Zuschlag auf Tickets erworben werden, die verbundweit in den Verkehrsverbünden Rhein-Ruhr (VRR), Rhein-Sieg (VRS), dem Aachener Verkehrsverbund (AVV) oder im Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL) gültig sind. Für den Zuschlag auf das verbundweite Azubiticket zahlen Auszubildende 20 Euro im Monat. Bei den derzeit gültigen Preisen für verbundweite Tickets liegt der Gesamtpreis für das Azubi-Ticket bei maximal 82 Euro im Monat. Mit den Verkehrsverbünden wurde vereinbart, dass das landesweite Zuschlagticket bis Ende Juli 2023 nicht teurer wird. Das Land fördert das Zuschlagsticket 2019 mit zwei Millionen Euro. 2020 sind 4,9 Millionen Euro NRW-Fördermittel eingeplant.

Voraussetzung für die Einführung des Azubi-Tickets als landesweit gültiges Zuschlagticket sind verbundweit gültige Azubi-Tickets in allen Verkehrsverbünden. Derzeit bieten der AVV, der VRR und der VRS verbundweite Tickets an. Zum Start des neuen Ausbildungsjahres im August 2019 wird auch der NWL ein verbundweites Ticket anbieten. Dies haben das Verkehrsministerium und die Geschäftsführungen von NWL und Westfalentarif GmbH vereinbart. Das Land fördert das verbundweite Azubiticket in Westfalen mit 2,5 Millionen Euro in 2019 und mit 4 Millionen Euro in 2020.

„Wir haben gemeinsam mit den Verbünden ein gutes Ergebnis hinbekommen. Herzlichen Dank an alle, die daran mitgearbeitet haben – die Verkehrsverbünde, Kammern und Verbände“, sagte Verkehrsminister Hendrik Wüst. Die Handwerkskammer begrüßt ausdrücklich die Einigung zur Einführung eines landesweiten Azubi-Tickets. „Alle Beteiligten setzen damit ein starkes Signal für die Attraktivität der beruflichen Ausbildung. Wir werden bei den Unternehmen für das landesweite Azubiticket werben“, sagte Handwerkspräsident Andreas Ehlert bei der Vorstellung der Einigung zum Azubi-Ticket heute.

Arbeitgeber, die sich für eine Bezuschussung des Azubi-Tickets entscheiden, können das Ticket als Betriebsausgabe steuerlich geltend machen. Teilen sich Arbeitgeber und Auszubildende die Kosten für das landesweite Ticket je zur Hälfte, reduziert sich der Kostenanteil für Auszubildende auf maximal 41 Euro im Monat. Für ein verbundweites Ticket müssten Auszubildende bei einer Kostenteilung mit dem Arbeitgeber nicht mehr als 31 Euro im Monat zahlen.

Die Einigung auf die Rahmenbedingungen zur Einführung des landesweiten Azubi-Tickets steht unter dem Vorbehalt der Zustimmung der Gremien der Verkehrsverbünde. Die erforderlichen Gremienbeschlüsse von VRR, VRS, AVV sowie von NWL und der Westfalentarif GmbH sollen bis April 2019 erfolgen.

Pressekontakt:

malte.schindler@vm.nrw.de, Tel. 0211-3843-1042

 

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22.01.2019 - Minister Wüst und Regierungspräsidentin Radermacher überreichen Planfeststellungsbeschluss Neuenkamp an die DEGES

Schneller als geplant: Ende 2018 hat die Bezirksregierung Düsseldorf den Planfeststellungsbeschluss für den Neubau der Rheinbrücke Neuenkamp und den Ausbau der Autobahn A40 unterzeichnet. Zwischen den Anschlussstellen Duisburg-Homberg und Duisburg-Häfen werden die Verkehrsteilnehmer nach Fertigstellung der Maßnahme acht Spuren zur Verfügung haben. Landesverkehrsminister Hendrik Wüst und Regierungspräsidentin Birgitta Radermacher nahmen die erste Sitzung des Arbeitskreises Brücke Neuenkamp in diesem Jahr zum Anlass, den Beschluss an Udo Pasderski zu überreichen, den Bereichsleiter Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und -bau GmbH (DEGES). „Es ist ein Meilenstein auf dem Weg zur Sanierung und zum Ausbau dieser wichtigen Verkehrsader“, betonte Radermacher.

„Nach nur einem Jahr ist der Planfeststellungsbeschluss unterzeichnet worden. Das ist eine gute Nachricht für alle Pendler und die Wirtschaft. Und es ist eine tolle Leistung von allen, die daran mitgearbeitet haben. Ich bedanke mich dafür bei allen Beteiligten. Es zeigt auch, dass wir eine leistungsfähige Verwaltung haben“, sagte Landesverkehrsminister Wüst.

Auch der weitere Zeitplan des Vorhabenträger DEGES ist straff: Innerhalb von zwölf Monaten soll in einem europaweiten Ausschreibungsverfahren ein Bauunternehmen gefunden werden, das das Projekt umsetzt. Erste Vorbereitungen sind schon in diesem Sommer geplant. Leitungen müssen verlegt, eine Baustraße muss angelegt werden.

Offenlage

Der Planfeststellungsbeschluss inklusive Planunterlagen liegt nun in der Zeit vom 22. Januar bis 4. Februar 2019 in den Stadtverwaltungen der von der Planung betroffenen Kommunen aus:

 

  • Stadt Duisburg, Stadthaus, Friedrich-Albert-Lange-Platz 7 (Eingang Moselstraße), 47051 Duisburg, Zi. 215; montags bis freitags 8 - 16 Uhr
  • Bezirksverwaltung Homberg/Ruhrort/Baerl, Bismarckplatz 1, 47198 Duisburg; montags bis freitags 8 - 16 Uhr
  • Stadt Kamp-Lintfort, Rathaus, Am Rathaus 2, 47475 Kamp-Lintfort im Planungsamt, Zi. 436; montags bis freitags 8 - 12 Uhr, dienstags 14 - 16 Uhr und donnerstags 14 - 18 Uhr
  • Stadt Mönchengladbach, Rathaus Rheydt, Eingang G, Markt 11, 41236 Mönchengladbach, Fachbereich Geoinformation, Geodatenzentrum, 2. Etage, Zi. 2004; montags bis mittwochs von 7.45 - 12.30 Uhr und 14 - 15 Uhr, donnerstags von 7.45 - 12.30 Uhr und 14 - 16.30 Uhr sowie freitags von 7.45 - 11 Uhr

 

Parallel werden die Daten, Texte und Zeichnungen auf der Internetseite der Bezirksregierung Düsseldorf in der Rubrik Aktuelle Offenlagen veröffentlicht.

www.brd.nrw.de/bausteine/_MTT/MTT_aktuelle_offenlagen_fortsetzung.html

Hintergrund

Die Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und -bau GmbH (DEGES) plant und realisiert das Projekt. Auftraggeber sind der Bund und das Land Nordrhein-Westfalen. Die Bezirksregierung Düsseldorf ist bei der A40 die zuständige Anhörungs- und Planfeststellungsbehörde und führt das Planfeststellungsverfahren durch.

 

Bilder von der Übergabe finden Sie am späten Nachmittag auf www.vm.nrw.de

 

Pressekontakt:

Leonie.Molls@vm.nrw.de, Tel. 0211-3843-1042

pressestelle@brd.nrw.de, Tel. 0211-475-9202

 

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Bild 1:


VM/Kaldenhoff

 

Bild 2:


VM/Kaldenhoff

 

Bild 3:


VM/Kaldenhoff

 

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21.01.2019 - Für eine bessere Mobilität im Ruhrgebiet: Verkehrsminister Hendrik Wüst startet gemeinsam mit Deutsche Bahn-Vorstand Ronald Pofalla das Themenforum „Neue Mobilität“ im Rahmen der Ruhr-Konferenz

Zum Auftakt des Themenforums „Neue Mobilität“ haben Verkehrsminister Hendrik Wüst und Deutsche Bahn-Vorstand Ronald Pofalla mit Entscheidungsträgern aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft über Herausforderungen bei der Entwicklung der Infrastruktur und einer bedarfsgerechten Mobilität im Ruhrgebiet diskutiert. Das Themenforum ist Teil der Ruhr-Konferenz, einem Projekt der Landesregierung in Nordrhein-Westfalen zur Entwicklung des Ruhrgebietes. Ziel ist es, die Ruhr-Region erfolgreich, wettbewerbsfähig und lebenswert im digitalen Zeitalter zu gestalten.

„Die Ruhr-Konferenz ist eine Ideenkonferenz. Gemeinsam mit Entscheidungsträgern aus Wirtschaft, Kommunen und Gesellschaft entwickeln wir Ideen und Konzepte, die dem Ruhrgebiet eine neue Perspektive geben. Heute haben wir diesen Prozess in Gang gesetzt“, sagte Verkehrsminister Hendrik Wüst bei der Veranstaltung in Essen.

Die Ruhr-Konferenz besteht aus insgesamt 20 Themenforen, in denen Projektideen entwickelt und zur Umsetzung vorgeschlagen werden. Schwerpunkte des Themenforums „Neue Mobilität“ sind die Bereiche Güterverkehr und Logistik, Radverkehr, Quartierserschließung, Digitale Vernetzung, Straßen und Schieneninfrastruktur sowie der Rhein-Ruhr-Express (RRX). Vorschläge und Maßnahmen aus diesen Bereichen fließen in einen Aktionsplan.

Über Projekte, die ab 2020 umgesetzt werden sollen, entscheidet das Landeskabinett.

 

Pressekontakt: malte.schindler@vm.nrw.de, Tel. 0211-3843-1019

 

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18.01.2019 - Gemeinsame Regierungssitzung von Nordrhein-Westfalen und Flandern in Brüssel

Regierungen vereinbaren Kooperation bei Künstlicher Intelligenz, bessere Anbindung der flämischen Seehäfen an Nordrhein-Westfalen, intensiven Austausch zum Brexit

Ministerpräsident Armin Laschet und sein Kabinett sind heute (18. Januar 2019) zu einer gemeinsamen Regierungssitzung mit dem flämischen Ministerpräsidenten, Geert Bourgeois, und seinem Kabinett in Brüssel zusammengekommen. Nach der Begrüßung kamen die beiden Regierungschefs am Tagungsort De Warande zu einem bilateralen Gespräch zusammen, zudem trafen die nordrhein-westfälischen Kabinettmitglieder ihre flämischen Fachkollegen im Haus Errera.

Auf der Agenda standen insbesondere die bilaterale und europäische Zusammenarbeit. Beide Ministerpräsidenten sind sich einig, künftig noch enger zusammenzuarbeiten und sich besonders bei übergreifenden Fragen des Brexits fortlaufend abzustimmen. Die gemeinsame Regierungssitzung ist auch der Start für das Beneluxjahr.NRW 2019.

Ministerpräsident Armin Laschet: „Wir Nordrhein-Westfalen fühlen uns dem Benelux-Raum, speziell auch Flandern, kulturell eng verbunden. Wir sind sehr froh, Flandern als wichtigen Partner an unserer Seite zu haben. Die hervorragenden Beziehungen zu unseren nächsten Nachbarn rücken wir 2019 noch mehr in den Fokus.“

Und weiter: „Der Brexit stellt unsere beiden Regionen aufgrund der engen wirtschaftlichen Beziehungen zum Vereinigten Königreich vor große Herausforderungen. Hier werden wir uns eng abstimmen und unsere Erfahrungen fortlaufend austauschen, um unsere Wirtschaft und insbesondere kleine und mittlere Betriebe bestmöglich vorbereiten und unterstützen zu können.“

Weitere Schwerpunkte der Gespräche waren die Zusammenarbeit im Bereich Mobilität und Verkehr, der Kampf gegen Extremismus und die Kooperation bei Künstlicher Intelligenz.

 

Gemeinsame Absichtserklärung über die Zusammenarbeit bei Mobilität und Verkehr unterzeichnet

Das Verkehrsministerium Nordrhein-Westfalens und das flämische Ministerium für Mobilität und öffentliche Arbeiten haben vereinbart, ihre Zusammenarbeit im Bereich Verkehr und Mobilität zu vertiefen. Verkehrsminister Hendrik Wüst und der flämische Minister für Mobilität und öffentliche Arbeiten, Ben Weyts, unterzeichneten dazu eine gemeinsame Absichtserklärung.

Schwerpunkt der Vereinbarung ist eine engere Zusammenarbeit bei der Verbesserung der grenzüberschreitenden Verkehrsinfrastruktur. Das betrifft insbesondere die Verkehrsbeziehungen zwischen den ZARA-Häfen und Nordrhein-Westfalen. Binnenhäfen und Logistikknoten sollen besser an die flämischen Seehäfen angebunden werden, damit Binnenschifffahrt und Schienenverkehr stärker genutzt werden. Gemeinsames Ziel ist es, eine Eisenbahnverbindung zwischen Antwerpen und der Metropolregion Rhein-Ruhr (3RX) zu schaffen. Beide Seiten arbeiten hier gemeinsam mit dem Bund, Belgien, den Niederlanden und der niederländischen Provinz Limburg in einer trinationalen Arbeitsgruppe eng zusammen.

 

Gewaltbereiten Extremismus eindämmen

Des Weiteren wollen Innenminister Herbert Reul und die Vizeministerpräsidentin der flämischen Regierung Liesbeth Homans kooperieren, um gewaltbereiten Extremismus einzudämmen. Deshalb werden Erkenntnisse aus dem nordrhein-westfälischen Salafismus-Präventionsprogramm „Wegweiser“ und dem flämischen Pendant „Local Integrated Security Cells“ ausgetauscht. „Wegweiser“ berät an 17, demnächst 25 Standorten Betroffene, deren Eltern, Verwandte und Freunde. Die „Local Integrated Security Cells“ erkennen und betreuen radikalisierte Menschen.

 

Enge Kooperation bei Künstlicher Intelligenz

Auch im Bereich Künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen wollen die beiden Länder kooperieren. Verabredet wurde außerdem, sich künftig im Bereich Gründungs-, Start-up- und Digitalpolitik intensiver über Best-Practice-Beispiele auszutauschen. Auch bei der Umsetzung der trilateralen Chemiestrategie wollen Nordrhein-Westfalen und Flandern noch enger zusammenarbeiten.

Intensive Kooperation vereinbarten beide Regierungen auch bei den Themen Elektromobilität, der Kohäsionspolitik nach 2020 sowie Erneuerbare Energien, wo beide vor ähnlichen Herausforderungen stehen. Austausch und Zusammenarbeit gibt es darüber hinaus auch in den Bereichen Bau, Umwelt, Kultur, Ehrenamt.

Die Umsetzung der Beschlüsse soll zügig erfolgen − auch im Rahmen der ersten flämischen Woche in Nordrhein-Westfalen vom 17. bis 23. März 2019.

 

Weitere Informationen unter: www.land.nrw/de/benelux-nrw

 

Ministerpräsident Armin Laschet wurde bei dem Besuch im Brüssel von folgenden Kabinettmitgliedern begleitet:

Lutz Lienenkämper, Minister der Finanzen,

Herbert Reul, Minister des Innern,

Prof. Dr. Andreas Pinkwart, Minister für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie,

Karl-Josef Laumann, Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales,

Yvonne Gebauer, Ministerin für Schule und Bildung,

Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung,

Peter Biesenbach, Minister der Justiz,

Hendrik Wüst, Minister für Verkehr,

Ursula Heinen-Esser, Ministerin für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz,

Isabel Pfeiffer-Poensgen, Ministerin für Kultur und Wissenschaft,

Dr. Stephan Holthoff-Pförtner, Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten sowie Internationales und

Klaus Kaiser, Parlamentarischer Staatssekretär im Ministerium für Kultur und Wissenschaft.

 

Neben Ministerpräsident Bourgeois nahmen von flämischer Seite an der Regierungssitzung teil:

 

Hilde Crevits, Vizeministerpräsidentin und Ministerin für Bildung,

Sven Gatz, Vizeministerpräsident und Minister für Kultur, Medien, Jugend und Brüsseler Angelegenheiten,

Liesbeth Homans, Vizeministerpräsidentin und Ministerin für Lokale Verwaltung, Einbürgerung, Wohnungswesen, Chancengleichheit und Armutsbekämpfung,

Ben Weyts, Minister für Mobilität öffentliche Arbeiten, Vlaamse Rand, Tourismus und Tierschutz,

Jo Vandeurzen, Minister für Wohlfahrt, Gesundheit und Familie,

Philippe Muyters, Minister für Arbeit, Wirtschaft, Innovation und Sport,

Joke Schauvliege, Ministerin für Umwelt, Natur und Landwirtschaft.

Lydia Peeters, Ministerin für Haushalt, Finanzen und Energie.

 

Anlage 1:

Gemeinsame Absichtserklärung über die Zusammenarbeit im Bereich Mobilität und Verkehr

 

Dieser Pressetext ist auch über das Internet verfügbar unter der Internet-Adresse der Landesregierung http://www.land.nrw

 

http://www.vm.nrw.de/presse/pressemitteilungen/Archiv-des-VM-2019/2019_01_18_Regierungssitzung-Flandern/index.php Pressestelle VM http://www.vm.nrw.de:1249601
04.01.2019 - Digitalisierungsthemen im ÖPNV werden in einem Kompetenzcenter gebündelt

Die Digitalisierungsthemen im Öffentlichen Personennahverkehr werden in Nordrhein-Westfalen in einem neu gegründeten Kompetenzcenter gebündelt. Zum 1. Januar hat das Kompetenzcenter Digitalisierung (KCD) die Arbeit aufgenommen.

http://www.vm.nrw.de/presse/pressemitteilungen/Archiv-des-VM-2019/2019_01_04_Kompetenzcenter-Digitalisierung/index.php Pressestelle VM http://www.vm.nrw.de:1249179
27.12.2018 - Planfeststellungsbeschluss vorzeitig fertig: Bezirksregierung bereitet den Weg für den Neubau der Brücke Neuenkamp

 

Es war ein Kraftakt: Nur ein Jahr nach Einreichung der Antragsunterlagen für den Neubau der Rheinbrücke Neuenkamp und den Ausbau der Autobahn A40 präsentiert Regierungspräsidentin Birgitta Radermacher kurz vor dem Jahreswechsel das Ergebnis: Am 21. Dezember ist der Planfeststellungsbeschluss unterzeichnet worden.

„Ich freue mich, dass wir unseren ehrgeizigen Zeitrahmen eingehalten haben. Der Beschluss bereitet den Weg für den Ausbau einer der wichtigsten Verkehrsadern dieses Landes“, sagte die Regierungspräsidentin. „Mein Dank gebührt allen voran dem Projektteam meines Hauses.“

Verkehrsminister Hendrik Wüst ergänzte: „Alles, was schneller geht, ist eine gute Nachricht für alle Pendler und die Wirtschaft. Das ist eine tolle Leistung von allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die daran mitgearbeitet haben. Es zeigt auch, dass wir eine leistungsfähige Verwaltung haben.“

Erst im Dezember 2017 hatte die Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und -bau GmbH (DEGES) gemeinsam mit Verkehrsminister Hendrik Wüst der Bezirksregierung die Antragsunterlagen für den Planungsabschnitt zwischen den Anschlussstellen Duisburg-Homberg und Duisburg-Häfen übergeben, im September konnte der Erörterungstermin in Duisburg abgeschlossen werden. In der Regel dauern Planfeststellungsverfahren drei Jahre. Der Planfeststellungsbeschluss für die Rheinbrücke Neuenkamp war ursprünglich für das erste Quartal 2019 vorgesehen.

Eine Ausfertigung des Planfeststellungsbeschlusses inklusive der Planunterlagen liegt in der Zeit vom 22. Januar bis 4. Februar 2019 in den Stadtverwaltungen der von der Planung betroffenen Kommunen aus:

• Stadt Duisburg, Stadthaus, Friedrich-Albert-Lange-Platz 7 (Eingang Moselstraße), 47051 Duisburg, Zimmer 215

• in der Bezirksverwaltung Homberg/Ruhrort/Baerl, Bismarckplatz 1, 47198 Duisburg

• Stadt Kamp-Lintfort, Rathaus, Am Rathaus 2, 47475 Kamp-Lintfort im Planungsamt, Zi. 436

• Stadt Mönchengladbach, Rathaus Rheydt, Eingang G, Markt 11, 41236 Mönchengladbach, Fachbereich Geoinformation, Geodatenzentrum, 2. Etage, Zi 2004

 

Parallel werden die Daten, Texte und Zeichnungen auf der Internetseite der Bezirksregierung Düsseldorf in der Rubrik Aktuelle Offenlagen veröffentlicht.

 

Hintergrund:

Die Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und -bau GmbH (DEGES) plant und realisiert das Projekt. Neben dem Neubau der Rheinbrücke Neuenkamp wird die A40 auf dem oben genannten Abschnitt auf acht Spuren ausgebaut. Auftraggeber sind der Bund und das Land Nordrhein-Westfalen. Die Bezirksregierung Düsseldorf ist bei der A40 die zuständige Anhörungs- und Planfeststellungsbehörde und führt das Planfeststellungsverfahren durch. Infos zum Projekt finden Sie auch hier: https://nrw.deges.de/projekte/a-40-ersatzneubau-der-rheinbruecke-duisburg-neuenkamp

 

Pressekontakt:

stephanie.hagelueken@vm.nrw.de, Tel. 0211-3843-1042

pressestelle@brd.nrw.de, Tel. 0211-475-9202

 

 

http://www.vm.nrw.de/presse/pressemitteilungen/Archiv-des-VM-2018/2018_12_27_Planfeststellungsbeschluss-Neuenkamp/index.php Pressestelle VM http://www.vm.nrw.de:1248930
19.12.2018 - In NRW gibt es 24 neue Mobilitätsmanager In Nordrhein-Westfalen gibt es 24 neue Mobilitätsmanager. NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst hat heute den Absolventen des landesweiten Lehrgangs die Urkunden für ihre erfolgreiche Teilnahme überreicht. Ziel des mehrstufigen Lehrgangs ist es, die Kommunen auf die neuen Mobilitätsanforderungen vorzubereiten und sie bei der Entwicklung von kombinierten Angeboten aller Verkehrsmittel – von Auto, Bus und Bahn über Fahrrad, Fußgänger, Sharing-Konzepte bis hin zum Mitfahrauto – zu unterstützen. „Gerade die Digitalisierung verändert die Mobilität schon heute und in der Zukunft immer stärker. Die neuen Mobilitätsmanager tragen das Wissen über neue Mobilitätsangebote in die Kommunen", sagte Verkehrsminister Hendrik Wüst. „Durch die Ausbildung zum Mobilitätsmanager tragen Sie nun dazu bei, nachhaltige, multimodale, vernetzte und digital planbare Verkehrskonzepte zu entwickeln.“

zur gemeinsamen Pressemitteilung

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18.12.2018 - Bahnhofsausbau und Barrierefreiheit – Verkehrsminister Wüst und Vertreter der Zweckverbände übergeben Zuwendungsbescheide

Verkehrsminister Hendrik Wüst und Vertreter der drei SPNV-Zweckverbände übergaben heute im Verkehrsministerium Förderbescheide für die Verbesserung des Öffentlichen Verkehrs in Nordrhein-Westfalen.

zur gemeinsamen Presseerklärung

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11.12.2018 - Für einen besseren Verkehrsfluss: Minister Wüst nimmt temporäre Seitenstreifenfreigabe und Streckenbeeinflussungsanlage auf der A3 zwischen Hilden und Mettmann in Betrieb

125.000 Fahrzeuge, davon knapp 10 Prozent Lastkraftfahrzeuge, sind täglich auf der A3 zwischen dem Autobahnkreuz Hilden und der Anschlussstelle Mettmann unterwegs. Regelmäßig kommt es zu Staus. Mit der temporären Seitenstreifenfreigabe und einer so genannten Streckenbeeinflussungs-anlage auf diesem Abschnitt soll der Verkehr künftig störungsfreier fließen. Verkehrsminister Hendrik Wüst, Ministerialdirigent Gerhard Rühmkorf (Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur) und Straßen.NRW-Direktorin Elfriede Sauerwein-Braksiek haben heute das erste Teilstück feierlich in Betrieb genommen – übrigens eine der modernsten Anlagen Deutschlands.

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06.12.2018 - Entlastung für Autofahrer und Anwohner: Nordumgehung Bad Oeynhausen feierlich für den Verkehr freigegeben

Was haben neun Ampeln mit der Freigabe eines neuen Autobahnabschnittes zu tun? Mit der Fertigstellung der A30 – der Nordumgehung Bad Oeynhausen – fallen diese letzten „Lichtsignalanlagen“ zwischen Rotterdam und Warschau weg. Die Lücke in einer wichtigen Ost-West-Achse von besonderer europäischer Bedeutung ist geschlossen. Enak Ferlemann, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, der nordrhein-westfälische Verkehrsminister Hendrik Wüst und Straßen.NRW-Direktorin Elfriede Sauerwein-Braksiek haben das 9,5 Kilometer lange Teilstück heute feierlich freigegeben.

Entlastung für die Kurstadt und weniger Zeitverlust für den überregionalen Verkehr – diese beiden Ziele werden mit dem Lückenschluss erreicht. „Mit diesem A30-Teilstück schaffen wir eine durchgehende Verbindung von den Häfen an der Nordsee bis in den osteuropäischen Raum“, sagte der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr, Enak Ferlemann, bei der feierlichen Freigabe. „Der Lückenschluss steigert die Verkehrssicherheit, senkt die Reisezeit – und stärkt die Route nachhaltig. Gerade mit Blick auf die EU-Osterweiterung und den zunehmenden Warenaustausch.“

Am meisten dürften aber die Menschen in Bad Oeynhausen aufatmen. Jedes vierte Fahrzeug, das bislang über die B61 den Ort querte, war ein LKW. „Generationen von Autofahrern und Anwohnern haben sich geärgert“, so Verkehrsminister Hendrik Wüst. „Die Nordumgehung wird die Lebensqualität in der Stadt deutlich erhöhen und die Menschen entlasten. Sie ist auch ein Gewinn für Bad Oeynhausen als Kurstadt.“

Nicht nur die 1968 vierspurig ausgebaute Kanalstraße und Mindener Straße (B61) wird künftig weit weniger Verkehr aufnehmen müssen, auch parallel verlaufende städtische Straßen werden entlastet. Mehr als 56.000 Fahrzeuge täglich, so die Verkehrsprognose, würden sich ohne Umgehung im Jahr 2020 durch die Stadt quälen. Mit dem A30-Neubau reduziert sich dieser Verkehr um etwa die Hälfte. Der gleichzeitige Neubau des Autobahnzubringers B61n im Ortsteil Dehme unterstützt die Entlastungswirkung im innerstädtischen Straßennetz. Insgesamt hat der Bund in diese Maßnahmen mehr als 230 Millionen Euro investiert.

Für den Bau der Nordumgehung Bad Oeynhausen wurde viel bewegt: 1,4 Millionen Kubikmeter Boden, soviel wie in 100.000 LKW-Ladungen passt, haben Bagger und Radlader geschoben und geschaufelt. Allein 17.000 Lkw-Ladungen Schotter liegen unter den Fahrbahnen. Die neu gebaute Straßenfläche – dazu gehören auch zehn Kilometer verlegte örtliche Straßen sowie zwei Kilometer neu gebaute B61 – umfasst 53 Fußballfelder (367.000 Quadratmeter). Wer so viel baut, muss die entsprechenden Eingriffe in Natur und Landschaft ausgleichen. 137 Hektar Ausgleichsflächen wurden gestaltet. „Allein 1500 Hochstämme und über 100.000 Gehölze haben wir neu gepflanzt“, sieht Straßen.NRW-Direktorin Elfriede Sauerwein-Braksiek den Landesbetrieb beim Thema Ökologie gut aufgestellt. „In dem um 10 Hektar ausgebauten Naturschutzgebiet Blutwiese sind zudem wieder Kiebitz und Flussregenpfeifer heimisch, sowie einige Rote-Liste-Pflanzen wie das niedrige Fingerkraut. Das einzig bekannte Vorkommen im Weserbergland.“

Bürgerinnen und Bürger, aber auch Fachleute und Studenten, haben die A30-Baustellen in der Vergangenheit regelmäßig besucht. Besondere Aufmerksamkeit haben dabei der Tunnelbau und die beiden Schrägseilbrücken auf sich gezogen. Bereits Ende 2012 konnte Straßen.NRW die 1000. Besucherin auf der Baustelle begrüßen, bis zur Fertigstellung in diesem Herbst kamen schließlich über 2000 Menschen, um sich vor Ort über den Fortgang der Arbeiten zu informieren.

Mit der feierlichen Freigabe kann der Verkehr auf der A30 nicht gleich fließen. Erst am Sonntag (9.12.) – weil dann weniger Fahrzeuge unterwegs sind – wird die Fahrtrichtung Osnabrück geöffnet. In Fahrtrichtung Hannover muss im Löhner Kreuz noch die Verkehrssicherung umgebaut werden. Hier kann der Verkehr erst gut 14 Tage später rollen.

 

Pressekontakt:

Sven.Johanning@strassen.nrw.de, Tel. 0521-1082-130

Susanne.Schlenga@strassen.nrw.de, Tel. 0209-3808-333

Leonie.Molls@vm.nrw.de, Tel. 0211-3843-1042

 

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27.11.2018 - Land investiert in die Verlagerung von Güterverkehr auf die Schiene: Verkehrsminister Hendrik Wüst übergibt Förderbescheid an die Westfälische Landeseisenbahn

Einen Zuwendungsbescheid über rund 685.000 Euro hat Verkehrsminister Hendrik Wüst heute an die Westfälische Landes-Eisenbahn GmbH (WLE) übergeben. Das Geld kommt aus dem Förderprogramm des Landes Nordrhein-Westfalen für öffentliche nicht bundeseigene Eisenbahnen (NE-Bahnen), das die Landesregierung in diesem Jahr wieder eingeführt hat. Ziel des Förderprogramms ist es, den Investitionsstau auf den Strecken der NE-Bahnen aufzulösen und zahlreiche Industrie- und Gewerbegebiete wieder an die an die Hauptstrecken der Bahn anzubinden. NE-Bahnen sind oft die „letzte Meile“ vom Unternehmen zum Eisenbahnnetz.

„Wir schaffen mit der Förderung die Möglichkeit, mehr Güter von der Straße auf die Schiene zu holen“, so Minister Wüst. „Wir wollen den Verkehrsträger Schiene stärken im Personenverkehr und im Güterverkehr. Von der Maßnahme versprechen wir uns ganz konkret eine Verlagerung von bis zu 12.000 Lkw-Fahrten pro Jahr auf die Schiene.“

Die WLE verwendet das Geld für die Reaktivierung des Industriestammgleises in das Gewerbegebiet Ahlen-Ost. „Hierbei werden 1.225 Meter Schwellen und rund 3000 Tonnen Schotter erneuert“, sagte Johann Ubben, Prokurist bei der WLE. „Dafür werden etwa 900.000 Euro verbaut. Über diese Infrastruktur wird ein Verkehr mit 200.000 Tonnen sogenannten Stahlcoils aus Südost-Niedersachen nach Ahlen vom Lkw auf die Bahn verlagert. Dieser Verkehr ist langfristig vereinbart.“

 

Hintergrund zum Förderprogramm NE-Bahnen: Mit dem Förderprogramm werden Investitionen in den Erhalt und den Ausbau von überwiegend für den Güterverkehr genutzten Schienenstrecken und Verladeeinrichtungen der NE-Bahnen finanziell unterstützt. Voraussetzung ist, dass die Infrastrukturen für alle Eisenbahnen zugänglich – also öffentliche Infrastrukturen – sind. Zehn Millionen Euro stehen im Jahr 2018 bereit. Auch in den Folgejahren soll die Förderung fortgesetzt werden.

Die rund 70 kommunalen und privaten Eisenbahnunternehmen verfügen allein in Nordrhein-Westfalen über ein öffentlich zugängliches Schienennetz von etwa 1.500 Gleiskilometern. Die Bahnen sind sowohl in den Randzonen der Ballungsgebiete als auch in den Ballungsräumen von großer verkehrs- und strukturpolitischer Bedeutung.

 

Pressekontakt: Leonie.Molls@vm.nrw.de, Tel. 0211-3843-1042

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26.11.2018 - ÖPNV-Digitalisierungsoffensive NRW: Projektpartner tauschen sich aus

Die Projektpartner in der ÖPNV-Digitalisierungsoffensive haben sich zum jährlichen Dialog in Düsseldorf getroffen. Das Land, die nordrhein-westfälischen Zweckverbände, die Verkehrsverbünde und -unternehmen tauschten erste Erfahrungen aus. Ein Thema war ein landesweites elektronisches Tarifsystem für den Nahverkehr.

„Die Digitalisierung eröffnet uns neue Chancen für einen attraktiveren ÖPNV“, sagte Verkehrsminister Hendrik Wüst. „Die Menschen lassen uns die Unübersichtlichkeit und Komplexität im Nahverkehr nicht mehr durchgehen. Mobilität muss verkehrsträgerübergreifend aus einer Hand unkompliziert gebucht und bezahlt werden können. Reiseinformationen müssen in Echtzeit bereit stehen.“

Eines der erfolgreichen Projekte des vergangenen Jahres ist der vom Verkehrsministerium geförderte Praxistest „nextTicket“ vom Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR). Damit wurde ein neues elektronisches Tarifmodell getestet, bei dem Fahrtstrecken kilometergenau abgerechnet werden. Ziel ist es, den Fahrgästen einen einfachen und innovativen Zugang zum ÖPNV zu ermöglichen. Ergebnisse der Marktforschung zeigen, dass nextTicket für viele Nutzer eine Alternative zu herkömmlichen Ticketing-Modellen sein kann und elektronische Tarife angenommen werden.

Auch in anderen nordrhein-westfälischen Verbünden wurden Projekte für elektronische Tarifmodelle angestoßen. Sie sind ebenfalls Teil eines Prozesses hin zu einem verbundübergreifenden, landesweiten eTarif. Die Kooperationsräume – also die verantwortlichen Verkehrsverbünde – tauschen ihre Erfahrungen aus den Pilotversuchen im VRR, VRS, AVV und Westfalen aus. Sie entwickeln eine gemeinsame Projektstruktur für ein NRW-weites Check In/Be Out System.

Ein weiteres Projekt der ÖPNV-Digitalisierungsoffensive war der erste NRW Start-Up Pitch, der im Frühjahr stattgefunden hat. Er brachte junge Unternehmen näher an die ÖPNV-Branche. Sechs Unternehmen präsentierten ihre kreativen Ideen und Entwicklungen einer Jury aus Politik und ÖPNV-Wirtschaft. Ziel ist, dass die Verkehrswirtschaft und die Start-Up-Unternehmen durch den Ideenaustausch gegenseitig voneinander lernen und zu Lösungen kommen, von denen Kunden profitieren.

Außerdem wurde über die Verknüpfung aller Auskunftssysteme gesprochen, die Daten über Fahrpläne, Verspätungen und Ausfälle NRW-weit bereitstellen. In einem ersten Schritt ist über das Open Data Portal NRW bereits ein Großteil der Daten erhoben worden. Diese sollen in den kommenden Monaten ergänzt und verfeinert werden.

 

Hintergrund ÖPNV-Digitalisierungsoffensive:

Um den Fahrgästen des Nahverkehrs in NRW eine individuelle und flexible Mobilität ermöglichen zu können, ist eine strategische Neuausrichtung von Information, Kommunikation und Vertrieb notwendig. Den digitalen Wandel voranzutreiben und digitale Anwendungen auszubauen, ist erklärtes Ziel der ÖPNV-Digitalisierungsoffensive NRW. Insgesamt sollen in den kommenden Jahren insgesamt mehr als 30 Einzelprojekte zur Digitalisierung des Nahverkehrs umgesetzt werden.

 

Pressekontakt:

Nils Conrad, 0209/1584 410, conrad@vrr.de

Leonie Molls, Tel. 0211 3843 1042, Leonie.Molls@vm.nrw.de   

 

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26.11.2018 - Verkehrsminister Hendrik Wüst nimmt Stabstelle Baustellenkoordination in Betrieb: Wer so viel bauen darf, muss das möglichst koordiniert tun

Verkehrsminister Hendrik Wüst hat heute, 26. November 2018, die Stabsstelle Baustellenkoordination NRW in der Verkehrszentrale des Landesbetriebes Straßenbau in Leverkusen offiziell in Betrieb genommen. Ihre Aufgabe ist es, die Baustellen der verschiedenen Verkehrsträger und Straßenbaulastträger zu koordinieren. Planbare Baustellen auf Straßen und Schienen sollen untereinander transparent gemacht und gegenseitige Beeinträchtigungen möglichst verhindert oder zumindest minimiert werden.

„Wir investieren in den kommenden Jahren Rekordsummen in die Infrastruktur im Land. Wer so viel bauen darf, der muss das möglichst koordiniert tun. Mit der Einrichtung der Stabsstelle setzen wir auch eine Vereinbarung aus dem Koalitionsvertrag in die Tat um“, sagte Verkehrsminister Hendrik Wüst bei der Eröffnung heute.

In der Stabsstelle Baustellenkoordination werden Baustellen erstmalig systematisch baulastträger- und verkehrsübergreifend erfasst und koordiniert. Dazu werden Informationen über Baustellen auf Straßen und Schienenstrecken in einem System gebündelt und bewertet. Neben dem Landesbetrieb sollen zukünftig auch Kommunen, Verkehrsbetriebe und die Deutsche Bahn Informationen über ihre geplanten Baustellen einbringen.

Grundlage für die Erfassung der Baustellen ist das sogenannte Traffic Information Center, kurz TIC genannt. Diese digitale Plattform erlaubt es den unterschiedlichen Baulastträgern und Gebietskörperschaften, ihre Baustellendaten in das System einzupflegen. TIC ist von allen einsehbar und bedienbar. Das System funktioniert als Datenbank und Analysetool zugleich. Baustellenplanern liefert das System bereits unmittelbar nach Eingabe Hinweise auf mögliche zeitliche und räumliche Konflikte.

„Mit der neuen Stabsstelle können wir unsere Baustellen noch besser mit anderen Verkehrsträgern abstimmen, die Baustellen betreiben. Davon profitieren alle Verkehrsteilnehmer. Zudem schaffen wir erstmals einen Gesamtüberblick über alle großen Baustellen und informieren online über aktuelle Verkehrsinformationen in unserem Portal verkehr.nrw.de“, sagte heute Straßen.NRW-Chefin Elfriede Sauerwein-Braksiek.

„Besonders wichtig ist uns, dass wir in der Stabsstelle nicht nur koordinieren, sondern Verkehrsteilnehmer nach Einrichten der Baustelle auch unkompliziert informieren“, betonte Dr. Jan Lohoff, der heute als Leiter der neuen Stabsstelle Baustellenkoordination NRW vorgestellt wurde und in der Funktion eines landesweiten Verkehrskoordinators tätig wird.  Für die Stabstelle in Leverkusen wurden bereits in diesem Jahr drei neue Stellen geschaffen. Im kommenden Jahr sollen acht weitere Stellen in den Niederlassungen des Landesbetriebes geschaffen werden, um die Arbeit der Stabstelle vor Ort in den Regionen zu unterstützen.

Hintergrund

• In Nordrhein-Westfalen gibt es jedes Jahr rund 250 bis 350 Baustellen auf Autobahnen von längerer Dauer. Ein Großteil dieser Baustellen ist mit verkehrlichen Einschränkungen verbunden.

• Die Zahl der sogenannten Tagesbaustellen in Nordrhein-Westfalen liegt bei 18.000. Mehr als ein Drittel sind Nachtbaustellen.

• In den Monaten Mai bis September 2018 ist die Gesamtstaulänge auf allen Bundesautobahnen in Nordrhein-Westfalen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum im Durchschnitt um 8,8 Prozent zurückgegangen.

• Anfang 2019 werden alle Niederlassungen des Landesbetriebes Straßenbau mit der neuen Software zur Baustellenkoordination „TIC“ (Traffic Information Center) arbeiten.

 

Pressekontakt: malte.schindler@vm.nrw.de, Tel. 0211-3843-1019

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26.11.2018 - Land fördert alternative Antriebe im ÖPNV: Förderbescheid über 20 E-Busse an die BOGESTRA übergeben

Einen wichtigen Beitrag zur Umwelt- und Luftreinhaltung leistet der Einsatz emissionsarmer und -freier Busse im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV). Um die Umstellung der Citybusflotten von Diesel- auf Elektrobetrieb voranzutreiben, hat Verkehrsminister Hendrik Wüst heute einen Bewilligungsbescheid für die Beschaffung von 20 elektrisch angetriebenen Linienbussen an die Bochum-Gelsenkirchener Straßenbahnen Aktiengesellschaft (BOGESTRA) übergeben. Bewilligt wurde die Förderung in Höhe von rund 8,9 Millionen Euro durch den Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) in Abstimmung mit dem Verkehrsministerium. Das Land fördert neben der Anschaffung der Fahrzeuge auch die für den Betrieb benötigte Ladeinfrastruktur und die spezielle Werkstatteinrichtung für die Elektrobusse.

Zukünftig befördert das Verkehrsunternehmen seine Fahrgäste noch klimaschonender, leiser und komfortabler. Mit zwölf der zusätzlichen Elektrobusse können die zwei innerstädtischen Buslinien 354 in Bochum und 380 in Gelsenkirchen vollständig von Diesel- auf einen reinen Elektrobetrieb umgestellt werden. Weitere acht Busse werden flexibel im innerstädtischen Betrieb der BOGESTRA eingesetzt. Mit ihnen möchte das Unternehmen überprüfen, auf welchen weiteren Linien sich der Einsatz von Elektrobussen anbietet.

„Mit Elektrobussen kommen wir bei der Luftreinhaltung voran“, sagt Verkehrsminister Hendrik Wüst. „Gerade der ÖPNV kann mit seinen Fahrzeugen, die praktisch den ganzen Tag bewegt werden, einen wichtigen Beitrag dazu leisten. Die Umrüstung der Citybusflotten ist ein wesentlicher Punkt des Maßnahmenbündels zur Verbesserung der Luft in unseren Städten. Es freut mich, dass die BOGESTRA von unserem Förderangebot Gebrauch macht.“ 

„Mit der Förderung leisten das Land Nordrhein-Westfalen und der VRR einmal mehr einen wichtigen Beitrag, um energieeffiziente Antriebssysteme alltags- und linientauglich zu machen und diese langfristig im Verbundraum zu etablieren“, erklärt Martin Husmann, Vorstandssprecher des VRR.

BOGESTRA-Vorstandsmitglied Jörg Filter fügt hinzu: „Mit den Straßenbahnen blicken wir inzwischen auf mehr als 120 Jahre ‚e-mobile‘-Erfahrung. 2008 haben wir den ersten Hybridbus Nordrhein-Westfalens auf die Straßen geschickt und dann mit 24 E-PKW einen Großteil unserer Dienstwagenflotte umgestellt. Durch die Anschaffung der elektrisch betriebenen Busse gehen wir einen weiteren ‚elektromobilen‘ Schritt. Die BOGESTRA nimmt so ihre Verantwortung im Klimaschutz ernst und trägt durch ihr breites ÖPNV-Angebot zur Verbesserung der Luftqualität in den Städten bei.“

In punkto Kapazität und Barrierefreiheit sollen die neuen Fahrzeuge den herkömmlichen Dieselbussen entsprechen. Sie werden in den Betriebshöfen der BOGESTRA in Weitmar und Ückendorf geladen. Ein zusätzlicher Schnellladepunkt wird an der Haltestelle „Buer Rathaus“ errichtet.

Im Rahmen eines speziellen Programms, das Investitionen in batterieelektrische und wasserstoffbetriebene Antriebsformen im ÖPNV fördert, werden 60 Prozent der Mehrkosten gegenüber einem herkömmlichen Dieselbus durch das Ministerium für Verkehr des Landes Nordrhein-westfalen finanziert.

Aus dem Landesprogramm wurden seit 2017 bereits insgesamt 40 batterieelektrische Busse im VRR-Raum bewilligt. Die Gesamtkosten der Maßnahmen betragen 35,6 Millionen Euro, von denen 18,0 Millionen Euro durch Zuwendungen des Landes finanziert werden. Neben den Fahrzeugen werden zum Teil auch Lade- und Werkstatteinrichtungen finanziert. Im Einzelnen beschafft neben der BOGESTRA auch die Rheinbahn AG zehn, die NEW mobil und aktiv Mönchengladbach GmbH vier und die STOAG Stadtwerke Oberhausen GmbH drei elektrische Standardlinienbusse. Die Stadtwerke Neuss GmbH beschaffen zudem drei Gelenklinienbusse, die ebenfalls elektrisch betrieben werden.

 

Pressekontakt:

Stephanie.Hagelueken@vm.nrw.de, Tel. 0211-3843-1023

tkatzik@vrr.de, Tel. 0209-15 84 421

presse@bogestra.de,  Tel. 0234-303 2434

 

 

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Pressetermin am 25.02.2019 Arbeitsagenda über die Zusammenarbeit im Bereich Mobilität und Verkehr http://www.vm.nrw.de/presse/terminhinweise/2019_02_25_Arbeitsagenda-ueber-die-Zusammenarbeit-im-Bereich-Mobilitaet-und-Verkehr/index.php Pressestelle VM http://www.vm.nrw.de:1251520 Pressetermin am 21.02.2019 Probebetriebs automatisierter Shuttle http://www.vm.nrw.de/presse/terminhinweise/2019_02_21_Probebetriebs-automatisierter-Shuttle/index.php Pressestelle VM http://www.vm.nrw.de:1251506 Veranstaltung "Symposium für eine zukunftsfähige Mobilität" Symposium für eine zukunftsfähige Mobilität http://www.vm.nrw.de/ministerium/Veranstaltungen/2017_11_24_Symposium-fuer-eine-zukunftsfaehige-Mobilitaet/index.php Pressestelle VM http://www.vm.nrw.de:1216572