RSS-Feed des Ministeriums für Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen http://www.mbwsv.nrw.de de-de Redaktion des MBWSV 11.12.2018 - Für einen besseren Verkehrsfluss: Minister Wüst nimmt temporäre Seitenstreifenfreigabe und Streckenbeeinflussungsanlage auf der A3 zwischen Hilden und Mettmann in Betrieb

125.000 Fahrzeuge, davon knapp 10 Prozent Lastkraftfahrzeuge, sind täglich auf der A3 zwischen dem Autobahnkreuz Hilden und der Anschlussstelle Mettmann unterwegs. Regelmäßig kommt es zu Staus. Mit der temporären Seitenstreifenfreigabe und einer so genannten Streckenbeeinflussungs-anlage auf diesem Abschnitt soll der Verkehr künftig störungsfreier fließen. Verkehrsminister Hendrik Wüst, Ministerialdirigent Gerhard Rühmkorf (Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur) und Straßen.NRW-Direktorin Elfriede Sauerwein-Braksiek haben heute das erste Teilstück feierlich in Betrieb genommen – übrigens eine der modernsten Anlagen Deutschlands.

zur gemeinsamen Presseerklärung

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06.12.2018 - Entlastung für Autofahrer und Anwohner: Nordumgehung Bad Oeynhausen feierlich für den Verkehr freigegeben

Was haben neun Ampeln mit der Freigabe eines neuen Autobahnabschnittes zu tun? Mit der Fertigstellung der A30 – der Nordumgehung Bad Oeynhausen – fallen diese letzten „Lichtsignalanlagen“ zwischen Rotterdam und Warschau weg. Die Lücke in einer wichtigen Ost-West-Achse von besonderer europäischer Bedeutung ist geschlossen. Enak Ferlemann, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, der nordrhein-westfälische Verkehrsminister Hendrik Wüst und Straßen.NRW-Direktorin Elfriede Sauerwein-Braksiek haben das 9,5 Kilometer lange Teilstück heute feierlich freigegeben.

Entlastung für die Kurstadt und weniger Zeitverlust für den überregionalen Verkehr – diese beiden Ziele werden mit dem Lückenschluss erreicht. „Mit diesem A30-Teilstück schaffen wir eine durchgehende Verbindung von den Häfen an der Nordsee bis in den osteuropäischen Raum“, sagte der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr, Enak Ferlemann, bei der feierlichen Freigabe. „Der Lückenschluss steigert die Verkehrssicherheit, senkt die Reisezeit – und stärkt die Route nachhaltig. Gerade mit Blick auf die EU-Osterweiterung und den zunehmenden Warenaustausch.“

Am meisten dürften aber die Menschen in Bad Oeynhausen aufatmen. Jedes vierte Fahrzeug, das bislang über die B61 den Ort querte, war ein LKW. „Generationen von Autofahrern und Anwohnern haben sich geärgert“, so Verkehrsminister Hendrik Wüst. „Die Nordumgehung wird die Lebensqualität in der Stadt deutlich erhöhen und die Menschen entlasten. Sie ist auch ein Gewinn für Bad Oeynhausen als Kurstadt.“

Nicht nur die 1968 vierspurig ausgebaute Kanalstraße und Mindener Straße (B61) wird künftig weit weniger Verkehr aufnehmen müssen, auch parallel verlaufende städtische Straßen werden entlastet. Mehr als 56.000 Fahrzeuge täglich, so die Verkehrsprognose, würden sich ohne Umgehung im Jahr 2020 durch die Stadt quälen. Mit dem A30-Neubau reduziert sich dieser Verkehr um etwa die Hälfte. Der gleichzeitige Neubau des Autobahnzubringers B61n im Ortsteil Dehme unterstützt die Entlastungswirkung im innerstädtischen Straßennetz. Insgesamt hat der Bund in diese Maßnahmen mehr als 230 Millionen Euro investiert.

Für den Bau der Nordumgehung Bad Oeynhausen wurde viel bewegt: 1,4 Millionen Kubikmeter Boden, soviel wie in 100.000 LKW-Ladungen passt, haben Bagger und Radlader geschoben und geschaufelt. Allein 17.000 Lkw-Ladungen Schotter liegen unter den Fahrbahnen. Die neu gebaute Straßenfläche – dazu gehören auch zehn Kilometer verlegte örtliche Straßen sowie zwei Kilometer neu gebaute B61 – umfasst 53 Fußballfelder (367.000 Quadratmeter). Wer so viel baut, muss die entsprechenden Eingriffe in Natur und Landschaft ausgleichen. 137 Hektar Ausgleichsflächen wurden gestaltet. „Allein 1500 Hochstämme und über 100.000 Gehölze haben wir neu gepflanzt“, sieht Straßen.NRW-Direktorin Elfriede Sauerwein-Braksiek den Landesbetrieb beim Thema Ökologie gut aufgestellt. „In dem um 10 Hektar ausgebauten Naturschutzgebiet Blutwiese sind zudem wieder Kiebitz und Flussregenpfeifer heimisch, sowie einige Rote-Liste-Pflanzen wie das niedrige Fingerkraut. Das einzig bekannte Vorkommen im Weserbergland.“

Bürgerinnen und Bürger, aber auch Fachleute und Studenten, haben die A30-Baustellen in der Vergangenheit regelmäßig besucht. Besondere Aufmerksamkeit haben dabei der Tunnelbau und die beiden Schrägseilbrücken auf sich gezogen. Bereits Ende 2012 konnte Straßen.NRW die 1000. Besucherin auf der Baustelle begrüßen, bis zur Fertigstellung in diesem Herbst kamen schließlich über 2000 Menschen, um sich vor Ort über den Fortgang der Arbeiten zu informieren.

Mit der feierlichen Freigabe kann der Verkehr auf der A30 nicht gleich fließen. Erst am Sonntag (9.12.) – weil dann weniger Fahrzeuge unterwegs sind – wird die Fahrtrichtung Osnabrück geöffnet. In Fahrtrichtung Hannover muss im Löhner Kreuz noch die Verkehrssicherung umgebaut werden. Hier kann der Verkehr erst gut 14 Tage später rollen.

 

Pressekontakt:

Sven.Johanning@strassen.nrw.de, Tel. 0521-1082-130

Susanne.Schlenga@strassen.nrw.de, Tel. 0209-3808-333

Leonie.Molls@vm.nrw.de, Tel. 0211-3843-1042

 

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27.11.2018 - Land investiert in die Verlagerung von Güterverkehr auf die Schiene: Verkehrsminister Hendrik Wüst übergibt Förderbescheid an die Westfälische Landeseisenbahn

Einen Zuwendungsbescheid über rund 685.000 Euro hat Verkehrsminister Hendrik Wüst heute an die Westfälische Landes-Eisenbahn GmbH (WLE) übergeben. Das Geld kommt aus dem Förderprogramm des Landes Nordrhein-Westfalen für öffentliche nicht bundeseigene Eisenbahnen (NE-Bahnen), das die Landesregierung in diesem Jahr wieder eingeführt hat. Ziel des Förderprogramms ist es, den Investitionsstau auf den Strecken der NE-Bahnen aufzulösen und zahlreiche Industrie- und Gewerbegebiete wieder an die an die Hauptstrecken der Bahn anzubinden. NE-Bahnen sind oft die „letzte Meile“ vom Unternehmen zum Eisenbahnnetz.

„Wir schaffen mit der Förderung die Möglichkeit, mehr Güter von der Straße auf die Schiene zu holen“, so Minister Wüst. „Wir wollen den Verkehrsträger Schiene stärken im Personenverkehr und im Güterverkehr. Von der Maßnahme versprechen wir uns ganz konkret eine Verlagerung von bis zu 12.000 Lkw-Fahrten pro Jahr auf die Schiene.“

Die WLE verwendet das Geld für die Reaktivierung des Industriestammgleises in das Gewerbegebiet Ahlen-Ost. „Hierbei werden 1.225 Meter Schwellen und rund 3000 Tonnen Schotter erneuert“, sagte Johann Ubben, Prokurist bei der WLE. „Dafür werden etwa 900.000 Euro verbaut. Über diese Infrastruktur wird ein Verkehr mit 200.000 Tonnen sogenannten Stahlcoils aus Südost-Niedersachen nach Ahlen vom Lkw auf die Bahn verlagert. Dieser Verkehr ist langfristig vereinbart.“

 

Hintergrund zum Förderprogramm NE-Bahnen: Mit dem Förderprogramm werden Investitionen in den Erhalt und den Ausbau von überwiegend für den Güterverkehr genutzten Schienenstrecken und Verladeeinrichtungen der NE-Bahnen finanziell unterstützt. Voraussetzung ist, dass die Infrastrukturen für alle Eisenbahnen zugänglich – also öffentliche Infrastrukturen – sind. Zehn Millionen Euro stehen im Jahr 2018 bereit. Auch in den Folgejahren soll die Förderung fortgesetzt werden.

Die rund 70 kommunalen und privaten Eisenbahnunternehmen verfügen allein in Nordrhein-Westfalen über ein öffentlich zugängliches Schienennetz von etwa 1.500 Gleiskilometern. Die Bahnen sind sowohl in den Randzonen der Ballungsgebiete als auch in den Ballungsräumen von großer verkehrs- und strukturpolitischer Bedeutung.

 

Pressekontakt: Leonie.Molls@vm.nrw.de, Tel. 0211-3843-1042

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26.11.2018 - ÖPNV-Digitalisierungsoffensive NRW: Projektpartner tauschen sich aus

Die Projektpartner in der ÖPNV-Digitalisierungsoffensive haben sich zum jährlichen Dialog in Düsseldorf getroffen. Das Land, die nordrhein-westfälischen Zweckverbände, die Verkehrsverbünde und -unternehmen tauschten erste Erfahrungen aus. Ein Thema war ein landesweites elektronisches Tarifsystem für den Nahverkehr.

„Die Digitalisierung eröffnet uns neue Chancen für einen attraktiveren ÖPNV“, sagte Verkehrsminister Hendrik Wüst. „Die Menschen lassen uns die Unübersichtlichkeit und Komplexität im Nahverkehr nicht mehr durchgehen. Mobilität muss verkehrsträgerübergreifend aus einer Hand unkompliziert gebucht und bezahlt werden können. Reiseinformationen müssen in Echtzeit bereit stehen.“

Eines der erfolgreichen Projekte des vergangenen Jahres ist der vom Verkehrsministerium geförderte Praxistest „nextTicket“ vom Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR). Damit wurde ein neues elektronisches Tarifmodell getestet, bei dem Fahrtstrecken kilometergenau abgerechnet werden. Ziel ist es, den Fahrgästen einen einfachen und innovativen Zugang zum ÖPNV zu ermöglichen. Ergebnisse der Marktforschung zeigen, dass nextTicket für viele Nutzer eine Alternative zu herkömmlichen Ticketing-Modellen sein kann und elektronische Tarife angenommen werden.

Auch in anderen nordrhein-westfälischen Verbünden wurden Projekte für elektronische Tarifmodelle angestoßen. Sie sind ebenfalls Teil eines Prozesses hin zu einem verbundübergreifenden, landesweiten eTarif. Die Kooperationsräume – also die verantwortlichen Verkehrsverbünde – tauschen ihre Erfahrungen aus den Pilotversuchen im VRR, VRS, AVV und Westfalen aus. Sie entwickeln eine gemeinsame Projektstruktur für ein NRW-weites Check In/Be Out System.

Ein weiteres Projekt der ÖPNV-Digitalisierungsoffensive war der erste NRW Start-Up Pitch, der im Frühjahr stattgefunden hat. Er brachte junge Unternehmen näher an die ÖPNV-Branche. Sechs Unternehmen präsentierten ihre kreativen Ideen und Entwicklungen einer Jury aus Politik und ÖPNV-Wirtschaft. Ziel ist, dass die Verkehrswirtschaft und die Start-Up-Unternehmen durch den Ideenaustausch gegenseitig voneinander lernen und zu Lösungen kommen, von denen Kunden profitieren.

Außerdem wurde über die Verknüpfung aller Auskunftssysteme gesprochen, die Daten über Fahrpläne, Verspätungen und Ausfälle NRW-weit bereitstellen. In einem ersten Schritt ist über das Open Data Portal NRW bereits ein Großteil der Daten erhoben worden. Diese sollen in den kommenden Monaten ergänzt und verfeinert werden.

 

Hintergrund ÖPNV-Digitalisierungsoffensive:

Um den Fahrgästen des Nahverkehrs in NRW eine individuelle und flexible Mobilität ermöglichen zu können, ist eine strategische Neuausrichtung von Information, Kommunikation und Vertrieb notwendig. Den digitalen Wandel voranzutreiben und digitale Anwendungen auszubauen, ist erklärtes Ziel der ÖPNV-Digitalisierungsoffensive NRW. Insgesamt sollen in den kommenden Jahren insgesamt mehr als 30 Einzelprojekte zur Digitalisierung des Nahverkehrs umgesetzt werden.

 

Pressekontakt:

Nils Conrad, 0209/1584 410, conrad@vrr.de

Leonie Molls, Tel. 0211 3843 1042, Leonie.Molls@vm.nrw.de   

 

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26.11.2018 - Verkehrsminister Hendrik Wüst nimmt Stabstelle Baustellenkoordination in Betrieb: Wer so viel bauen darf, muss das möglichst koordiniert tun

Verkehrsminister Hendrik Wüst hat heute, 26. November 2018, die Stabsstelle Baustellenkoordination NRW in der Verkehrszentrale des Landesbetriebes Straßenbau in Leverkusen offiziell in Betrieb genommen. Ihre Aufgabe ist es, die Baustellen der verschiedenen Verkehrsträger und Straßenbaulastträger zu koordinieren. Planbare Baustellen auf Straßen und Schienen sollen untereinander transparent gemacht und gegenseitige Beeinträchtigungen möglichst verhindert oder zumindest minimiert werden.

„Wir investieren in den kommenden Jahren Rekordsummen in die Infrastruktur im Land. Wer so viel bauen darf, der muss das möglichst koordiniert tun. Mit der Einrichtung der Stabsstelle setzen wir auch eine Vereinbarung aus dem Koalitionsvertrag in die Tat um“, sagte Verkehrsminister Hendrik Wüst bei der Eröffnung heute.

In der Stabsstelle Baustellenkoordination werden Baustellen erstmalig systematisch baulastträger- und verkehrsübergreifend erfasst und koordiniert. Dazu werden Informationen über Baustellen auf Straßen und Schienenstrecken in einem System gebündelt und bewertet. Neben dem Landesbetrieb sollen zukünftig auch Kommunen, Verkehrsbetriebe und die Deutsche Bahn Informationen über ihre geplanten Baustellen einbringen.

Grundlage für die Erfassung der Baustellen ist das sogenannte Traffic Information Center, kurz TIC genannt. Diese digitale Plattform erlaubt es den unterschiedlichen Baulastträgern und Gebietskörperschaften, ihre Baustellendaten in das System einzupflegen. TIC ist von allen einsehbar und bedienbar. Das System funktioniert als Datenbank und Analysetool zugleich. Baustellenplanern liefert das System bereits unmittelbar nach Eingabe Hinweise auf mögliche zeitliche und räumliche Konflikte.

„Mit der neuen Stabsstelle können wir unsere Baustellen noch besser mit anderen Verkehrsträgern abstimmen, die Baustellen betreiben. Davon profitieren alle Verkehrsteilnehmer. Zudem schaffen wir erstmals einen Gesamtüberblick über alle großen Baustellen und informieren online über aktuelle Verkehrsinformationen in unserem Portal verkehr.nrw.de“, sagte heute Straßen.NRW-Chefin Elfriede Sauerwein-Braksiek.

„Besonders wichtig ist uns, dass wir in der Stabsstelle nicht nur koordinieren, sondern Verkehrsteilnehmer nach Einrichten der Baustelle auch unkompliziert informieren“, betonte Dr. Jan Lohoff, der heute als Leiter der neuen Stabsstelle Baustellenkoordination NRW vorgestellt wurde und in der Funktion eines landesweiten Verkehrskoordinators tätig wird.  Für die Stabstelle in Leverkusen wurden bereits in diesem Jahr drei neue Stellen geschaffen. Im kommenden Jahr sollen acht weitere Stellen in den Niederlassungen des Landesbetriebes geschaffen werden, um die Arbeit der Stabstelle vor Ort in den Regionen zu unterstützen.

Hintergrund

• In Nordrhein-Westfalen gibt es jedes Jahr rund 250 bis 350 Baustellen auf Autobahnen von längerer Dauer. Ein Großteil dieser Baustellen ist mit verkehrlichen Einschränkungen verbunden.

• Die Zahl der sogenannten Tagesbaustellen in Nordrhein-Westfalen liegt bei 18.000. Mehr als ein Drittel sind Nachtbaustellen.

• In den Monaten Mai bis September 2018 ist die Gesamtstaulänge auf allen Bundesautobahnen in Nordrhein-Westfalen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum im Durchschnitt um 8,8 Prozent zurückgegangen.

• Anfang 2019 werden alle Niederlassungen des Landesbetriebes Straßenbau mit der neuen Software zur Baustellenkoordination „TIC“ (Traffic Information Center) arbeiten.

 

Pressekontakt: malte.schindler@vm.nrw.de, Tel. 0211-3843-1019

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26.11.2018 - Land fördert alternative Antriebe im ÖPNV: Förderbescheid über 20 E-Busse an die BOGESTRA übergeben

Einen wichtigen Beitrag zur Umwelt- und Luftreinhaltung leistet der Einsatz emissionsarmer und -freier Busse im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV). Um die Umstellung der Citybusflotten von Diesel- auf Elektrobetrieb voranzutreiben, hat Verkehrsminister Hendrik Wüst heute einen Bewilligungsbescheid für die Beschaffung von 20 elektrisch angetriebenen Linienbussen an die Bochum-Gelsenkirchener Straßenbahnen Aktiengesellschaft (BOGESTRA) übergeben. Bewilligt wurde die Förderung in Höhe von rund 8,9 Millionen Euro durch den Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) in Abstimmung mit dem Verkehrsministerium. Das Land fördert neben der Anschaffung der Fahrzeuge auch die für den Betrieb benötigte Ladeinfrastruktur und die spezielle Werkstatteinrichtung für die Elektrobusse.

Zukünftig befördert das Verkehrsunternehmen seine Fahrgäste noch klimaschonender, leiser und komfortabler. Mit zwölf der zusätzlichen Elektrobusse können die zwei innerstädtischen Buslinien 354 in Bochum und 380 in Gelsenkirchen vollständig von Diesel- auf einen reinen Elektrobetrieb umgestellt werden. Weitere acht Busse werden flexibel im innerstädtischen Betrieb der BOGESTRA eingesetzt. Mit ihnen möchte das Unternehmen überprüfen, auf welchen weiteren Linien sich der Einsatz von Elektrobussen anbietet.

„Mit Elektrobussen kommen wir bei der Luftreinhaltung voran“, sagt Verkehrsminister Hendrik Wüst. „Gerade der ÖPNV kann mit seinen Fahrzeugen, die praktisch den ganzen Tag bewegt werden, einen wichtigen Beitrag dazu leisten. Die Umrüstung der Citybusflotten ist ein wesentlicher Punkt des Maßnahmenbündels zur Verbesserung der Luft in unseren Städten. Es freut mich, dass die BOGESTRA von unserem Förderangebot Gebrauch macht.“ 

„Mit der Förderung leisten das Land Nordrhein-Westfalen und der VRR einmal mehr einen wichtigen Beitrag, um energieeffiziente Antriebssysteme alltags- und linientauglich zu machen und diese langfristig im Verbundraum zu etablieren“, erklärt Martin Husmann, Vorstandssprecher des VRR.

BOGESTRA-Vorstandsmitglied Jörg Filter fügt hinzu: „Mit den Straßenbahnen blicken wir inzwischen auf mehr als 120 Jahre ‚e-mobile‘-Erfahrung. 2008 haben wir den ersten Hybridbus Nordrhein-Westfalens auf die Straßen geschickt und dann mit 24 E-PKW einen Großteil unserer Dienstwagenflotte umgestellt. Durch die Anschaffung der elektrisch betriebenen Busse gehen wir einen weiteren ‚elektromobilen‘ Schritt. Die BOGESTRA nimmt so ihre Verantwortung im Klimaschutz ernst und trägt durch ihr breites ÖPNV-Angebot zur Verbesserung der Luftqualität in den Städten bei.“

In punkto Kapazität und Barrierefreiheit sollen die neuen Fahrzeuge den herkömmlichen Dieselbussen entsprechen. Sie werden in den Betriebshöfen der BOGESTRA in Weitmar und Ückendorf geladen. Ein zusätzlicher Schnellladepunkt wird an der Haltestelle „Buer Rathaus“ errichtet.

Im Rahmen eines speziellen Programms, das Investitionen in batterieelektrische und wasserstoffbetriebene Antriebsformen im ÖPNV fördert, werden 60 Prozent der Mehrkosten gegenüber einem herkömmlichen Dieselbus durch das Ministerium für Verkehr des Landes Nordrhein-westfalen finanziert.

Aus dem Landesprogramm wurden seit 2017 bereits insgesamt 40 batterieelektrische Busse im VRR-Raum bewilligt. Die Gesamtkosten der Maßnahmen betragen 35,6 Millionen Euro, von denen 18,0 Millionen Euro durch Zuwendungen des Landes finanziert werden. Neben den Fahrzeugen werden zum Teil auch Lade- und Werkstatteinrichtungen finanziert. Im Einzelnen beschafft neben der BOGESTRA auch die Rheinbahn AG zehn, die NEW mobil und aktiv Mönchengladbach GmbH vier und die STOAG Stadtwerke Oberhausen GmbH drei elektrische Standardlinienbusse. Die Stadtwerke Neuss GmbH beschaffen zudem drei Gelenklinienbusse, die ebenfalls elektrisch betrieben werden.

 

Pressekontakt:

Stephanie.Hagelueken@vm.nrw.de, Tel. 0211-3843-1023

tkatzik@vrr.de, Tel. 0209-15 84 421

presse@bogestra.de,  Tel. 0234-303 2434

 

 

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23.11.2018 - Fachkonferenz „Zukunft denken – Vernetzung in der Mobilität“: Minister Wüst diskutiert mit Experten und Nutzern

Nordrhein-Westfalen soll zur Modellregion für Mobilität 4.0 werden – mit intelligenter Verkehrsführung, neuen Mobilitätskonzepten und automatisiertem Fahren. An Inspiration mangelt es nicht. Aber welche Ideen sind realistisch und bringen uns wirklich voran – im Güter- und im Personenverkehr? Wo müssen die Hebel in Politik und Verwaltung angesetzt werden, damit aus Innovationen konkrete Angebote werden? Um diese und weitere Fragen geht es auf der Fachkonferenz „Zukunft denken – Vernetzung in der Mobilität“, zu der das Verkehrsministerium eingeladen hat.

„Wir machen Nordrhein-Westfalen zu einem Ort, an dem neue Technologien, Dienste und Anwendungen erforscht, entwickelt, getestet, produziert und frühzeitig angewendet werden“, so Hendrik Wüst. „Kluge Köpfe helfen uns dabei. So kommen wir in Nordrhein-Westfalen besser und schneller voran.“

In zwei Diskussionsforen zu den Bereichen Güterverkehr und Personenverkehr stellen Experten aus Wirtschaft und Wissenschaft visionäre Ideen vor, wie die Chancen der Digitalisierung und Vernetzung für eine zukunftsfähige Mobilität in Nordrhein-Westfalen genutzt werden könnten. Mit dabei sind unter anderem Vertreter von DHL Customer solutions and innovation, Evonik Technology & Infrastructure GmbH, ABC-Logistik, ioki–Inspiring Smart Mobility, ViaVan und LILIUM. Die Ansätze werden anschließend unter den aktuellen rechtlichen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen diskutiert. Abschließend werden politisch-administrative Hebel identifiziert, die dabei helfen, dass sich neue Ideen am Markt durchsetzen und zur Stärkung der Mobilität in Nordrhein-Westfalen beitragen.

Die Ergebnisse der Diskussion werden gesichert und fließen in die Arbeit des Verkehrsministeriums ein. Im Ministerium ergänzt seit einigen Monaten eine neue Fachabteilung für Digitalisierung und Vernetzung die Experten aus den beiden weiteren Fachabteilungen, die sich unter anderem für eine leistungsstarke Infrastruktur und einen benutzerfreundlichen ÖPNV in Nordrhein-Westfalen einsetzen. Das Ministerium ist in einen konzentrierten Austausch mit Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft – nicht nur bei der heutigen Fachkonferenz. „Wir beteiligen Sie, die Nutzer von Mobilität in Nordrhein-Westfalen“, so Wüst zu den Teilnehmern. „Sie sind aufgerufen, sich aktiv einzubringen – heute, aber auch darüber hinaus. Eine leistungs- und zukunftsfähige Mobilität im Land können wir nur gemeinsam schaffen. Das muss unser Ziel sein, damit Nordrhein-Westfalen vorankommt.“

 

Pressekontakt: Leonie.Molls@vm.nrw.de, Tel. 0211-3843-1042

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23.11.2018 - Planfeststellungsbeschluss für die Rheinbrücke Neuenkamp und den Ausbau der A40 kommt schneller als geplant

Der Planfeststellungsbeschluss für den Neubau der Rheinbrücke Neuenkamp und den Ausbau der Autobahn A40 zwischen den Anschlussstellen Duisburg-Homberg und Duisburg-Häfen kommt schneller als geplant. Bis Weihnachten soll der Planfeststellungsbeschluss nach Auskunft der zuständigen Bezirksregierung Düsseldorf vorliegen. „Die A40 ist die Lebensader im Ruhrgebiet. Alles, was schneller geht, ist eine gute Nachricht für alle Pendler“, sagte Verkehrsminister Hendrik Wüst am Freitag in Düsseldorf.

Im Dezember 2017 hatte die Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und -bau GmbH (DEGES) im Auftrag des Landes gemeinsam mit Minister Hendrik Wüst die Antragsunterlagen an Düsseldorfs Regierungspräsidentin Birgitta Radermacher zur Prüfung übergeben. „Ich bedanke mich herzlich bei den zuständigen Kolleginnen und Kollegen der Bezirks-regierung für die schnelle und konzentrierte Bearbeitung der Unterlagen. Das ist eine tolle Leistung“, freute sich Wüst.

Hintergrund

Die Bezirksregierung Düsseldorf ist bei der A40 die zuständige Anhörungs- und Planfeststellungsbehörde und führt das Planfeststellungsverfahren durch. Wenn der Planfeststellungsbeschluss vorliegt, erfolgt im nächsten Schritt die Offenlage.

Die DEGES plant und realisiert das Projekt. Neben dem Neubau der Rheinbrücke Neuenkamp wird die A40 auf dem oben genannten Abschnitt auf acht Streifen ausgebaut. Auftraggeber sind der Bund und das Land Nordrhein-Westfalen.

 

Weitere Infos zum Projekt: https://nrw.deges.de/projekte/a-40-ersatzneubau-der-rheinbruecke-duisburg-neuenkamp

 

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20.11.2018 - NUMBR1-Award: Minister Wüst gratuliert Projektträgern aus Nordrhein-Westfalen

Die ersten drei Plätze belegen Projekte aus Nordrhein-Westfalen: Den diesjährigen NUMBR1-Award erhalten die Kölner Verkehrs-Betriebe AG (KVB) sowie die Regionalverkehr Köln GmbH. Der dritte Platz geht ans nextTicket vom VRR. Der NUMBR1-Award wird in diesem Jahr bereits zum zweiten Mal auf der Messe „Hypermotion“ in Frankfurt verliehen. Er steht für nachhaltige Urbane Mobilität in Ballungs-Räumen.

„Es gibt viele gute Ideen und Ansätze in Nordrhein-Westfalen“, so Verkehrsminister Hendrik Wüst. „Das belegen auch die Preisträger. Ob vernetzter Verkehr, digitale Lösungen im ÖPNV oder klimaschonende Fortbewegung – die Projekte zeigen uns, wohin die Reise geht. Herzlichen Glückwunsch!“

Die ersten beiden Plätze gehen nach Köln: Die KVB hat – gefördert durch das nordrhein-westfälische Verkehrsministerium – ihre gesamte Bus-Linie 133 vom Dieselbetrieb auf E-Mobilität umgestellt. Die Regionalverkehr Köln GmbH bietet mit ihrem „Null-Emission“-Projekt als Alternative zum konventionellen Dieselbus vor allem mit Wasserstoff betriebene Brennstoffzellen-Hybridbusse als umweltfreundliche und emissionsfreie Lösung an. Den dritten Platz belegt das nextTicket, das als Pilotprojekt im Rahmen der ÖPNV-Digitalisierungsoffensive Nordrhein-Westfalen Erfolge bei der Erprobung neuer Lösungen für elektronische Tickets mit elektronischen Tarifen verbucht hat. Über ein smartphone-basiertes Check-in-Check-out System (CiCo) konnten mehr als 8.000 Testkunden in einer ersten Phase über eine Handy-App elektronische Tickets zu den üblichen Tarifen kaufen. In Phase Zwei des Pilotprojekts konnten die Testkunden elektronische Tickets unter Verwendung eines Kilometertarifs kaufen, mit elektronischem Check-In bei Fahrtantritt und elektronischem Check-Out bei Fahrtende. Aktuell werden die Testergebnisse ausgewertet.

Insgesamt fünf Projekte aus Nordrhein-Westfalen waren für den NUMBR1-Award nominiert: Neben den drei Ausgezeichneten waren auch dabei die Rheinbahn mit einem Projekt, bei dem Abos der Rheinbahn über ein System der HanseCom aufs Handy übertragen und damit Chipkarten abgelöst wurden, sowie die Stadtwerke Solingen (und Partner) mit dem Einsatz eines Batterie-Oberleitungs-Busses (BOB), der emissionsfrei fährt, wenn keine Oberleitung vorhanden ist.

 

Weitere Infos unter

https://www.nahverkehrspraxis.de/termine/numbr1-award  

 

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20.11.2018 - Planung beschleunigen und Carsharing einfacher ausbauen/Kabinett beschließt Änderung des Straßen- und Wegegesetzes

Das Kabinett hat heute weitere Maßnahmen zur Beschleunigung von Planungsverfahren und den vereinfachten Ausbau von Car-Sharing-Angeboten beschlossen. Dafür verabschiedete das Kabinett eine Änderung des Straßen- und Wegegesetzes.

Künftig sollen Anfechtungsklagen gegen Planfeststellungsbeschlüsse für Maßnahmen an Landesstraßen keine aufschiebende Wirkung mehr haben. Voraussetzung ist, dass für die Maßnahmen Mittel bereitstehen. Für Radschnellwege und Ortsumgehungen müssen keine förmlichen Linienbestimmungsverfahren mehr durchgeführt werden. Im Bund gibt es bereits eine solche Regelung. Das Land setzt damit Bundesrecht eins zu eins in Landesrecht um.

„Wir müssen bei der Planung schneller werden, damit wir in Nordrhein-Westfalen vorankommen“, sagte Verkehrsminister Hendrik Wüst im Anschluss an die Kabinettssitzung. „Jeder muss in den Planungsverfahren zu seinem Recht kommen. Teilweise verlieren wir aber Jahre durch überladene Klagewege.“

Mit der Gesetzesänderung legt das Land außerdem die Grundlage für den Ausbau von Carsharing-Angeboten. Die Städte und Gemeinden sollen in Zukunft Parkplätze für Carsharing-Fahrzeuge auf den innerstädtischen Straßen ausweisen können. Bislang war dies nur an Bundesstraßen möglich. Aber gerade Flächen an kommunalen Straßen oder Landesstraßen sind für Anbieter wichtig, weil sie dadurch ihr Angebot noch mehr an den Bedürfnissen der Nutzer ausrichten können. Für diese Stellflächen erteilen die Kommunen eine Sondernutzungserlaubnis. Im Straßen- und Wegegesetz muss dazu die Vorschrift über die Sondernutzung von öffentlichem Straßenraum durch eine Regelung für Carsharing-Angebote ergänzt werden. Auch hier wird Bundesrecht in Landesrecht umgesetzt.

Hendrik Wüst: „Carsharing-Angebote sind ein wichtiger Baustein für vernetzte Mobilität, insbesondere an Mobilstationen. Wir schaffen die Voraussetzung für mehr Stellflächen. Das Mobilitätsangebot in den Städten und Gemeinden wird damit vielfältiger werden. Außerdem sinken die Parksuchverkehre in den Städten. Das schont die Umwelt.“ Mitte Dezember soll der Entwurf ins Plenum eingebracht werden.

 

Pressekontakt: Leonie.molls@vm.nrw.de, Tel. 0211-3843-1042

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16.11.2018 - Minister Wüst: „Landesstraßenbau in Nordrhein-Westfalen bekommt wieder eine klare Perspektive“ / 47 Millionen Euro für Neu- und Ausbau von Landesstraßen in 2019

Das Land forciert auch im nächsten Jahr den Planungs- und Bauhochlauf von Landesstraßen. Im Haushalt 2019 sind für den Erhalt von Landesstraßen 175 Millionen Euro eingeplant. Für den Neu- und Ausbau von Landesstraßen soll der Etat im nächsten Jahr um 10 Millionen Euro auf 47 Millionen Euro steigen. Das Geld ist unter anderem für 21 Neu- und Ausbaumaßnahmen vorgesehen sowie für neun Bahnübergangsbeseitigungen.

„Wir fangen bei vielen Maßnahmen wieder von vorne an“, sagte Verkehrsminister Hendrik Wüst heute im Verkehrsausschuss. „Rot-Grün hatte die Mehrzahl der Maßnahmen in 2011 eingefroren. Wir tauen die Maßnahmen jetzt Schritt für Schritt auf und setzen sie strukturiert um. Der Landesstraßenbau bekommt in Nordrhein-Westfalen wieder eine klare Perspektive“, erklärte Wüst.

Die Landesregierung löst den Investitionsstau bei den Landesstraßen, den die Vorgängerregierung hinterlassen hat, auf und bringt sie in Ordnung. Bei der Umsetzung der Neu- und Ausbaumaßnahmen wird das Land ähnlich strukturiert vorgehen wie bei den Autobahnen und Bundesstraßen. Das neue Landesstraßenplanungsprogramm strukturiert die einzelnen Maßnahmen und setzt Kapazitäten effizient ein.

 

Zum Landesstraßenbauprogramm 2019 (vorläufig)

 

Pressekontakt: Stephanie.Hagelueken@vm.nrw.de, Tel. 0211-3843-1023

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13.11.2018 - Nochmal 43 Millionen Euro zusätzlich für Autobahnen und Bundesstraßen

Haushalt 2019 stellt Weichen für weiteren Investitionskurs

Der Bund stellt noch einmal zusätzlich 43 Millionen Euro aus dem Bundeshaushalt für die Autobahnen und Bundesstraßen in Nordrhein-Westfalen zur Verfügung. Zuletzt hatte der Bund schon im September 53 Millionen Euro zusätzlich nach Nordrhein-Westfalen gegeben. Insgesamt bekommt das Land damit rund 96 Millionen Euro mehr als ursprünglich geplant und kann die Rekordsumme von deutlich über 1,3 Milliarden Euro für das gesamte Bundesfernstraßennetz ausgeben. Ursprünglich hatte der Bund 1.251,6 Millionen Euro für 2018 angesetzt und bewilligt. Der Ansatz inklusive zusätzlich bewilligter Mittel beträgt nun 1.355,6 Millionen Euro. Das ist eine neue Rekordsumme.

„Die zusätzlichen Mittel vom Bund zeigen, dass der Bauhochlauf funktioniert. Und das heißt auch: Wir kommen mit dem Bauen schneller voran. Deswegen bekommen wir zusätzliches Geld vom Bund“, sagte Verkehrsminister Hendrik Wüst.

Der Etat des Verkehrsministeriums ist heute Thema im Verkehrsausschuss. Der Etat steigt in 2019 auf 2,863 Milliarden Euro. Mit dem Etat forciert das Land unter anderem den Planungs- und Bauhochlauf. So sollen die Ausgaben für Planungsleistungen externer Ingenieurbüros auf  die Rekordsumme von 98 Millionen Euro steigen. Das ist doppelt so viel wie unter der Vorgängerregierung. Außerdem wird der Landesbetrieb Straßen.NRW erneut mit 52 Stellen gestärkt. Die neuen Mitarbeiter sollen sich unter anderem um die Abwicklung von Baustellen, Grundstückskäufen und Rechnungen kümmern und damit den Bauhochlauf beschleunigen.

 

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08.11.2018 - Haushalt 2019: Land forciert Planen, Genehmigen und Bauen

Minister Wüst: Wir setzen den Investitionskurs fort

 

Der Etat des Verkehrsministeriums soll im nächsten Jahr auf 2,863 Milliarden Euro steigen. Das ist ein Plus von 97 Millionen. "Wir forcieren eine pragmatische und moderne Mobilitätspolitik", sagte Verkehrsminister Hendrik Wüst bei der Haushaltseinbringung im Verkehrsausschuss des Landtags. „Wir gehen konsequent den Weg vom Planungshochlauf über den Genehmigungshochlauf bis zum Bauhochlauf. Dafür stehen die notwendigen personellen und finanziellen Ressourcen zur Verfügung“, so Wüst.

• Für externe Planungsleistungen von Ingenieurbüros steigen die Ausgaben in 2019 auf die Rekordsumme von 98 Millionen Euro. Das ist doppelt so viel wie unter der Vorgängerregierung.

• Für das Verkehrsressort sind insgesamt 55 Stellen zusätzlich eingeplant, davon 52 neue Stellen bei Straßen.NRW für den Bauhochlauf und die Verstärkung der Baustellenkoordination.

 

Weitere Schwerpunkte des Etats sind die Attraktivierung des ÖPNV und die Förderung vernetzter Mobilität.

• Für den ÖPNV sind im Jahr 2019 über 1,8 Milliarden Euro eingeplant. 1,63 Milliarden davon sind Mittel des Bundes. Das Land fördert u.a. Elektro- und Wasserstoffbusse, die Elektrifizierung von Bahnstrecken, Bahnhofsmodernisierungen und die Reaktivierung stillgelegter Schienenstrecken. Außerdem wird die Förderung von Gleisanschlüssen (NE-Bahnen) fortgeführt. Für die Einführung des Azubitickets sind vorsorglich 5 Millionen Euro eingestellt.

• Für vernetzte Mobilität sollen 2019 insgesamt 16,5 Millionen Euro zur Verfügung stehen. Die Errichtung von Mobilstationen soll mit 10 Millionen Euro gefördert werden.

• Für den Ausbau des Flugplatzes Aachen-Merzbrück zu einem Forschungsflughafen für Flugzeuge mit elektrischem Antrieb sind 4 Millionen Euro vorgesehen.

 

„Mit dem Haushalt 2019 stärkt die Landesregierung das Verkehrsressort weiter und schafft die Grundlagen für eine zukunftsfähige Mobilität“, erklärte Verkehrsminister Hendrik Wüst.

 

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07.11.2018 - Bund stuft wichtige Schienenprojekte in Nordrhein-Westfalen in die höchste Dringlichkeitsstufe ein

Minister Wüst: Das sind gute Nachrichten für Nordrhein-Westfalen

Das Ministerium für Verkehr teilt mit:

„Das sind gute Nachrichten für Nordrhein-Westfalen aus Berlin“, sagte Verkehrsminister Hendrik Wüst heute in Düsseldorf, nachdem Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer die Schienenprojekte vorgestellt hatte, die in den kommenden Jahren vordringlich geplant und umgesetzt werden sollen. Dabei geht es um zusätzliche Schienenprojekte, die der Bund in die höchste Dringlichkeitsstufe „Vordringlicher Bedarf“ eingestuft hat. Bislang waren die Projekte im Bundesverkehrswegeplan 2030 in die Kategorie „Potenzieller Bedarf“ eingestuft.

Zu den Projekten, die nach der Bewertung durch den Bund höher gestuft wurden, gehören auch drei wichtige Bahnstrecken in Nordrhein-Westfalen: Das sind der Ausbau des Bahnknoten Kölns, der zweigleisige Ausbau auf der Bahnstrecke zwischen Münster und Lünen, und die Strecke Kaldenkirchen – Viersen – Rheydt-Odenkirchen.

„Von den Maßnahmen für den Fernverkehr profitiert auch der gesamte Schienenverkehr in Nordrhein-Westfalen ganz erheblich. Mit dem Ausbau der Infrastruktur schaffen wir mehr Platz auf der Schiene. Das bringt eine echte Entlastung für Güter-, Personen und Nahverkehr“, erklärte Wüst. Langfristig werde damit auch die dringend benötigte Taktverdichtung möglich, die nötig ist, um mehr Güter und Personen auf die Schiene zu bekommen.

 

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05.11.2018 - Weiterer Schritt für den Autobahnausbau in Leverkusen: Land schickt Machbarkeitsstudien an den Bund

Das Verkehrsministerium hat heute die Machbarkeitsstudien für den Ausbau der A1 zwischen den Autobahnkreuzen Leverkusen-West und Leverkusen sowie den Ausbau der A3 zwischen Leverkusen-Zentrum und dem Autobahnkreuz Leverkusen an die Straßenbauabteilung des Bundes mit Sitz in Bonn geschickt.

Für den Ausbau der A1 im oben genannten Abschnitt hat Straßen.NRW insgesamt 14 unterschiedliche Varianten untersucht. Im Ergebnis ist ein Ausbau sowohl in Hochlage (Stelze) als auch in Tunnellage denkbar. Zwar ist die Variante in Hochlage hinsichtlich der Bauzeiten und -kosten günstiger. Nach der Schutzgutbetrachtung – also die Frage betreffend, welche Variante den größten Schutz für den Menschen bietet – liegt die Tunnelvariante aber vor der Hochlage und ließe sich daher aus fachlicher Sicht auch befürworten.

Das Land unterstützt die Stadt Leverkusen in ihren Bemühungen um eine Tunnellösung statt des Ausbaus der Stelze. Die Option ist mit der Vorlage der Unterlagen beim Bund eröffnet. Jetzt muss die Straßenbauabteilung des Bundes fachlich entscheiden.

Ebenfalls vorgelegt wurde die Machbarkeitsstudie für den Ausbau der A3. Sieben verschiedene Varianten wurden geprüft, unter anderem auch die Variante eines langen Durchgangstunnels. Aus fachlicher Sicht schlägt der Landesbetrieb den Ausbau im Bestand vor, da diese Variante in der Gesamtbetrachtung aller Schutzgüter am besten abschneidet. Die Kosten belaufen sich geschätzt auf rund 230 Millionen Euro. Die Bauzeit wird voraussichtlich 4,5 Jahre betragen. Im Vergleich dazu würde die Bauzeit für den langen Durchgangstunnel mehr als doppelt so lange dauern (9,5 Jahre). Die Baukosten würden bis zu 2,6 Milliarden betragen.

 

Hintergrund: Ausbau der A1 und der A3 in Leverkusen

 

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31.10.2018 - Landesförderung für mehr Sicherheit im SPNV: Sicherheitsteams für weitere drei Jahre im VRR unterwegs

Der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) verlängert den Einsatz der „Verfügungsdienste Sicherheit“ um drei weitere Jahre. Bei dem vom Verkehrsministerium des Landes Nordrhein-Westfalen geförderten Projekt sollen Sicherheitsteams für mehr Sicherheit in öffentlichen Verkehrsmitteln sorgen. Seit Februar 2017 unterstützen die Teams auf ausgewählten Linien des Schienenpersonennahverkehrs (SPNV) im Verbundraum planmäßig eingesetzte Kundenbetreuer. Die bisherige Bilanz der „Verfügungsdienste Sicherheit“ fällt positiv aus. Der VRR hat deshalb beschlossen, die Sicherheitsteams ab Januar 2019 für drei weitere Jahre einzusetzen.

Der gezielte Einsatz der Sicherheitsteams eignet sich, um die Sicherheit im SPNV und das subjektive Sicherheitsempfinden der Fahrgäste zu verbessern. Auch die Kundenbetreuer der Eisenbahnverkehrsunternehmen fühlen sich durch die personelle Verstärkung sicherer.

„Wir möchten, dass sich die Menschen wohl fühlen, wenn sie in den Zügen des Schienenpersonennahverkehrs unterwegs sind. Das persönliche Sicherheitsempfinden ist häufig mit ausschlaggebend dafür, ob Fahrgäste öffentliche Verkehrsmittel nutzen. Daher fördern wir dieses Projekt gerne und aus voller Überzeugung“, sagt NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst.

„Der Einsatz von mehr Personal ist ein wichtiger Schlüssel zur Verbesserung der Sicherheit im Nahverkehr. Aktuell begleiten die Doppelstreifen bereits auf ausgewählten Strecken und zu bestimmten Tageszeiten, insbesondere in den Nachtstunden, die Kundenbetreuer in den Zügen. Wir freuen uns sehr, dass wir die Sicherheitsteams nun für drei weitere Jahre im SPNV einsetzen können“, erklärt Martin Husmann, VRR-Vorstandssprecher.

Der Vergabeausschuss des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr hatte in seiner Sitzung am 10. Oktober 2018 beschlossen, den Einsatz der Sicherheitsteams an die PTS GmbH zu vergeben. Die Teams bestehen aus jeweils zwei Sicherheitskräften, die im Auftrag des VRR von dem Sicherheitsdienstleister für alle Eisenbahnverkehrsunternehmen (EVU) gestellt werden und über Erfahrungen und einschlägige Qualifikationen verfügen. Durch den flexiblen, brennpunktspezifischen Einsatz der Verfügungsdienste soll bei sicherheitsrelevanten Vorkommnissen schnell reagiert und das Hausrecht effektiv durchgesetzt werden. In akuten Gefahrensituationen können Sicherheitsmitarbeiter flexibel am Ort des Geschehens zusammengezogen werden.

Der VRR gibt die Einsatzplanung, Dienstzeiten und die schwerpunktmäßigen Einsatzbereiche in Abstimmung mit den EVU und der Bundespolizei vor. Basis hierfür sind Erkenntnisse zu sicherheitsrelevanten Vorfällen von Mitarbeitern der EVU, der Bundespolizei und aus der Sicherheitsdatenbank des VRR. Während der nächsten Jahre wird der Einsatz der „Verfügungsdienste Sicherheit“ bewertet. Die gewonnenen Erkenntnisse sollen dazu beitragen, perspektivisch weitere Sicherheitsmaßnahmen im SPNV umzusetzen.

 

Pressekontakt:

Verkehrsverbund Rhein-Ruhr: Sabine Tkatzik Telefon: 0209/15 84 421 E-Mail: tkatzik@vrr.de Verkehrsministerium des Landes NRW: Malte Schindler Telefon: 0211/3843 - 1019

 

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11.10.2018 - "...geht doch!" Zweiter Deutscher Fußverkehrskongress

 

Unter dem Motto „…geht doch!“ startet heute der zweite Deutsche Fußverkehrskongress in Berlin. Am 11. und 12. Oktober treffen sich Experten aus Politik, Verwaltung und Wissenschaft, Stadtplaner und Interessenvertreter in der Kalkscheune in Berlin zum „FUKO 2018“. Ein erster Deutscher Fußverkehrskongress hatte im Jahr 2014 in Wuppertal stattgefunden. Veranstalter sind das Bundesumweltministerium, das Umweltbundesamt, das Verkehrsministerium NRW, der Deutsche Verkehrssicherheitsrat und weitere Organisationen.

Zugeparkte oder zu schmale Gehwege, Hauptverkehrsstraßen, die nur schwer zu queren sind – Fußgängern wird es nicht immer leicht gemacht. Mancher nimmt da aus Bequemlichkeit oder Gewohnheit lieber das Auto zum Brötchen holen. Dabei ist es gerade für Kinder im digitalen Zeitalter wichtig, wenn die Eltern mit gutem Beispiel tatsächlich voran gehen.

Im Rahmen des Kongresses lädt das Ministerium für Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen zu einer Abendveranstaltung in die Berliner Landesvertretung NRW ein. Unter anderem diskutiert dort das „Fußverkehrsquartett“ unter Leitung von Moderator Matthias Bongard über den Fußverkehr in der digitalen Zukunft. Zu dem (nicht literarischen) Quartett gehören Autor und Redakteur Manuel Andrack, der Verkehrswissenschaftler Prof. Dr.-Ing. Helmut Holzapfel, die Schauspielerin, Autorin, Moderatorin Shary Reeves sowie die Architektin und frühere Stadtbaurätin in Saarbrücken, Dr. Rena Wandel-Höfer.

Zum Kongress wird der „Handlungsleitfaden zur Förderung des Fußverkehrs in den Kommunen“ veröffentlicht. Herausgeber ist die Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte, Gemeinden und Kreise in NRW (AGFS), unterstützt wurde sie vom NRW-Verkehrsministeriums und dem „Zukunftsnetz Mobilität NRW“. Der Handlungsleitfaden richtet sich an die Kommunen mit dem Ziel, die Rahmenbedingungen für Fußverkehr zu verbessern. Verschiedene Handlungsfelder werden im Leitfaden angesprochen, um die Weichen für mehr und besseren Fußverkehr zu stellen.

Fußverkehr ist ein grundlegender, aber oft zu wenig berücksichtigter Bestandteil unserer Mobilität. Rund 25 % aller Wege werden zu Fuß zurückgelegt. Die Förderung des Fußverkehrs trägt nicht nur zur Verbesserung der Verkehrsverhältnisse in den Städten und Gemeinden, sondern auch zur Steigerung von deren Attraktivität bei. Für eine sichere und gesunde Mobilität in den Kommunen ist die stärkere Berücksichtigung der Bedürfnisse des Fußverkehrs unverzichtbar.

Nordrhein-Westfalen unterstützt daher mit seinem Förderprogramm Nahmobilität die Verbesserung der kommunalen Fußverkehrsinfrastruktur und Aktivitäten zur Förderung des "Zu Fuß Gehens".

Das Programm finden Sie auf https://fussverkehrskongress.de/

Den "Handlungsleitfaden zur Förderung des Fußverkehrs in den Kommunen“ finden Sie hier: www.agfs-nrw.de/leitfadenfussverkehr

Kontakt vor Ort: Ulrich Malburg: 0172-2029384

Pressekontakt: bernhard.meier@vm.nrw.de, Tel. 0211-3843-1013

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09.10.2018 - Verkehrsministerium lädt zum Runden Tisch: Eisenbahnverkehrsunternehmen und Aufgabenträger intensivieren die Zusammenarbeit bei Mitarbeitergewinnung

Um einen leistungsfähigen ÖPNV zu erhalten und zu verbessern haben Vertreter der Eisenbahnverkehrsunternehmen und der Aufgabenträger  heute in Düsseldorf vereinbart, die Zusammenarbeit bei der Mitarbeitergewinnung zu intensivieren. Das Verkehrsministerium hatte die Branchenvertreter zu einem Runden Tisch eingeladen, um gemeinsam Maßnahmen zur Mitarbeitergewinnung zu erarbeiten.

In einem ersten Schritt wird die Branche eine gemeinsame Kampagne  zum Employer Branding starten. Weitere Maßnahmen sollen nach dem Willen der Unternehmen unter anderem  mehr Kooperation bei der Ausbildung, gemeinsame Regelungen für Personalwechsel und gegenseitige Unterstützungsmaßnahmen in Krisensituationen sein.

Im Schienenpersonennahverkehr (SPNV) führt akuter Personalmangel immer wieder zu Angebotseinschränkungen und Zugausfällen. Das Fehlen qualifizierter Mitarbeiter betrifft nahezu alle Betreiber im SPNV.

Das Verkehrsministerium wird die weitere Zusammenarbeit von Unternehmen und Aufgabenträgern koordinierend begleiten und fördern. Verkehrsminister Hendrik Wüst: „Ich freue mich, dass Unternehmen und Aufgabenträger hier gemeinsam an einem Strang ziehen wollen. Die geplanten Maßnahmen werden die Personalsituation verbessern.“

Gemeinsames Fundament des Runden Tisches ist die im Oktober 2017 von den Eisenbahnverkehrsunternehmen gestartete und vom Verkehrsministerium begleitete Initiative „Agenda Bahnen“ in Nordrhein-Westfalen.

Infos dazu: https://www.wir-machen-das.nrw/die-agenda-bahnen-wir-machen-das/

 

Pressekontakt: Stephanie.Hagelueken@vm.nrw.de, Tel. 0211-3843-1023

 

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08.10.2018 - Nordrhein-Westfalen und Hamburg wollen mehr Verkehr auf Schiff und Schiene verlagern. Minister Wüst und Senator Horch stellen Ergebnisse im Projekt „Hamburg – NRW plus“ vor.

Das nordrhein-westfälische Verkehrsministerium und die Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation der Freien und Hansestadt Hamburg haben Vorschläge erarbeitet, wie bei wachsenden Güterverkehrsströmen in Zukunft mehr Verkehr auf Bahn und Binnenschiff verlagert werden kann. Heute werden Warenströme im Umfang von rund 500.000 Standard-Containern pro Jahr zwischen Hamburg und Nordrhein-Westfalen zu über 80 Prozent mit dem Lkw transportiert. Zur Präsentation der Ergebnisse des Projekts „Hamburg – NRW plus“ konnten Verkehrsminister Hendrik Wüst und Senator Frank Horch heute zahlreiche Branchenvertreter aus Wirtschaft, Logistik- und Transportwesen, Verbänden, Politik und Verwaltung in Düsseldorf begrüßen.

Senator Frank Horch hob die Bedeutung des Hamburger Hafens für Nordrhein-Westfalen hervor: „Hamburg ist der wichtigste deutsche Seehafen auch für Nordrhein-Westfalen. Für Hamburg ist Nordrhein-Westfalen wichtiges Hinterland, weil hier insbesondere im Containerverkehr bedeutende Verteil- und Wertschöpfungsprozesse stattfinden. Das ist eine win-win-Situation, die wir stärken und ausbauen möchten.“

Verkehrsminister Hendrik Wüst forderte: „Wir wollen mehr Güter von der Straße auf die Schiene und die Wasserstraßen verlagern. Dafür müssen wir bei wichtigen Infrastrukturprojekten zwischen Hamburg und Nordrhein-Westfalen vorankommen. In Berlin haben wir uns bereits erfolgreich dafür eingesetzt, dass die Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung 15 neue Mitarbeiter für Projekte in Nordrhein-Westfalen einstellen kann.“

Möglichkeiten zur Hebung zusätzlichen Optimierungspotenzials bieten sich zuerst auf der Schiene. Die Wasserstraßenverbindung zwischen Hamburg und Nordrhein-Westfalen ist langfristig ausbaubar. Die für Hamburg wichtigen Regionen wie der Großraum Dortmund, Ost- und Südwestfalen sowie das Münsterland können noch besser an das Schienennetz angebunden werden. Mit dem Mitte September eröffneten Containerterminal Südwestfalen in Kreuztal ist jetzt Südwestfalen mit seinen über 150 Europa- und Weltmarktführern besser in den Kombinierten Verkehr eingebunden. Die Erweiterung und der Neubau von Terminals für den Kombinierten Verkehr (KV) sind von hoher Bedeutung für effiziente und ressourcenschonende Logistikabläufe.

Das Projekt „Hamburg – NRW plus“ richtet sich auch an die relevanten Akteure, insbesondere die Verlader. Über 200 Unternehmen wurden befragt und haben dem Projekt wichtige Daten zu den Anforderungen an die Bahn- und Binnenschiffsverbindungen geliefert. Dabei zeigte sich, dass Verlagerungspotentiale nicht nur im Containerverkehr, sondern auch für die zunehmenden Schwerguttransporte in Frage kommen. Seitens der Unternehmen besteht ein hohes Interesse an Optimierung der Logistikketten in Richtung Norden.

Die Bundesländer Hamburg und Nordrhein-Westfalen verfolgen mit dem Kooperationsprojekt „Hamburg – NRW plus“ das gemeinsame Ziel, den Hinterlandverkehr des Seehafens Hamburg zu optimieren. Trotz der Entfernung von mehr als 200 Kilometern vom Hafen Hamburg zur Landesgrenze Nordrhein-Westfalen (nahe Minden) und mehr als 300 Kilometern zum trimodalen Terminalstandort Dortmund, dominiert der Lkw-Verkehr im Modal Split. Bei Warenströmen im Umfang von rund 500.000 Standard-Containern (TEU*) pro Jahr liegt der Lkw-Anteil auf der Relation Hamburg – Nordrhein-Westfalen bei rund 81,5 Prozent, wohingegen der kumulierte Bahn- und Binnenschiffsanteil bei 18,5 Prozent liegt. Durch die Stärkung der Verkehrsträger Schiene und Binnenwasserstraße sollen die Straßen entlastet und Logistikketten effizienter und ressourcenschonend gestaltet werden. Mit der Durchführung des Projekts sind der Hafen Hamburg Marketing e.V. (HHM) und PLANCO Consulting GmbH beauftragt worden. HHM hat bereits erfolgreich zwei ähnliche Projekte abgeschlossen und zeigt sich mit den Ergebnissen in Nordrhein-Westfalen sehr zufrieden.

 

* TEU bezeichnet in der Containerschifffahrt die international genormte Twenty-foot Equivalent Unit (20 Fuß Container). In Deutschland werden diese als Standardcontainer bezeichnet.

 

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01.10.2018 - 53 Millionen Euro mehr für Autobahnen und Bundesstraßen: Sanierung und Erhalt der Bundesfernstraßen in Nordrhein-Westfalen kommen voran

Der Bund hat Nordrhein-Westfalen weitere 53 Millionen Euro für die Autobahnen und Bundesstraßen aus dem Bundeshaushalt zugewiesen. Das Geld gibt es zusätzlich zu den für dieses Jahr bereits bewilligten Mitteln. Das Land ruft damit mehr Geld ab als der Bund für dieses Jahr ursprünglich zur Verfügung gestellt hatte. Insgesamt kann Nordrhein-Westfalen in diesem Jahr mehr als 1,3 Milliarden Euro als Auftragsverwaltung für die Bundesfernstraßen ausgeben. (Ansatz 2018: 1.312,9 Millionen // Ausgaben 2017: 1.280,3 Millionen)

Verkehrsminister Hendrik Wüst freute sich über die positive Entwicklung: „Der Landesbetrieb ist mit seinen Baumaßnahmen vielfach schneller unterwegs. Das ist eine gute Entwicklung, die zeigt, dass die Maßnahmen zur Beschleunigung anfangen zu wirken. Sie zeigt auch: Die Landesregierung meint es mit Sanierung, Erhalt und Ausbau der Autobahnen und Bundesstraßen ernst. Die Auflösung des Investitionsstaus hat wieder politische Priorität in Nordrhein-Westfalen.“

 

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Veranstaltung "Symposium für eine zukunftsfähige Mobilität" Symposium für eine zukunftsfähige Mobilität /vm/ministerium/Veranstaltungen/2017_11_24_Symposium-fuer-eine-zukunftsfaehige-Mobilitaet/index.php Pressestelle MBWSV http://www.mbwsv.nrw.de:1216572