RSS-Feed des Ministeriums für Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen http://www.mbwsv.nrw.de de-de Redaktion des MBWSV 08.08.2018 - Verkehrsministerium fördert Gleis- und Streckenerneuerung von NE-Bahnen / Bescheide an Mindener Kreisbahnen und Westfälische Verkehrsgesellschaft übergeben

Insgesamt vier Zuwendungsbescheide in Höhe von rund 716.000 Euro hat Verkehrsminister Hendrik Wüst am Mittwoch an die Mindener Kreisbahnen GmbH (MKB) und die Westfälische Verkehrsgesellschaft mbH (WVG) übergeben. Das Geld kommt aus dem Förderprogramm des Landes Nordrhein-Westfalen für öffentliche nicht bundeseigene Eisenbahnen (NE-Bahnen), das in diesem Jahr wieder eingeführt worden ist. Die Förderung wird für die Erneuerung von Weichen, Schwellen und Gleisabschnitten verwendet.

„Wer mehr Güter auf die Schiene bringen will, muss in die entsprechende Infrastruktur investieren“, sagte Verkehrsminister Hendrik Wüst. „Mit dem Förderprogramm lösen wir den Investitionsstau auf den Strecken der NE-Bahnen auf. Deren Schienen sind insbesondere wichtig für die Anbindung von Industrie- und Gewerbegebieten an die Hauptstrecken der Bahn.“

Die Gesamtkosten aller Maßnahmen belaufen sich auf rund 1,8 Millionen Euro ohne Planungskosten. Davon übernehmen das Land bis zu 40 Prozent, der Bund 50 Prozent und die NE-Bahnen 10 Prozent.

Für die Geschäftsführung und Betriebsleitung der MKB nahmen Johannes Marg und Wolfgang Kramer zwei Förderbescheide entgegen. „Wir freuen uns ganz außerordentlich über die Kofinanzierung durch das Land Nordrhein-Westfalen“, sagte Marg. „Diese Mittel helfen uns NE-Bahnen sehr bei der Erhaltung der grundlegenden Eisenbahninfrastruktur und geben uns mittelfristig betrachtet auch mehr wirtschaftlichen Spielraum, unser regionales Infrastrukturangebot besser auf die Bedürfnisse der verladenden Wirtschaft  anzupassen. Eine solche Anpassung – ob in Form von Schnittstellen Schiene/Straße, für Zugbildungskapazitäten oder zur Verbesserung der technischen Parameter von Streckengleisen vor allem zur Erhöhung der Nutzlasten – ist vor dem Hintergrund des stetig zunehmenden Schwerlastverkehrs auf der Straße nicht nur wünschenswert, sondern dringend geboten.“

Der Bahnhof Minden Friedrich-Wilhelm-Straße soll mit dem Geld leistungsfähig gemachter werden. Über diesen Übernahme- und Zugbildungsbahnhof werden die Anschlussverkehre in das Netz der DB sowie die Bedienung des Mindener Hafens abgewickelt. Außerdem werden auf zwei Streckengleisen insgesamt etwa 292 Meter Gleisoberbau komplett erneuert, was die Aufrechterhaltung der Verkehre für drei Anschlusskunden ermöglicht.

Die WVG war als Geschäftsführungsgesellschaft für die Regionalverkehr Ruhr-Lippe GmbH (RLG) und die Westfälische Landes-Eisenbahn GmbH (WLE) im Verkehrsministerium in Düsseldorf zu Besuch. Johann Ubben, Prokurist WLE und RLG, nahm zwei Förderbescheide in Empfang. Ubben: „Die Freude über die Förderung ist sehr groß. Mit den Mitteln werden die regionale Schiene gestärkt und der Zugang zum europäischen Bahnnetz sichergestellt. Die bestehenden Massengut- und Containerverkehre können weiter stabilisiert und ausgebaut werden. Die Schiene wird leistungsfähiger und sorgt damit für Entlastung auf der Straße.“

Bei der WLE werden in vier Abschnitten (Warstein, Drewer, Erwitte und Beckum) insgesamt 2473 Meter Gleise und Schwellen erneuert. Damit werden der regionale Kalksteinverkehr und die Anbindung des Containerterminals Warstein unter anderem an die Exporthäfen verbessert. Bei der RLG wird ein Projekt über 300 Meter Schiene im Bereich Hamm realisiert. Hier wird die Erreichbarkeit des Rangierbahnhofs Hamm optimiert.

Hintergrund: Mit dem Förderprogramm werden Investitionen in den Erhalt und den Ausbau von überwiegend für den Güterverkehr genutzten Schienenstrecken und Verladeeinrichtungen der NE-Bahnen finanziell unterstützt. Voraussetzung ist, dass die Infrastrukturen für alle Eisenbahnen öffentlich zugänglich sind. Insgesamt zehn Millionen Euro stehen im Jahr 2018 bereit. Auch in den Folgejahren soll die Förderung fortgesetzt werden. Die rund 70 kommunalen und privaten Eisenbahnunternehmen verfügen allein in Nordrhein-Westfalen über ein öffentlich zugängliches Schienennetz von etwa 1.500 Gleiskilometern. Die Bahnen sind sowohl in den Randzonen der Ballungsgebiete als auch in den Ballungsräumen von großer verkehrs- und strukturpolitischer Bedeutung. Die Bundesförderung nach dem Schienengüterfernverkehrsnetzförderungsgesetz (SGFFG) in Höhe von maximal 50 Prozent für Ersatzinvestitionen wird vom Land auf 90 Prozent aufgestockt. Die Bundesförderung bei den NE-Bahnen sieht nur die Förderung von Ersatzinvestitionen vor. Das Land fördert zudem Neu- und Ausbaumaßnahmen mit einem Fördersatz von bis zu 75 Prozent.

 

Pressekontakt: Leonie.Molls@vm.nrw.de, Tel. 0211-3843-1042

 

Dieser Pressetext ist auch über das Internet verfügbar unter der Internet-Adresse der Landesregierung http://www.land.nrw

 

 

/vm/presse/pressemitteilungen/Archiv-des-VM-2018/2018_08_08_Verkehrsministerium-foerdert-Gleis--und-Streckenerneuerung-von-NE-Bahnen-_-Bescheide-an-Mindener-Kreisbahnen-und-Westfaelische-Verkehrsgesellschaft-uebergeben/index.php Pressestelle MBWSV http://www.mbwsvnrw.de:1241134
07.08.2018 - Besseres Baustellenmanagement für Autobahnen: Baumaßahme A43 wird beschleunigt / Insgesamt 107 Wochen weniger Bauzeit

Der sechsstreifige Ausbau der A43 zwischen der Anschlussstelle Recklinghausen-Herten und Rhein-Herne-Kanal soll schneller fertig werden als ursprünglich geplant. „Für acht Baumaßnahmen stellen wir zusätzliche Mittel bereit, um die Bauzeit zu verkürzen und so die Zeit der Verkehrseinschränkungen zu reduzieren“ sagte Verkehrsminister Hendrik Wüst, der am Dienstag mit Steffen Bilger, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, die Baustelle besuchte. Straßen.NRW-Direktorin Elfriede Sauerwein-Braksiek erläuterte den Stand der Arbeiten.

Verschiedene Faktoren sorgten bereits im Vorfeld dafür, dass der ursprüngliche Zeitplan nicht einzuhalten war. Mehraufwand bei der Kampfmittelbeseitigung, unkalkulierbare Baugrundverhältnisse oder Altlasten führen häufig zu Verzögerungen. „Nicht planbare Ereignisse sind eher die Regel als die Ausnahme. Straßenbaustellen finden nicht unter Labor- oder Werkstatthallenbedingungen statt. Das Risiko tragen Bund und Land als Auftraggeber“, erläuterte Straßen.NRW-Direktorin Elfriede Sauerwein-Braksiek.

Mit der Umstellung der Bauabläufe und durch größeren Personal- und Maschineneinsatz im Brückenbau haben Land und Bund hier jetzt gegen gesteuert. In der Summe konnte eine Beschleunigung der Bauzeit von mehr als sechs Wochen erreicht werden. Die zusätzlichen Kosten dafür betragen 1,76 Millionen Euro brutto. Eine der Folgen: der Abbruch des Kreuzungsbauwerkes A43/A2 konnte um sieben Wochen auf Mitte August vorgezogen werden.

Zieldatum für die Fertigstellung des Abschnitts der A43 ist nun November 2019. Somit können auch die nachfolgenden Bauabschnitte südlich (AS Recklinghausen-Hochlarmark bis Rhein-Herne-Kanal) und auf der A2 früher (Ende 2019 /Anfang 2020) begonnen werden. Die Gesamtfertigstellung der A43 zwischen AS Recklinghausen-Herten und nördlich Rhein-Herne-Kanal ist für Ende 2021 geplant.

Die gesamte Ausbaustrecke der A43 ist 7,2 km lang. Die Baukosten sind mit 201,5 Millionen Euro veranschlagt. Die Baumaßnahme ist in vier Bauabschnitte unterteilt. Der erste Spatenstich fand im Oktober 2014 mit dem Bau der Brücke „Am Leiterchen“ statt. Der Bauabschnitt der A43, für den jetzt eine Beschleunigung vereinbart wurde, liegt zwischen dem Kreuz Recklinghausen und der Anschlussstelle Recklinghausen-Hochlarmark. Auftragnehmer ist eine Arbeitsgemeinschaft aus vier Baufirmen. Die Kosten für den Abschnitt sollen brutto 35,2 Millionen Euro betragen. Baubeginn war hier im Juli 2016. Als Bauzeit waren 980 Werktage bis Herbst 2019 vorgesehen.

Nachträgliche Beschleunigungsvergütung

Für acht bereits laufende Baumaßnahmen hat der Bund als Baulastträger dem Land ermöglicht, mit den Baufirmen Beschleunigungen bei zusätzlicher Vergütung zu vereinbaren. Um insgesamt 107 Wochen wird damit die Bauzeit verkürzt.

Die Beschleunigungsvergütungen sind Teil eines Maßnahmenpakets für ein besseres Baustellenmanagement, das das Landeskabinett im Mai beschlossen hatte (siehe Pressemitteilung vom 08.05.2018). Ziel der Maßnahmen ist es, die Verkehrsinfrastruktur in Nordrhein-Westfalen wieder auf Vordermann zu bringen und dabei die Verkehrsbeeinträchtigungen durch Baustellen so gering wie möglich zu halten.

 

Pressekontakt: bernhard.meier@vm.nrw.de, Tel. 0211 - 3843-1013

Dieser Pressetext ist auch über das Internet verfügbar unter der Internet-Adresse der Landesregierung http://www.land.nrw

 

/vm/presse/pressemitteilungen/Archiv-des-VM-2018/2018_08_07_Baustellenmanagement-A43/index.php Pressestelle MBWSV http://www.mbwsvnrw.de:1241035
06.08.2018 - Entlastung im Schwerter Wald: Hendrik Wüst und Enak Ferlemann setzen ersten Spatenstich für vierstreifigen Ausbau der B 236

Mit dem feierlichen ersten Spatenstich haben heute Enak Ferlemann, parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, und der nordrhein-westfälische Verkehrsminister Hendrik Wüst den Baubeginn für den vierstreifigen Ausbau der Bundesstraße 236 in Schwerte vollzogen. Das Infrastrukturprojekt wird künftig für eine spürbare Entlastung der Verkehrssituation im Schwerter Wald sorgen.

Das derzeit noch hohe Risiko, auf der B 236 im Stau zu stehen, wird nach der geplanten Fertigstellung des Ausbaus im Jahr 2020 deutlich reduziert.

Enak Ferlemann vom Bundesverkehrsministerium: „Wir investieren in die Leistungsfähigkeit unserer Infrastruktur. Das Projekt führt zu mehr Mobilität in der Region. Damit sorgen wir für mehr Lebensqualität, mehr Verkehrssicherheit und mehr Wirtschaftswachstum.“

„Weniger Stau entlang der B 236 bedeutet für Anwohnerinnen und Anwohner kürzere Fahrzeiten. Durch den verbesserten Verkehrsfluss verringern sich zudem die Belastungen durch Luftverschmutzung und Verkehrslärm“, so Verkehrsminister Hendrik Wüst. 

Ruhiger werde es entlang der Strecke in jedem Fall, sagte Dr. Udo Pasderski, Bereichsleiter bei der Projektgesellschaft DEGES, die den Ausbau im Auftrag des Landes umsetzt: „Entlang der Hörder Straße entstehen neue Lärmschutzwände, die mehr Ruhe für die direkten Anlieger schaffen und die Wohnlage Schwerterheide aufwerten.“ Die Lärmschutzwände werden teilweise transparent gestaltet und in Teilen begrünt.

Die Bauarbeiten beginnen mit dem Neubau der barrierefreien Fußgängerbrücke in Höhe des Ausflugslokals „Freischütz“. Diese wird breiter sein als das bestehende Bauwerk. Dadurch wird Platz geschaffen für einen durchgängigen vierten Fahrstreifen auf der B 236. Die Arbeiten zum Ausbau der Strecke und zum Neubau der bis zu sechs Meter hohen Lärmschutzwände werden spätestens Anfang 2019 beginnen. 

Über das Projekt

Die Bundesstraße B 236 ist eine wichtige Nord-Süd-Verbindung im östlichen Ruhrgebiet und gleichzeitig Zubringer zu den Autobahnen A 1 und A 2. Bis zur Stadtgrenze Dortmund ist die Straße vierspurig ausgebaut. Auf dem 1,7 Kilometer langen Streckenabschnitt von der Aplerbecker Mark bis zur Autobahnanschlussstelle Schwerte stehen nur drei Spuren zur Verfügung. Mehr als 20.000 Kraftfahrzeuge benutzen die Strecke täglich. Für sie stellt die Verengung von vier auf drei Fahrspuren ein Nadelöhr dar, durch das es häufig zu Verkehrsbehinderungen kommt.

Durch den durchgehenden Ausbau auf vier Spuren wird der Streckenabschnitt zwischen Schwerte und Dortmund entlastet. Der Verkehr kann besser fließen, das Staurisiko verringert sich. Parallel zum Streckenausbau werden entlang der Hörder Straße neue Lärmschutzwände errichtet. Die Projekt-Gesamtkosten in Höhe von rund 26 Millionen Euro trägt der Bund.

 

Pressekontakt: presse@deges.de, Tel. 030 20243-540

Leonie.Molls@vm.nrw.de, Tel. 0211 3843-1042

 

Dieser Pressetext ist auch über das Internet verfügbar unter der Internet-Adresse der Landesregierung http://www.land.nrw

 

 

/vm/presse/pressemitteilungen/Archiv-des-VM-2018/2018_08_06_Entlastung-im-Schwerter-Wald_-Hendrik-Wuest-und-Enak-Ferlemann-setzen-ersten-Spatenstich-fuer-vierstreifigen-Ausbau-der-B-236/index.php Pressestelle MBWSV http://www.mbwsvnrw.de:1240926
06.08.2018 - Hendrik Wüst und Enak Ferlemann geben Startschuss für Ausbau der B 1 zur A 40 in Dortmund

Enak Ferlemann, parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, und der nordrhein-westfälische Verkehrsminister Hendrik Wüst haben heute in Dortmund den feierlichen Baubeginn  für den Ausbau der Bundesstraße 1 vorgenommen. Der Ausbau der B 1 zur Autobahn A 40 wird zukünftig die Verkehrsabläufe auf dem Streckenabschnitt verbessern und zu einer besseren Vernetzung der Städte und Zentren im Ruhrgebiet beitragen.

Enak Ferlemann vom Bundesverkehrsministeriums sagte anlässlich des Baubeginns: „Wir investieren in die Leistungsfähigkeit unserer Infrastruktur. Das Projekt führt zu mehr Mobilität in der Region. Damit sorgen wir für mehr Lebensqualität, mehr Verkehrssicherheit und mehr Wirtschaftswachstum.“

„Der Beginn des Ausbaus ist ein Meilenstein für die gesamte Region“, betonte Verkehrsminister Hendrik Wüst. „Dortmund, der Flughafen, Holzwickede und Unna werden besser vernetzt. Wir verbessern außerdem den Verkehrsfluss und damit auch die Luftqualität.“

Dr. Udo Pasderski, Bereichsleiter bei der Projektgesellschaft DEGES, die den Ausbau im Auftrag des Landes umsetzt, ergänzte: „Wir setzen alles daran, die Einschränkungen während des Baus so gering wie möglich zu halten. Nach Fertigstellung, die voraussichtlich 2023 erfolgt, werden die Anwohner dank moderner Lärmschutzmaßnahmen und weniger Staubildung spürbar von Lärm und Abgasen entlastet.“

Die Arbeiten am ersten Bauabschnitt von der Aplerbecker Straße bis zur Nordstraße beginnen mit dem Neubau der Brücke an der Anschlussstelle Sölde. Während der Bauarbeiten wird es voraussichtlich zu nur geringen Einschränkungen für die Verkehrsteilnehmer kommen. Die neue Brücke wird neben dem alten Bauwerk errichtet, über das weiterhin der Verkehr fließt.

Über das Projekt

Die Bundesstraße B 1 ist Teil einer historisch gewachsenen Verkehrsader. Für den Individualverkehr in Ost-West-Richtung ist die Autobahn A 40 die zentrale Hauptverkehrsader im Ruhrgebiet. Sie ist auch als Ruhrschnellweg bekannt. Durch ihre Lage ist sie für den Verkehr zwischen den Städten des Ruhrgebietes und innerhalb der Ruhrgebietszentren als Transitstrecke von großer Bedeutung. Für die wachsende Metropolregion Ruhr verbessert der Ausbau des Abschnitts zwischen der Anschlussstelle Dortmund-Ost und dem Autobahnkreuz Dortmund-Unna den Verkehrsfluss.

Die DEGES realisiert im Auftrag des Landes Nordrhein-Westfalen und des Bundes den Ausbau der Autobahn A 40. Die Gesamtlänge des Ausbaus beträgt rund 9,5 Kilometer. Insgesamt befinden sich 14 Bauwerke entlang des Projektabschnitts. Hierbei handelt es sich größtenteils um Brückenbauwerke, die saniert, verbreitert oder wie die Brücke an der Anschlussstelle Sölde ersetzt werden. Die Projekt-Gesamtkosten in Höhe von rund 105 Millionen Euro trägt der Bund.

 

Pressekontakt: presse@deges.de, Tel. 030 20243-540

Leonie.Molls@vm.nrw.de, Tel. 0211 3843-1042

Dieser Pressetext ist auch über das Internet verfügbar unter der Internet-Adresse der Landesregierung http://www.land.nrw

 

/vm/presse/pressemitteilungen/Archiv-des-VM-2018/2018_08_06_Spatenstich-Dortmund/index.php Pressestelle MBWSV http://www.mbwsvnrw.de:1240909
06.08.2018 - RS1: Bau des Radschnellweges Ruhr kommt voran. Minister überreicht Förderung für Bochumer Abschnitt

Planung und Bau des Radschnellwegs Ruhr (RS1) kommen voran. Als dritte Ruhrgebietskommune beginnt jetzt die Stadt Bochum mit dem Bau auf ihrem Stadtgebiet. Für den circa 900 Meter langen Abschnitt „Grüner Rahmen“ zwischen Windhausstraße und Bessemer Straße hat Verkehrsminister Hendrik Wüst jetzt einen Förderbescheid in Höhe von 1,7 Millionen Euro an den Bochumer Stadtbaurat Markus Bradtke überreicht.

Verkehrsminister Hendrik Wüst: „Radschnellwege sind in den Ballungsräumen ein gutes Angebot für Pendler. Deswegen freut es mich auch, dass es in Bochum jetzt mit dem Bau des RS1 voran geht. Als Münsterländer freue ich mich darüber besonders, auch weil wir feststellen, dass das Radfahren überall im Land immer mehr Freunde findet.“

Stadtbaurat Markus Bradtke: „Die nun zugesagten Fördergelder und der dadurch mögliche Weiterbau des RS1 bedeuten einen massiven Qualitätsschub für den Radverkehr im Revier. Wir sind froh, dass das Land der Aufwertung der Fahrrad-Infrastruktur einen hohen Stellenwert beimisst.“

Die Gesamtausgaben für den RS1 in diesem Abschnitt betragen voraussichtlich 2.315.600 Euro. Davon sind 2.097.200 Euro zuwendungsfähig. Das Land beteiligt sich an der Maßnahme mit einem Betrag von 1.782.600 Euro. Baubeginn soll im vierten Quartal 2018 sein. Die Bauzeit ist mit 18 bis 24 Monaten veranschlagt.

Beim Abschnitt „Grüner Rahmen“ handelt es sich um ein 900 Meter langes Teilstück in Bochum-Stahlhausen. Das Projekt wird jetzt im Zuge der Umnutzung der ehemaligen Industriebrache „Untere Stahlindustrie“ umgesetzt. Insgesamt wird der RS 1 auf einer Strecke von circa 17 km das Bochumer Stadtgebiet durchqueren.

Parallel zum Bau des Teilabschnitts des Radschnellweges laufen städtebauliche und wasserwirtschaftliche Maßnahmen. Konkret werden die ersten 350 Meter der Stahlhauser- und der Windhausstraße als Fahrradstraße umgebaut. Vor dem ehemaligen Torhaus 7, dem historischen Torhaus der Krupp-Werke, geht die Linie dann auf das ehemalige Industriegelände und wird als reiner Radweg mit einer Breite von vier Metern bis zu einem früheren Luftschutzunterstand geführt. Der zum RS1-Standard gehörende Fußweg ist in diesem Bereich nicht erforderlich, weil hierfür ein Weg weiter nördlich angelegt wird. Vom Bunker aus wird der RS1 bis zur Bessemer Straße im Standardquerschnitt einschließlich eines zwei Meter breiten Gehweges weiter geführt. Der Radweg erhält eine Beleuchtung und wird begrünt. Im Zusammenhang mit dem Radweg werden umfangreiche Verfüllarbeiten und die Beseitigung von unterirdischen Altanlagen und Bodenaltlasten notwendig.

Der RS1 wird durch die Städte Duisburg, Mülheim an der Ruhr, Essen, Gelsenkirchen, Bochum, Dortmund, Unna, Kamen, Bergkamen, Hamm und den Kreis Unna führen. Straßen.NRW bereitet derzeit Planungsvereinbarungen für mehrere Abschnitte des RS1 vor.

Das Land hat Radschnellwege als neue Wegekategorie „Radschnellverbindungen des Landes“ im Straßen- und Wegegesetz verankert. Mit dem Gesetz ist Nordrhein-Westfalen bundesweit Vorreiter. Es stellt Radschnellwege mit Landesstraßen gleich: Dadurch übernimmt das Land die Baulastträgerschaft für Radschnellwege auf der freien Strecke außerhalb der Ortsdurchfahren und innerhalb der Ortsdurchfahrten bei Kommunen mit weniger als 80.000 Einwohnern. Bei Kommunen mit mehr als 80.000 Einwohnern liegen die Ortsdurchfahren wie bei Landesstraßen in der Baulast der Kommunen.

Radschnellwege sollen als Premiumprodukt der Radinfrastruktur klar definierte Qualitätskriterien erfüllen. Dazu gehören die durchgängige Trennung zwischen Rad-und Fußgängerverkehr, eine Mindestbreite von vier Metern, Beleuchtung, wenig Steigungen, Wegweisung, Reinigung und geregelter Winterdienst.

 

Pressekontakt:

bernhard.meier@vm.nrw.de, Tel. 0211 - 3843-1013

PvanDyk@bochum.de, 0234 - 910-3078

 

Dieser Pressetext ist auch über das Internet verfügbar unter der Internet-Adresse der Landesregierung http://www.land.nrw

 

/vm/presse/pressemitteilungen/Archiv-des-VM-2018/2018_08_06_RS1_Bochum/index.php Pressestelle MBWSV http://www.mbwsvnrw.de:1240882
02.08.2018 - Minister Hendrik Wüst gratuliert Preisträgerprojekt aus Köln zur Auszeichnung mit dem Deutschen Mobilitätspreis 2018

Das Projekt „Freie Lastenräder“ des wielebenwir e.V. aus Köln gehört zu den Preisträgern des Deutschen Mobilitätspreises, den die Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ und das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur an zehn herausragende digitale Innovationen für nachhaltige Mobilität verleiht.

Der Verein wielebenwir e.V. aus Köln überzeugte mit seiner Einreichung „Freie Lastenräder“. Die Online-Plattform ermöglicht das kostenfreie Entleihen von Lastenrädern und bietet eine ressourcenschonende und gemeinschaftsfördernde Alternative zum motorisierten Verkehr in Städten.

Verkehrsminister Hendrik Wüst dazu: „Ich gratuliere dem Kölner Verein wielebenwir e.V herzlich. Mit ihrem Lastenräder-Verleih haben sie ein vorbildliches Projekt aufgebaut für moderne Mobilität in der Stadt: kostenfreies Ausleihen der Lastenräder, Entwicklung von Open-Source-Software, Ausbau eines deutschlandweiten Netzwerks - und das alles ehrenamtlich organisiert. Das Projekt hat den Preis wirklich verdient.“

Unter dem Motto „Intelligent unterwegs – Innovationen für eine nachhaltige Mobilität“ haben in diesem Jahr Unternehmen, Forschungseinrichtungen, Start-ups und Vereine rund 250 Beiträge für den Deutschen Mobilitätspreis 2018 eingereicht. Die Einreichungen zeigten Lösungsansätze, wie der Verkehr und die Logistik dank der Digitalisierung nachhaltiger gestaltet werden können.

Die Expertenjury unter dem Vorsitz von Steffen Bilger MdB, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, wählte die zehn besten Projekte für Luft, Wasser, Straße und Schiene aus. Die Preisträger werden im Rahmen einer feierlichen Abendveranstaltung im Bundesverkehrsministerium in Berlin im Herbst 2018 offiziell geehrt.

Weitere Infos:

https://deutscher-mobilitaetspreis.de/    

https://www.wielebenwir.de  

 

Pressekontakt: bernhard.meier@vm.nrw.de, Tel. 0211 - 3843-1013

Dieser Pressetext ist auch über das Internet verfügbar unter der Internet-Adresse der Landesregierung http://www.land.nrw

 

/vm/presse/pressemitteilungen/Archiv-des-VM-2018/2018_08_02_Deutscher-Mobilitaetspreis/index.php Pressestelle MBWSV http://www.mbwsvnrw.de:1240446
30.07.2018 - VRR bewilligt vorbereitende Maßnahme zum Bau des Regionalbahnsteigs Düsseldorf-Bilk: Minister Wüst übergibt Zuwendungsbescheid an DB Netz AG

Der Bahnhof Düsseldorf-Bilk soll ausgebaut werden. Ziel ist es, neben dem S-Bahn Haltepunkt auch einen Regionalhalt einzurichten, der eine schnelle Anbindung des linken Niederrheins an die Landeshauptstadt ermöglicht. Damit der neue Regionalbahnsteig mit ausreichender Bahnsteigbreite errichtet werden kann, muss im Vorfeld die Gleisführung so verlegt werden, dass alle bisherigen betrieblichen Möglichkeiten erhalten bleiben. Für diese vorbereitende Maßnahme hat Verkehrsminister Hendrik Wüst heute mit dem Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) einen Bewilligungsbescheid über rund 26 Millionen Euro an die DB Netz AG übergeben.

„Die Maßnahme ist ein wichtiger Schritt für den linken Niederrhein, der besser an die Düsseldorfer Innenstadt angebunden wird“, so Verkehrsminister Hendrik Wüst. „Gleichzeitig wird der Düsseldorfer Hauptbahnhof entlastet. Wir stärken damit den Schienenverkehr und verbessern dadurch die Luft in den Städten.“

Die Gesamtkosten der Maßnahme Spurplanänderung belaufen sich auf rund 32,95 Millionen Euro. Konkret fördert das Land nun die Baukosten und den Grunderwerb in Höhe von rund 26,35 Millionen Euro. Die Bewilligung dieser Vorausmaßnahme im besonderen Landesinteresse gemäß § 13 ÖPNV-Gesetz NRW erfolgte durch den Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR). Herr Minister Wüst hat dazu seine erforderliche Zustimmung erteilt.

„Der VRR unterstützt diese Maßnahme ausdrücklich und hat sich bisher an den durchgeführten Planungen intensiv beteiligt, zumal der volkswirtschaftliche Mehrwert des Gesamtprojekts überdurchschnittlich hoch ist“, sagt Martin Husmann, Vorstandssprecher des VRR.

Nach Ansicht des VRR und der Stadt Düsseldorf entspricht der Bahnhof Düsseldorf-Bilk nicht mehr modernen verkehrlichen und baulichen Anforderungen. Durch die Einrichtung eines Regionalbahnhofs halten künftig zahlreiche RE-Linien (RE 4, RE 6, RE 13, RE 10 und RB 38) in Bilk. Heute hat der S-Bahnhaltepunkt Düsseldorf-Bilk circa. 10.700 Ein- und Aussteiger pro Tag. Mit Inbetriebnahme des Regionalhaltepunktes wird sich die Anzahl auf rund 21.000 erhöhen. Die Inbetriebnahme des Regionalbahnsteigs für die SPNV-Kunden ist für den Fahrplanwechsel im Dezember 2020 geplant.

„Wir freuen uns darüber, dass mit dem Zuwendungsbescheid nun Nägel mit Köpfen gemacht werden. Dies ist nach dem Planfeststellungsbeschluss ein weiterer wichtiger Meilenstein auf dem Weg zum Ausbau dieser wichtigen Verkehrsstation in der Landeshauptstadt“, so Werner Lübberink, Konzernbevollmächtigter der Deutschen Bahn für das Land Nordrhein-Westfalen.

Um die verkehrlichen Einschränkungen so gering wie möglich zu halten, wird die Baumaßnahme in mehrere Bauphasen unterteilt, die zeitlich nacheinander umgesetzt werden. Die wesentlichen Inhalte der Maßnahme umfassen das Anlegen einer neuen Trasse und die Verlegung des Gleises 4, um Platz für den Bahnsteig zu schaffen. Auch Weichenarbeiten, die Anpassung und der Umbau der Leit- und Sicherungstechnik sowie Lärmschutzmaßnahmen stehen an. Die Bauarbeiten zur Gleisverlegung sollen im Februar 2019 beginnen.

 

Pressekontakt: Leonie.Molls@vm.nrw.de, Tel. 0211-3843-1042

tkatzik@vrr.de, Tel. 0209-1584-421

presse.d@deutschebahn.com, Tel. 0211-3680-2080

 

Dieser Pressetext ist auch über das Internet verfügbar unter der Internet-Adresse der Landesregierung http://www.land.nrw

 

/vm/presse/pressemitteilungen/Archiv-des-VM-2018/2018_07_30_Bescheiduebergabe-Bilk/index.php Pressestelle MBWSV http://www.mbwsvnrw.de:1240278
30.07.2018 - A46: Nach 100 Tagen steht die erste Bausteinbrücke. Minister Wüst: Erfolgreiche Innovation im Brückenbau

A46: Nach 100 Tagen steht die erste Bausteinbrücke. Minister Wüst: Erfolgreiche Innovation im Brückenbau

/vm/presse/pressemitteilungen/Archiv-des-VM-2018/2018_07_30_Freigabe-Bausteinbruecke/index.php Pressestelle MBWSV http://www.mbwsvnrw.de:1240131
27.07.2018 - Verkehrsministerium fördert Streckensanierung von NE-Bahn bei Evonik/Bescheid an RSVG übergeben

Einen Zuwendungsbescheid über 93.349 Euro hat Verkehrsminister Hendrik Wüst heute an die Rhein-Sieg Verkehrsgesellschaft mbH (RSVG) übergeben. Das Geld kommt aus dem Förderprogramm für nicht bundeseigene Eisenbahnen (NE-Bahnen). Die RSVG saniert damit ihre Schienenstrecke nach Lülsdorf. Der RSVG-Aufsichtsratsvorsitzende Marcus Kitz und der Sprecher der Geschäftsführung Michael Reinhardt nahmen den Förderbescheid auf dem Gelände der Evonik Industries in Lülsdorf entgegen.

„Mit dem Förderprogramm lösen wir den Investitionsstau auf den Strecken der nicht bundeseigenen Eisenbahnen auf. So gelingt es, mehr Güter von der Straße auf die Schiene zu holen“, sagte Hendrik Wüst. „Evonik ist ein gutes Beispiel, wie wichtig diese Förderung für die angeschlossenen Produktionsunternehmen ist. Unser Dank gilt der RSVG, die die Sanierung umsetzt.“

Mit der Bereitstellung der Mittel fördert das Land Nordrhein-Westfalen die Komplettsanierung einer 420 Meter langen Strecke des Hauptgleises der RSVG-eigenen Gleistrasse. Dabei werden der Gleisunterbau mit einer Drainageentwässerung und Filterschicht erneuert sowie im Gleisoberbau Gleisschotter, Schwellen und Schienen verlegt. Die 15 Kilometer lange RSVG-Strecke verbindet als „letzte Meile“ die DB-Trasse in Troisdorf-Spich mit dem Lülsdorfer Evonik-Werk. Durch die Gleisanbindung werden in erheblichem Umfang Transporte von chemischen Rohstoffen und Gütern auf der Straße vermieden.

Die Gesamtkosten belaufen sich auf 233.373 Euro. Davon tragen das Land 40 Prozent, der Bund 50 Prozent und die RSVG 10 Prozent. RSVG-Aufsichtsratsvorsitzender Marcus Kitz lobte das in diesem Jahr wieder aufgenommene Förderprogramm des Landes Nordrhein-Westfalen für die NE-Bahnen: „Durch die großzügige Komplementärfinanzierung von Bund und Land ist es auch kleineren Eisenbahnunternehmen möglich, ihre Infrastruktur wieder dem Stand der Technik entsprechend zu erneuern und den Schienengüterverkehr sicher und leistungsfähig zu betreiben.“

RSVG-Geschäftsführer Reinhardt berichtete, dass die Strecke vor 104 Jahren als Straßenbahn- und Güterverkehrsstrecke in Betrieb genommen wurde: „Der jetzt für die Erneuerung vorgesehene Streckenabschnitt zwischen Eschmar und Müllekoven wurde letztmalig vor 50 Jahren grundhaft erneuert.“

Die Gelder aus dem Förderprogramm stehen auch für den Neubau von Güterbahnstrecken zur Verfügung. Darum haben der Rhein-Sieg-Kreis, die Rhein-Sieg-Verkehrsgesellschaft, die Evonik und die Städte Troisdorf und Niederkassel eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben, die eine Neutrassierung der Güterbahnstrecke unter der Vermeidung einer Lärmbelastung für die Anwohner vorsieht.

Hintergrund: Mit dem Förderprogramm werden Investitionen in den Erhalt und den Ausbau von überwiegend für den Güterverkehr genutzten Schienenstrecken und Verladeeinrichtungen der NE-Bahnen finanziell unterstützt. Voraussetzung ist, dass die Infrastrukturen für alle Eisenbahnen zugänglich – also öffentliche Infrastrukturen – sind. Insgesamt zehn Millionen Euro stehen im Jahr 2018 bereit. Auch in den Folgejahren soll die Förderung fortgesetzt werden. Die rund 70 kommunalen und privaten Eisenbahnunternehmen verfügen allein in Nordrhein-Westfalen über ein öffentlich zugängliches Schienennetz von etwa 1.500 Gleiskilometern. Die Bahnen sind sowohl in den Randzonen der Ballungsgebiete als auch in den Ballungsräumen von großer verkehrs- und strukturpolitischer Bedeutung. Die Bundesförderung nach dem Schienengüterfernverkehrsnetzförderungsgesetz (SGFFG) in Höhe von maximal 50 Prozent für Ersatzinvestitionen wird vom Land auf 90 Prozent aufgestockt. Die Bundesförderung bei den NE-Bahnen sieht nur die Förderung von Ersatzinvestitionen vor. Das Land fördert zudem Neu- und Ausbaumaßnahmen mit einem Fördersatz von bis zu 75 Prozent.

 

Pressekontakt: Leonie.Molls@vm.nrw.de, Tel. 0211-3843-1042

Dieser Pressetext ist auch über das Internet verfügbar unter der Internet-Adresse der Landesregierung http://www.land.nrw

 

/vm/presse/pressemitteilungen/Archiv-des-VM-2018/2018_07_27_Foerderbescheid-RSVG/index.php Pressestelle MBWSV http://www.mbwsvnrw.de:1239832
27.07.2018 - Verkehrszentrale: Aus Leverkusen das ganze Land im Blick

Verkehrsminister Wüst kündigt weitere Verbesserung der Baustellenkoordination an

An den Hauptreisetagen der Sommerferien herrscht in der Verkehrszentrale von Straßen.NRW in Leverkusen Hochkonjunktur: für die Beschäftigten dort kein Ausnahmezustand. An sieben Tagen in der Woche, 365 Tage im Jahr, rund um die Uhr werden in Leverkusen Verkehrsdaten ausgewertet, um den Verkehr fließender zu gestalten, Staus zu reduzieren und die Verkehrssicherheit zu erhöhen.

Am Freitag besuchte Verkehrsminister Hendrik Wüst die Leverkusener Zentrale und informierte sich über den Stand der Dinge beim Aufbau der Stabstelle Baustellenkoordination. „Mit der Stabstelle wollen wir planbare Baustellen auf Straßen und Schienen untereinander transparent machen und aufeinander abstimmen. So sollen gegenseitige Beeinträchtigungen möglichst verhindert oder minimiert werden“, sagte Minister Wüst bei seinem Besuch. In den nächsten Jahren würden Investitionen in Rekordhöhe in die Infrastruktur fließen, erläuterte der Verkehrsminister: „Das stellt uns vor große Herausforderungen.“

Elfriede Sauerwein-Braksiek, Direktorin von Straßen.NRW ergänzte: „In einem Ballungsraum wie Köln kann niemand Staufreiheit versprechen; aber mit der besseren Koordination der Baustellen auf Autobahnen, Bundes-, Landes-, Kreis- und  Gemeindestraßen, in Abstimmung mit Bahn und Nahverkehrsunternehmen können wir ein Mehr an Mobilität erreichen. Daran arbeiten wir mit allen Beteiligten intensiv."

Nordrhein-Westfalen setzt bei der Stauvermeidung schon heute auf elektronische Verkehrssteuerung, so genannte Telematik, um die vorhandenen Streckenkapazitäten möglichst effizient zu nutzen.

  • An hoch belasteten Strecken steuern insgesamt 98 Zuflussregelungsanlagen, wie viele Autos auf die Autobahn auffahren. Fädeln sich die Fahrzeuge – geregelt durch eine Ampel an der Auffahrt – einzeln statt im Pulk in den Verkehr ein, sorgt das für einen stetigeren Verkehrsfluss auf der Autobahn.
  • Bei Verkehrsstörungen werden Verkehrsteilnehmer auf so genannten dWista-Tafeln informiert und auf mögliche Umleitungen hingewiesen. 87 von diesen "dynamischen Wegweisern mit integrierter Stauinformation" (dWiSta) stehen derzeit an den Nordrhein-Westfalen-Autobahnen, 75 weitere werden noch bis 2020 installiert.
  • An bisher drei Stellen (A4 östlich von Köln, der A57 nördlich von Köln und der A45 bei Hagen) im rund 2.220 Kilometer langen Autobahnnetz können elektronisch überwachte temporäre Seitenstreifenfreigaben für Entlastung sorgen. Eine weitere Anlage an der A3 wird noch in diesem Jahr folgen.
  • Aus Leverkusen werden auch Streckenbeeinflussungsanlagen (SBA) gesteuert, die auf Verkehrszeichenbrücken Tempolimits, Überholverbote oder Warnungen vor Staus, Baustellen oder schlechtem Wetter anzeigen können. Auf 540 Kilometern Autobahn sind entsprechende Anlagen installiert.
  • Die hier gewonnenen Informationen fließen auch in das Portal www.verkehr.nrw . Hier finden Autofahrer Baustelleninformationen, Unfallmeldungen und einen Routenplaner.

Zum Thema Stauvermeidung gehört auch der Bereich Baustellenmanagement. Mit einer transparenten und abgestimmten Baustellenplanung und -koordinierung sowie der vorausschauenden verkehrlichen Bewertung von Baustellen trägt die Straßen.NRW-Verkehrszentrale neben den verkehrsleitenden Maßnahmen dazu bei, Staus in Nordrhein-Westfalen zu reduzieren.

Die Stabstelle Baustellenkoordination ist eine von fünf Maßnahmen im ersten Infrastrukturpaket für schnelleres und koordiniertes Bauen. Das Verkehrsministerium hat das Paket im Mai vorgelegt.

 

Pressekontakt: bernhard.meier@vm.nrw.de, Tel. 0211-3843-1013

 

Dieser Pressetext ist auch über das Internet verfügbar unter der Internet-Adresse der Landesregierung http://www.land.nrw

 

/vm/presse/pressemitteilungen/Archiv-des-VM-2018/2018_07_27_VZ/index.php Pressestelle MBWSV http://www.mbwsvnrw.de:1239691
26.07.2018 - B56: Südliche Ortsumgehung Düren für Verkehr freigegeben

Für die Dürener Innenstadt bedeutet der Bau der Ortsumgehung B56 vor allem eine große Entlastung. Aber auch die Verkehrsteilnehmer, die die Stadt nun nicht mehr durchfahren müssen, gewinnen: Sie kommen zügiger ans Ziel und sind sicherer unterwegs.

Am heutigen Donnerstag haben Hendrik Wüst, Minister für Verkehr der Landes Nordrhein-Westfalen, der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesministerium für Bildung und Forschung, Thomas Rachel, und Elfriede Sauerwein-Braksiek, Direktorin des Landesbetriebes Straßenbau Nordrhein-Westfalen, das erste Teilstück der Neubaustrecke offiziell für den Verkehr freigegeben.

Die B56 hat als historische Verkehrsachse auch heute noch eine Bedeutung als überregionale Verbindung zwischen dem Großraum Bonn/Euskirchen, dem Raum Geilenkirchen und dem südöstlichen Teil der Niederlande um Roermond. Gleichzeitig dient die Bundesstraße 56 als Zubringer zu den Autobahnen 4 und 44, die dann Richtung Köln, Aachen und Düsseldorf führen. Diese hoch frequentierte Strecke führte bislang mitten durch Düren. Eine für das Jahr 2020 prognostizierte Verkehrsmenge von mehr als 30.000 Fahrzeugen am Tag und einem Schwerverkehrsanteil von 9,6 Prozent hätte die Stadt nicht verkraftet. Eine Entlastung war unumgänglich.

„Mit dem Bau der Ortsumgehung wird sich der Verkehr in der Innenstadt um die Hälfte reduzieren“, so Verkehrsminister Hendrik Wüst. „Für die Bürgerinnen und Bürger bedeutet dies eine deutliche Verbesserung der Wohn- und Lebensqualität. Und auch die Verkehrssicherheit für Fußgänger und Radfahrer in Düren wird gesteigert.“

Freigegeben wurden am Donnerstag 4,4 Kilometer der insgesamt 6,6 km langen Umgehungsstraße. Der nördliche Abschnitt, der unter anderem auch die Bahnstrecke Aachen-Köln quert, soll im Jahr 2021 fertiggestellt werden. Dann kann die neue B56-Trasse ihre ganze Entlastungswirkung entfalten.

Für den Neubau einer Straße werden immer auch bislang nicht genutzte Flächen in Anspruch genommen. Das hat nicht nur Folgen für die Ökologie, die ausgeglichen werden müssen, sondern auch für die Anlieger an der neuen Trasse. Im Vorfeld der Planungen wurde durch die Bezirksregierung Köln ein Flurbereinigungsverfahren durchgeführt, mit dem die landwirtschaftlichen Flächen neu strukturiert wurden. So konnten Eigentumsverluste vermindert oder sogar ganz vermieden werden.

Zum Ausgleich der Eingriffe in die Natur wurden nicht nur sechs Hektar Ackerbrachen und Schonstreifen sowie 4,3 Hektar Extensivgrünland angelegt, um den dort heimischen Arten neuen Lebensraum zu bieten. „Mit der Renaturierung des Langerweher Fließes werden zudem Lebensräume geschaffen, in denen sich geschützte Tierarten wie zum Beispiel die Fledermaus ansiedeln können“, betonte Straßen.NRW-Direktorin Elfriede Sauerwein-Braksiek.

Die Kosten für die Gesamtmaßnahme betragen 33,39 Millionen Euro, gut 13 Millionen wurden für den nun freigegeben südlichen Abschnitt verbaut. Insgesamt fünf Brücken müssen für die Gesamtstrecke gebaut werden, drei Bahnstrecken werden gequert.

 

Pressekontakt:

susanne.schlenga@strassen.nrw.de, Tel. (0209) 3808-333

bernhard.meier@vm.nrw.de, Tel. 0211-3843-1013

 

/vm/presse/pressemitteilungen/Archiv-des-VM-2018/2018_07_26_OU-Duelmen/index.php Pressestelle MBWSV http://www.mbwsvnrw.de:1239663
16.07.2018 - Verkehrsminister auf Baustellentour Hendrik Wüst: Wir bauen gegen den Verkehrsinfarkt / Trotz Baustellen muss Nordrhein-Westfalen mobil bleiben

Wenn weniger Berufspendler unterwegs sind, haben die Bauarbeiter mehr Platz auf den Straßen für notwendige Sanierungen und Ausbauarbeiten. Gleichwohl sind Baustellen ein Hauptgrund für die zahlreichen Staus. Deshalb müssen sie so organisiert sein, dass der Verkehr so wenig wie möglich eingeschränkt wird. Zu Beginn der Sommerferien besucht Verkehrsminister Hendrik Wüst daher verschiedene Baustellen in Nordrhein-Westfalen, um sich dort über innovative Lösungen und Optimierungsmöglichkeiten zu informieren.

„Seit Amtsantritt der neuen Landesregierung kommt der Planungs-, Genehmigungs- und Bauhochlauf mit zusätzlichem Tempo voran“, sagte Minister Hendrik Wüst. „Wir investieren in Autobahnen und Bundessstraßen genauso wie in Landesstraßen, Radwege und den ÖPNV. Die Rekordinvestitionen stellen uns allerdings vor neue Herausforderungen. Wer so viel bauen darf, muss das möglichst koordiniert und so schnell wie möglich tun.“

Deswegen hat Verkehrsminister Hendrik Wüst im Januar den Masterplan zur Umsetzung des Fernstraßenbedarfsplans des Bundes vorgelegt. Er strukturiert die Baumaßnahmen beim Ausbau der Autobahnen und Bundestraßen und unterstützt den planvollen Einsatz der Kapazitäten. Allein für Nordrhein-Westfalen hat die Bundesregierung im Bedarfsplan für die Bundesfernstraßen 200 Straßenprojekte mit einem Volumen von mehr als 20 Milliarden Euro festgelegt. In diesem Jahr werden für Erhalt und Ausbau der Autobahnen und Bundesstraßen in Nordrhein-Westfalen 1,2 Milliarden Euro investiert. Insgesamt 18 neue Planfeststellungsbeschlüsse seit dem Regierungswechsel ermöglichen kontinuierliches weiteres Baugeschehen.

Im Mai hat das Verkehrsministerium schließlich das erste Infrastrukturpaket mit fünf Maßnahmen für ein besseres Baustellenmanagement vorgelegt. Dazu gehört unter anderem die Einrichtung der Stabstelle Baustellenkoordination, die bereits aufgebaut wird. Bei insgesamt acht Autobahnbaustellen sollen zusätzliche Finanzmittel die Bauzeit verkürzen. Eine weitere Maßnahme ist der Aufbau eines Bauzeiten-Controllings, um kürzere, aber realistische Bauzeitenvorgaben zu erreichen.

Um kürzer zu bauen, nutzt die Straßenbauverwaltung auch Innovationen wie den Bau in Fertigteilbauweise. Die Bauzeit für die sogenannte Baustein-Brücke („Legobrücke“) über die A46 bei Hagen, die ebenfalls auf dem Besuchsprogramm steht, kann so um mehr als die Hälfte verkürzt werden.

Bei acht Bauprojekten nimmt das Verkehrsministerium zusätzliches Geld in die Hand, damit Maßnahmen schneller fertig werden als geplant oder verlorene Zeit aufgeholt wird. Die Bauzeiten verkürzen sich dadurch um insgesamt 107 Wochen. Eine dieser acht Maßnahmen ist die A3-Nachtbaustelle bei Dinslaken Nord, die der Verkehrsminister ebenfalls besucht.

Wie dringend notwendig die Sanierung der Landesstraßen ist, zeigt sich in Südwestfalen. Die IHK Arnsberg hat die schlechtesten Landesstraßen in der Region prämiert, darunter unter anderem die L740 in  Medebach und die L617 in Hallenberg Hesborn. „Die NRW-Koalition geht den Investitionsstau an. Wir investieren in die Sanierung maroder Streckenabschnitte und tun was gegen den Substanzverzehr unseres Landesstraßennetzes“, sagte Verkehrsminister Hendrik Wüst. In diesem Jahr gibt das Land über 160 Millionen Euro dafür aus. Vom schlechten Zustand der beiden Straßen wird sich Wüst vor Ort ein Bild machen.

Neben den Landesstraßen steht in 2018 auch wieder Geld für kommunale Straßen zur Verfügung. Ein gutes Beispiel, wie wichtig die Förderung kommunaler Straßenbauprojekte ist, ist die Bahnhofshinterfahrung in Hagen, die der Verkehrsminister ebenfalls besucht. Sie entlastet die Innenstadt vom Durchgangsverkehr und ist ein Impuls für städtebauliche Entwicklungen. „Der kommunale Straßenneubau steht wieder gleichberechtigt neben der Erhaltung. Ich ermuntere die Kommunen, die Förderung sowohl von Sanierungen als auch von Neubauprojekten zu beantragen“, sagte Wüst.

Nordrhein-Westfalen als Pendlerland Nummer 1 braucht zudem ein gut ausgebautes Schienennetz und einen attraktiven ÖPNV. „Wir investieren in die Verlängerung und Elektrifizierung von Strecken wie bei der Regiobahn S28 von Mettmann-Stadtwald nach Wuppertal. Wir geben außerdem wieder Geld für die Reaktivierung von Bahnstrecken aus und treiben das Großprojekt RRX voran“, erläuterte Wüst. Die Baustelle Regiobahn besichtigt Hendrik Wüst ebenfalls.

 

Hinweis: Informationen zu den einzelnen Stationen der Baustellentour finden Sie hier

 

Pressekontakt: bernhard.meier@vm.nrw.de, Tel. 0211-3843-1013

 

Dieser Pressetext ist auch über das Internet verfügbar unter der Internet-Adresse der Landesregierung http://www.land.nrw

 

/vm/presse/pressemitteilungen/Archiv-des-VM-2018/2018_07_18_Baustellentour/index.php Pressestelle MBWSV http://www.mbwsvnrw.de:1239329
13.07.2018 - Verkehrsministerium präsentiert neue Funktionen beim Radroutenplaner NRW

App jetzt auch mit Navi und Sprachansage

Über 30 Millionen Seitenzugriffe allein im ersten Halbjahr 2018 sprechen für sich: Der Radroutenplaner NRW erfreut sich seit Jahren großer Beliebtheit. Pünktlich zu Beginn der Sommerferien gibt es neue Funktionen.

„Als Münsterländer bin ich mit dem Fahrrad aufgewachsen. Es freut mich, wenn der Radroutenplaner NRW jetzt noch mehr kann und den Nutzern mehr Service bietet. Vielleicht werden so noch mehr Menschen für das Fahrradfahren begeistert“, so Verkehrsminister Hendrik Wüst.

Durch Aktualisierungen und Erweiterungen enthält der Radroutenplaner jetzt allein in Nordrhein-Westfalen rund 32.000 Kilometer Radnetz. In den vergangenen Monaten wurde eine Reihe neuer Funktionen frei geschaltet: Entlang einer geplanten Route werden jetzt beispielsweise automatisch die Sehenswürdigkeiten angezeigt. Außerdem gibt es nun einen Rundroutenplaner, mit dem man eine Route mit dem gleichen Start und Ziel erstellen kann.

Die ebenfalls überarbeitete App bietet jetzt auch eine Navigation auf der berechneten Route. Diese Navigation erfolgt optisch mit Richtungspfeilen und Fahranweisungen und zusätzlich über eine Sprachansage. Darüber hinaus werden Informationen zur Fahrt wie die aktuelle Geschwindigkeit, die verbleibende Zeit und die verbleibende Entfernung bis zum Ziel angezeigt.

Der Radroutenplaner im Internet: www.radroutenplaner.nrw.de 

 

Pressekontakt: Leonie.Molls@vm.nrw.de, Tel. 0211-3843-1042

Dieser Pressetext ist auch über das Internet verfügbar unter der Internet-Adresse der Landesregierung http://www.land.nrw

 

 

/vm/presse/pressemitteilungen/Archiv-des-VM-2018/2018_07_13_Radroutenplaner-2018/index.php Pressestelle MBWSV http://www.mbwsvnrw.de:1239251
12.07.2018 - Förderrichtlinie für nicht bundeseigene Eisenbahnen veröffentlicht: Landesregierung stärkt Schienengüterverkehr

Um den Investitionsstau auf den Strecken der nicht bundeseigenen Eisenbahnen (NE-Bahnen) aufzulösen, hat die Landesregierung die Infrastrukturförderung aus Landesmitteln in diesem Jahr wieder eingeführt. Die entsprechende Förderrichtlinie ist nun im Amtsblatt veröffentlicht worden. Damit ist für Anträge seitens der Infrastrukturbetreiber der Weg frei.

„Die Schienen der NE-Bahnen sind insbesondere wichtig für die Anbindung von Industriegebieten an die Hauptstrecken der Schiene. Sie sind eine Möglichkeit, mehr Güter von der Straße auf die Schiene zu holen. Mit dem Förderprogramm unterstützen wir insbesondere die angeschlossenen Produktionsunternehmen, die von der Anbindung der Gleisanschlüsse abhängig sind“, sagte Verkehrsminister Hendrik Wüst.

Gefördert werden Investitionen in den Erhalt und den Ausbau von überwiegend für den Güterverkehr genutzten Schienenstrecken und Verladeeinrichtungen der NE-Bahnen. Voraussetzung ist, dass die Infrastrukturen für alle Eisenbahnen zugänglich – also öffentliche Infrastrukturen – sind. Insgesamt zehn Millionen Euro stehen im Jahr 2018 bereit. Auch in den Folgejahren soll die Förderung fortgesetzt werden.

Die rund 70 kommunalen und privaten Eisenbahnunternehmen verfügen allein in Nordrhein-Westfalen über ein öffentlich zugängliches Schienennetz von etwa 1.500 Gleiskilometern. Die Bahnen sind sowohl in den Randzonen der Ballungsgebiete als auch in den Ballungsräumen von großer verkehrs- und strukturpolitischer Bedeutung.

 

•       Die Schienen der NE-Bahnen sichern die räumliche Erschließung auf der letzten Meile an das Hauptstreckennetz.

•       Sie tragen mit einer großen Anzahl von Gleisanschließern flächendeckend zur Sicherung und Weiterentwicklung von zahlreichen Wirtschaftsstandorten bei.

•       Sie entlasten die in vielen Regionen überlastete und weder kurz- noch langfristig erweiterbare Straßeninfrastruktur.

 

Hintergrund

Die Bundesförderung nach dem Schienengüterfernverkehrsnetzförderungsgesetz (SGFFG) in Höhe von maximal 50 Prozent sieht bei den NE-Bahnen nur die Förderung von Ersatzinvestitionen vor. Die NE-Bahnen können kaum Investitionen in Aus- und Neubau tätigen. Deshalb hat das Land Nordrhein-Westfalen die 2012 eingestellte Förderung der NE-Bahnen wieder aufgenommen und hierfür 10 Millionen Euro in den Landeshaushalt 2018 bereitgestellt sowie Verpflichtungsermächtigungen in Höhe von vier Millionen Euro für 2019 und 2020 eingeplant.

Die Mittel sind zum einen für eine Ergänzung der Bundesförderung nach dem SGFFG bis zu einer Gesamtförderung von bis zu 90 Prozent vorgesehen (50 Prozent Bund /40 Prozent Nordrhein-Westfalen) und zum anderen für Maßnahmen, die nicht vom Bund gefördert werden in Höhe von bis zu 75 Prozent. Hiervon sollen insbesondere auch kleinere NE-Bahnen, die die Voraussetzungen für eine Förderung nach dem SGFFG nicht erfüllen, profitieren können.

 

Pressekontakt: Leonie.Molls@vm.nrw.de, Tel. 0211-3843-1042

Dieser Pressetext ist auch über das Internet verfügbar unter der Internet-Adresse der Landesregierung http://www.land.nrw

 

/vm/presse/pressemitteilungen/Archiv-des-VM-2018/2018_07_12_Foerderrichtlinie-NE-Bahnen/index.php Pressestelle MBWSV http://www.mbwsvnrw.de:1239180
03.07.2018 - A 1: Ersatzneubau der Talbrücke Volmarstein: Vom 6. Juli bis Ende August drei statt zwei Fahrstreifen in Fahrtrichtung Köln für einen besseren Verkehrsfluss

Gute Nachrichten für Verkehrsteilnehmer: Während der Hauptreisezeit stehen auf der A 1 im Bereich der Talbrücke Volmarstein in Fahrtrichtung Köln wieder drei statt der bisher zwei baustellenbedingten Fahrstreifen zur Verfügung. Von Freitag, 6. Juli, 6.00 Uhr, bis voraussichtlich Ende August wird der Verkehr einen zusätzlichen Fahrstreifen nutzen können. In diesem Zeitraum wird weiter gebaut – die Arbeiten finden aber außerhalb der Fahrbahn statt, sodass diese Verkehrsführung temporär möglich ist. Ab September 2018 erfolgen vorbereitende Arbeiten für den Abbruch der ersten Brückenhälfte, weshalb der Verkehr in Richtung Köln dann wieder auf zwei Fahrstreifen geführt wird.

„Wir freuen uns, dass die Bauablaufplanung so optimiert werden konnte, dass wir rund um die Sommerferien einen weiteren Fahrstreifen öffnen können“, sagte DEGES-Projektleiterin Ines Nordhaus. Die DEGES (Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und -bau GmbH) plant und realisiert den Ersatzneubau der Talbrücke Volmarstein im Auftrag des Landes Nordrhein-Westfalen. Verkehrsminister Hendrik Wüst begrüßt die Freigabe eines zusätzlichen Fahrstreifens in der Hauptreisezeit: „Damit begrenzen wir die Behinderung auf ein möglichst geringes Maß. Zu einem intelligenten Bauablauf gehört auch die Realisierung unkonventioneller Ideen.“

In Fahrtrichtung Bremen stehen unverändert zwei Fahrstreifen zur Verfügung. Die Fertigstellung des Ersatzneubaus ist weiterhin für Ende 2020 geplant.

Hintergrund

Die im Jahr 1959 errichtete Talbrücke Volmarstein hält den Belastungen durch den ständig zunehmenden Verkehr langfristig nicht stand und muss ersetzt werden. Geplant ist ein Bauwerk mit komplett neuen Unterbauten. Damit kann eine Verkürzung der bisherigen Gesamtlänge der Brücke von 315 auf 285 Meter verbunden werden. Der derzeit beidseitig fehlende Standstreifen wird beim Brückenneubau ergänzt. Die Kosten für den Neubau liegen bei rund 25 Mio. Euro.

 

Pressekontakt:

leonie.molls@vm.nrw.de, Tel. 0211-3843-1042

presse@deges.de, Tel. 030-20243-540

 

 

Dieser Pressetext ist auch über das Internet verfügbar unter der Internet-Adresse der Landesregierung http://www.land.nrw

 

/vm/presse/pressemitteilungen/Archiv-des-VM-2018/2018_07_03_Talbruecke-Volmarstein/index.php Pressestelle MBWSV http://www.mbwsvnrw.de:1238648
02.07.2018 - VRS-Projekt liefert Kartenherstellern die speziellen Daten für eine Lkw-Navigation: Daten werden für alle Dienstleister auf dem Mobilitätsdatenmarktplatz eingestellt

Das beim Verkehrsverbund Rhein-Sieg angesiedelte und vom Verkehrsministerium beauftragte Projekt zu einer effizienten und stadtverträglichen Lkw-Navigation im Rheinland hat ein weiteres wichtiges Zwischenziel erreicht. Ab sofort können den Herstellern von Navigationskarten erste Daten aus den Kommunen der Kooperationspartner zur Verfügung gestellt werden.

Grundlage sind die Daten, die von der vom VRS-Projekt „mobil-im-rheinland“ entwickelten Software SEVAS (Software zur Eingabe, Verwaltung und Ausspielung von Vorrangrouten und Restriktionen im Schwerlastverkehr) generiert wurden. Diese technische Plattform wurde im Juli 2017 freigeschaltet. Nach einer erfolgreichen Testphase mit ausgewählten Kommunen konnten ab Dezember 2017 alle 129 Kooperationspartner ihre Daten eingeben.

Verkehrsminister Hendrik Wüst: „Indem wir diese Daten bereitstellen, sind wir unserer gemeinsamen Absicht einen entscheidenden Schritt näher gekommen: Wir unterstützen die Logistikbranche und die Kommunen des Landes dabei, die Lkw-Verkehre effizient zu führen“. Lkw sollen problemlos durch die Kommunen fahren können – nicht in Sackgassen, engen Straßen oder unter Brücken stecken bleiben.

Derzeit können 148 Städte und Gemeinden aus dem Rheinland ihre Daten in die Software eingeben. Dazu werden mithilfe einer mobilen App die Verkehrszeichen vor Ort erfasst. Das Besondere dabei ist, dass die Kamera des Smartphones das Verkehrszeichen erfasst, es automatisch erkennt und den georeferenzierten Standort hinzufügt.

Ab dem 29. Juli 2018 werden die bereits vorhandenen Daten an den Mobilitätsdatenmarktplatz MDM übergeben. Der MDM ist die zentrale Drehscheibe für Mobilitätsdaten in Deutschland und bietet unterschiedlichste Daten zur Verbesserung der Verkehrsinformationen.

Den Kartenherstellern und den Anbietern von Navigationsdienstleistungen für den Schwerverkehr stehen somit flächendeckend für die Region Informationen aus dem kommunalen Bereich über Vorrangrouten und Restriktionen für den Schwerlastverkehr in hoher Qualität zur Verfügung, um die Routenführung zu optimieren.

Das Verkehrsministerium beabsichtigt aufgrund der positiven Erfahrungen aus dem Rheinland, das Projekt auf ganz Nordrhein-Westfalen auszudehnen.

 

Pressekontakt:

benjamin.jeschor@vrsinfo.de, Tel. 0221-20808-471

Leonie.Molls@vm.nrw.de, Tel. 0211-3843-1042

 

Dieser Pressetext ist auch über das Internet verfügbar unter der Internet-Adresse der Landesregierung http://www.land.nrw

 

/vm/presse/pressemitteilungen/Archiv-des-VM-2018/2018_07_02_Mobilitaetsdatenmarktplatz/index.php Pressestelle MBWSV http://www.mbwsvnrw.de:1238598
29.06.2018 - 18 Planfeststellungsverfahren in einem Jahr abgeschlossen. Minister Wüst: Versprechen eingelöst

Seit Amtsantritt der Landesregierung vor einem Jahr konnten 18 Planfeststellungsverfahren erfolgreich abgeschlossen werden. Darunter sind acht Planfeststellungsbeschlüsse sowie ein Nachtragsbeschluss an Autobahnen, vier Planfeststellungsbeschlüsse an Bundesstraßen und fünf an Landesstraßen. Ende Juni wurde jetzt der Beschluss zum sechsspurigen Ausbau der A 1 zwischen Münster-Nord und Greven von der Bezirksregierung Münster gefasst. 

„Der Planungs- und Genehmigungshochlauf kommt in Fahrt. Wir haben unser Versprechen im Koalitionsvertrag eingelöst“, sagte Minister Hendrik Wüst. „Die Zahl zeigt auch, dass sich die Landesregierung sowohl um die großen Projekte auf den Autobahnen als auch um die Landesstraßen kümmert. Sie sind für die Unternehmen und Menschen vor Ort wichtig.“

Die Planfeststellungsbeschlüsse im Detail:

 

I)        Planfeststellungsbeschlüsse an Autobahnen:

1. A 44 PWC Eringerfeld 04.07.2017

2. A 57 Krefeld/Oppum-Meerbusch 07.07.2017

3. A 46 Rastanlage Vierwinden-Nord 24.10.2017

4. A 59 AS Köln/Flughafen – AD Köln/Porz 23.04.2018

5. A 44 T&R Am Haarstrang 09.05.2018

6. A 1 AS Greven-nördl. DEK-Brücke bei Ladbergen 07.06.2018

7. A 1 Liedbachtalbrücke 19.06.2018

8. A 1 AS Münster/Nord – Greven 28.06.2018

 

II)       Nachtragsbeschluss Autobahn

A 44 Ratingen-Velbert (Nachtragsbeschluss) 09.11.2017

 

III)      Planfeststellungsbeschlüsse an Bundesstraßen:

1. B 508 Kreuztal, 03.11.2017

2. B 67 Reken-Dülmen, 07.12.2017

3. B 51 Köln/Meschenich, 02.02.2018

4. B 51 Wersebrücke, 26.03.2018

 

IV)      Planfeststellungsbeschlüsse an Landesstraßen

1. L 354 Keyenberg-Wanlo, 4.9.17

2. L 677n OU Holzwickede, 24.10.17

3. L 269 OU Niederkassel/Ranzel, 6.11.17

4. L 712n Bad Salzuflen Kreuzungsbauwerk (Kreisel), 29.1.18

5. L 4n Dinslaken 26.3.18,

 

Hintergrund: Im Koalitionsvertrag der Landesregierung heißt es auf Seite 46: „Bis Ende 2017 werden wir einen Masterplan zur Umsetzung der Projekte des Bundesverkehrswegeplans 2030 erarbeiten und in den nächsten zwölf Monaten mindestens zwölf Planfeststellungsbeschlüsse für Bundesfernstraßenprojekte fertigstellen.“

 

Pressekontakt: Leonie Molls, Tel. 0211-3843-1042, Leonie.Molls@vm.nrw.de 

Dieser Pressetext ist auch über das Internet verfügbar unter der Internet-Adresse der Landesregierung http://www.land.nrw

 

/vm/presse/pressemitteilungen/Archiv-des-VM-2018/2018_06_29_Planfeststellungsbeschluesse/index.php Pressestelle MBWSV http://www.mbwsvnrw.de:1238467
28.06.2018 - Modellregion Mobilität: Land Nordrhein-Westfalen fördert „Mobiles Münsterland“ mit 334.000 Euro

Verkehrsminister Hendrik Wüst hat gemeinsam mit Regierungspräsidentin Dorothee Feller dem Zweckverband Schienenpersonennahverkehr Münsterland (ZVM) einen Förderbescheid über 334.000 Euro für das Vorhaben „Mobiles Münsterland“ übergeben. Im Beisein der Landräte aus den Kreisen Borken, Coesfeld und Warendorf sowie dem Münsteraner Oberbürgermeister nahm der Landrat des Kreises Steinfurt, Dr. Klaus Effing, den Förderbescheid als Zweckverbandsvorsteher des ZVM dankend entgegen.

Verkehrsminister Hendrik Wüst machte deutlich, dass die Stadt Münster und die Kreise des Münsterlandes nur gemeinsam gute Lösungen finden werden. “Ein modernes Mobilitätssystem für Stadt und Land wird das Münsterland voranbringen und den Menschen mehr Möglichkeiten für ihre individuelle Mobilität eröffnen.“

Schnelle Achsen und darauf abgestimmte Mobilitätsangebote in die Fläche sollen die Erreichbarkeit von Wohn- und Wirtschaftsstandorten im gesamten Münsterland sichern. Ein sogenanntes Reallabor „Mobiles Münsterland“ wird den Testbetrieb verschiedener Modellprojekte ermöglichen. „Der Fokus liegt auf der Erprobung eines integrierten ÖPNV- Gesamtsystems. Durch das gute Zusammenspiel einzelner Projektbausteine können wir Bedürfnisse der Bürgerinnen und Bürger bestmöglich berücksichtigen und die größte Wirkung erzielen“, sagte Regierungspräsidentin Dorothee Feller.

Erste Ideen für das Vorhaben stammten aus der Münsterland Konferenz, die sich 2013 mit dem Thema „Mobilität im ländlichen Raum“ befasste. Bestärkt durch die Mobilitätskonferenz am 5. März 2018 in der Bezirksregierung Münster, haben die Landräte und der Oberbürgermeister der Stadt Münster den Antrag unterstützt. Nach weniger als drei Monaten kann das Vorhaben nun an den Start gehen. Die Förderung läuft über drei Jahre.

Gefördert wird die Entwicklung eines Konzepts für ein in den öffentlichen Personenverkehr integriertes Mobilitätssystems im Münsterland. Das Vorhaben baut auf den Ergebnissen der REGIONALE 2016, Projekt „Mobil durch die Region“ auf. In einem ersten Schritt werden Belange der Raumordnung auf die aktuellen gesellschaftlichen Anforderungen hin untersucht und in einem Rahmenkonzept für das Münsterland zusammengeführt.

Der zweite Schritt ermöglicht die Neuentwicklung oder Weiterentwicklung von Einzelmaßnahmen zur besseren Vernetzung von Verkehrsmitteln im ÖPNV-System. Im Kern sollen ein individuelles, kundenorientiertes Zubringersystem zum ÖPNV geschaffen, innovative Verknüpfungspunkte eingerichtet oder auch automatisiertes Fahren im ÖPNV getestet werden. Digitale Informations- und Buchungsmöglichkeiten werden die Vermarktung der Angebote unterstützen.

 

Pressekontakt:

Sigrun Rittrich, Tel. 0251-411-1070, pressestelle@brms.nrw.de 

Leonie Molls, Tel. 0211-3843-1042, Leonie.Molls@vm.nrw.de 

Dieser Pressetext ist auch über das Internet verfügbar unter der Internet-Adresse der Landesregierung http://www.land.nrw

 

/vm/presse/pressemitteilungen/Archiv-des-VM-2018/2018_06_28_Mobiles-Muensterland/index.php Pressestelle MBWSV http://www.mbwsvnrw.de:1238438
22.06.2018 - Lückenschluss der A1 in der Eifel geht voran. Verkehrsminister Hendrik Wüst: „Die Blockaden sind gelöst.“

In intensiven und konstruktiven Gesprächen wurde für den Lückenschluss der A 1 in der Eifel eine optimierte Trassenführung gefunden, die den gestiegenen Anforderungen an Umwelt-, Natur- und Artenschutz besser gerecht wird. Die optimierte Trassenführung trägt auch die Umweltverwaltung mit.

Der Berücksichtigung des Vogelschutzes kommt bei der Planung des Lückenschlusses eine wesentliche Bedeutung zu. Eine besondere Herausforderung besteht in dem Schutz von drei potentiellen Habitaten für das Haselhuhn. Das Haselhuhn gehört zu den Vogelarten, für die besondere Schutzmaßnahmen ergriffen werden müssen. Die neue, optimierte Trasse geht jetzt nicht mehr zwischen diesen Habitaten hindurch, sondern wird um sie herum geführt.

Die optimierte Trasse schwenkt im Bereich südlich von Lommersdorf westlich aus der bisherigen Trasse heraus und umfährt in einem Bogen die potentiellen Habitate des Haselhuhns. Im Bereich der Ortslage Dorsel schleift die Trasse wieder in die bisherige Trassenplanung ein. Ein weiteres Merkmal dieser Trasse ist ein etwa 580m langer Tunnel im Bereich des Ahrdorfer Waldes. Somit ist auch gewährleistet, dass das große zusammenhängende Waldgebiet oberhalb des Ahrtals weniger durchschnitten wird.

Der von Rheinland-Pfalz zu planende Abschnitt ist von der optimierten Trassenführung nicht betroffen.

Optimierte Trassenführung für mehr Rechtssicherheit

Bei der Entscheidungsfindung war es für alle Beteiligten wichtig, die bisherige Trasse so zu optimieren, dass sie rechtssicher wird. Das Risiko, im Fall von Klagen vor Gericht zu verlieren, wurde auf ein Minimum reduziert. Dies ist nur mit einer Variante möglich, zu der die Umweltbehörden stehen und diese unterstützen. Das ist jetzt gelungen. „Ich freue mich, dass wir endlich  eine Trasse gefunden haben, von der wir überzeugt sind, dass sie in  höchstem Maße rechtssicher ist. Die Blockaden sind gelöst und alle Voraussetzungen geschaffen, die Planungen jetzt zügig voranzutreiben“, sagte Verkehrsminister Hendrik Wüst.

Für die beschleunigte Umsetzung der Maßnahme wurde auch die Arbeitsorganisation neu aufgestellt. Die Planung der A1 wurde an die Projektgruppe Bundesautobahnen übertragen. Fünf Mitarbeiter kümmern sich ausschließlich um den Lückenschluss auf der A1. Die Arbeit in einer Projektgruppe gewährleistet eine Bearbeitung mit höchster Priorität und ausreichenden finanziellen Ressourcen. Die Planung wird in enger Abstimmung mit dem Landesbetrieb Mobilität Rheinland-Pfalz erfolgen und vom  Bundes- und dem Landesverkehrsministerium intensiv begleitet.

Für die Maßnahme waren bislang 245 Millionen Euro veranschlagt. Die Optimierung der Trasse kostet rund 60 Millionen Euro mehr. Der Bund ist bereit, die Mehrkosten zu tragen, um ein möglichst rechtssicheres und schnellstmögliches Voranschreiten des Projektes zu unterstützen. 

 

Hintergrund: Das noch fehlende Teilstück zwischen Lommersdorf und Adenau ist eines von insgesamt drei Teilabschnitten, die sich auf nordrhein-westfälischem und rheinland-pfälzischem Gebiet befinden. Das fehlende rund 10 km lange Teilstück der A 1 in Rheinland-Pfalz zwischen Daun und Adenau im Süden geht  jetzt ins Planfeststellungsverfahren. Der zweite in Nordrhein-Westfalen liegende Abschnitt zwischen Blankenheim und Lommersdorf ist bereits im Verfahren.

Die Untersuchungen für die optimierte Trasse sind bereits angelaufen und sollen in der zweiten Jahreshälfte 2019 abgeschlossen sein. Werden die bisherigen Einschätzungen bestätigt, wird im Anschluss umgehend mit der Vorentwurfsplanung begonnen. Diese Planungsphase und die dazugehörige detaillierte Abstimmung werden voraussichtlich zweieinhalb Jahre in Anspruch nehmen. Bodenerkundungen sowie Erkundungen der Flora und Fauna im Bereich der optimierten Trasse stehen kurzfristig an.

Für Dorsel und Lommersdorf ergeben sich durch die optimierte Trassenführung keine Verschlechterungen im Vergleich zur bisher verfolgten Linie.

Die Autobahnabschnitte des Lückenschlusses sind im neuen Fernstraßenbedarfsplan 2030 im „Vordringlichen Bedarf“ eingestuft. Die Landesregierung hat die Maßnahme im Masterplan als sehr wichtig und schnellstmöglich umzusetzen eingestuft.

weitere Informationen:

Projektsteckbrief A1 Lückenschluss, AS Adenau – AS Lommersdorf

Bilder A1 Lückenschluss

 

Pressekontakt: Stephanie.Hagelueken@vm.nrw.de, Tel. 0211-3843-1023

 

/vm/presse/pressemitteilungen/Archiv-des-VM-2018/2018_06_22_Lueckenschluss-der-A1/index.php Pressestelle MBWSV http://www.mbwsvnrw.de:1237698
22.06.2018 - TÜV Rheinland-Proficheck: Mehr Verkehrssicherheit für junge Autofahrer

Mit der Initiative „Proficheck“ setzt sich TÜV Rheinland für die Verkehrssicherheit von Fahranfängern ein. Schirmherr der Aktion ist Verkehrsminister Hendrik Wüst. Der Proficheck ist ein Gutschein für Fahranfänger zur kostenlosen Überprüfung des ersten eigenen Autos vor dem Kauf. Er wird nach bestandener Führerscheinprüfung von TÜV Rheinland überreicht. Der Gutschein kann dann bundesweit an allen TÜV Rheinland-Prüfstellen eingelöst werden.

„Der Proficheck hilft, technische Mängel rechtzeitig zu erkennen. Dadurch wird das überproportional hohe Unfallrisiko junger Fahrer verringert. Mehr Verkehrssicherheit auf unseren Straßen ist ein wichtiges Ziel der Landesregierung. Ich rate jedem jungen Autofahrer, das vorzügliche Angebot von TÜV Rheinland zu nutzen und den ersten eigenen Wagen vor dem Kauf kostenlos auf technische Mängel überprüfen zu lassen“, sagt Minister Wüst.

Nach der Führerscheinprüfung steht für viele Fahranfänger der Kauf des ersten eigenen Autos ganz oben auf der Wunschliste. Die Budgets sind häufig knapp, viele vermeintliche Schnäppchen jedoch nicht immer sicher und technisch einwandfrei. „Mit dem Programm möchten wir junge Fahrerinnen und Fahrer dafür sensibilisieren, auf den Zustand ihres Fahrzeugs zu achten. Mit unserem konkreten Angebot können junge Menschen die technische Sicherheit eines Fahrzeugs von unseren Experten beurteilen lassen. Das ist die Idee unserer Initiative“, betont Dr. Matthias Schubert, Leiter des Geschäftsbereichs Mobilität bei TÜV Rheinland. In NRW nutzten bislang fast 10.000 Fahranfänger dieses Angebot von TÜV Rheinland.

Beim Proficheck nehmen erfahrene Kfz-Experten von TÜV Rheinland sämtliche sicherheitsrelevanten Bauteile genau unter die Lupe. Dazu gehören neben der Bremsanlage auch die Lenkung, die Beleuchtung und das Gurtsystem. Komplettiert wird die Prüfung durch eine Sichtkontrolle von Motor, Getriebe, Unterboden und Achsaufhängung sowie der Bremsflüssigkeit. Auf Basis des Checks beurteilen die Fachleute von TÜV Rheinland den Zustand des Fahrzeugs und sprechen eine Kaufempfehlung aus, nennen aber auch mögliche Probleme oder raten bei einem schlechten Gesamteindruck ganz vom Kauf ab.

Weitere Informationen unter www.tuv.com/proficheck bei TÜV Rheinland.

Fahranfänger besonders gefährdet

Die Altersgruppe der 18- bis 24-jährigen Fahranfänger ist trotz einer positiven Entwicklung nach wie vor in der Unfallstatistik deutlich überrepräsentiert. Das Risiko, bei einem Verkehrsunfall zu sterben, ist in dieser Altersgruppe mit 69 Getöteten je eine Million Einwohner immer noch fast doppelt so hoch wie im Durchschnitt aller Altersgruppen (39 Getötete je eine Million Einwohner).

Die Zahl der Verkehrstoten bundesweit sinkt weiter. 2017 starben 3.177 Menschen auf Deutschlands Straßen – der niedrigste Wert seit 1950. Insgesamt verunglückten bundesweit 391.396 Menschen im Straßenverkehr (2016: 399.872). Auf den Straßen Nordrhein-Westfalens verunglückten 2017 insgesamt 77.864 Menschen, davon 484 tödlich. In der Altersgruppe der 18- bis 24-Jährigen starben vergangenes Jahr 60 Menschen bei Verkehrsunfällen in NRW, davon 37 als Pkw-Insassen.

 

Pressekontakt: Leonie.Molls@vm.nrw.de, Tel. 0211-3843-1023

 

/vm/presse/pressemitteilungen/Archiv-des-VM-2018/2018_06_22_TUeV-Rheinland-Proficheck_-Mehr-Verkehrssicherheit-fuer-junge-Autofahrer/index.php Pressestelle MBWSV http://www.mbwsvnrw.de:1237645
Veranstaltung "Symposium für eine zukunftsfähige Mobilität" Symposium für eine zukunftsfähige Mobilität /vm/ministerium/Veranstaltungen/2017_11_24_Symposium-fuer-eine-zukunftsfaehige-Mobilitaet/index.php Pressestelle MBWSV http://www.mbwsv.nrw.de:1216572